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Hiob 12 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 12

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Wahrlich, ihr seit Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!

3Auch ich habe Verstand wie ihr und bin nicht weniger als ihr, und wer wüßte solches nicht!

4Zum Gespött bin ich meinem Freunde, der ich zu Gott rief und von ihm erhört wurde; der unschuldige Gerechte wird zum Gespött.

5Dem Unglück Verachtung! das ist die Ansicht des Sicheren; sie ist bereit für die, deren Fuß ins Wanken kommt.

6Den Räubern werden die Zelte in Ruhe gelassen; sie reizen Gott, und es geht ihnen wohl; sie führen ihren Gott in ihrer Faust.

7Aber frage doch das Vieh, es wird dich belehren, und die Vögel des Himmels tun dir's kund.

8Das Kraut des Feldes lehrt dich, und die Fische im Meer erzählen es.

9Wer unter allen diesen wüßte nicht, daß die Hand des HERRN solches gemacht hat,

10daß in seiner Hand die Seele alles Lebendigen und der Geist jedes menschlichen Fleisches ist?

11Prüft nicht das Ohr die Rede, wie der Gaumen die Speise schmeckt?

12Wohnt bei den Greisen die Weisheit und bei den Betagten der Verstand?

13Bei Ihm ist Weisheit und Stärke, Sein ist Rat und Verstand!

14Siehe, was er niederreißt, wird nicht aufgebaut; wen er einsperrt, der wird nicht frei.

15Stellt er die Gewässer ab, so vertrocknen sie; läßt er sie los, so verwüsten sie das Land.

16Bei ihm ist Macht und Verstand; sein ist, der irrt und der irreführt.

17Er führt die Räte beraubt hinweg und macht die Richter zu Narren.

18Die Herrschaft der Könige löst er auf und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.

19Er führt die Priester beraubt hinweg und stürzt die Festgegründeten um.

20Er nimmt den Wohlbewährten die Sprache weg und raubt den Alten den Verstand.

21Er schüttet Verachtungüber die Edeln und löst den Gürtel der Starken auf.

22Er enthüllt, was im Finstern verborgen liegt, und zieht den Todesschatten ans Licht.

23Er vermehrt Völker, und er vernichtet sie; er breitet sie aus, und er führt sie weg.

24Den Häuptern des Volkes im Lande nimmt er den Verstand und läßt sie irren in pfadloser Wüste;

25sie tappen in Finsternis ohne Licht, er macht sie schwanken wie Trunkene.

Hiob 12

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Fürwahr, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!

3Auch ich habe Verstand wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; und wer wüßte nicht dergleichen?

4Ich muß einer sein, der seinem Freunde zum Gespött ist, der zu Gott ruft, und er antwortet ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött!

5Dem Unglück gebührt Verachtung nach den Gedanken des Sorglosen; sie ist bereit für die, welche mit dem Fuße wanken.

6Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit ist für die, welche Gott reizen, für den, welcher Gott in seiner Hand führt.

7Aber frage doch das Vieh, und es wirds dich lehren; und das Gevögel des Himmels, und es wirds dir kundtun;

8oder rede zu der Erde, und sie wirds dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen.

9Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand Jehovas solches gemacht hat,

10in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches?

11Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet?

12Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter.

13Bei ihm ist Weisheit und Macht, sein ist Rat und Einsicht.

14Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan.

15Siehe, er hemmt die Wasser, und sie vertrocknen; und er läßt sie los, und sie kehren das Land um.

16Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende.

17Er führt Räte beraubt hinweg, und Richter macht er zu Narren.

18Die Herrschaft der Könige löst er auf, und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.

19Er führt Priester beraubt hinweg, und Feststehende stürzt er um.

20Zuverlässigen entzieht er die Sprache, und Alten benimmt er das Urteil.

21Verachtung schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht er schlaff.

22Er enthüllt Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht er an das Licht hervor.

23Er vergrößert Nationen, und er vernichtet sie; er breitet Nationen aus, und er führt sie hinweg.

24Er entzieht den Verstand den Häuptern der Völker der Erde, und macht sie umherirren in pfadloser Einöde;

25sie tappen in der Finsternis, wo kein Licht ist, und er macht sie umherirren gleich einem Trunkenen.

Hiob 12

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Wahrlich, ihr seit Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!

3Auch ich habe Verstand wie ihr und bin nicht weniger als ihr, und wer wüßte solches nicht!

4Zum Gespött bin ich meinem Freunde, der ich zu Gott rief und von ihm erhört wurde; der unschuldige Gerechte wird zum Gespött.

5Dem Unglück Verachtung! das ist die Ansicht des Sicheren; sie ist bereit für die, deren Fuß ins Wanken kommt.

6Den Räubern werden die Zelte in Ruhe gelassen; sie reizen Gott, und es geht ihnen wohl; sie führen ihren Gott in ihrer Faust.

7Aber frage doch das Vieh, es wird dich belehren, und die Vögel des Himmels tun dir's kund.

8Das Kraut des Feldes lehrt dich, und die Fische im Meer erzählen es.

9Wer unter allen diesen wüßte nicht, daß die Hand des HERRN solches gemacht hat,

10daß in seiner Hand die Seele alles Lebendigen und der Geist jedes menschlichen Fleisches ist?

11Prüft nicht das Ohr die Rede, wie der Gaumen die Speise schmeckt?

12Wohnt bei den Greisen die Weisheit und bei den Betagten der Verstand?

13Bei Ihm ist Weisheit und Stärke, Sein ist Rat und Verstand!

14Siehe, was er niederreißt, wird nicht aufgebaut; wen er einsperrt, der wird nicht frei.

15Stellt er die Gewässer ab, so vertrocknen sie; läßt er sie los, so verwüsten sie das Land.

16Bei ihm ist Macht und Verstand; sein ist, der irrt und der irreführt.

17Er führt die Räte beraubt hinweg und macht die Richter zu Narren.

18Die Herrschaft der Könige löst er auf und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.

19Er führt die Priester beraubt hinweg und stürzt die Festgegründeten um.

20Er nimmt den Wohlbewährten die Sprache weg und raubt den Alten den Verstand.

21Er schüttet Verachtungüber die Edeln und löst den Gürtel der Starken auf.

22Er enthüllt, was im Finstern verborgen liegt, und zieht den Todesschatten ans Licht.

23Er vermehrt Völker, und er vernichtet sie; er breitet sie aus, und er führt sie weg.

24Den Häuptern des Volkes im Lande nimmt er den Verstand und läßt sie irren in pfadloser Wüste;

25sie tappen in Finsternis ohne Licht, er macht sie schwanken wie Trunkene.

Hiob 12:1
GerSch

Und Hiob antwortete und sprach:

GerElb1871

Und Hiob antwortete und sprach:

2
GerSch

Wahrlich, ihr seit Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!

GerElb1871

Fürwahr, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben!

3
GerSch

Auch ich habe Verstand wie ihr und bin nicht weniger als ihr, und wer wüßte solches nicht!

GerElb1871

Auch ich habe Verstand wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; und wer wüßte nicht dergleichen?

4
GerSch

Zum Gespött bin ich meinem Freunde, der ich zu Gott rief und von ihm erhört wurde; der unschuldige Gerechte wird zum Gespött.

GerElb1871

Ich muß einer sein, der seinem Freunde zum Gespött ist, der zu Gott ruft, und er antwortet ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött!

5
GerSch

Dem Unglück Verachtung! das ist die Ansicht des Sicheren; sie ist bereit für die, deren Fuß ins Wanken kommt.

GerElb1871

Dem Unglück gebührt Verachtung nach den Gedanken des Sorglosen; sie ist bereit für die, welche mit dem Fuße wanken.

6
GerSch

Den Räubern werden die Zelte in Ruhe gelassen; sie reizen Gott, und es geht ihnen wohl; sie führen ihren Gott in ihrer Faust.

GerElb1871

Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit ist für die, welche Gott reizen, für den, welcher Gott in seiner Hand führt.

7
GerSch

Aber frage doch das Vieh, es wird dich belehren, und die Vögel des Himmels tun dir's kund.

GerElb1871

Aber frage doch das Vieh, und es wirds dich lehren; und das Gevögel des Himmels, und es wirds dir kundtun;

8
GerSch

Das Kraut des Feldes lehrt dich, und die Fische im Meer erzählen es.

GerElb1871

oder rede zu der Erde, und sie wirds dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen.

9
GerSch

Wer unter allen diesen wüßte nicht, daß die Hand des HERRN solches gemacht hat,

GerElb1871

Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand Jehovas solches gemacht hat,

10
GerSch

daß in seiner Hand die Seele alles Lebendigen und der Geist jedes menschlichen Fleisches ist?

GerElb1871

in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches?

11
GerSch

Prüft nicht das Ohr die Rede, wie der Gaumen die Speise schmeckt?

GerElb1871

Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet?

12
GerSch

Wohnt bei den Greisen die Weisheit und bei den Betagten der Verstand?

GerElb1871

Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter.

13
GerSch

Bei Ihm ist Weisheit und Stärke, Sein ist Rat und Verstand!

GerElb1871

Bei ihm ist Weisheit und Macht, sein ist Rat und Einsicht.

14
GerSch

Siehe, was er niederreißt, wird nicht aufgebaut; wen er einsperrt, der wird nicht frei.

GerElb1871

Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan.

15
GerSch

Stellt er die Gewässer ab, so vertrocknen sie; läßt er sie los, so verwüsten sie das Land.

GerElb1871

Siehe, er hemmt die Wasser, und sie vertrocknen; und er läßt sie los, und sie kehren das Land um.

16
GerSch

Bei ihm ist Macht und Verstand; sein ist, der irrt und der irreführt.

GerElb1871

Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende.

17
GerSch

Er führt die Räte beraubt hinweg und macht die Richter zu Narren.

GerElb1871

Er führt Räte beraubt hinweg, und Richter macht er zu Narren.

18
GerSch

Die Herrschaft der Könige löst er auf und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.

GerElb1871

Die Herrschaft der Könige löst er auf, und schlingt eine Fessel um ihre Lenden.

19
GerSch

Er führt die Priester beraubt hinweg und stürzt die Festgegründeten um.

GerElb1871

Er führt Priester beraubt hinweg, und Feststehende stürzt er um.

20
GerSch

Er nimmt den Wohlbewährten die Sprache weg und raubt den Alten den Verstand.

GerElb1871

Zuverlässigen entzieht er die Sprache, und Alten benimmt er das Urteil.

21
GerSch

Er schüttet Verachtungüber die Edeln und löst den Gürtel der Starken auf.

GerElb1871

Verachtung schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht er schlaff.

22
GerSch

Er enthüllt, was im Finstern verborgen liegt, und zieht den Todesschatten ans Licht.

GerElb1871

Er enthüllt Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht er an das Licht hervor.

23
GerSch

Er vermehrt Völker, und er vernichtet sie; er breitet sie aus, und er führt sie weg.

GerElb1871

Er vergrößert Nationen, und er vernichtet sie; er breitet Nationen aus, und er führt sie hinweg.

24
GerSch

Den Häuptern des Volkes im Lande nimmt er den Verstand und läßt sie irren in pfadloser Wüste;

GerElb1871

Er entzieht den Verstand den Häuptern der Völker der Erde, und macht sie umherirren in pfadloser Einöde;

25
GerSch

sie tappen in Finsternis ohne Licht, er macht sie schwanken wie Trunkene.

GerElb1871

sie tappen in der Finsternis, wo kein Licht ist, und er macht sie umherirren gleich einem Trunkenen.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 12

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 12 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 12:16

GerSch

"Bei ihm ist Macht und Verstand; sein ist, der irrt und der irreführt."

GerElb1871

"Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

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Psalmen 23

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Offenbarung 1

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Sprüche 3

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