Psalmen 104 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 104
1Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß; mit Pracht und Majestät bist du angetan,
2du, der in Licht sich hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie ein Zelt,
3der sich seinen Söller zimmert aus Wasser, Wolken zu seinem Wagen macht und auf den Fittichen des Windes einherfährt,
4der Winde zu seinen Boten macht, Feuerflammen zu seinen Dienern.
5Er hat die Erde auf ihre Grundfesten gestützt, daß sie nimmermehr wanken wird.
6Mit der Flut decktest du sie wie mit einem Kleid; die Wasser standenüber den Bergen;
7aber vor deinem Schelten flohen sie, von deiner Donnerstimme wurden sie verscheucht.
8Berge stiegen empor, Täler senkten sich zu dem Ort, welchen du ihnen gesetzt hast.
9Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt, die sie nichtüberschreiten sollen; sie dürfen die Erde nicht wiederum bedecken.
10Du lässest Quellen entspringen in den Tälern; sie fließen zwischen den Bergen hin;
11sie tränken alle Tiere des Feldes; die Wildesel löschen ihren Durst.
12ber ihnen wohnen die Vögel des Himmels; die lassen aus dem Dickicht ihre Stimme erschallen.
13Du tränkst die Berge von deinem Söller herab; von der Frucht deiner Werke wird die Erde satt.
14Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen, die der Mensch bearbeiten soll, um Nahrung aus der Erde zu ziehen;
15und damit der Wein des Menschen Herz erfreue und seine Gestalt schön werde vomÖl und das Brot das Herz des Menschen stärke.
16Die Bäume des HERRN trinken sich satt, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat,
17woselbst die Vögel nisten und der Storch, der die Zypressen bewohnt.
18Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsenklüfte sind der Klippdachsen Zuflucht.
19Er hat den Mond für bestimmte Zeiten gemacht; die Sonne weiß ihren Untergang.
20Schaffst du Finsternis, und wird es Nacht, so regen sich alle Tiere des Waldes.
21Die jungen Löwen brüllen nach Raub und verlangen ihre Nahrung von Gott.
22Geht die Sonne auf, so ziehen sie sich zurück und legen sich in ihre Höhlen;
23der Mensch aber geht aus an sein Tagewerk, an seine Arbeit bis zum Abend.
24HERR, wie sind deiner Werke so viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Geschöpfe.
25Da ist das Meer, so groß und weit ausgedehnt; darin wimmelt es ohne Zahl, kleine Tiere samt großen;
26da fahren die Schiffe; der Leviatan, den du gemacht hast, um darin zu spielen.
27Sie alle warten auf dich, daß du ihnen ihre Speise gebest zu seiner Zeit;
28wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt;
29verbirgst du dein Antlitz, so erschrecken sie; nimmst du ihren Odem weg, so vergehen sie und werden wieder zu Staub;
30sendest du deinen Odem aus, so werden sie erschaffen, und du erneuerst die Gestalt der Erde.
31Die Herrlichkeit des HERRN währe ewig! Möge der HERR Freude erleben an seinen Werken!
32Blickt er die Erde an, so zittert sie; rührt er die Berge an, so rauchen sie.
33Ich will dem HERRN singen mein Leben lang, meinen Gott lobpreisen, solange ich noch bin.
34Möge mein Gedicht ihm wohlgefallen! Ich freue mich am HERRN.
35Möchten die Sünder von der Erde vertilgt werden und die Gottlosen nicht mehr sein! Lobe den HERRN, meine Seele! Hallelujah!
Psalmen 104
1Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr herrlich; du bist schön und prächtig geschmückt.
2Licht ist dein Kleid, das du anhast. Du breitest aus den Himmel wie einen Teppich;
3du wölbest es oben mit Wasser; du fährest auf den Wolken wie auf einem Wagen und gehest auf den Fittichen des Windes
4der du machest deine Engel zu Winden und deine Diener zu Feuerflammen;
5der du das Erdreich gründest auf seinen Boden, daß es bleibt immer und ewiglich.
6Mit der Tiefe deckest du es wie mit einem Kleid, und Wasser stehen über den Bergen.
7Aber von deinem Schelten fliehen sie, von deinem Donner fahren sie dahin.
8Die Berge gehen hoch hervor, und die Breiten setzen sich herunter zum Ort, den du ihnen gegründet hast.
9Du hast eine Grenze gesetzt, darüber kommen sie nicht, und müssen nicht wiederum das Erdreich bedecken.
10Du lässest Brunnen quellen in den Gründen, daß die Wasser zwischen den Bergen hinfließen,
11daß alle Tiere auf dem Felde trinken und das Wild seinen Durst lösche.
12An denselben sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen.
13Du feuchtest die Berge von oben her; du machest das Land voll Früchte, die du schaffest.
14Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot aus der Erde bringest,
15und daß der Wein erfreue des Menschen Herz und seine Gestalt schön werde von Öl, und das Brot des Menschen Herz stärke;
16daß die Bäume des HERRN voll Safts stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzet hat.
17Daselbst nisten die Vögel, und die Reiher wohnen auf den Tannen.
18Die hohen Berge sind der Gemsen Zuflucht und die Steinklüfte der Kaninchen.
19Du machest den Mond, das Jahr danach zu teilen; die Sonne weiß ihren Niedergang.
20Du machest Finsternis, daß Nacht wird; da regen sich alle wilden Tiere,
21die jungen Löwen, die da brüllen nach dem Raub und ihre Speise suchen von Gott.
22Wenn aber die Sonne aufgehet, heben sie sich davon und legen sich in ihre Löcher.
23So gehet denn der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Ackerwerk bis an den Abend.
24HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet und die Erde ist voll deiner Güter.
25Das Meer, das so groß und weit ist, da wimmelt's ohne Zahl, beide große und kleine Tiere.
26Daselbst gehen die Schiffe; da sind Walfische, die du gemacht hast, daß sie drinnen scherzen.
27Es wartet alles auf dich, daß du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.
28Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättiget.
29Verbirgest du dein Angesicht, so erschrecken sie; du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder zu Staub.
30Du lässest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und verneuerst die Gestalt der Erde.
31Die Ehre des HERRN ist ewig; der HERR hat Wohlgefallen an seinen Werken.
32Er schauet die Erde an, so bebet sie; er rühret die Berge an, so rauchen sie.
33Ich will dem HERRN singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin.
34Meine Rede müsse ihm wohlgefallen. Ich freue mich des HERRN.
35Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein! Lobe den HERRN, meine Seele! Halleluja!
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 104
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 104 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 104:16
"Die Bäume des HERRN trinken sich satt, die Zedern Libanons, die er gepflanzt hat,"
"daß die Bäume des HERRN voll Safts stehen, die Zedern Libanons, die er gepflanzet hat."
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