Hiob 27 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Hiob 27
1Und Hiob setzte seine Rede fort und sprach:
2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele betrübt hat:
3Solange noch mein Odem in mir ist und der Hauch Gottes in meiner Nase,
4sollen meine Lippen nichts Verkehrtes reden und meine Zunge keine Lüge aussprechen.
5Ferne sei es von mir, daß ich euch Recht gebe, ich werde mir meine Unschuld nicht nehmen lassen bis an mein Ende!
6Ich habe an meiner Gerechtigkeit festgehalten und werde sie nicht loslassen, mein Gewissen straft michüber keinen meiner Tage;
7mein Feind aber müsse verurteilt werden und meine Widersacher Unrecht haben.
8Denn was für eine Hoffnung hat der Frevler, wenn Gott[ihn] abschneidet, wenn er ihm seine Seele entzieht?
9Wird Gott sein Geschrei erhören, wenn Notüber ihn kommt?
10Hätte er seine Lust an dem Allmächtigen, so würde er Gott allezeit anrufen.
11Ich will euchüber Gottes Hand belehren und, was es mit dem Allmächtigen für eine Bewandtnis hat, euch nicht verhehlen.
12Siehe, ihr alle habt es ja gesehen(warum redet ihr so unnütze Worte)?
13Das ist das Teil, das der gottlose Mensch von Gott, und dies das Erbe, das die Tyrannen vom Allmächtigen erhalten:
14Wenn seine Kinder sich mehren, so ist's für das Schwert, und seine Nachkommenschaft hat nicht Brot genug.
15Seine Entronnenen sinken durch die Pest ins Grab, und ihre Witwen beweinen sie nicht.
16Wenn er schon Geld zusammenscharrt wie Staub und Kleider zusammenhäuft wie Kot,
17so bringt er sie zwar zusammen, aber der Gerechte wird sie anziehen, und in das Geld werden sich die Unschuldigen teilen.
18Er baut sein Haus wie die Motte und wie ein Hüttlein, das der Hüter macht.
19Reich legt er sich hin und tut es nicht wieder; in einem Augenblick ist er dahin:
20Schrecken ergreift ihn wie eine Wasserflut, der Sturmwind führt ihnüber Nacht davon.
21Ein Ostwind ergreift ihn, und er fährt dahin, er rafft ihn von seiner Stätte hinweg.
22Schonungslos schleudert Er Geschosse nach ihm, eiligst muß er fliehen vor seiner Hand.
23Man klatscht mit den Händenüber ihn und zischt ihn aus an seinem Ort.
Hiob 27
1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:
2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat, -
3so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase: -
4wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!
5Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.
6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.
7Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.
8Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?
9Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?
10Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?
11Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.
12Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?
13Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:
14Wenn seine Kinder sich mehren, so ist es für das Schwert, und seine Sprößlinge, -sie haben nicht satt Brot.
15Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.
16Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:
17er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.
18Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.
19Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.
20Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.
21Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.
22Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.
23Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 27
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 27 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Hiob 27:16
"Wenn er schon Geld zusammenscharrt wie Staub und Kleider zusammenhäuft wie Kot,"
"Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





