Sprüche 24 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Sprüche 24
1Beneide böse Menschen nicht und begehre nicht, es mit ihnen zu halten;
2denn ihr Herz trachtet nach Schaden, und ihre Lippen reden Unheil!
3Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand wird es sich behaupten;
4auch werden durch Einsicht seine Kammern mit allerlei köstlichem und lieblichem Gut gefüllt.
5Ein weiser Mann ist stark, und ein verständiger Mensch stählt seine Kraft.
6Denn durch kluge Maßregeln gewinnst du die Schlacht und durch die Menge der Ratgeber den Sieg.
7Die Weisheit ist dem Narren zu hoch; er tut seinen Mund nicht auf im Tor!
8Wer vorsätzlich Böses tut, den nenne man einen Bösewicht!
9Dummheiten ersinnen ist Sünde, und ein Spötter ist ein abscheulicher Mensch!
10Zeigst du dich schwach am Tage der Not, so ist deine Kraft beschränkt!
11Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtbank wanken, halte zurück!
12Wenn du sagen wolltest:«Siehe, wir haben das nicht gewußt!» wird nicht der, welcher die Herzen prüft, es merken, und der deine Seele beobachtet, es wahrnehmen und dem Menschen vergelten nach seinem Tun?
13Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß für deinen Gaumen!
14So erkenne auch, daß die Weisheit gut ist für deine Seele; wenn du sie gefunden hast, so hast du eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.
15Du Gottloser, laure nicht auf die Wohnung des Gerechten und störe seine Ruhe nicht!
16Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf; aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.
17Freue dich nichtüber den Fall deines Feindes, und wenn er strauchelt, so frohlocke nicht!
18daß nicht der HERR es sehe und es ihm mißfalle und er seinen Zorn abwende von ihm.
19Erzürne dich nichtüber die Bösen, sei nicht neidisch auf dieÜbeltäter!
20Denn der Böse hat keine Zukunft, und die Leuchte der Gottlosen wird erlöschen.
21Fürchte den HERRN, mein Sohn, und den König, und laß dich nicht mit Neuerungssüchtigen ein!
22Denn ihr Unglück wird plötzlich kommen und ihrer beider Verderben; wer kennt es?
23Auch diese Sprüche kommen von den Weisen: die Person ansehen im Gericht, ist nicht gut.
24Wer zum Gottlosen spricht:«Du bist gerecht!» dem fluchen die Völker, und die Leute verwünschen ihn;
25aber an denen, die recht richten, hat man Wohlgefallen, undüber sie kommt der Segen des Guten.
26Eine rechte Antwort ist wie ein Kuß auf die Lippen.
27Verrichte zuerst draußen dein Geschäft und besorge deine Feldarbeit, darnach baue dein Haus.
28Tritt nicht ohne Ursache als Zeuge auf wider deinen Nächsten! Was willst du irreführen mit deinen Lippen?
29Sage nicht:«Wie er mir getan, so will ich ihm tun; ich will dem Mann vergelten nach seinem Werk!»
30Ich ging vorüber an dem Acker des Faulen und an dem Weinberge des Unverständigen
31und siehe, er ging ganz in Disteln auf, und Nesselnüberwucherten ihn, und seine Mauer war eingestürzt.
32Das sah ich und nahm es zu Herzen; ich betrachtete es und zog eine Lehre daraus:
33«Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, die Hände ein wenig ineinanderlegen, um zu ruhen»;
34so kommt deine Armut wie ein Landstreicher dahergeschritten und dein Mangel wie ein gewappneter Mann!
Sprüche 24
1Beneide nicht böse Menschen, und laß dich nicht gelüsten, mit ihnen zu sein;
2denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, und ihre Lippen reden Mühsal.
3Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand wird es befestigt;
4und durch Erkenntnis füllen sich die Kammern mit allerlei kostbarem und lieblichem Gut.
5Ein weiser Mann ist stark, und ein Mann von Erkenntnis befestigt seine Kraft.
6Denn mit weiser Überlegung wirst du glücklich Krieg führen, und bei der Ratgeber Menge ist Heil.
7Weisheit ist dem Narren zu hoch, im Tore tut er seinen Mund nicht auf.
8Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.
9Das Vorhaben der Narrheit ist die Sünde, und der Spötter ist den Menschen ein Greuel.
10Zeigst du dich schlaff am Tage der Drangsal, so ist deine Kraft gering.
11Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Würgung hinwanken, o halte sie zurück!
12Wenn du sprichst: Siehe, wir wußten nichts davon-wird nicht er, der die Herzen wägt, es merken? Und er, der auf deine Seele achthat, es wissen? und er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun.
13Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist deinem Gaumen süß.
14Ebenso betrachte die Weisheit für deine Seele: wenn du sie gefunden hast, so gibt es eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.
15Laure nicht, Gesetzloser, auf die Wohnung des Gerechten, zerstöre nicht seine Lagerstätte.
16Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gesetzlosen stürzen nieder im Unglück.
17Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, und dein Herz frohlocke nicht über seinen Sturz:
18damit Jehova es nicht sehe, und es böse sei in seinen Augen, und er seinen Zorn von ihm abwende.
19Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die Gesetzlosen;
20denn für den Bösen wird keine Zukunft sein, die Leuchte der Gesetzlosen wird erlöschen.
21Mein Sohn, fürchte Jehova und den König; mit Aufrührern laß dich nicht ein.
22Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben; und ihrer beider Untergang, wer weiß ihn?
23Auch diese sind von den Weisen: Die Person ansehen im Gericht ist nicht gut.
24Wer zu dem Gesetzlosen spricht: Du bist gerecht, den verfluchen die Völker, den verwünschen die Völkerschaften;
25denen aber, welche gerecht entscheiden, geht es wohl, und über sie kommt Segnung des Guten.
26Die Lippen küßt, wer richtige Antwort gibt.
27Besorge draußen deine Arbeit und bestelle sie dir auf dem Felde; hernach magst du dann dein Haus bauen.
28Werde nicht ohne Ursache Zeuge wider deinen Nächsten; wolltest du denn täuschen mit deinen Lippen?
29Sprich nicht: Wie er mir getan hat, so will ich ihm tun, will dem Manne vergelten nach seinem Werke.
30An dem Acker eines faulen Mannes kam ich vorüber, und an dem Weinberge eines unverständigen Menschen.
31Und siehe, er war ganz mit Disteln überwachsen, seine Fläche war mit Brennesseln bedeckt, und seine steinerne Mauer eingerissen.
32Und ich schaute es, ich richtete mein Herz darauf; ich sah es, empfing Unterweisung:
33Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen-
34und deine Armut kommt herangeschritten, und deine Not wie ein gewappneter Mann.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Sprüche 24
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 24 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 24:16
"Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf; aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück."
"Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gesetzlosen stürzen nieder im Unglück."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





