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Hiob 19 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 19

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Wie lange wollt ihr doch meine Seele betrüben und mich mit euren Reden niederdrücken?

3Ihr habt mich nun zehnmal geschmäht; schämt ihr euch nicht, mich so zu mißhandeln?

4Habe ich aber gefehlt, so trifft doch wahrlich mein Vergehen mich selbst!

5Wollt ihr aber wirklich großtun gegen mich und mir meine Schmach vorwerfen,

6so erkennet doch, daß Gott mich gebeugt und sein Netzüber mich geworfen hat.

7Klage ichüber Gewalttätigkeit, so erhalte ich keine Antwort, und schreie ich um Hilfe, so finde ich kein Recht.

8Undurchdringlich hat er mir den Weg verzäunt undüber meine Pfade Finsternis gebreitet.

9Er hat mich meiner Herrlichkeit entkleidet und mir die Krone vom Haupte weggenommen.

10Er hat mich gänzlich niedergerissen, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung entwurzelt wie einen Baum.

11Sein Zorn ist wider mich entbrannt, und er sieht mich an als seinen Feind.

12Seine Scharen rücken allzumal aus und bahnen sich einen Weg gegen mich und lagern sich um meine Hütte her.

13Meine Brüder hat er von mir verscheucht, und die mich kennen, tun fremd gegen mich.

14Meine Verwandten bleiben aus, und meine Bekannten verlassen mich.

15Meine Hausgenossen und meine Mägde halten mich für einen Fremden, sie sehen mich als einen Unbekannten an.

16Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er mir nicht, ich muß ihn mit meinem Munde anflehen.

17Mein Atem ist meinem Weibe zuwider und mein Gestank den Söhnen meiner Mutter.

18Sogar Buben verachten mich; stehe ich auf, so reden sie wider mich.

19Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gewandt.

20An meiner Haut und meinem Fleisch klebt mein Gebein, und ich habe kaum noch Haut, um meine Zähne zu behalten.

21Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde, denn die Hand Gottes hat mich getroffen!

22Warum verfolgt ihr mich wie Gott und werdet nicht satt, mich zu zerfleischen?

23O daß doch meine Worte aufgezeichnet und daß sie in ein Buch eingetragen,

24daß sie mit eisernem Griffel in Blei oder auf ewig in einen Felsen gegraben würden:

25Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird zuletztüber dem Staube stehen.

26Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, alsdann werde ich, von meinem Fleische los, Gott schauen.

27Den werde ich mir ansehen, meine Augen werden ihn schauen, ohne[Ihm] fremd zu sein. Es schmachten meine Nieren in mir!

28Denn ihr sprechet:«Wie wollen wir ihn verfolgen!» und die Wurzel der Sache sei in mir zu finden!

29Nehmet euch in acht vor dem Schwert! denn das Schwert wird die Sünden rächen, damit ihr wisset, daß ein Gericht ist.

Hiob 19

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit Worten zermalmen?

3Schon zehnmal ist es, daß ihr mich geschmäht habt; ihr schämet euch nicht, mich zu verletzen.

4Und habe ich auch wirklich geirrt, so bleibt doch mein Irrtum bei mir.

5Wenn ihr wirklich wider mich großtun wollt, und wider mich dartun meine Schmach,

6so wisset denn, daß Gott mich in meinem Rechte gebeugt und mich umstellt hat mit seinem Netze.

7Siehe, ich schreie über Gewalttat, und werde nicht erhört; ich rufe um Hülfe, und da ist kein Recht.

8Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht hinüber kann, und auf meine Pfade legte er Finsternis.

9Meine Ehre hat er mir ausgezogen, und weggenommen die Krone meines Hauptes.

10Er hat mich niedergerissen ringsum, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung ausgerissen wie einen Baum.

11Und seinen Zorn ließ er wider mich entbrennen, und achtete mich seinen Feinden gleich.

12Allzumal kamen seine Scharen und bahnten ihren Weg wider mich, und lagerten sich rings um mein Zelt.

13Meine Brüder hat er von mir entfernt, und meine Bekannten sind mir ganz entfremdet.

14Meine Verwandten bleiben aus, und meine Vertrauten haben mich vergessen.

15Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für einen Fremden; ein Ausländer bin ich in ihren Augen geworden.

16Meinem Knechte rufe ich, und er antwortet nicht; mit meinem Munde muß ich zu ihm flehen.

17Mein Atem ist meinem Weibe zuwider, und mein übler Geruch den Kindern meiner Mutter.

18Selbst Buben verachten mich; will ich aufstehen, so reden sie über mich.

19Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gekehrt.

20Mein Gebein klebt an meiner Haut und an meinem Fleische, und nur mit der Haut meiner Zähne bin ich entronnen.

21Erbarmet euch meiner, erbarmet euch meiner, ihr meine Freunde! denn die Hand Gottes hat mich angetastet.

22Warum verfolget ihr mich wie Gott und werdet meines Fleisches nicht satt?

23O daß doch meine Worte aufgeschrieben würden! o daß sie in ein Buch gezeichnet würden,

24mit eisernem Griffel und Blei in den Felsen eingehauen auf ewig!

25Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen;

26und ist nach meiner Haut dieses da zerstört, so werde ich aus meinem Fleische Gott anschauen,

27welchen ich selbst mir anschauen, und den meine Augen sehen werden, und kein anderer: meine Nieren verschmachten in meinem Innern. -

28Wenn ihr saget: Wie wollen wir ihn verfolgen? und daß die Wurzel der Sache in mir sich befinde,

29so fürchtet euch vor dem Schwerte! Denn das Schwert ist der Grimm über die Missetaten; auf daß ihr wisset, daß ein Gericht ist.

Hiob 19

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Wie lange wollt ihr doch meine Seele betrüben und mich mit euren Reden niederdrücken?

3Ihr habt mich nun zehnmal geschmäht; schämt ihr euch nicht, mich so zu mißhandeln?

4Habe ich aber gefehlt, so trifft doch wahrlich mein Vergehen mich selbst!

5Wollt ihr aber wirklich großtun gegen mich und mir meine Schmach vorwerfen,

6so erkennet doch, daß Gott mich gebeugt und sein Netzüber mich geworfen hat.

7Klage ichüber Gewalttätigkeit, so erhalte ich keine Antwort, und schreie ich um Hilfe, so finde ich kein Recht.

8Undurchdringlich hat er mir den Weg verzäunt undüber meine Pfade Finsternis gebreitet.

9Er hat mich meiner Herrlichkeit entkleidet und mir die Krone vom Haupte weggenommen.

10Er hat mich gänzlich niedergerissen, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung entwurzelt wie einen Baum.

11Sein Zorn ist wider mich entbrannt, und er sieht mich an als seinen Feind.

12Seine Scharen rücken allzumal aus und bahnen sich einen Weg gegen mich und lagern sich um meine Hütte her.

13Meine Brüder hat er von mir verscheucht, und die mich kennen, tun fremd gegen mich.

14Meine Verwandten bleiben aus, und meine Bekannten verlassen mich.

15Meine Hausgenossen und meine Mägde halten mich für einen Fremden, sie sehen mich als einen Unbekannten an.

16Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er mir nicht, ich muß ihn mit meinem Munde anflehen.

17Mein Atem ist meinem Weibe zuwider und mein Gestank den Söhnen meiner Mutter.

18Sogar Buben verachten mich; stehe ich auf, so reden sie wider mich.

19Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gewandt.

20An meiner Haut und meinem Fleisch klebt mein Gebein, und ich habe kaum noch Haut, um meine Zähne zu behalten.

21Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde, denn die Hand Gottes hat mich getroffen!

22Warum verfolgt ihr mich wie Gott und werdet nicht satt, mich zu zerfleischen?

23O daß doch meine Worte aufgezeichnet und daß sie in ein Buch eingetragen,

24daß sie mit eisernem Griffel in Blei oder auf ewig in einen Felsen gegraben würden:

25Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird zuletztüber dem Staube stehen.

26Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, alsdann werde ich, von meinem Fleische los, Gott schauen.

27Den werde ich mir ansehen, meine Augen werden ihn schauen, ohne[Ihm] fremd zu sein. Es schmachten meine Nieren in mir!

28Denn ihr sprechet:«Wie wollen wir ihn verfolgen!» und die Wurzel der Sache sei in mir zu finden!

29Nehmet euch in acht vor dem Schwert! denn das Schwert wird die Sünden rächen, damit ihr wisset, daß ein Gericht ist.

Hiob 19:1
GerSch

Und Hiob antwortete und sprach:

GerElb1871

Und Hiob antwortete und sprach:

2
GerSch

Wie lange wollt ihr doch meine Seele betrüben und mich mit euren Reden niederdrücken?

GerElb1871

Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit Worten zermalmen?

3
GerSch

Ihr habt mich nun zehnmal geschmäht; schämt ihr euch nicht, mich so zu mißhandeln?

GerElb1871

Schon zehnmal ist es, daß ihr mich geschmäht habt; ihr schämet euch nicht, mich zu verletzen.

4
GerSch

Habe ich aber gefehlt, so trifft doch wahrlich mein Vergehen mich selbst!

GerElb1871

Und habe ich auch wirklich geirrt, so bleibt doch mein Irrtum bei mir.

5
GerSch

Wollt ihr aber wirklich großtun gegen mich und mir meine Schmach vorwerfen,

GerElb1871

Wenn ihr wirklich wider mich großtun wollt, und wider mich dartun meine Schmach,

6
GerSch

so erkennet doch, daß Gott mich gebeugt und sein Netzüber mich geworfen hat.

GerElb1871

so wisset denn, daß Gott mich in meinem Rechte gebeugt und mich umstellt hat mit seinem Netze.

7
GerSch

Klage ichüber Gewalttätigkeit, so erhalte ich keine Antwort, und schreie ich um Hilfe, so finde ich kein Recht.

GerElb1871

Siehe, ich schreie über Gewalttat, und werde nicht erhört; ich rufe um Hülfe, und da ist kein Recht.

8
GerSch

Undurchdringlich hat er mir den Weg verzäunt undüber meine Pfade Finsternis gebreitet.

GerElb1871

Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht hinüber kann, und auf meine Pfade legte er Finsternis.

9
GerSch

Er hat mich meiner Herrlichkeit entkleidet und mir die Krone vom Haupte weggenommen.

GerElb1871

Meine Ehre hat er mir ausgezogen, und weggenommen die Krone meines Hauptes.

10
GerSch

Er hat mich gänzlich niedergerissen, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung entwurzelt wie einen Baum.

GerElb1871

Er hat mich niedergerissen ringsum, so daß ich vergehe, und hat meine Hoffnung ausgerissen wie einen Baum.

11
GerSch

Sein Zorn ist wider mich entbrannt, und er sieht mich an als seinen Feind.

GerElb1871

Und seinen Zorn ließ er wider mich entbrennen, und achtete mich seinen Feinden gleich.

12
GerSch

Seine Scharen rücken allzumal aus und bahnen sich einen Weg gegen mich und lagern sich um meine Hütte her.

GerElb1871

Allzumal kamen seine Scharen und bahnten ihren Weg wider mich, und lagerten sich rings um mein Zelt.

13
GerSch

Meine Brüder hat er von mir verscheucht, und die mich kennen, tun fremd gegen mich.

GerElb1871

Meine Brüder hat er von mir entfernt, und meine Bekannten sind mir ganz entfremdet.

14
GerSch

Meine Verwandten bleiben aus, und meine Bekannten verlassen mich.

GerElb1871

Meine Verwandten bleiben aus, und meine Vertrauten haben mich vergessen.

15
GerSch

Meine Hausgenossen und meine Mägde halten mich für einen Fremden, sie sehen mich als einen Unbekannten an.

GerElb1871

Meine Hausgenossen und meine Mägde achten mich für einen Fremden; ein Ausländer bin ich in ihren Augen geworden.

16
GerSch

Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er mir nicht, ich muß ihn mit meinem Munde anflehen.

GerElb1871

Meinem Knechte rufe ich, und er antwortet nicht; mit meinem Munde muß ich zu ihm flehen.

17
GerSch

Mein Atem ist meinem Weibe zuwider und mein Gestank den Söhnen meiner Mutter.

GerElb1871

Mein Atem ist meinem Weibe zuwider, und mein übler Geruch den Kindern meiner Mutter.

18
GerSch

Sogar Buben verachten mich; stehe ich auf, so reden sie wider mich.

GerElb1871

Selbst Buben verachten mich; will ich aufstehen, so reden sie über mich.

19
GerSch

Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gewandt.

GerElb1871

Alle meine Vertrauten verabscheuen mich, und die ich liebte, haben sich gegen mich gekehrt.

20
GerSch

An meiner Haut und meinem Fleisch klebt mein Gebein, und ich habe kaum noch Haut, um meine Zähne zu behalten.

GerElb1871

Mein Gebein klebt an meiner Haut und an meinem Fleische, und nur mit der Haut meiner Zähne bin ich entronnen.

21
GerSch

Erbarmt, erbarmt euch meiner, ihr, meine Freunde, denn die Hand Gottes hat mich getroffen!

GerElb1871

Erbarmet euch meiner, erbarmet euch meiner, ihr meine Freunde! denn die Hand Gottes hat mich angetastet.

22
GerSch

Warum verfolgt ihr mich wie Gott und werdet nicht satt, mich zu zerfleischen?

GerElb1871

Warum verfolget ihr mich wie Gott und werdet meines Fleisches nicht satt?

23
GerSch

O daß doch meine Worte aufgezeichnet und daß sie in ein Buch eingetragen,

GerElb1871

O daß doch meine Worte aufgeschrieben würden! o daß sie in ein Buch gezeichnet würden,

24
GerSch

daß sie mit eisernem Griffel in Blei oder auf ewig in einen Felsen gegraben würden:

GerElb1871

mit eisernem Griffel und Blei in den Felsen eingehauen auf ewig!

25
GerSch

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird zuletztüber dem Staube stehen.

GerElb1871

Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen;

26
GerSch

Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, alsdann werde ich, von meinem Fleische los, Gott schauen.

GerElb1871

und ist nach meiner Haut dieses da zerstört, so werde ich aus meinem Fleische Gott anschauen,

27
GerSch

Den werde ich mir ansehen, meine Augen werden ihn schauen, ohne[Ihm] fremd zu sein. Es schmachten meine Nieren in mir!

GerElb1871

welchen ich selbst mir anschauen, und den meine Augen sehen werden, und kein anderer: meine Nieren verschmachten in meinem Innern. -

28
GerSch

Denn ihr sprechet:«Wie wollen wir ihn verfolgen!» und die Wurzel der Sache sei in mir zu finden!

GerElb1871

Wenn ihr saget: Wie wollen wir ihn verfolgen? und daß die Wurzel der Sache in mir sich befinde,

29
GerSch

Nehmet euch in acht vor dem Schwert! denn das Schwert wird die Sünden rächen, damit ihr wisset, daß ein Gericht ist.

GerElb1871

so fürchtet euch vor dem Schwerte! Denn das Schwert ist der Grimm über die Missetaten; auf daß ihr wisset, daß ein Gericht ist.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 19

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 19 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 19:16

GerSch

"Rufe ich meinen Knecht, so antwortet er mir nicht, ich muß ihn mit meinem Munde anflehen."

GerElb1871

"Meinem Knechte rufe ich, und er antwortet nicht; mit meinem Munde muß ich zu ihm flehen."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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