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Hiob 3 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 3

1Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte den Tag seiner Geburt.

2Hiob hob an und sprach:

3Verloren gehe der Tag, da ich geboren bin, die Nacht, da es hieß: Ein Knabe ist gezeugt!

4Verfinstert werde dieser Tag; Gott in der Höhe frage nicht nach ihm, und niemals falle ein Lichtstrahl darauf!

5Finsternis und Todesschatten nehme ihn ein, Gewölk umhülle ihn undüberfalle diesen trüben Tag!

6Und jene Nacht; Das Dunkel raffe sie weg, sie freue sich in des Jahres Tagen nie und komme nicht in die Zahl der Monde.

7Ja, jene Nacht sei unfruchtbar, kein Jubel ertöne in ihr!

8Die, so den Tagen Böses losen und imstande sind, den Drachen aufzuwecken, sollen sie verfluchen.

9Verfinstert müssen ihrer Dämmerung Sterne sein, sie warte auf Licht und es bleibe aus; sie schaue auch die Wimpern der Morgenröte nicht!

10Weil sie den Mutterleib mir nicht verschloß und den Jammer nicht vor meinen Augen verbarg.

11Warum starb ich nicht gleich bei der Geburt und kam nicht um, sobald ich aus Mutterschoße ging?

12Warum kamen mir Knie entgegen und wozu Brüste, daß ich sog?

13Denn jetzt läge ich da und wäre stille; wäre ich entschlafen, so hätte ich nun Ruhe

14mit Königen und Landesräten, die sich Steinhaufen erbaut haben,

15oder mit Fürsten, reich an Gold, die in ihren Häusern Silber häuften.

16Oder wäre ich gar niemals dagewesen, wie eine verborgene Fehlgeburt, den Kindlein gleich, die nie das Licht gesehen haben!

17Dort hört der Frevler Toben auf, dort finden die Erschöpften Ruh;

18alle Gefangenen sind dort in Frieden, sie hören die Stimme des Treibers nicht mehr;

19Kleine und Große sind daselbst, und der Knecht ist frei von seinem Herrn!

20Warum läßt er Lebensmüde noch die Sonne sehen und zwingt er betrübte Seelen noch zu leben?

21die auf den Tod harren, und er kommt nicht, die nach ihm graben, mehr als nach Schätzen;

22die sich freuen würden und jubelten, die frohlockten, wenn sie ein Grab fänden.

23[ Was soll das Leben] dem Manne, dem sein Weg verborgen ist, den Gott rings umzäunt hat?

24Denn statt zu essen, seufze ich, und meine Klage ergießt sich wie ein Wasserstrom.

25Denn was ich gefürchtet habe, das istüber mich gekommen, und wovor mir graute, das hat mich getroffen.

26Ich kann nicht ruhen und nicht rasten, und kaum habe ich mich erholt, so kommt ein neuer Sturmüber mich.

Hiob 3

1Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.

2Und Hiob hob an und sprach:

3Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!

4Jener Tag sei Finsternis! nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!

5Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!

6Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!

7Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!

8Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!

9Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!

10Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -

11Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?

12Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?

13Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe, -

14mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,

15oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;

16oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.

17Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,

18rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.

19Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.

20Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;

21die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;

22die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -

23dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?

24Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.

25Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.

26Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.

Hiob 3

1Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte den Tag seiner Geburt.

2Hiob hob an und sprach:

3Verloren gehe der Tag, da ich geboren bin, die Nacht, da es hieß: Ein Knabe ist gezeugt!

4Verfinstert werde dieser Tag; Gott in der Höhe frage nicht nach ihm, und niemals falle ein Lichtstrahl darauf!

5Finsternis und Todesschatten nehme ihn ein, Gewölk umhülle ihn undüberfalle diesen trüben Tag!

6Und jene Nacht; Das Dunkel raffe sie weg, sie freue sich in des Jahres Tagen nie und komme nicht in die Zahl der Monde.

7Ja, jene Nacht sei unfruchtbar, kein Jubel ertöne in ihr!

8Die, so den Tagen Böses losen und imstande sind, den Drachen aufzuwecken, sollen sie verfluchen.

9Verfinstert müssen ihrer Dämmerung Sterne sein, sie warte auf Licht und es bleibe aus; sie schaue auch die Wimpern der Morgenröte nicht!

10Weil sie den Mutterleib mir nicht verschloß und den Jammer nicht vor meinen Augen verbarg.

11Warum starb ich nicht gleich bei der Geburt und kam nicht um, sobald ich aus Mutterschoße ging?

12Warum kamen mir Knie entgegen und wozu Brüste, daß ich sog?

13Denn jetzt läge ich da und wäre stille; wäre ich entschlafen, so hätte ich nun Ruhe

14mit Königen und Landesräten, die sich Steinhaufen erbaut haben,

15oder mit Fürsten, reich an Gold, die in ihren Häusern Silber häuften.

16Oder wäre ich gar niemals dagewesen, wie eine verborgene Fehlgeburt, den Kindlein gleich, die nie das Licht gesehen haben!

17Dort hört der Frevler Toben auf, dort finden die Erschöpften Ruh;

18alle Gefangenen sind dort in Frieden, sie hören die Stimme des Treibers nicht mehr;

19Kleine und Große sind daselbst, und der Knecht ist frei von seinem Herrn!

20Warum läßt er Lebensmüde noch die Sonne sehen und zwingt er betrübte Seelen noch zu leben?

21die auf den Tod harren, und er kommt nicht, die nach ihm graben, mehr als nach Schätzen;

22die sich freuen würden und jubelten, die frohlockten, wenn sie ein Grab fänden.

23[ Was soll das Leben] dem Manne, dem sein Weg verborgen ist, den Gott rings umzäunt hat?

24Denn statt zu essen, seufze ich, und meine Klage ergießt sich wie ein Wasserstrom.

25Denn was ich gefürchtet habe, das istüber mich gekommen, und wovor mir graute, das hat mich getroffen.

26Ich kann nicht ruhen und nicht rasten, und kaum habe ich mich erholt, so kommt ein neuer Sturmüber mich.

Hiob 3:1
GerSch

Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte den Tag seiner Geburt.

GerElb1871

Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.

2
GerSch

Hiob hob an und sprach:

GerElb1871

Und Hiob hob an und sprach:

3
GerSch

Verloren gehe der Tag, da ich geboren bin, die Nacht, da es hieß: Ein Knabe ist gezeugt!

GerElb1871

Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!

4
GerSch

Verfinstert werde dieser Tag; Gott in der Höhe frage nicht nach ihm, und niemals falle ein Lichtstrahl darauf!

GerElb1871

Jener Tag sei Finsternis! nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!

5
GerSch

Finsternis und Todesschatten nehme ihn ein, Gewölk umhülle ihn undüberfalle diesen trüben Tag!

GerElb1871

Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!

6
GerSch

Und jene Nacht; Das Dunkel raffe sie weg, sie freue sich in des Jahres Tagen nie und komme nicht in die Zahl der Monde.

GerElb1871

Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!

7
GerSch

Ja, jene Nacht sei unfruchtbar, kein Jubel ertöne in ihr!

GerElb1871

Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!

8
GerSch

Die, so den Tagen Böses losen und imstande sind, den Drachen aufzuwecken, sollen sie verfluchen.

GerElb1871

Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!

9
GerSch

Verfinstert müssen ihrer Dämmerung Sterne sein, sie warte auf Licht und es bleibe aus; sie schaue auch die Wimpern der Morgenröte nicht!

GerElb1871

Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!

10
GerSch

Weil sie den Mutterleib mir nicht verschloß und den Jammer nicht vor meinen Augen verbarg.

GerElb1871

Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -

11
GerSch

Warum starb ich nicht gleich bei der Geburt und kam nicht um, sobald ich aus Mutterschoße ging?

GerElb1871

Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?

12
GerSch

Warum kamen mir Knie entgegen und wozu Brüste, daß ich sog?

GerElb1871

Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?

13
GerSch

Denn jetzt läge ich da und wäre stille; wäre ich entschlafen, so hätte ich nun Ruhe

GerElb1871

Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe, -

14
GerSch

mit Königen und Landesräten, die sich Steinhaufen erbaut haben,

GerElb1871

mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,

15
GerSch

oder mit Fürsten, reich an Gold, die in ihren Häusern Silber häuften.

GerElb1871

oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;

16
GerSch

Oder wäre ich gar niemals dagewesen, wie eine verborgene Fehlgeburt, den Kindlein gleich, die nie das Licht gesehen haben!

GerElb1871

oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.

17
GerSch

Dort hört der Frevler Toben auf, dort finden die Erschöpften Ruh;

GerElb1871

Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,

18
GerSch

alle Gefangenen sind dort in Frieden, sie hören die Stimme des Treibers nicht mehr;

GerElb1871

rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.

19
GerSch

Kleine und Große sind daselbst, und der Knecht ist frei von seinem Herrn!

GerElb1871

Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.

20
GerSch

Warum läßt er Lebensmüde noch die Sonne sehen und zwingt er betrübte Seelen noch zu leben?

GerElb1871

Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;

21
GerSch

die auf den Tod harren, und er kommt nicht, die nach ihm graben, mehr als nach Schätzen;

GerElb1871

die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;

22
GerSch

die sich freuen würden und jubelten, die frohlockten, wenn sie ein Grab fänden.

GerElb1871

die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -

23
GerSch

[ Was soll das Leben] dem Manne, dem sein Weg verborgen ist, den Gott rings umzäunt hat?

GerElb1871

dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?

24
GerSch

Denn statt zu essen, seufze ich, und meine Klage ergießt sich wie ein Wasserstrom.

GerElb1871

Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.

25
GerSch

Denn was ich gefürchtet habe, das istüber mich gekommen, und wovor mir graute, das hat mich getroffen.

GerElb1871

Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.

26
GerSch

Ich kann nicht ruhen und nicht rasten, und kaum habe ich mich erholt, so kommt ein neuer Sturmüber mich.

GerElb1871

Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 3

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 3 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 3:16

GerSch

"Oder wäre ich gar niemals dagewesen, wie eine verborgene Fehlgeburt, den Kindlein gleich, die nie das Licht gesehen haben!"

GerElb1871

"oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben."

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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