Hiob 8 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Hiob 8
1Da antwortete Bildad, der Schuchiter, und sprach:
2Wie lange willst du solches reden und sollen die Reden deines Mundes sein wie heftiger Wind?
3Beugt denn Gott das Recht, und verkehrt der Allmächtige die Gerechtigkeit?
4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so hat er sie dahingegeben in die Gewalt ihrer Missetat.
5Wirst du nun Gott ernstlich suchen und zum Allmächtigen um Gnade flehen,
6wirst du lauter und aufrichtig sein, so wird er für dich eifern und die Zierde deiner Gerechtigkeit wieder herstellen.
7Da wird dein früheres Glück im Vergleich zu deinem spätern klein sein.
8Denn frage doch das frühere Geschlecht und beherzige die Erfahrungen der Väter!
9Denn von gestern sind wir und wissen nichts, ein Schatten nur sind unsere Tage auf Erden.
10Fürwahr, sie werden dich belehren, sie können dir's sagen und Sprüche hervorholen aus ihrem Herzen:
11Schießt der Papyrus ohne Sumpf empor, gedeiht, wo Wasser fehlt, des Schilfes Rohr,
12das doch, wenn es noch in vollem Triebe steht, ehe es geschnitten wird, zugrunde geht?
13Das ist der Weg, den alle Gottvergessenen ziehn: Auch ihre Hoffnung welkt wie Gras dahin!
14Ein Spinngewebe ist des Frevlers Haus, mit seinem Trotzen ist es plötzlich aus;
15vergeblich stützt er sich und trotzt darauf; er fällt dahin und steht nicht wieder auf.
16Und jener dort, er grünt im Sonnenglanz, die Rankenüberziehn den Garten ganz;
17die Wurzeln flechten ins Gemäuer sich ein, hoch schlingt er sich empor am Haus von Stein.
18Doch tilgt ihn Gott von seiner Stätte, so spricht sie: Mir ist nicht bewußt, daß ich dich je gesehen hätte!
19Siehe, das ist seines Weges Lust, das Ende von des Sünders Lebenslauf: Es stehen aus seinem Staube andre auf.
20Siehe, Gott verwirft den Unschuldigen nicht; er reicht aber auch keinemÜbeltäter die Hand,
21auf daß er deinen Mund mit Lachen fülle und deine Lippen mit Freudengeschrei,
22daß deine Hasser mit Schande bekleidet werden und das Zelt der Gottlosen nicht mehr sei!
Hiob 8
1Und Bildad, der Schuchiter, antwortete und sprach:
2Wie lange willst du solches reden, und sollen die Worte deines Mundes ungestümer Wind sein?
3Wird Gott das Recht beugen, oder wird der Allmächtige beugen die Gerechtigkeit?
4Wenn deine Kinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer Übertretung preis.
5Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst,
6wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit;
7und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.
8Denn befrage doch das vorige Geschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre Väter erforscht haben.
9Denn wir sind von gestern und wissen nichts, denn ein Schatten sind unsere Tage auf Erden.
10Werden jene dich nicht belehren, dirs sagen, und Worte aus ihrem Herzen hervorbringen?
11Schießt Papierschilf auf, wo kein Sumpf ist? wächst Riedgras empor ohne Wasser?
12Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem Grase.
13Also sind die Pfade aller, die Gottes vergessen; und des Ruchlosen Hoffnung geht zu Grunde.
14Sein Vertrauen wird abgeschnitten und seine Zuversicht ist ein Spinnengewebe.
15Er stützt sich auf sein Haus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht. -
16Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;
17über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die Wohnung der Steine;
18wenn er ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: "Ich habe dich nie gesehen!"
19Siehe, das ist die Freude seines Weges; und aus dem Staube sprossen andere hervor.
20Siehe, Gott wird den Vollkommenen nicht verwerfen, und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter.
21Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall,
22werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das Zelt der Gesetzlosen wird nicht mehr sein.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 8
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 8 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Hiob 8:16
"Und jener dort, er grünt im Sonnenglanz, die Rankenüberziehn den Garten ganz;"
"Saftvoll ist er vor der Sonne, und seine Schößlinge dehnen sich aus über seinen Garten hin;"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





