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Hiob 11 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 11

1Da antwortete Zophar, der Naamatiter, und sprach:

2Soll die Menge der Worte unbeantwortet bleiben und der beredte Mann recht behalten?

3Darfst du mit deinem Geschwätz andern das Maul stopfen und spotten, ohne daß man es dir verweist?

4Und darfst du sagen: Meine Lehre ist lauter, und ich bin vor Deinen Augen rein?

5O daß doch Gott reden möchte und seinen Mund auftäte gegen dich!

6Und daß er dir kundtäte die verborgene Weisheit(denn es gibt noch doppelt soviel, als du weißt), so würdest du sehen, daß Gott dir noch nachläßt von deiner Schuld.

7Kannst du das Geheimnis Gottes ergründen oder zur Vollkommenheit des Allmächtigen gelangen?

8Sie ist himmelhoch,(was willst du tun? tiefer als der Scheol), was kannst du wissen?

9Ihre Ausdehnung ist größer als die Erde und breiter als das Meer.

10Wenn er einherfährt, verhaftet und vor Gericht stellt, wer will es ihm wehren?

11Denn er kennt die eitlen Menschen und sieht auch die Schuld, deren man sich nicht bewußt ist;

12ein Hohlkopf bekommt Verstand, so daß selbst ein junger Wildesel zum Menschen umgeboren wird.

13Wenn du nun dein Herz bereitest und deine Hände ausstreckst nach Ihm,

14wenn du das Unrecht entfernst, das an deinen Händen klebt, und in deinen Zelten nichts Böses duldest;

15dann darfst du ohne Scheu dein Angesicht erheben und fest auftreten ohne Furcht;

16dann wirst du deiner Mühsal vergessen wie des Wassers, das vorübergeflossen ist;

17heller als der Mittag wird die Zukunft dir erstehn, das Dunkel wird wie der Morgen sein;

18dann wirst du getrost sein, weil du Hoffnung hast, und wirst sehen, daß duüberall ruhig schlafen kannst.

19Du legst dich nieder, und niemand schreckt dich auf, nein, viele schmeicheln dir alsdann.

20Aber die Augen der Gottlosen verschmachten, ihre Zuflucht geht ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

Hiob 11

1Und Zophar, der Naamathiter, antwortete und sprach:

2Sollte die Menge der Worte nicht beantwortet werden, oder sollte ein Schwätzer recht behalten?

3Sollte dein Gerede die Leute zum Schweigen bringen, daß du spotten solltest, und niemand dich beschämen,

4daß du sagen solltest: Meine Lehre ist lauter, und ich bin rein in deinen Augen?

5Aber möchte Gott doch reden und seine Lippen gegen dich öffnen,

6und dir kundtun die Geheimnisse der Weisheit, daß sie das Doppelte ist an Bestand! Dann müßtest du erkennen, daß Gott dir viel von deiner Missetat übersieht.

7Kannst du die Tiefe Gottes erreichen, oder das Wesen des Allmächtigen ergründen?

8Himmelhoch sind sie-was kannst du tun? tiefer als der Scheol-was kannst du wissen?

9länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.

10Wenn er vorüberzieht und in Verhaft nimmt und zum Gericht versammelt, wer will ihm dann wehren?

11Denn er kennt die falschen Leute; und er sieht Frevel, ohne daß er achtgibt.

12Auch ein Hohlköpfiger gewinnt Verstand, wenn auch der Mensch als ein Wildeselsfüllen geboren wird.

13Wenn du dein Herz richtest und deine Hände zu ihm ausbreitest, -

14wenn Frevel in deiner Hand ist, so entferne ihn, und laß Unrecht nicht wohnen in deinen Zelten,

15ja, dann wirst du dein Angesicht erheben ohne Makel, und wirst unerschütterlich sein und dich nicht fürchten.

16Denn du wirst die Mühsal vergessen, wirst ihrer gedenken wie vorübergeflossener Wasser;

17und heller als der Mittag wird dein Leben erstehen; mag es finster sein-wie der Morgen wird es werden.

18Und du wirst Vertrauen fassen, weil es Hoffnung gibt; und du wirst Umschau halten, in Sicherheit dich niederlegen.

19Und du wirst dich lagern, und niemand wird dich aufschrecken; und viele werden deine Gunst suchen.

20Aber die Augen der Gesetzlosen werden verschmachten; und jede Zuflucht ist ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

Hiob 11

1Da antwortete Zophar, der Naamatiter, und sprach:

2Soll die Menge der Worte unbeantwortet bleiben und der beredte Mann recht behalten?

3Darfst du mit deinem Geschwätz andern das Maul stopfen und spotten, ohne daß man es dir verweist?

4Und darfst du sagen: Meine Lehre ist lauter, und ich bin vor Deinen Augen rein?

5O daß doch Gott reden möchte und seinen Mund auftäte gegen dich!

6Und daß er dir kundtäte die verborgene Weisheit(denn es gibt noch doppelt soviel, als du weißt), so würdest du sehen, daß Gott dir noch nachläßt von deiner Schuld.

7Kannst du das Geheimnis Gottes ergründen oder zur Vollkommenheit des Allmächtigen gelangen?

8Sie ist himmelhoch,(was willst du tun? tiefer als der Scheol), was kannst du wissen?

9Ihre Ausdehnung ist größer als die Erde und breiter als das Meer.

10Wenn er einherfährt, verhaftet und vor Gericht stellt, wer will es ihm wehren?

11Denn er kennt die eitlen Menschen und sieht auch die Schuld, deren man sich nicht bewußt ist;

12ein Hohlkopf bekommt Verstand, so daß selbst ein junger Wildesel zum Menschen umgeboren wird.

13Wenn du nun dein Herz bereitest und deine Hände ausstreckst nach Ihm,

14wenn du das Unrecht entfernst, das an deinen Händen klebt, und in deinen Zelten nichts Böses duldest;

15dann darfst du ohne Scheu dein Angesicht erheben und fest auftreten ohne Furcht;

16dann wirst du deiner Mühsal vergessen wie des Wassers, das vorübergeflossen ist;

17heller als der Mittag wird die Zukunft dir erstehn, das Dunkel wird wie der Morgen sein;

18dann wirst du getrost sein, weil du Hoffnung hast, und wirst sehen, daß duüberall ruhig schlafen kannst.

19Du legst dich nieder, und niemand schreckt dich auf, nein, viele schmeicheln dir alsdann.

20Aber die Augen der Gottlosen verschmachten, ihre Zuflucht geht ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

Hiob 11:1
GerSch

Da antwortete Zophar, der Naamatiter, und sprach:

GerElb1871

Und Zophar, der Naamathiter, antwortete und sprach:

2
GerSch

Soll die Menge der Worte unbeantwortet bleiben und der beredte Mann recht behalten?

GerElb1871

Sollte die Menge der Worte nicht beantwortet werden, oder sollte ein Schwätzer recht behalten?

3
GerSch

Darfst du mit deinem Geschwätz andern das Maul stopfen und spotten, ohne daß man es dir verweist?

GerElb1871

Sollte dein Gerede die Leute zum Schweigen bringen, daß du spotten solltest, und niemand dich beschämen,

4
GerSch

Und darfst du sagen: Meine Lehre ist lauter, und ich bin vor Deinen Augen rein?

GerElb1871

daß du sagen solltest: Meine Lehre ist lauter, und ich bin rein in deinen Augen?

5
GerSch

O daß doch Gott reden möchte und seinen Mund auftäte gegen dich!

GerElb1871

Aber möchte Gott doch reden und seine Lippen gegen dich öffnen,

6
GerSch

Und daß er dir kundtäte die verborgene Weisheit(denn es gibt noch doppelt soviel, als du weißt), so würdest du sehen, daß Gott dir noch nachläßt von deiner Schuld.

GerElb1871

und dir kundtun die Geheimnisse der Weisheit, daß sie das Doppelte ist an Bestand! Dann müßtest du erkennen, daß Gott dir viel von deiner Missetat übersieht.

7
GerSch

Kannst du das Geheimnis Gottes ergründen oder zur Vollkommenheit des Allmächtigen gelangen?

GerElb1871

Kannst du die Tiefe Gottes erreichen, oder das Wesen des Allmächtigen ergründen?

8
GerSch

Sie ist himmelhoch,(was willst du tun? tiefer als der Scheol), was kannst du wissen?

GerElb1871

Himmelhoch sind sie-was kannst du tun? tiefer als der Scheol-was kannst du wissen?

9
GerSch

Ihre Ausdehnung ist größer als die Erde und breiter als das Meer.

GerElb1871

länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.

10
GerSch

Wenn er einherfährt, verhaftet und vor Gericht stellt, wer will es ihm wehren?

GerElb1871

Wenn er vorüberzieht und in Verhaft nimmt und zum Gericht versammelt, wer will ihm dann wehren?

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GerSch

Denn er kennt die eitlen Menschen und sieht auch die Schuld, deren man sich nicht bewußt ist;

GerElb1871

Denn er kennt die falschen Leute; und er sieht Frevel, ohne daß er achtgibt.

12
GerSch

ein Hohlkopf bekommt Verstand, so daß selbst ein junger Wildesel zum Menschen umgeboren wird.

GerElb1871

Auch ein Hohlköpfiger gewinnt Verstand, wenn auch der Mensch als ein Wildeselsfüllen geboren wird.

13
GerSch

Wenn du nun dein Herz bereitest und deine Hände ausstreckst nach Ihm,

GerElb1871

Wenn du dein Herz richtest und deine Hände zu ihm ausbreitest, -

14
GerSch

wenn du das Unrecht entfernst, das an deinen Händen klebt, und in deinen Zelten nichts Böses duldest;

GerElb1871

wenn Frevel in deiner Hand ist, so entferne ihn, und laß Unrecht nicht wohnen in deinen Zelten,

15
GerSch

dann darfst du ohne Scheu dein Angesicht erheben und fest auftreten ohne Furcht;

GerElb1871

ja, dann wirst du dein Angesicht erheben ohne Makel, und wirst unerschütterlich sein und dich nicht fürchten.

16
GerSch

dann wirst du deiner Mühsal vergessen wie des Wassers, das vorübergeflossen ist;

GerElb1871

Denn du wirst die Mühsal vergessen, wirst ihrer gedenken wie vorübergeflossener Wasser;

17
GerSch

heller als der Mittag wird die Zukunft dir erstehn, das Dunkel wird wie der Morgen sein;

GerElb1871

und heller als der Mittag wird dein Leben erstehen; mag es finster sein-wie der Morgen wird es werden.

18
GerSch

dann wirst du getrost sein, weil du Hoffnung hast, und wirst sehen, daß duüberall ruhig schlafen kannst.

GerElb1871

Und du wirst Vertrauen fassen, weil es Hoffnung gibt; und du wirst Umschau halten, in Sicherheit dich niederlegen.

19
GerSch

Du legst dich nieder, und niemand schreckt dich auf, nein, viele schmeicheln dir alsdann.

GerElb1871

Und du wirst dich lagern, und niemand wird dich aufschrecken; und viele werden deine Gunst suchen.

20
GerSch

Aber die Augen der Gottlosen verschmachten, ihre Zuflucht geht ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

GerElb1871

Aber die Augen der Gesetzlosen werden verschmachten; und jede Zuflucht ist ihnen verloren, und ihre Hoffnung ist das Aushauchen der Seele.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 11

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 11 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 11:16

GerSch

"dann wirst du deiner Mühsal vergessen wie des Wassers, das vorübergeflossen ist;"

GerElb1871

"Denn du wirst die Mühsal vergessen, wirst ihrer gedenken wie vorübergeflossener Wasser;"

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1. Mose 1

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