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Hiob 28 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 28

1Denn das Silber hat seinen Fundort und das Gold seinen Ort, wo man es läutert.

2Eisen wird aus der Erde gegraben und Kupfer schmelzt man aus Gestein.

3Man macht der Finsternis ein Ende und forscht alles vollkommen aus, die Steine, die in Finsternis und Todesschatten liegen.

4Einen Schacht bricht man auf, wo kein Wandersmann durchgeht; auf unbetretenen Pfaden lassen sie sich hinab und schweben ferne von den Menschen.

5Aus der Erde wächst Brot hervor, und unter ihr ist's wie vom Feuer durchwühlt.

6In ihren Steinen wird Saphir gefunden und Gold in ihren Schollen.

7Ein Pfad[ist's], den kein Raubvogel kennt, und den auch des Habichts Auge nicht erspäht,

8den auch kein Raubtier betritt, darauf der Löwe nicht schreitet.

9Der Mensch legt seine Hand an den harten Felsen und durchwühlt die Gründe der Berge.

10Er treibt Stollen durch die Felsen, und sein Auge ersieht alles, was köstlich ist.

11Damit sie nicht tränen, verstopft er die Wasserrinnen; das Verborgene bringt er ans Licht.

12Aber wo wird die Weisheit gefunden, und welches ist der Ort des Verstandes?

13Der Mensch kennt den Weg zu ihr nicht, im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht:«Sie ist nicht in mir», und das Meer:«Sie ist nicht bei mir.»

15Sie wird mit keinem Geld bezahlt und nicht mit Silber aufgewogen.

16Um Gold von Ophir ist sie nicht zu haben, auch nicht um köstlichen Schohamstein und Saphir.

17Gold und Glas kommt ihr nicht gleich, noch wird sie um goldenes Gerät eingetauscht.

18Korallen und Kristall sind nichts gegen sie, und der Besitz der Weisheit gehtüber Perlen.

19Der Topas ausÄthiopien ist ihr nicht zu vergleichen, mit reinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Woher kommt denn die Weisheit, und welches ist der Ort des Verstandes?

21Sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen und vor den Vögeln des Himmels versteckt.

22Der Abgrund und der Tod sprechen: Wir haben mit unsern Ohren von ihr gehört.

23Gott weiß ihren Weg, und er kennt ihren Ort.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde und sieht alles, was unter dem Himmel ist.

25Als er dem Winde sein Gewicht gab und den Wassern ihr Maß,

26als er dem Regen sein Ziel setzte und dem Wetterstrahl seinen Weg:

27da hat er sie gesehen und durchmustert, sie bereitet und erforscht

28und hat zum Menschen gesagt: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Verstand!

Hiob 28

1Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.

3Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.

4Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.

5Die Erde, -aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.

6Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.

7Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;

8den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.

9Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.

10Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.

11Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

12Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? und welches ist die Stätte des Verstandes?

13Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

15Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

16Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

17Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

18Korallen und Krystall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

19Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

21Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

22Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

25Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

26als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

27da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

28Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Hiob 28

1Denn das Silber hat seinen Fundort und das Gold seinen Ort, wo man es läutert.

2Eisen wird aus der Erde gegraben und Kupfer schmelzt man aus Gestein.

3Man macht der Finsternis ein Ende und forscht alles vollkommen aus, die Steine, die in Finsternis und Todesschatten liegen.

4Einen Schacht bricht man auf, wo kein Wandersmann durchgeht; auf unbetretenen Pfaden lassen sie sich hinab und schweben ferne von den Menschen.

5Aus der Erde wächst Brot hervor, und unter ihr ist's wie vom Feuer durchwühlt.

6In ihren Steinen wird Saphir gefunden und Gold in ihren Schollen.

7Ein Pfad[ist's], den kein Raubvogel kennt, und den auch des Habichts Auge nicht erspäht,

8den auch kein Raubtier betritt, darauf der Löwe nicht schreitet.

9Der Mensch legt seine Hand an den harten Felsen und durchwühlt die Gründe der Berge.

10Er treibt Stollen durch die Felsen, und sein Auge ersieht alles, was köstlich ist.

11Damit sie nicht tränen, verstopft er die Wasserrinnen; das Verborgene bringt er ans Licht.

12Aber wo wird die Weisheit gefunden, und welches ist der Ort des Verstandes?

13Der Mensch kennt den Weg zu ihr nicht, im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht:«Sie ist nicht in mir», und das Meer:«Sie ist nicht bei mir.»

15Sie wird mit keinem Geld bezahlt und nicht mit Silber aufgewogen.

16Um Gold von Ophir ist sie nicht zu haben, auch nicht um köstlichen Schohamstein und Saphir.

17Gold und Glas kommt ihr nicht gleich, noch wird sie um goldenes Gerät eingetauscht.

18Korallen und Kristall sind nichts gegen sie, und der Besitz der Weisheit gehtüber Perlen.

19Der Topas ausÄthiopien ist ihr nicht zu vergleichen, mit reinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Woher kommt denn die Weisheit, und welches ist der Ort des Verstandes?

21Sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen und vor den Vögeln des Himmels versteckt.

22Der Abgrund und der Tod sprechen: Wir haben mit unsern Ohren von ihr gehört.

23Gott weiß ihren Weg, und er kennt ihren Ort.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde und sieht alles, was unter dem Himmel ist.

25Als er dem Winde sein Gewicht gab und den Wassern ihr Maß,

26als er dem Regen sein Ziel setzte und dem Wetterstrahl seinen Weg:

27da hat er sie gesehen und durchmustert, sie bereitet und erforscht

28und hat zum Menschen gesagt: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Verstand!

Hiob 28:1
GerSch

Denn das Silber hat seinen Fundort und das Gold seinen Ort, wo man es läutert.

GerElb1871

Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2
GerSch

Eisen wird aus der Erde gegraben und Kupfer schmelzt man aus Gestein.

GerElb1871

Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.

3
GerSch

Man macht der Finsternis ein Ende und forscht alles vollkommen aus, die Steine, die in Finsternis und Todesschatten liegen.

GerElb1871

Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.

4
GerSch

Einen Schacht bricht man auf, wo kein Wandersmann durchgeht; auf unbetretenen Pfaden lassen sie sich hinab und schweben ferne von den Menschen.

GerElb1871

Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.

5
GerSch

Aus der Erde wächst Brot hervor, und unter ihr ist's wie vom Feuer durchwühlt.

GerElb1871

Die Erde, -aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.

6
GerSch

In ihren Steinen wird Saphir gefunden und Gold in ihren Schollen.

GerElb1871

Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.

7
GerSch

Ein Pfad[ist's], den kein Raubvogel kennt, und den auch des Habichts Auge nicht erspäht,

GerElb1871

Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;

8
GerSch

den auch kein Raubtier betritt, darauf der Löwe nicht schreitet.

GerElb1871

den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.

9
GerSch

Der Mensch legt seine Hand an den harten Felsen und durchwühlt die Gründe der Berge.

GerElb1871

Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.

10
GerSch

Er treibt Stollen durch die Felsen, und sein Auge ersieht alles, was köstlich ist.

GerElb1871

Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.

11
GerSch

Damit sie nicht tränen, verstopft er die Wasserrinnen; das Verborgene bringt er ans Licht.

GerElb1871

Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

12
GerSch

Aber wo wird die Weisheit gefunden, und welches ist der Ort des Verstandes?

GerElb1871

Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? und welches ist die Stätte des Verstandes?

13
GerSch

Der Mensch kennt den Weg zu ihr nicht, im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

GerElb1871

Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14
GerSch

Die Tiefe spricht:«Sie ist nicht in mir», und das Meer:«Sie ist nicht bei mir.»

GerElb1871

Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

15
GerSch

Sie wird mit keinem Geld bezahlt und nicht mit Silber aufgewogen.

GerElb1871

Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

16
GerSch

Um Gold von Ophir ist sie nicht zu haben, auch nicht um köstlichen Schohamstein und Saphir.

GerElb1871

Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

17
GerSch

Gold und Glas kommt ihr nicht gleich, noch wird sie um goldenes Gerät eingetauscht.

GerElb1871

Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

18
GerSch

Korallen und Kristall sind nichts gegen sie, und der Besitz der Weisheit gehtüber Perlen.

GerElb1871

Korallen und Krystall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

19
GerSch

Der Topas ausÄthiopien ist ihr nicht zu vergleichen, mit reinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

GerElb1871

Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20
GerSch

Woher kommt denn die Weisheit, und welches ist der Ort des Verstandes?

GerElb1871

Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

21
GerSch

Sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen und vor den Vögeln des Himmels versteckt.

GerElb1871

Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

22
GerSch

Der Abgrund und der Tod sprechen: Wir haben mit unsern Ohren von ihr gehört.

GerElb1871

Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23
GerSch

Gott weiß ihren Weg, und er kennt ihren Ort.

GerElb1871

Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

24
GerSch

Denn er schaut bis zu den Enden der Erde und sieht alles, was unter dem Himmel ist.

GerElb1871

Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

25
GerSch

Als er dem Winde sein Gewicht gab und den Wassern ihr Maß,

GerElb1871

Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

26
GerSch

als er dem Regen sein Ziel setzte und dem Wetterstrahl seinen Weg:

GerElb1871

als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

27
GerSch

da hat er sie gesehen und durchmustert, sie bereitet und erforscht

GerElb1871

da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

28
GerSch

und hat zum Menschen gesagt: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und vom Bösen weichen, das ist Verstand!

GerElb1871

Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 28

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 28 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 28:16

GerSch

"Um Gold von Ophir ist sie nicht zu haben, auch nicht um köstlichen Schohamstein und Saphir."

GerElb1871

"Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir."

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