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Hiob 4 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545

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Hiob 4

1Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

2Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

3Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

4Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

5Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

7Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

8Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

9Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

10Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

11Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

12Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

13beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

14da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

15denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

16Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

17Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

18Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

19wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

20Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

21Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

Hiob 4

1Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:

2Du hast's vielleicht nicht gerne, so man versucht, mit dir zu reden; aber wer kann sich's enthalten?

3Siehe, du hast viele unterweiset und lasse Hände gestärkt;

4deine Rede hat die Gefallenen aufgerichtet, und die bebenden Kniee hast du bekräftiget.

5Nun es aber an dich kommt, wirst du weich; und nun es dich trifft, erschrickst du.

6Ist das deine (Gottes-)Furcht, dein Trost, deine Hoffnung und deine Frömmigkeit?

7Lieber, gedenke, wo ist ein Unschuldiger umkommen, oder wo sind die Gerechten je vertilget?

8Wie ich wohl gesehen habe, die da Mühe pflügten und Unglück säeten und ernten sie auch ein,

9daß sie durch den Odem Gottes sind umkommen und vom Geist seines Zorns vertilget.

10Das Brüllen der Löwen und die Stimme der großen Löwen und die Zähne der jungen Löwen sind zerbrochen.

11Der Löwe ist umkommen, daß er nicht mehr raubet, und die Jungen der Löwin sind zerstreuet.

12Und zu mir ist kommen ein heimlich Wort, und mein Ohr hat ein Wörtlein aus demselben empfangen.

13Da ich Gesichte betrachtete in der Nacht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt,

14da kam mich Furcht und Zittern an, und alle meine Gebeine erschraken.

15Und da der Geist vor mir überging, stunden mir die Haare zu Berge an meinem Leibe.

16Da stund ein Bild vor meinen Augen, und ich kannte seine Gestalt nicht; es war stille, und ich hörete eine Stimme:

17Wie mag ein Mensch gerechter sein denn Gott, oder ein Mann reiner sein, denn der ihn gemacht hat?

18Siehe, unter seinen Knechten ist keiner ohne Tadel, und in seinen Boten findet er Torheit.

19Wie viel mehr, die in den leimenen Häusern wohnen und welche auf Erden gegründet sind, werden von den Würmern gefressen werden.

20Es währet von Morgen bis an den Abend, so werden sie ausgehauen; und ehe sie es gewahr werden, sind sie gar dahin;

21und ihre Übrigen vergehen und sterben auch unversehens.

Hiob 4

1Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

2Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

3Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

4Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

5Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

7Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

8Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

9Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

10Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

11Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

12Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

13beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

14da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

15denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

16Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

17Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

18Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

19wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

20Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

21Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

Hiob 4:1
GerSch

Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

GerLut1545

Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:

2
GerSch

Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

GerLut1545

Du hast's vielleicht nicht gerne, so man versucht, mit dir zu reden; aber wer kann sich's enthalten?

3
GerSch

Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

GerLut1545

Siehe, du hast viele unterweiset und lasse Hände gestärkt;

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GerSch

Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

GerLut1545

deine Rede hat die Gefallenen aufgerichtet, und die bebenden Kniee hast du bekräftiget.

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Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

GerLut1545

Nun es aber an dich kommt, wirst du weich; und nun es dich trifft, erschrickst du.

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GerSch

Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

GerLut1545

Ist das deine (Gottes-)Furcht, dein Trost, deine Hoffnung und deine Frömmigkeit?

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Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

GerLut1545

Lieber, gedenke, wo ist ein Unschuldiger umkommen, oder wo sind die Gerechten je vertilget?

8
GerSch

Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

GerLut1545

Wie ich wohl gesehen habe, die da Mühe pflügten und Unglück säeten und ernten sie auch ein,

9
GerSch

Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

GerLut1545

daß sie durch den Odem Gottes sind umkommen und vom Geist seines Zorns vertilget.

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GerSch

Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

GerLut1545

Das Brüllen der Löwen und die Stimme der großen Löwen und die Zähne der jungen Löwen sind zerbrochen.

11
GerSch

Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

GerLut1545

Der Löwe ist umkommen, daß er nicht mehr raubet, und die Jungen der Löwin sind zerstreuet.

12
GerSch

Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

GerLut1545

Und zu mir ist kommen ein heimlich Wort, und mein Ohr hat ein Wörtlein aus demselben empfangen.

13
GerSch

beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

GerLut1545

Da ich Gesichte betrachtete in der Nacht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt,

14
GerSch

da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

GerLut1545

da kam mich Furcht und Zittern an, und alle meine Gebeine erschraken.

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GerSch

denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

GerLut1545

Und da der Geist vor mir überging, stunden mir die Haare zu Berge an meinem Leibe.

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GerSch

Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

GerLut1545

Da stund ein Bild vor meinen Augen, und ich kannte seine Gestalt nicht; es war stille, und ich hörete eine Stimme:

17
GerSch

Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

GerLut1545

Wie mag ein Mensch gerechter sein denn Gott, oder ein Mann reiner sein, denn der ihn gemacht hat?

18
GerSch

Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

GerLut1545

Siehe, unter seinen Knechten ist keiner ohne Tadel, und in seinen Boten findet er Torheit.

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GerSch

wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

GerLut1545

Wie viel mehr, die in den leimenen Häusern wohnen und welche auf Erden gegründet sind, werden von den Würmern gefressen werden.

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GerSch

Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

GerLut1545

Es währet von Morgen bis an den Abend, so werden sie ausgehauen; und ehe sie es gewahr werden, sind sie gar dahin;

21
GerSch

Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

GerLut1545

und ihre Übrigen vergehen und sterben auch unversehens.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Hiob 4

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Luther 1545

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 4 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 4:16

GerSch

"Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:"

GerLut1545

"Da stund ein Bild vor meinen Augen, und ich kannte seine Gestalt nicht; es war stille, und ich hörete eine Stimme:"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

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Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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