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Hiob 35 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 35

1Und Elihu hob wieder an und sprach:

2Hast du recht, wenn du sprichst:«Meine Gerechtigkeit kommt von Gott»,

3und wenn du sagst:«Was macht es dir, und was schadet es mir, wenn ich sündige?»

4Ich will dir eine Antwort geben und deinen Gefährten mit dir!

5Siehe zum Himmel empor und betrachte ihn und schau die Wolken an, die höher sind als du!

6Wenn du sündigst, was tust du ihm zuleide? Und sind deiner Missetaten viele, was schadest du ihm?

7Bist du aber gerecht, was gibst du ihm, und was empfängt er von deiner Hand?

8Aber ein Mensch wie du leidet unter deiner Sünde, und den Menschenkindern nützt deine Gerechtigkeit.

9Sie seufzen unter den vielen Bedrückungen, sie schreien vor dem Arm des Gewaltigen.

10Aber man denkt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Loblieder gibt in der Nacht,

11der uns mehr Belehrung zuteil werden ließ als den Tieren des Feldes und uns mehr Verstand gegeben hat als den Vögeln unter dem Himmel?

12Jene schreien, und er sollte nicht hören trotz desÜbermutes der Bösen?

13Sollte es umsonst sein, sollte Gott nicht hören und der Allmächtige es nicht sehen?

14Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!

15Und nun, weil sein Zorn noch nicht gestraft hat, sollte er deshalb das Verbrechen nicht sehr wohl wissen?

16So hat also Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und aus lauter Unverstand so freche Reden geführt!

Hiob 35

1Und Elihu hob wieder an und sprach:

2Hältst du das für recht? Du hast gesagt: Meine Gerechtigkeit ist größer als diejenige Gottes.

3Denn du fragst, was sie dir nütze; was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte? -

4Ich will dir Worte erwidern und deinen Genossen mit dir.

5Blicke gen Himmel und sieh, und schaue die Wolken an, -sie sind höher als du.

6Wenn du sündigst, was tust du ihm an? und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu?

7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?

8Für einen Mann wie du gilt deine Gesetzlosigkeit etwas, und für ein Menschenkind deine Gerechtigkeit.

9Wegen der Menge der Bedrückungen schreit man; man ruft um Hülfe wegen des Armes der Großen.

10Aber man spricht nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Gesänge gibt in der Nacht,

11der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde, und uns weiser macht als das Gevögel des Himmels?

12Alsdann schreit man, wegen des Hochmuts der Bösen, aber er antwortet nicht.

13Auf nur Eitles hört Gott nicht, und der Allmächtige schaut es nicht an.

14Wenn du auch sagst, du schauest ihn nicht-die Rechtssache ist vor ihm; so harre sein.

15Und nun, wenn sein Zorn nicht heimgesucht hat, sollte er nicht sehr wohl um den Übermut wissen?

16Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis.

Hiob 35

1Und Elihu hob wieder an und sprach:

2Hast du recht, wenn du sprichst:«Meine Gerechtigkeit kommt von Gott»,

3und wenn du sagst:«Was macht es dir, und was schadet es mir, wenn ich sündige?»

4Ich will dir eine Antwort geben und deinen Gefährten mit dir!

5Siehe zum Himmel empor und betrachte ihn und schau die Wolken an, die höher sind als du!

6Wenn du sündigst, was tust du ihm zuleide? Und sind deiner Missetaten viele, was schadest du ihm?

7Bist du aber gerecht, was gibst du ihm, und was empfängt er von deiner Hand?

8Aber ein Mensch wie du leidet unter deiner Sünde, und den Menschenkindern nützt deine Gerechtigkeit.

9Sie seufzen unter den vielen Bedrückungen, sie schreien vor dem Arm des Gewaltigen.

10Aber man denkt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Loblieder gibt in der Nacht,

11der uns mehr Belehrung zuteil werden ließ als den Tieren des Feldes und uns mehr Verstand gegeben hat als den Vögeln unter dem Himmel?

12Jene schreien, und er sollte nicht hören trotz desÜbermutes der Bösen?

13Sollte es umsonst sein, sollte Gott nicht hören und der Allmächtige es nicht sehen?

14Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!

15Und nun, weil sein Zorn noch nicht gestraft hat, sollte er deshalb das Verbrechen nicht sehr wohl wissen?

16So hat also Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und aus lauter Unverstand so freche Reden geführt!

Hiob 35:1
GerSch

Und Elihu hob wieder an und sprach:

GerElb1871

Und Elihu hob wieder an und sprach:

2
GerSch

Hast du recht, wenn du sprichst:«Meine Gerechtigkeit kommt von Gott»,

GerElb1871

Hältst du das für recht? Du hast gesagt: Meine Gerechtigkeit ist größer als diejenige Gottes.

3
GerSch

und wenn du sagst:«Was macht es dir, und was schadet es mir, wenn ich sündige?»

GerElb1871

Denn du fragst, was sie dir nütze; was gewinne ich mehr, als wenn ich gesündigt hätte? -

4
GerSch

Ich will dir eine Antwort geben und deinen Gefährten mit dir!

GerElb1871

Ich will dir Worte erwidern und deinen Genossen mit dir.

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GerSch

Siehe zum Himmel empor und betrachte ihn und schau die Wolken an, die höher sind als du!

GerElb1871

Blicke gen Himmel und sieh, und schaue die Wolken an, -sie sind höher als du.

6
GerSch

Wenn du sündigst, was tust du ihm zuleide? Und sind deiner Missetaten viele, was schadest du ihm?

GerElb1871

Wenn du sündigst, was tust du ihm an? und mehren sich deine Übertretungen, was fügst du ihm zu?

7
GerSch

Bist du aber gerecht, was gibst du ihm, und was empfängt er von deiner Hand?

GerElb1871

Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, oder was empfängt er aus deiner Hand?

8
GerSch

Aber ein Mensch wie du leidet unter deiner Sünde, und den Menschenkindern nützt deine Gerechtigkeit.

GerElb1871

Für einen Mann wie du gilt deine Gesetzlosigkeit etwas, und für ein Menschenkind deine Gerechtigkeit.

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GerSch

Sie seufzen unter den vielen Bedrückungen, sie schreien vor dem Arm des Gewaltigen.

GerElb1871

Wegen der Menge der Bedrückungen schreit man; man ruft um Hülfe wegen des Armes der Großen.

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GerSch

Aber man denkt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Loblieder gibt in der Nacht,

GerElb1871

Aber man spricht nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Gesänge gibt in der Nacht,

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GerSch

der uns mehr Belehrung zuteil werden ließ als den Tieren des Feldes und uns mehr Verstand gegeben hat als den Vögeln unter dem Himmel?

GerElb1871

der uns mehr belehrt als die Tiere der Erde, und uns weiser macht als das Gevögel des Himmels?

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GerSch

Jene schreien, und er sollte nicht hören trotz desÜbermutes der Bösen?

GerElb1871

Alsdann schreit man, wegen des Hochmuts der Bösen, aber er antwortet nicht.

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GerSch

Sollte es umsonst sein, sollte Gott nicht hören und der Allmächtige es nicht sehen?

GerElb1871

Auf nur Eitles hört Gott nicht, und der Allmächtige schaut es nicht an.

14
GerSch

Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!

GerElb1871

Wenn du auch sagst, du schauest ihn nicht-die Rechtssache ist vor ihm; so harre sein.

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GerSch

Und nun, weil sein Zorn noch nicht gestraft hat, sollte er deshalb das Verbrechen nicht sehr wohl wissen?

GerElb1871

Und nun, wenn sein Zorn nicht heimgesucht hat, sollte er nicht sehr wohl um den Übermut wissen?

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GerSch

So hat also Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und aus lauter Unverstand so freche Reden geführt!

GerElb1871

Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 35

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 35 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 35:16

GerSch

"So hat also Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und aus lauter Unverstand so freche Reden geführt!"

GerElb1871

"Und so sperrt Hiob eitler Weise seinen Mund auf, häuft Worte ohne Erkenntnis."

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