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Hiob 4 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 4

1Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

2Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

3Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

4Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

5Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

7Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

8Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

9Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

10Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

11Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

12Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

13beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

14da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

15denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

16Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

17Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

18Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

19wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

20Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

21Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

Hiob 4

1Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

2Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?

3Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;

4den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.

5Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?

7Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?

8So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

9Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

10Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;

11der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

12Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.

13In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,

14kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;

15und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.

16Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

17Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?

18Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:

19wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.

20Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß mans beachtet, kommen sie um auf ewig.

21Ist es nicht so? wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Hiob 4

1Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

2Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

3Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

4Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

5Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

6Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

7Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

8Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

9Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

10Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

11Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

12Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

13beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

14da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

15denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

16Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

17Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

18Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

19wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

20Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

21Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

Hiob 4:1
GerSch

Da hob Eliphas, der Temaniter, an und sprach:

GerElb1871

Und Eliphas, der Temaniter, antwortete und sprach:

2
GerSch

Vielleicht verdrießt es dich, wenn man versucht, ein Wort mit dir zu reden; wer hält aber die Rede zurück?

GerElb1871

Wenn man ein Wort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die Worte zurückzuhalten, wer vermöchte es?

3
GerSch

Siehe, du hast viele zurechtgewiesen und müde Hände gestärkt.

GerElb1871

Siehe, du hast viele unterwiesen, und erschlaffte Hände stärktest du;

4
GerSch

Deine Reden haben Strauchelnde aufgerichtet, und wankende Knie hast du gekräftigt.

GerElb1871

den Strauchelnden richteten deine Worte auf, und sinkende Knie hast du befestigt.

5
GerSch

Da es nun an dich kommt, erliegst du, und weil es dich trifft, bist du so bestürzt.

GerElb1871

Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt.

6
GerSch

Ist nicht deine Gottesfurcht dein Trost und die Vollkommenheit deines Weges deine Hoffnung?

GerElb1871

Ist nicht deine Gottesfurcht deine Zuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine Hoffnung?

7
GerSch

Bedenke aber: ist je ein Unschuldiger umgekommen, oder wurden je Rechtschaffene vertilgt?

GerElb1871

Gedenke doch: Wer ist als Unschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden?

8
GerSch

Soviel ich gesehen habe: die Unrecht pflügen und Unheil säen, ernten es auch.

GerElb1871

So wie ich es gesehen habe: die Unheil pflügen und Mühsal säen, ernten es.

9
GerSch

Durch Gottes Odem kommen sie um; durch den Hauch seines Zornes werden sie verzehrt.

GerElb1871

Durch den Odem Gottes kommen sie um, und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie.

10
GerSch

Das Brüllen des Löwen und die Stimme des Leuen verstummt, und die Zähne der jungen Löwen werden ausgebrochen.

GerElb1871

Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen;

11
GerSch

Der Löwe verdirbt aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin zerstreuen sich.

GerElb1871

der Löwe kommt um aus Mangel an Raub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut.

12
GerSch

Zu mir aber stahl sich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern;

GerElb1871

Und zu mir gelangte verstohlen ein Wort, und mein Ohr vernahm ein Geflüster davon.

13
GerSch

beim Nachdenkenüber Nachtgesichte, als tiefer Schlaf auf die Menschen gefallen war,

GerElb1871

In Gedanken, welche Nachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt,

14
GerSch

da kam Furchtüber mich und ein Zittern und durchschauerte alle meine Gebeine;

GerElb1871

kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine;

15
GerSch

denn ein Geist ging an mir vorüber, die Haare meines Leibes standen mir darob zu Berge.

GerElb1871

und ein Geist zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor.

16
GerSch

Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:

GerElb1871

Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

17
GerSch

Ist der Sterbliche gerecht vor Gott oder ein Mann vor seinem Schöpfer rein?

GerElb1871

Sollte ein Mensch gerechter sein als Gott, oder ein Mann reiner als der ihn gemacht hat?

18
GerSch

Siehe, seinen Dienern traut er nicht, bei seinen Engeln nimmt er Irrtum wahr;

GerElb1871

Siehe, auf seine Knechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum zur Last:

19
GerSch

wieviel mehr bei denen, die in Lehmhütten wohnen, deren Fundament im Staube liegt und die gleich Motten zerstört werden!

GerElb1871

wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im Staube ist! Wie Motten werden sie zertreten.

20
GerSch

Zwischen Morgen und Abend gehen sie zugrunde; ehe man sich's versieht, sind sie für immer dahin.

GerElb1871

Von Morgen bis Abend werden sie zerschmettert; ohne daß mans beachtet, kommen sie um auf ewig.

21
GerSch

Wird nicht ihr Zeltstrick abgerissen? Sie sterben; und zwar nicht an Weisheit!

GerElb1871

Ist es nicht so? wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen, so sterben sie, und nicht in Weisheit.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 4

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 4 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 4:16

GerSch

"Er stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht, eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme:"

GerElb1871

"Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein Bild war vor meinen Augen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:"

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Offenbarung 1

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Sprüche 3

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