Psalmen 106 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 106
1Hallelujah! Danket dem HERRN, denn er ist gütig, seine Gnade währt ewiglich!
2Wer kann die Machttaten des HERRN beschreiben und allen seinen Ruhm verkünden?
3Wohl denen, die das Recht beachten, die Gerechtigkeitüben allezeit!
4Gedenke meiner, o HERR, aus Gnaden gegen dein Volk, suche mich heim mit deinem Heil,
5daß ich einen Einblick bekomme in das Wohlergehen deiner Auserwählten, mich freue an der Freude deines Volkes und mich deines Erbteils rühme.
6Wir haben gesündigt samt unsern Vätern, wir haben verkehrt gehandelt, wir haben gefrevelt.
7Unsre Väter inÄgypten hatten nicht acht auf deine Wunder, sie gedachten nicht an die Größe deiner Güte und waren widerspenstig am Meer, am Schilfmeer.
8Aber er half ihnen um seines Namens willen, um seine Stärke kundzutun.
9Und er bedrohte das Schilfmeer, daß es vertrocknete, und ließ sie durch die Tiefen gehen wie auf einer Steppe.
10Und er rettete sie von der Hand des Hassers und erlöste sie aus der Hand des Feindes.
11Und das Wasser bedeckte ihre Bedränger, nicht einer von ihnen bliebübrig.
12Da glaubten sie seinen Worten und sangen sein Lob.
13Aber sie vergaßen seine Werke bald, sie warteten nicht auf seinen Rat,
14sondern ließen sich gelüsten in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.
15Und er gab ihnen, was sie forderten, sandte aber eine Seuche unter sie.
16Und sie wurden eifersüchtig auf Mose im Lager, auf Aaron, den Heiligen des HERRN.
17Da tat sich die Erde auf und verschlang Datan und bedeckte die Rotte Abirams;
18und Feuer verzehrte ihre Rotte, die Flamme versengte die Gottlosen.
19Sie machten ein Kalb am Horeb und warfen sich nieder vor dem gegossenen Bild.
20Sie vertauschten ihre Herrlichkeit gegen das Abbild eines Stiers, der Gras frißt.
21Sie vergaßen Gottes, ihres Retters, der große Dinge inÄgypten getan,
22Wunder im Lande Hams, Furchtbares am Schilfmeer.
23Und er gedachte sie zu vertilgen, wenn nicht Mose, sein Auserwählter, in den Riß getreten wäre vor seinem Angesicht, um seinen Grimm abzuwenden, daß er sie nicht vertilgte.
24Sie verachteten das liebliche Land, sie glaubten seinem Worte nicht.
25Und sie murrten in ihren Zelten, sie gehorchten nicht der Stimme des HERRN.
26Da erhob er seine Hand[und schwur], sie niederzustrecken in der Wüste
27und ihren Samen unter die Nationen zu werfen und sie zu zerstreuen in die Länder.
28Und sie hängten sich an den Baal-Peor und aßen Opfer der toten[Götzen],
29und sie erzürnten ihn mit ihrem Tun; da brach die Plage unter ihnen aus.
30Aber Pinehas trat auf undübte Gericht, so daß die Plage aufgehalten ward.
31Das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet auf alle Geschlechter, in Ewigkeit.
32Und sie erzürnten ihn am Haderwasser, und es erging Moseübel um ihretwillen.
33Denn sie betrübten seinen Geist, und er redete unbedacht mit seinen Lippen.
34Sie vertilgten die Völker nicht, von denen der HERR ihnen gesagt hatte;
35sondern ließen sich ein mit den Heiden und lernten ihre Weise.
36Und sie dienten ihren Götzen, und diese wurden ihnen zum Fallstrick.
37Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den bösen Geistern.
38Und sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, welche sie den Götzen Kanaans opferten, und so wurde das Land durch Blutschulden entweiht.
39Und sie befleckten sich mit ihren Werken und hurten mit ihrem Tun.
40Da entbrannte der Zorn des HERRN wider sein Volk, und er faßte einen Abscheu gegen sein Erbe.
41Und er gab sie in die Hand der Nationen, daß ihre Hasserüber sie herrschten.
42Und ihre Feinde bedrückten sie, und sie wurden gedemütigt unter ihre Hand.
43Er errettete sie oftmals; aber sie widerstrebten ihm mit ihren Anschlägen und kamen herunter durch eigene Schuld.
44Aber er sah ihre Not an, als er ihr Schreien hörte,
45und gedachte seines Bundes mit ihnen und empfand Mitleid nach seiner großen Huld
46und ließ sie Erbarmen finden bei denen, die sie gefangen hielten.
47Hilf uns, HERR, unser Gott, sammle uns aus den Heiden, daß wir deinem heiligen Namen danken und uns glücklich preisen, zu deinem Ruhm!
48Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk soll sagen: Amen! Hallelujah!
Psalmen 106
1Halleluja! Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
2Wer kann die großen Taten des HERRN ausreden und alle seine löblichen Werke preisen?
3Wohl denen, die das Gebot halten und tun immerdar recht!
4HERR, gedenke mein nach der Gnade, die du deinem Volk verheißen hast; beweise uns deine Hilfe,
5daß wir sehen mögen die Wohlfahrt deiner Auserwählten und uns freuen, daß es deinem Volk wohlgehet, und uns rühmen mit deinem Erbteil.
6Wir haben gesündiget samt unsern Vätern; wir haben mißgehandelt und sind gottlos gewesen.
7Unsere Väter in Ägypten wollten deine Wunder nicht verstehen; sie gedachten nicht an deine große Güte und waren ungehorsam am Meer, nämlich am Schilfmeer.
8Er half ihnen aber um seines Namens willen, daß er seine Macht beweisete.
9Und er schalt das Schilfmeer, da ward's trocken; und führete sie durch die Tiefe wie in einer Wüste;
10und half ihnen von der Hand des, der, sie hassete, und erlösete sie von der Hand des Feindes
11Und die Wasser ersäuften ihre Widersacher, daß nicht einer überblieb.
12Da glaubten sie an seine Worte und sangen sein Lob.
13Aber sie vergaßen bald seiner Werke; sie warteten nicht seines Rats.
14Und sie wurden lüstern in der Wüste und versuchten Gott in der Einöde.
15Er aber gab ihnen ihre Bitte und sandte ihnen genug, bis ihnen davor ekelte.
16Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN.
17Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams.
18Und Feuer ward unter ihrer Rotte angezündet; die Flamme verbrannte die Gottlosen.
19Sie machten ein Kalb in Horeb und beteten an das gegossene Bild;
20und verwandelten ihre Ehre in ein Gleichnis eines Ochsen, der Gras isset.
21Sie vergaßen Gottes, ihres Heilandes, der so große Dinge in Ägypten getan hatte,
22Wunder im Lande Hams und schreckliche Werke am Schilfmeer.
23Und er sprach, er wollte sie vertilgen, wo nicht Mose, sein Auserwählter, den Riß aufgehalten hätte, seinen Grimm abzuwenden, auf daß er sie nicht gar verderbete.
24Und sie verachteten das liebe Land; sie glaubten seinem Wort nicht
25und murreten in ihren Hütten; sie gehorchten der Stimme des HERRN nicht.
26Und er hub auf seine Hand wider sie, daß er sie niederschlüge in der Wüste
27und würfe ihren Samen unter die Heiden und streuete sie in die Länder.
28Und sie hingen sich an den Baal Peor und aßen von den Opfern der toten Götzen
29und erzürneten ihn mit ihrem Tun; da riß auch die Plage unter sie.
30Da trat zu Pinehas und schlichtete die Sache; da ward der Plage gesteuert,
31und ward ihm gerechnet zur Gerechtigkeit für und für ewiglich.
32Und sie erzürneten ihn am Haderwasser; und sie zerplagten den Mose übel.
33Denn sie betrübten ihm sein Herz, daß ihm etliche Worte entfuhren.
34Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie sie doch der HERR geheißen hatte,
35sondern sie mengeten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke
36und dieneten ihren Götzen, die gerieten ihnen zum Ärgernis.
37Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln
38und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward;
39und verunreinigten sich mit ihren Werken und hureten mit ihrem Tun.
40Da ergrimmete der Zorn des HERRN über sein Volk und gewann einen Greuel an seinem Erbe
41und gab sie in die Hand der Heiden, daß über sie herrscheten, die ihnen gram waren.
42Und ihre Feinde ängsteten sie; und wurden gedemütiget unter ihre Hände.
43Er errettete sie oftmals; aber sie erzürneten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.
44Und er sah ihre Not an, da er ihre Klage hörete,
45und gedachte an seinen Bund, mit ihnen gemacht. Und reuete ihn nach seiner großen Güte
46und ließ sie zur Barmherzigkeit kommen vor allen, die sie gefangen hatten.
47Hilf uns, HERR, unser Gott, und bringe uns zusammen aus den Heiden, daß wir danken deinem heiligen Namen und rühmen dein Lob!
48Gelobet sei der HERR, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles Volk spreche: Amen, Halleluja!
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 106
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 106 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 106:16
"Und sie wurden eifersüchtig auf Mose im Lager, auf Aaron, den Heiligen des HERRN."
"Und sie empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN."
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