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Hiob 7 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 7

1Hat der Mensch nicht Kriegsdienst auf Erden, sind seine Tage nicht wie die eines Söldners?

2Ein Knecht sehnt sich nach dem Schatten, und ein Söldner verlangt nach seinem Lohn;

3mir aber wurden Monate voll Enttäuschung beschert und Nächte voller Qual zugezählt.

4Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? Aber der Abend dehnt sich lang, und vom Umherwälzen werde ich gar satt bis zur Morgendämmerung.

5Mein Leib ist bekleidet mit Würmern und einer Kruste von Erde, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.

6Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschifflein, sie schwinden hoffnungslos dahin.

7Bedenke, daß mein Leben ein Hauch ist, daß mein Auge nichts Gutes mehr sehen wird;

8das Auge, das mich schaut, wird mich nicht mehr sehen; wenn du nach mir siehst, so bin ich nicht mehr!

9Wie die Wolke vergeht und verschwindet, so kommt, wer zum Totenreiche fährt, nicht mehr herauf;

10er kehrt nicht mehr in sein Haus zurück, und seine Stätte kennt ihn nicht mehr.

11Darum will auch ich meinen Mund nicht halten; ich will reden in der Angst meines Geistes, in der Betrübnis meiner Seele will ich klagen:

12Bin ich denn ein Meer oder ein Ungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?

13Wenn ich denke: Mein Bett wird mich trösten, mein Lager wird meine Klage erleichtern!

14so erschreckst du mich mit Träumen undängstigst mich durch Gesichte,

15so daß meine Seele Erwürgung vorzöge und ich lieber tot wäre, als ein Gerippe zu sein.

16Es ist mir verleidet! Ich will nicht ewig leben; laß ab von mir; meine Tage sind ein Hauch!

17Was ist der Mensch, daß du ihn so hochhältst und auf ihn achtest?

18Du suchst ihn alle Morgen heim, und alle Augenblicke prüfst du ihn.

19Warum schaust du nicht von mir weg und lässest mir nicht soviel Ruhe, daß ich meinen Speichel schlucke?

20Habe ich gesündigt, was kann ich dir antun, du Menschenhüter? Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gesetzt, daß ich mir selbst zur Bürde bin?

21Warum vergibst du meineÜbertretung nicht und erlässest mir nicht meine Schuld? Denn jetzt werde ich mich in den Staub legen, und wenn du mich morgen früh suchst, so bin ich nicht mehr!

Hiob 7

1Hat der Mensch nicht einen harten Dienst auf Erden, und sind seine Tage nicht wie die Tage eines Tagelöhners?

2Wie ein Knecht, der sich nach dem Schatten sehnt, und wie ein Tagelöhner, der seines Lohnes harrt,

3so sind mir zuteil geworden Monde der Nichtigkeit, und Nächte der Mühsal mir zugezählt.

4Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? und der Abend dehnt sich hin, und ich werde des Umherwerfens satt bis zur Dämmerung.

5Mein Fleisch ist bekleidet mit Gewürm und Erdkrusten, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.

6Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschiffchen, und schwinden ohne Hoffnung.

7Gedenke, daß mein Leben ein Hauch ist! Nicht wird mein Auge das Glück wiedersehen.

8Nicht mehr wird mich schauen das Auge des mich Sehenden; richtest du deine Augen auf mich, so bin ich nicht mehr.

9Die Wolke schwindet und fährt dahin; so steigt, wer in den Scheol hinabfährt, nicht wieder herauf.

10Nicht mehr kehrt er zurück zu seinem Hause, und seine Stätte erkennt ihn nicht mehr.

11So will auch ich meinen Mund nicht zurückhalten, will reden in der Bedrängnis meines Geistes, will klagen in der Bitterkeit meiner Seele.

12Bin ich ein Meer, oder ein Seeungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?

13Wenn ich sage: Trösten wird mich mein Bett, mein Lager wird tragen helfen meine Klage,

14so erschreckst du mich mit Träumen, und durch Gesichte ängstigst du mich,

15so daß meine Seele Erstickung vorzieht, den Tod lieber wählt als meine Gebeine.

16Ich bins überdrüssig- nicht ewiglich werde ich ja leben: Laß ab von mir! denn ein Hauch sind meine Tage.

17Was ist der Mensch, daß du ihn hochhältst, und daß du dein Herz auf ihn richtest,

18und alle Morgen ihn heimsuchst, alle Augenblicke ihn prüfst?

19Wie lange willst du nicht von mir wegblicken, nicht von mir ablassen, bis ich meinen Speichel verschlucke?

20Habe ich gesündigt, was tat ich dir an, du Beobachter der Menschen? Warum hast du mich dir zum Angriffspunkt gesetzt, daß ich mir selbst zur Last geworden bin?

21Und warum vergibst du nicht meine Übertretung und lässest nicht vorübergehen meine Missetat? Denn nun werde ich in den Staub mich legen, und suchst du nach mir, so bin ich nicht mehr.

Hiob 7

1Hat der Mensch nicht Kriegsdienst auf Erden, sind seine Tage nicht wie die eines Söldners?

2Ein Knecht sehnt sich nach dem Schatten, und ein Söldner verlangt nach seinem Lohn;

3mir aber wurden Monate voll Enttäuschung beschert und Nächte voller Qual zugezählt.

4Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? Aber der Abend dehnt sich lang, und vom Umherwälzen werde ich gar satt bis zur Morgendämmerung.

5Mein Leib ist bekleidet mit Würmern und einer Kruste von Erde, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.

6Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschifflein, sie schwinden hoffnungslos dahin.

7Bedenke, daß mein Leben ein Hauch ist, daß mein Auge nichts Gutes mehr sehen wird;

8das Auge, das mich schaut, wird mich nicht mehr sehen; wenn du nach mir siehst, so bin ich nicht mehr!

9Wie die Wolke vergeht und verschwindet, so kommt, wer zum Totenreiche fährt, nicht mehr herauf;

10er kehrt nicht mehr in sein Haus zurück, und seine Stätte kennt ihn nicht mehr.

11Darum will auch ich meinen Mund nicht halten; ich will reden in der Angst meines Geistes, in der Betrübnis meiner Seele will ich klagen:

12Bin ich denn ein Meer oder ein Ungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?

13Wenn ich denke: Mein Bett wird mich trösten, mein Lager wird meine Klage erleichtern!

14so erschreckst du mich mit Träumen undängstigst mich durch Gesichte,

15so daß meine Seele Erwürgung vorzöge und ich lieber tot wäre, als ein Gerippe zu sein.

16Es ist mir verleidet! Ich will nicht ewig leben; laß ab von mir; meine Tage sind ein Hauch!

17Was ist der Mensch, daß du ihn so hochhältst und auf ihn achtest?

18Du suchst ihn alle Morgen heim, und alle Augenblicke prüfst du ihn.

19Warum schaust du nicht von mir weg und lässest mir nicht soviel Ruhe, daß ich meinen Speichel schlucke?

20Habe ich gesündigt, was kann ich dir antun, du Menschenhüter? Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gesetzt, daß ich mir selbst zur Bürde bin?

21Warum vergibst du meineÜbertretung nicht und erlässest mir nicht meine Schuld? Denn jetzt werde ich mich in den Staub legen, und wenn du mich morgen früh suchst, so bin ich nicht mehr!

Hiob 7:1
GerSch

Hat der Mensch nicht Kriegsdienst auf Erden, sind seine Tage nicht wie die eines Söldners?

GerElb1871

Hat der Mensch nicht einen harten Dienst auf Erden, und sind seine Tage nicht wie die Tage eines Tagelöhners?

2
GerSch

Ein Knecht sehnt sich nach dem Schatten, und ein Söldner verlangt nach seinem Lohn;

GerElb1871

Wie ein Knecht, der sich nach dem Schatten sehnt, und wie ein Tagelöhner, der seines Lohnes harrt,

3
GerSch

mir aber wurden Monate voll Enttäuschung beschert und Nächte voller Qual zugezählt.

GerElb1871

so sind mir zuteil geworden Monde der Nichtigkeit, und Nächte der Mühsal mir zugezählt.

4
GerSch

Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? Aber der Abend dehnt sich lang, und vom Umherwälzen werde ich gar satt bis zur Morgendämmerung.

GerElb1871

Wenn ich mich niederlege, so spreche ich: Wann werde ich aufstehen? und der Abend dehnt sich hin, und ich werde des Umherwerfens satt bis zur Dämmerung.

5
GerSch

Mein Leib ist bekleidet mit Würmern und einer Kruste von Erde, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.

GerElb1871

Mein Fleisch ist bekleidet mit Gewürm und Erdkrusten, meine Haut zieht sich zusammen und eitert.

6
GerSch

Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschifflein, sie schwinden hoffnungslos dahin.

GerElb1871

Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschiffchen, und schwinden ohne Hoffnung.

7
GerSch

Bedenke, daß mein Leben ein Hauch ist, daß mein Auge nichts Gutes mehr sehen wird;

GerElb1871

Gedenke, daß mein Leben ein Hauch ist! Nicht wird mein Auge das Glück wiedersehen.

8
GerSch

das Auge, das mich schaut, wird mich nicht mehr sehen; wenn du nach mir siehst, so bin ich nicht mehr!

GerElb1871

Nicht mehr wird mich schauen das Auge des mich Sehenden; richtest du deine Augen auf mich, so bin ich nicht mehr.

9
GerSch

Wie die Wolke vergeht und verschwindet, so kommt, wer zum Totenreiche fährt, nicht mehr herauf;

GerElb1871

Die Wolke schwindet und fährt dahin; so steigt, wer in den Scheol hinabfährt, nicht wieder herauf.

10
GerSch

er kehrt nicht mehr in sein Haus zurück, und seine Stätte kennt ihn nicht mehr.

GerElb1871

Nicht mehr kehrt er zurück zu seinem Hause, und seine Stätte erkennt ihn nicht mehr.

11
GerSch

Darum will auch ich meinen Mund nicht halten; ich will reden in der Angst meines Geistes, in der Betrübnis meiner Seele will ich klagen:

GerElb1871

So will auch ich meinen Mund nicht zurückhalten, will reden in der Bedrängnis meines Geistes, will klagen in der Bitterkeit meiner Seele.

12
GerSch

Bin ich denn ein Meer oder ein Ungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?

GerElb1871

Bin ich ein Meer, oder ein Seeungeheuer, daß du eine Wache wider mich aufstellst?

13
GerSch

Wenn ich denke: Mein Bett wird mich trösten, mein Lager wird meine Klage erleichtern!

GerElb1871

Wenn ich sage: Trösten wird mich mein Bett, mein Lager wird tragen helfen meine Klage,

14
GerSch

so erschreckst du mich mit Träumen undängstigst mich durch Gesichte,

GerElb1871

so erschreckst du mich mit Träumen, und durch Gesichte ängstigst du mich,

15
GerSch

so daß meine Seele Erwürgung vorzöge und ich lieber tot wäre, als ein Gerippe zu sein.

GerElb1871

so daß meine Seele Erstickung vorzieht, den Tod lieber wählt als meine Gebeine.

16
GerSch

Es ist mir verleidet! Ich will nicht ewig leben; laß ab von mir; meine Tage sind ein Hauch!

GerElb1871

Ich bins überdrüssig- nicht ewiglich werde ich ja leben: Laß ab von mir! denn ein Hauch sind meine Tage.

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GerSch

Was ist der Mensch, daß du ihn so hochhältst und auf ihn achtest?

GerElb1871

Was ist der Mensch, daß du ihn hochhältst, und daß du dein Herz auf ihn richtest,

18
GerSch

Du suchst ihn alle Morgen heim, und alle Augenblicke prüfst du ihn.

GerElb1871

und alle Morgen ihn heimsuchst, alle Augenblicke ihn prüfst?

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GerSch

Warum schaust du nicht von mir weg und lässest mir nicht soviel Ruhe, daß ich meinen Speichel schlucke?

GerElb1871

Wie lange willst du nicht von mir wegblicken, nicht von mir ablassen, bis ich meinen Speichel verschlucke?

20
GerSch

Habe ich gesündigt, was kann ich dir antun, du Menschenhüter? Warum hast du mich dir zur Zielscheibe gesetzt, daß ich mir selbst zur Bürde bin?

GerElb1871

Habe ich gesündigt, was tat ich dir an, du Beobachter der Menschen? Warum hast du mich dir zum Angriffspunkt gesetzt, daß ich mir selbst zur Last geworden bin?

21
GerSch

Warum vergibst du meineÜbertretung nicht und erlässest mir nicht meine Schuld? Denn jetzt werde ich mich in den Staub legen, und wenn du mich morgen früh suchst, so bin ich nicht mehr!

GerElb1871

Und warum vergibst du nicht meine Übertretung und lässest nicht vorübergehen meine Missetat? Denn nun werde ich in den Staub mich legen, und suchst du nach mir, so bin ich nicht mehr.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 7

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 7 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 7:16

GerSch

"Es ist mir verleidet! Ich will nicht ewig leben; laß ab von mir; meine Tage sind ein Hauch!"

GerElb1871

"Ich bins überdrüssig- nicht ewiglich werde ich ja leben: Laß ab von mir! denn ein Hauch sind meine Tage."

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Offenbarung 1

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Sprüche 3

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