Psalmen 107 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 107
1«Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewig!»
2So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er aus der Hand des Feindes erlöst
3und die er aus den Ländern zusammengebracht hat, vom Aufgang und vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer,
4die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Weg und keine Stadt fanden, wo sie wohnen konnten,
5hungrig und durstig, daß ihre Seele in ihnen verschmachtete.
6Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrenÄngsten
7und führte sie auf den rechten Weg, daß sie zu einer bewohnten Stadt gelangten,
8die sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern,
9daß er die durstige Seele getränkt und die hungernde Seele mit Gutem gesättigt hat!
10Die in Finsternis und Todesschatten saßen, gebunden in Elend und Eisen,
11weil sie den Geboten Gottes widerstrebt und den Rat des Höchsten verachtet hatten,
12so daß er ihr Herz durch Strafe beugte, daß sie dalagen und ihnen niemand half.
13Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrenÄngsten,
14und führte sie aus Finsternis und Todesschatten heraus und zerriß ihre Bande,
15die sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern,
16daß er eherne Türen zerbricht und eiserne Riegel zerschlägt!
17Die Toren, die wegen ihrerÜbertretung und um ihrer Missetaten willen geplagt wurden,
18daß ihrer Seele vor aller Nahrung ekelte und sie nahe waren den Pforten des Todes.
19Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er rettete sie aus ihrenÄngsten.
20Er sandte sein Wort und machte sie gesund und ließ sie ihren Gräbern entrinnen,
21die sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern,
22sollen ihm Dankopfer bringen und seine Taten jubelnd erzählen!
23Die in Schiffen sich aufs Meer begaben und Handel trieben auf großen Wassern,
24die des HERRN Werke sahen und seine Wunder auf hoher See,
25wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen in die Höhe warf,
26daß sie emporfuhren gen Himmel und hinabfuhren zur Tiefe und ihre Seele vor Angst verging;
27daß sie wirbelten und schwankten wie Trunkene, und alle ihre Weisheit dahin war.
28Da schrieen sie zum HERRN in ihrer Not, und er führte sie heraus aus ihrenÄngsten;
29er stillte den Sturm, daß er schwieg und die Wellen sich beruhigten;
30und jene wurden froh, daß sie sich legten; und er führte sie an das erwünschte Gestade,
31die sollen dem HERRN danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern
32und sollen ihn erheben in der Versammlung des Volkes und im Kreise derÄltesten ihn rühmen!
33Er machte Ströme zur Wüste und ließ Wasserquellen vertrocknen;
34fruchtbares Land wurde zur Salzwüste wegen der Bosheit derer, die es bewohnten.
35Er machte aber auch die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen.
36Und er ließ Hungrige daselbst wohnen, und sie gründeten eine bewohnte Stadt;
37und sie sätenÄcker an und pflanzten Weinberge und hatten von den Früchten einen schönen Ertrag;
38und er segnete sie, daß sie sich stark mehrten, und auch ihres Viehs machte er nicht wenig,
39nachdem sie vermindert worden waren und gedemütigt durch den Druck des Unglücks und Kummers,
40als er Verachtung auf die Fürsten goß und sie irregehen ließ in unwegsamer Wildnis;
41aber er erhob den Armen aus dem Elend und machte die Geschlechter wie Schafherden.
42Die Redlichen sollen es sehen und sich freuen, und alle Bosheit soll ihr Maul verschließen!
43Wer weise ist, der beobachte solches und merke sich die Gnadenerweisungen des HERRN!
Psalmen 107
1Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.
2Saget, die ihr erlöset seid durch den HERRN, die er aus der Not erlöset hat
3und die er aus den Ländern zusammengebracht hat vom Aufgang, vom Niedergang, von Mitternacht und vom Meer;
4die irregingen in der Wüste, in ungebahntem Wege, und fanden keine Stadt, da sie wohnen konnten,
5hungrig und durstig und ihre Seele verschmachtet;
6und sie zum HERRN riefen in ihrer Not, und er sie errettete aus ihren Ängsten
7und führete sie einen richtigen Weg, daß sie gingen zur Stadt, da sie wohnen konnten:
8die sollen dem HERRN danken um seine Güte und um seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
9daß er sättiget die durstige Seele und füllet die hungrige Seele mit Gutem.
10Die da sitzen mußten in Finsternis und Dunkel, gefangen im Zwang und Eisen,
11darum daß sie Gottes Geboten ungehorsam gewesen waren und das Gesetz des Höchsten geschändet hatten;
12darum mußte ihr Herz mit Unglück geplagt werden, daß sie dalagen, und ihnen niemand half;
13und sie zum HERRN riefen in ihrer Not, und er ihnen half aus ihren Ängsten
14und sie aus der Finsternis und Dunkel führete und ihre Bande zerriß:
15die sollen dem HERRN danken um seine Güte und um seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
16daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel.
17Die Narren, so geplaget waren um ihrer Übertretung willen und um ihrer Sünde willen,
18daß ihnen ekelte vor aller Speise und wurden todkrank;
19und sie zum HERRN riefen in ihrer Not, und er ihnen half aus ihren Ängsten;
20er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, daß sie nicht starben:
21die sollen dem HERRN danken um seine Güte und um seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
22und Dank opfern und erzählen seine Werke mit Freuden.
23Die mit Schiffen auf dem Meer fuhren und trieben ihren Handel in großen Wassern;
24die des HERRN Werke erfahren haben und seine Wunder im Meer,
25wenn er sprach und einen Sturmwind erregte, der die Wellen erhub,
26und sie gen Himmel fuhren und in den Abgrund fuhren, daß ihre Seele vor Angst verzagte,
27daß sie taumelten und wankten wie ein Trunkener und wußten keinen Rat mehr;
28und sie zum HERRN schrieen in ihrer Not, und er sie aus ihren Ängsten führete
29und stillete das Ungewitter, daß die Wellen sich legten,
30und sie froh wurden, daß es stille worden war, und er sie zu Lande brachte nach ihrem Wunsch:
31die sollen dem HERRN danken um seine Güte und um seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut,
32und ihn bei der Gemeine preisen und bei den Alten rühmen.
33Die, welchen ihre Bäche vertrocknet und die Wasserquellen versieget waren,
34daß ein fruchtbar Land nichts trug um der Bosheit willen derer, die drinnen wohneten;
35und er das Trockne wiederum wasserreich machte und im dürren Lande Wasserquellen;
36und die Hungrigen dahin gesetzt hat, daß sie eine Stadt zurichteten, da sie wohnen könnten,
37und Acker besäen und Weinberge pflanzen möchten und die jährlichen Früchte kriegten;
38und er sie segnete, daß sie sich fast mehreten, und ihnen viel Viehes gab;
39die, welch niedergedrückt und geschwächt waren von dem Bösen, der sie gezwungen und gedrungen hatte,
40da Verachtung auf die Fürsten geschüttet war, daß alles irrig und wüste stund;
41und er den Armen schützte vor Elend und sein Geschlecht wie eine Herde mehrete.
42Solches werden die Frommen sehen und sich freuen; und aller Bosheit wird das Maul gestopft werden.
43Wer ist weise und behält dies? So werden sie merken, wieviel Wohltat der HERR erzeiget.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 107
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 107 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 107:16
"daß er eherne Türen zerbricht und eiserne Riegel zerschlägt!"
"daß er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





