Psalmen 74 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 74
1Eine Unterweisung. Von Asaph. O Gott, warum hast du uns für immer verworfen und raucht dein Zorn wider die Schafe deiner Weide?
2Gedenke deiner Gemeinde, die du vor alters erworben, an den Stamm deines Erbteils, den du erlöst hast, an den Berg Zion, darauf du Wohnung genommen!
3Betritt den Ort, der beständig in Trümmern liegt! Alles hat der Feind im Heiligtum verderbt!
4Deine Widersacher brüllen in deiner Versammlungsstätte; sie haben ihre Zeichen zum Panier aufgestellt.
5Es sieht aus, als schwänge man oben im Dickicht des Waldes die Axt;
6und jetzt zerschlagen sie sein Schnitzwerk allzumal mit Beilen und Hämmern.
7Sie stecken dein Heiligtum in Brand, sie entweihen die Wohnung deines Namens und machen sie dem Erdboden gleich!
8Sie sprechen in ihren Herzen:«Laßt uns sie allesamt unterdrücken!» Sie verbrennen alle Versammlungsstätten Gottes im Lande.
9Unsere eigenen Zeichen sehen wir nicht; es ist kein Prophet mehr da, und niemand bei uns weiß, wie lange das dauern soll.
10O Gott, wie lange darf der Widersacher schmähen? Soll der Feind deinen Namen immerfort lästern?
11Warum ziehst du deine Hand zurück, deine Rechte?[Ziehe sie] hervor aus deinem Busen, vertilge!
12Und doch ist Gott mein König, der von alters her Sieg gab in diesem Land.
13Du teiltest das Meer durch deine Kraft, zerschlugst die Köpfe der Krokodile am Wasser;
14du zerbrachst die Köpfe des Leviatans, du gabst ihn dem Volk der Wüstenbewohner zur Speise.
15Du ließest Quellen und Bäche entspringen, legtest Ströme trocken, die sonst beständig fließen.
16Dein ist der Tag, dein ist auch die Nacht, du hast das Licht und die Sonne bereitet.
17Du hast alle Grenzen des Landes festgesetzt, Sommer und Winter hast du gemacht.
18HERR, gedenke daran: Der Feind schmäht dich, und ein törichtes Volk lästert deinen Namen!
19Gib die Seele deiner Turteltaube nicht dem Raubtier preis und vergiß deiner elenden Tiere nicht immerdar!
20Blicke auf den Bund! Denn die Schlupfwinkel des Landes sind voll Räuberhöhlen.
21Weise den Unterdrückten nicht beschämt zurück, sondern laß die Elenden und Armen deinen Namen preisen!
22Stehe auf, o Gott, führe deine Sache! Gedenke der Schmach, die dir täglich von den Gottlosen widerfährt!
23Vergiß das Geschrei deiner Widersacher nicht, den Lärm deiner Feinde, der beständig emporsteigt!
Psalmen 74
1Eine Unterweisung Assaphs. Gott, warum verstößest du uns so gar und bist so grimmig zornig über die Schafe deiner Weide?
2Gedenk an deine Gemeine, die du vor alters erworben und dir zum Erbteil erlöset hast, an den Berg Zion, da du auf wohnest.
3Tritt auf sie mit Füßen und stoße sie gar zu Boden. Der Feind hat alles verderbet im Heiligtum.
4Deine Widerwärtigen brüllen in deinen Häusern und setzen ihre Götzen drein.
5Man siehet die Äxte oben her blicken, wie man in einen Wald hauet,
6und zerhauen alle seine Tafelwerke mit Beil und Barten.
7Sie verbrennen dein Heiligtum, sie entweihen die Wohnung deines Namens zu Boden.
8Sie sprechen in ihrem Herzen: Laßt uns sie plündern! Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande.
9Unsere Zeichen sehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr, und kein Lehrer lehret uns mehr.
10Ach, Gott, wie lange soll der Widerwärtige schmähen und der Feind deinen Namen so gar verlästern?
11Warum wendest du deine Hand ab und deine Rechte von deinem Schoß so gar?
12Aber Gott ist mein König von alters her, der alle Hilfe tut, so auf Erden geschieht.
13Du zertrennest das Meer durch deine Kraft und zerbrichst die Köpfe der Drachen im Wasser.
14Du zerschlägst die Köpfe der Walfische und gibst sie zur Speise dem Volk in der Einöde.
15Du lässest quellen Brunnen und Bäche; du lässest versiegen starke Ströme.
16Tag und Nacht ist dein; du machest, daß beide Sonn und Gestirn ihren gewissen Lauf haben.
17Du setzest einem jeglichen Lande seine Grenze; Sommer und Winter machest du.
18So gedenke doch des, daß der Feind den HERRN schmähet, und ein töricht Volk lästert deinen Namen.
19Du wollest nicht dem Tier geben die Seele deiner Turteltaube und deiner elenden Tiere nicht so gar vergessen.
20Gedenk an den Bund; denn das Land ist allenthalben jämmerlich verheeret, und die Häuser sind zerrissen.
21Laß den Geringen nicht mit Schanden davongehen, denn die Armen und Elenden rühmen deinen Namen.
22Mache dich auf, Gott, und führe aus deine Sache; gedenk an die Schmach, die dir täglich von den Toren widerfähret.
23Vergiß nicht des Geschreies deiner Feinde; das Toben deiner Widerwärtigen wird je länger je größer.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 74
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 74 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 74:16
"Dein ist der Tag, dein ist auch die Nacht, du hast das Licht und die Sonne bereitet."
"Tag und Nacht ist dein; du machest, daß beide Sonn und Gestirn ihren gewissen Lauf haben."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





