Psalmen 105 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 105
1Danket dem HERRN, ruft seinen Namen an, macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
2Singet vor ihm, spielet vor ihm, redet von allen seinen Wundern!
3Rühmet euch seines heiligen Namens! Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
4Fragt nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!
5Gedenket seiner Wunder, die er getan, seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes!
6O Same Abrahams, seines Knechtes, o ihr Söhne Jakobs, seine Auserkorenen!
7Er, der HERR, ist unser Gott; auf der ganzen Erde gilt sein Recht.
8Er gedenkt auf ewig an seinen Bund, an das Wort, das er tausend Geschlechtern befohlen hat;
9[ des Bundes,] den er mit Abraham geschlossen, seines Eides, den er Isaak geschworen hat.
10Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung, für Israel als ewigen Bund,
11da er sprach:«Dir gebe ich das Land Kanaan als euer Erbteil»,
12da sie noch leicht zu zählen waren, gar wenige und Fremdlinge darin,
13und wandern mußten von einem Volk zum andern und von einem Königreich zum andern.
14Er ließ sie von keinem Menschen bedrücken und züchtigte Könige um ihretwillen:
15«Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid!»
16Und er rief eine Hungersnot herbeiüber das Land und zerschlug jegliche Stütze an Brot.
17Er sandte einen Mann vor ihnen her, Joseph ward zum Sklaven verkauft!
18Sie zwangen seinen Fuß in einen Stock; seine Seele geriet in Fesseln;
19bis zur Zeit, da sein Wort eintraf und der Ausspruch des HERRN ihn geläutert hatte.
20Der König sandte hin und befreite ihn; der die Völker beherrschte, ließ ihn los.
21Er setzte ihn zum Herrnüber sein Haus und zum Herrscherüber alle seine Güter,
22daß er seine Fürsten nach Belieben binde und seineÄltesten unterweise.
23Da zog Israel nachÄgypten, und Jakob wurde ein Fremdling im Lande Hams.
24Und er machte sein Volk sehr fruchtbar und ließ es zahlreicher werden als seine Dränger.
25Er wandte ihr Herz, sein Volk zu hassen, arglistig zu handeln an seinen Knechten.
26Er sandte Mose, seinen Knecht, Aaron, den er erwählt hatte.
27Die verrichteten seine Zeichen unter ihnen und taten Wunder im Lande Hams.
28Er sandte Finsternis, und es ward Nacht, damit sie seinen Worten nicht widerstreben möchten.
29Er verwandelte ihre Gewässer in Blut und tötete ihre Fische;
30ihr Land wimmelte von Fröschen bis in die Gemächer ihrer Könige.
31Er sprach; und es kamen Fliegenschwärme, Mücken in alle ihre Grenzen.
32Er gab ihnen Hagel statt Regen, Feuerflammen auf ihr Land;
33und er schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach die Bäume in ihrem Land.
34Er sprach; da kamen Heuschrecken und Käfer ohne Zahl,
35die fraßen alles Kraut im Lande und verzehrten ihre Feldfrüchte.
36Und er schlug alle Erstgeburt in ihrem Lande, alle Erstlinge ihrer Kraft.
37Aber sie ließ er ausziehen mit Silber und Gold, und es war kein Strauchelnder unter ihren Stämmen.
38gypten war froh, daß sie gingen; denn der Schrecken vor ihnen war auf sie gefallen.
39Er breitete vor ihnen eine Wolke aus zur Decke und Feuer, um die Nacht zu erleuchten.
40Sie forderten; da ließ er Wachteln kommen und sättigte sie mit Himmelsbrot.
41Eröffnete den Felsen; da floß Wasser heraus; es floß ein Bach in der Wüste.
42Denn er gedachte an sein heiliges Wort, an Abraham, seinen Knecht.
43Er ließ sein Volk ausziehen mit Freuden, mit Jubel seine Auserwählten.
44Und er gab ihnen die Länder der Heiden; und woran die Völker sich abgemüht hatten, das nahmen sie in Besitz;
45auf daß sie seine Satzungen halten und seine Lehren bewahren möchten. Hallelujah!
Psalmen 105
1Danket dem HERRN und prediget seinen Namen; verkündiget sein Tun unter den Völkern;
2singet von ihm und lobet ihn; redet von allen seinen Wundern;
3rühmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
4Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht; suchet sein Antlitz allewege!
5Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, seiner Wunder und seines Worts,
6ihr, der Same Abrahams, seines Knechts, ihr Kinder Jakobs, seine Auserwählten!
7Er ist der HERR, unser Gott; er richtet in aller Welt.
8Er gedenket ewiglich an seinen Bund, des Worts, das er verheißen hat auf viel tausend für und für
9den er gemacht hat mit Abraham, und des Eides mit Isaak,
10und stellete dasselbige Jakob zu einem Recht und Israel zum ewigen Bunde
11und sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbes,
12da sie wenig und geringe waren und Fremdlinge drinnen.
13Und sie zogen von Volk zu Volk, von einem Königreiche zum andern Volk.
14Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tun und strafte Könige um ihretwillen.
15Tastet meine Gesalbten nicht an und tut meinen Propheten kein Leid!
16Und er ließ eine Teurung ins Land kommen und entzog allen Vorrat des Brots.
17Er sandte einen Mann vor ihnen hin; Joseph ward zum Knechte verkauft.
18Sie zwangen seine Füße im Stock, sein Leib mußte in Eisen liegen,
19bis daß sein Wort kam und die Rede des HERRN ihn durchläuterte.
20Da sandte der König hin und ließ ihn losgeben, der HERR über Völker hieß ihn auslassen.
21Er setzte ihn zum HERRN über sein Haus, zum HERRSCher über alle seine Güter,
22daß er seine Fürsten unterweisete nach seiner Weise und seine Ältesten Weisheit lehrete.
23Und Israel zog nach Ägypten, und Jakob ward ein Fremdling im Lande Hams.
24Und er ließ sein Volk sehr wachsen und machte sie mächtiger denn ihre Feinde.
25Er verkehrete jener Herz, daß sie seinem Volk gram wurden und dachten seine Knechte mit List zu dämpfen.
26Er sandte seinen Knecht Mose, Aaron, den er hatte erwählet.
27Dieselben taten seine Zeichen unter ihnen und seine Wunder im Lande Hams.
28Er ließ Finsternis kommen und machte es finster; und waren nicht ungehorsam seinen Worten.
29Er verwandelte ihre Wasser in Blut und tötete ihre Fische.
30Ihr Land wimmelte Kröten heraus in den Kammern ihrer Könige.
31Er sprach, da kam Ungeziefer, Läuse, in allen ihren Grenzen.
32Er gab ihnen Hagel zum Regen, Feuerflammen in ihrem Lande;
33und schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach die Bäume in ihren Grenzen.
34Er sprach, da kamen Heuschrecken und Käfer ohne Zahl.
35Und sie fraßen alles Gras in ihrem Lande und fraßen die Früchte auf ihrem Felde.
36Und schlug alle Erstgeburt in Ägypten, alle ihre ersten Erben.
37Und führete sie aus mit Silber und Golde; und war kein Gebrechlicher unter ihren Stämmen.
38Ägypten ward froh, daß sie auszogen; denn ihre Furcht war auf sie gefallen.
39Er breitete eine Wolke aus zur Decke und ein Feuer des Nachts zu leuchten.
40Sie baten, da ließ er Wachteln kommen; und er sättigte sie mit Himmelbrot.
41Er öffnete den Felsen, da flossen Wasser aus, daß Bäche liefen in der dürren Wüste.
42Denn er gedachte an sein heiliges Wort, Abraham, seinem Knechte, geredet.
43Also führete er sein Volk aus mit Freuden und seine Auserwählten mit Wonne
44und gab ihnen die Länder der Heiden, daß sie die Güter der Völker einnahmen
45auf daß sie halten sollten seine Rechte und seine Gesetze bewahren. Halleluja!
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 105
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
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Schlüsselvergleich: Psalmen 105:16
"Und er rief eine Hungersnot herbeiüber das Land und zerschlug jegliche Stütze an Brot."
"Und er ließ eine Teurung ins Land kommen und entzog allen Vorrat des Brots."
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