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Hesekiel 22 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Hesekiel 22

1Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Du, Menschensohn, willst du nicht der blutbefleckten Stadt das Urteil sprechen? Willst du sie nicht richten? Halte ihr alle ihre Greuel vor

3mit den Worten: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wehe der Stadt, die Blut in ihrer Mitte vergossen hat, damit ihre Zeit herbeikomme, und die sich zu ihrem Unheil Götzen angefertigt hat, um sich zu verunreinigen!

4Durch dein Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du dir angefertigt hast, bist du unrein geworden; du hast die Tage deines Gerichts nahe herangebracht und bist zum Abschluß deiner Jahre gekommen. Darum mache ich dich zum Hohn für die Völker und zum Spott für alle Länder.

5Mögen sie in deiner Nähe oder fern von dir wohnen, sie werden dich verspotten, weil dein Ruf befleckt ist und überall Verwirrung in dir herrscht.‹«

6»›Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte sind alle, soviel ein jeder mit seiner Faust vermochte, beflissen gewesen, Blut zu vergießen.

7Vater und Mutter verachtet man in dir, den Fremdling behandelt man gewalttätig in deiner Mitte, Waisen und Witwen bedrückt man in dir.

8Was mir heilig ist, mißachtest du, und meine Sabbate entweihst du.

9Verleumder weilen in dir, die auf Blutvergießen ausgehen, und auf den Bergen hält man bei dir Opfermahle, Unzucht verübt man in deiner Mitte.

10Man treibt Unzucht in dir mit dem Weibe des Vaters und mißbraucht in dir die vom Blutgang unreinen Frauen.

11Ein jeder treibt Ehebruch mit der Frau seines Nächsten; ein anderer lebt in Blutschande mit seiner Schwiegertochter, der andere schändet in dir seine Schwester, die Tochter seines Vaters.

12Bestechungsgeschenke nimmt man in dir an, um Blut zu vergießen; du treibst Wucher und läßt dir Zinsen zahlen und übervorteilst deinen Nächsten durch Erpressung; mich aber hast du vergessen!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

13›Aber wisse wohl: ich schlage meine Hände zusammen über den unredlichen Gewinn, den du gemacht hast, und über deine Bluttaten, die in deiner Mitte begangen sind.

14Wird wohl dein Herz standhalten, oder werden deine Hände stark bleiben zu der Zeit, wo ich mit dir ins Gericht gehen werde? Ich, der HERR, habe es angesagt und werde es auch vollführen!

15Denn ich werde dich unter die Völker zerstreuen und dich in die Länder versprengen und deine Unreinheit gänzlich aus dir wegschaffen,

16damit du durch eigene Schuld entehrt vor den Augen der Heidenvölker dastehst; dann wirst du zu der Erkenntnis kommen, daß ich der HERR bin.‹«

17Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

18»Menschensohn, die vom Hause Israel sind für mich zu Schlacken geworden; sie sind alle wie Kupfer und Zinn, Eisen und Blei: Silberschlacken sind sie geworden!«

19Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, darum will ich euch nunmehr inmitten Jerusalems zusammenbringen.

20Wie man Silber und Kupfer, Eisen, Blei und Zinn im Schmelzofen zusammentut, um Feuer darunter anzufachen, damit es zum Schmelzen gebracht wird, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun und euch hineinlegen und zum Schmelzen bringen.

21Versammeln will ich euch und das Feuer meines Ingrimms gegen euch anfachen, daß ihr darin geschmolzen werden sollt.

22Wie man Silber im Schmelzofen schmelzt, so sollt ihr in der Stadt geschmolzen werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, meinen Grimm über euch ausgegossen habe!«

23Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

24»Menschensohn, sage zu ihm: ›Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet worden ist in der Zeit des Grolls,

25dessen Fürsten in ihm wie ein brüllender und beutegieriger Löwe gewesen sind: sie haben Menschenleben gefressen, Reichtum und Kostbarkeiten an sich gebracht, die Zahl der Witwen in ihm gemehrt.

26Seine Priester haben meinem Gesetz Gewalt angetan und das, was mir heilig ist, entweiht; zwischen Heiligem und Unheiligem haben sie keinen Unterschied gemacht und das, was rein und unrein ist, nicht zu unterscheiden gelehrt; vor meinen Sabbaten aber haben sie ihre Augen geschlossen, so daß ich unter ihnen nicht mehr als heilig gelte.

27Ihre Fürsten sind in ihrer Mitte wie beutegierige Wölfe: sie gehen darauf aus, Blut zu vergießen und Menschenleben zu vernichten, um Gewinn zu erraffen.

28Ihre Propheten aber überstreichen ihnen alles mit Tünche, indem sie erdichtete Gesichte schauen und ihnen Lügen wahrsagen mit der Versicherung: So hat Gott der HERR gesprochen!, während doch der HERR gar nicht geredet hat.

29Das Volk im Lande verübt Gewalttätigkeit und begeht Raub, bedrückt die Armen und Elenden und übervorteilt die Fremdlinge gegen alles Recht.

30Ich habe unter ihnen nach einem Manne gesucht, der eine Mauer aufführen könnte und vor mir für das Land in den Riß treten möchte, damit ich es nicht zu Grunde richtete, aber ich habe keinen gefunden.

31Da habe ich denn meinen Zorn sich über sie ergießen lassen, habe sie durch das Feuer meines Grimms vernichtet und die Strafe für ihren Wandel auf ihr Haupt fallen lassen!‹« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

Hesekiel 22

1UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2Und du, Menschensohn, willst du nicht das Urteil sprechen, das Urteil sprechen der blutbefleckten Stadt? - So halte ihr denn all ihre Greuel vor (a) Hes 20:4; 23:36; 24:9

3und sprich: So spricht Gott der Herr: Wehe der Stadt, die Blut vergoss in ihrer Mitte, damit ihre Stunde komme, und die sich Götzen machte - eine schwere Schuld! - um sich zu verunreinigen!

4Durch das Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du gemacht hast, bist du unrein geworden. So hast du es dahin gebracht, dass dein Tag nahe ist und dass herankommt das Ende deiner Jahre. Darum mache ich dich zum Hohn für die Heiden und zum Gespött für alle Länder. (a) 2Kön 21:16; 5Mo 28:37; Hes 5:15

5Sie seien dir nahe oder fern von dir, sie werden dich verspotten, die du einen befleckten Ruf hast und voller Tumult bist.

6Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte trotzen ein jeder auf seine Faust, um Blut zu vergiessen.

7Vater und Mutter verachtet man in dir, dem Fremdling tut man Gewalt an in deiner Mitte, Waise und Witwe bedrückt man in dir.

8Meine Heiligtümer verachtest du, und meine Sabbate entweihst du.

9Verleumder sind in dir darauf aus, Blut zu vergiessen; auf den Bergen hält man bei dir (Opfer-)Mahle, Unzucht treibt man in deiner Mitte.

10Man pflegt in dir Umgang mit dem Weibe des Vaters, man missbraucht in dir Frauen, die ihre monatliche Unreinheit haben. (1) d.h. der Stiefmutter. (a) 3Mo 18:6-18

11Ein jeder treibt in deiner Mitte Greuliches mit dem Weibe seines Nächsten; der eine verunreinigt seine Schwiegertochter durch Unzucht, der andre schändet seine Schwester, seines Vaters Tochter. (1) d.h. die Stiefschwester.

12Bestechung nimmt man in dir, um Blut zu vergiessen; Zins und Zuschlag nimmst du und übervorteilst deinen Nächsten mit Gewalt, und meiner vergissest du, spricht Gott der Herr. (1) vgl. 3Mo 25:36 37; Hes 18:8 13 17.

13Aber, siehe, ich lasse meine Hand kommen über den Gewinn, den du gemacht hast, und über das Blutvergiessen, das in dir geschehen ist.

14Wird dein Mut vorhalten, werden deine Hände stark bleiben in den Tagen, da ich gegen dich vorgehen werde? Ich, der Herr, habe es geredet, und ich führe es aus. (a) Hes 17:24; 24:14; 36:36

15Ich werde dich unter die Heiden zersprengen und über die Länder zerstreuen und so deine Unreinheit gänzlich von dir hinwegtilgen.

16Und du wirst durch dich selbst entweiht sein vor den Augen der Heiden; dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin.

17Und es erging an mich das Wort des Herrn: (a) Jes 1:22; Jer 6:28

18Menschensohn, das Haus Israel ist für mich zu Schlacken geworden! Sie alle sind Kupfer, Zinn, Eisen und Blei; mitten im Silber sind sie Schlacken geworden.

19Darum sprich: So spricht Gott der Herr: Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, siehe, so will ich euch mitten in Jerusalem zusammentun.

20Wie man Silber, Kupfer, Eisen, Blei und Zinn mitten in einem Schmelzofen zusammentut, um ein Feuer darunter anzufachen, damit es schmelze, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun, euch anhäufen und schmelzen.

21Ich will das Feuer meines Ingrimms wider euch anfachen, dass ihr darin schmelzen sollt.

22Wie Silber im Schmelzofen geschmolzen wird, so sollt ihr darin geschmolzen werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, meinen Grimm über euch ausgegossen habe.

23Und es erging an mich das Wort des Herrn:

24Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land ohne Regen, das nicht benetzt ward am Tage des Zorns, (1) d.h. zum Lande Juda.

25dessen Fürsten in seiner Mitte dem brüllenden, reissenden Löwen gleichen: sie frassen Menschenleben, rissen Schätze und Kostbarkeiten an sich und machten viele Frauen zu Witwen im Lande.

26Seine Priester vergewaltigten meine Weisung und entweihten meine Heiligtümer; sie machten keinen Unterschied zwischen heilig und unheilig und lehrten nicht unterscheiden zwischen unrein und rein, sie verschlossen die Augen vor meinen Sabbaten. So ward ich unter ihnen entweiht. (a) Hes 44:23; Jes 28:7; Zef 3:4

27Seine Vornehmen in seiner Mitte waren wie reissende Wölfe, nur darauf aus, Blut zu vergiessen, Leben zu vernichten, um Gewinn zu machen. (a) Zef 3:3

28Und seine Propheten strichen ihnen Tünche darüber, indem sie Truggesichte verkündeten und ihnen Lügen wahrsagten und sprachen: "So spricht Gott der Herr", wo doch der Herr nicht geredet hatte. (a) Hes 13:10

29Das gemeine Volk verübte Gewalttat und trieb Raub, bedrückte den Armen und Dürftigen und tat dem Fremdling widerrechtlich Gewalt an.

30Und ich suchte unter ihnen einen, der eine Mauer baute oder vor mir für das Land in die Bresche träte, dass ich es nicht verderbte; aber ich fand keinen. (a) Hes 13:5

31Da schüttete ich meinen Zorn aus über sie, vertilgte sie durch das Feuer meines Grimms; ich liess ihren Wandel auf ihr Haupt kommen, spricht Gott der Herr. (a) Hes 9:10; 11:21; 16:43

Hesekiel 22

1Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Du, Menschensohn, willst du nicht der blutbefleckten Stadt das Urteil sprechen? Willst du sie nicht richten? Halte ihr alle ihre Greuel vor

3mit den Worten: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wehe der Stadt, die Blut in ihrer Mitte vergossen hat, damit ihre Zeit herbeikomme, und die sich zu ihrem Unheil Götzen angefertigt hat, um sich zu verunreinigen!

4Durch dein Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du dir angefertigt hast, bist du unrein geworden; du hast die Tage deines Gerichts nahe herangebracht und bist zum Abschluß deiner Jahre gekommen. Darum mache ich dich zum Hohn für die Völker und zum Spott für alle Länder.

5Mögen sie in deiner Nähe oder fern von dir wohnen, sie werden dich verspotten, weil dein Ruf befleckt ist und überall Verwirrung in dir herrscht.‹«

6»›Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte sind alle, soviel ein jeder mit seiner Faust vermochte, beflissen gewesen, Blut zu vergießen.

7Vater und Mutter verachtet man in dir, den Fremdling behandelt man gewalttätig in deiner Mitte, Waisen und Witwen bedrückt man in dir.

8Was mir heilig ist, mißachtest du, und meine Sabbate entweihst du.

9Verleumder weilen in dir, die auf Blutvergießen ausgehen, und auf den Bergen hält man bei dir Opfermahle, Unzucht verübt man in deiner Mitte.

10Man treibt Unzucht in dir mit dem Weibe des Vaters und mißbraucht in dir die vom Blutgang unreinen Frauen.

11Ein jeder treibt Ehebruch mit der Frau seines Nächsten; ein anderer lebt in Blutschande mit seiner Schwiegertochter, der andere schändet in dir seine Schwester, die Tochter seines Vaters.

12Bestechungsgeschenke nimmt man in dir an, um Blut zu vergießen; du treibst Wucher und läßt dir Zinsen zahlen und übervorteilst deinen Nächsten durch Erpressung; mich aber hast du vergessen!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

13›Aber wisse wohl: ich schlage meine Hände zusammen über den unredlichen Gewinn, den du gemacht hast, und über deine Bluttaten, die in deiner Mitte begangen sind.

14Wird wohl dein Herz standhalten, oder werden deine Hände stark bleiben zu der Zeit, wo ich mit dir ins Gericht gehen werde? Ich, der HERR, habe es angesagt und werde es auch vollführen!

15Denn ich werde dich unter die Völker zerstreuen und dich in die Länder versprengen und deine Unreinheit gänzlich aus dir wegschaffen,

16damit du durch eigene Schuld entehrt vor den Augen der Heidenvölker dastehst; dann wirst du zu der Erkenntnis kommen, daß ich der HERR bin.‹«

17Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

18»Menschensohn, die vom Hause Israel sind für mich zu Schlacken geworden; sie sind alle wie Kupfer und Zinn, Eisen und Blei: Silberschlacken sind sie geworden!«

19Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, darum will ich euch nunmehr inmitten Jerusalems zusammenbringen.

20Wie man Silber und Kupfer, Eisen, Blei und Zinn im Schmelzofen zusammentut, um Feuer darunter anzufachen, damit es zum Schmelzen gebracht wird, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun und euch hineinlegen und zum Schmelzen bringen.

21Versammeln will ich euch und das Feuer meines Ingrimms gegen euch anfachen, daß ihr darin geschmolzen werden sollt.

22Wie man Silber im Schmelzofen schmelzt, so sollt ihr in der Stadt geschmolzen werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, meinen Grimm über euch ausgegossen habe!«

23Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

24»Menschensohn, sage zu ihm: ›Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet worden ist in der Zeit des Grolls,

25dessen Fürsten in ihm wie ein brüllender und beutegieriger Löwe gewesen sind: sie haben Menschenleben gefressen, Reichtum und Kostbarkeiten an sich gebracht, die Zahl der Witwen in ihm gemehrt.

26Seine Priester haben meinem Gesetz Gewalt angetan und das, was mir heilig ist, entweiht; zwischen Heiligem und Unheiligem haben sie keinen Unterschied gemacht und das, was rein und unrein ist, nicht zu unterscheiden gelehrt; vor meinen Sabbaten aber haben sie ihre Augen geschlossen, so daß ich unter ihnen nicht mehr als heilig gelte.

27Ihre Fürsten sind in ihrer Mitte wie beutegierige Wölfe: sie gehen darauf aus, Blut zu vergießen und Menschenleben zu vernichten, um Gewinn zu erraffen.

28Ihre Propheten aber überstreichen ihnen alles mit Tünche, indem sie erdichtete Gesichte schauen und ihnen Lügen wahrsagen mit der Versicherung: So hat Gott der HERR gesprochen!, während doch der HERR gar nicht geredet hat.

29Das Volk im Lande verübt Gewalttätigkeit und begeht Raub, bedrückt die Armen und Elenden und übervorteilt die Fremdlinge gegen alles Recht.

30Ich habe unter ihnen nach einem Manne gesucht, der eine Mauer aufführen könnte und vor mir für das Land in den Riß treten möchte, damit ich es nicht zu Grunde richtete, aber ich habe keinen gefunden.

31Da habe ich denn meinen Zorn sich über sie ergießen lassen, habe sie durch das Feuer meines Grimms vernichtet und die Strafe für ihren Wandel auf ihr Haupt fallen lassen!‹« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

Hesekiel 22:1
GerMenge

Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2
GerMenge

»Du, Menschensohn, willst du nicht der blutbefleckten Stadt das Urteil sprechen? Willst du sie nicht richten? Halte ihr alle ihre Greuel vor

GerZurcher

Und du, Menschensohn, willst du nicht das Urteil sprechen, das Urteil sprechen der blutbefleckten Stadt? - So halte ihr denn all ihre Greuel vor (a) Hes 20:4; 23:36; 24:9

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GerMenge

mit den Worten: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wehe der Stadt, die Blut in ihrer Mitte vergossen hat, damit ihre Zeit herbeikomme, und die sich zu ihrem Unheil Götzen angefertigt hat, um sich zu verunreinigen!

GerZurcher

und sprich: So spricht Gott der Herr: Wehe der Stadt, die Blut vergoss in ihrer Mitte, damit ihre Stunde komme, und die sich Götzen machte - eine schwere Schuld! - um sich zu verunreinigen!

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GerMenge

Durch dein Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du dir angefertigt hast, bist du unrein geworden; du hast die Tage deines Gerichts nahe herangebracht und bist zum Abschluß deiner Jahre gekommen. Darum mache ich dich zum Hohn für die Völker und zum Spott für alle Länder.

GerZurcher

Durch das Blut, das du vergossen, hast du dich mit Schuld beladen, und durch deine Götzen, die du gemacht hast, bist du unrein geworden. So hast du es dahin gebracht, dass dein Tag nahe ist und dass herankommt das Ende deiner Jahre. Darum mache ich dich zum Hohn für die Heiden und zum Gespött für alle Länder. (a) 2Kön 21:16; 5Mo 28:37; Hes 5:15

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GerMenge

Mögen sie in deiner Nähe oder fern von dir wohnen, sie werden dich verspotten, weil dein Ruf befleckt ist und überall Verwirrung in dir herrscht.‹«

GerZurcher

Sie seien dir nahe oder fern von dir, sie werden dich verspotten, die du einen befleckten Ruf hast und voller Tumult bist.

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GerMenge

»›Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte sind alle, soviel ein jeder mit seiner Faust vermochte, beflissen gewesen, Blut zu vergießen.

GerZurcher

Siehe, die Fürsten Israels in deiner Mitte trotzen ein jeder auf seine Faust, um Blut zu vergiessen.

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GerMenge

Vater und Mutter verachtet man in dir, den Fremdling behandelt man gewalttätig in deiner Mitte, Waisen und Witwen bedrückt man in dir.

GerZurcher

Vater und Mutter verachtet man in dir, dem Fremdling tut man Gewalt an in deiner Mitte, Waise und Witwe bedrückt man in dir.

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GerMenge

Was mir heilig ist, mißachtest du, und meine Sabbate entweihst du.

GerZurcher

Meine Heiligtümer verachtest du, und meine Sabbate entweihst du.

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GerMenge

Verleumder weilen in dir, die auf Blutvergießen ausgehen, und auf den Bergen hält man bei dir Opfermahle, Unzucht verübt man in deiner Mitte.

GerZurcher

Verleumder sind in dir darauf aus, Blut zu vergiessen; auf den Bergen hält man bei dir (Opfer-)Mahle, Unzucht treibt man in deiner Mitte.

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Man treibt Unzucht in dir mit dem Weibe des Vaters und mißbraucht in dir die vom Blutgang unreinen Frauen.

GerZurcher

Man pflegt in dir Umgang mit dem Weibe des Vaters, man missbraucht in dir Frauen, die ihre monatliche Unreinheit haben. (1) d.h. der Stiefmutter. (a) 3Mo 18:6-18

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Ein jeder treibt Ehebruch mit der Frau seines Nächsten; ein anderer lebt in Blutschande mit seiner Schwiegertochter, der andere schändet in dir seine Schwester, die Tochter seines Vaters.

GerZurcher

Ein jeder treibt in deiner Mitte Greuliches mit dem Weibe seines Nächsten; der eine verunreinigt seine Schwiegertochter durch Unzucht, der andre schändet seine Schwester, seines Vaters Tochter. (1) d.h. die Stiefschwester.

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Bestechungsgeschenke nimmt man in dir an, um Blut zu vergießen; du treibst Wucher und läßt dir Zinsen zahlen und übervorteilst deinen Nächsten durch Erpressung; mich aber hast du vergessen!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

GerZurcher

Bestechung nimmt man in dir, um Blut zu vergiessen; Zins und Zuschlag nimmst du und übervorteilst deinen Nächsten mit Gewalt, und meiner vergissest du, spricht Gott der Herr. (1) vgl. 3Mo 25:36 37; Hes 18:8 13 17.

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›Aber wisse wohl: ich schlage meine Hände zusammen über den unredlichen Gewinn, den du gemacht hast, und über deine Bluttaten, die in deiner Mitte begangen sind.

GerZurcher

Aber, siehe, ich lasse meine Hand kommen über den Gewinn, den du gemacht hast, und über das Blutvergiessen, das in dir geschehen ist.

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GerMenge

Wird wohl dein Herz standhalten, oder werden deine Hände stark bleiben zu der Zeit, wo ich mit dir ins Gericht gehen werde? Ich, der HERR, habe es angesagt und werde es auch vollführen!

GerZurcher

Wird dein Mut vorhalten, werden deine Hände stark bleiben in den Tagen, da ich gegen dich vorgehen werde? Ich, der Herr, habe es geredet, und ich führe es aus. (a) Hes 17:24; 24:14; 36:36

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Denn ich werde dich unter die Völker zerstreuen und dich in die Länder versprengen und deine Unreinheit gänzlich aus dir wegschaffen,

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Ich werde dich unter die Heiden zersprengen und über die Länder zerstreuen und so deine Unreinheit gänzlich von dir hinwegtilgen.

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damit du durch eigene Schuld entehrt vor den Augen der Heidenvölker dastehst; dann wirst du zu der Erkenntnis kommen, daß ich der HERR bin.‹«

GerZurcher

Und du wirst durch dich selbst entweiht sein vor den Augen der Heiden; dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin.

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Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

Und es erging an mich das Wort des Herrn: (a) Jes 1:22; Jer 6:28

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GerMenge

»Menschensohn, die vom Hause Israel sind für mich zu Schlacken geworden; sie sind alle wie Kupfer und Zinn, Eisen und Blei: Silberschlacken sind sie geworden!«

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Menschensohn, das Haus Israel ist für mich zu Schlacken geworden! Sie alle sind Kupfer, Zinn, Eisen und Blei; mitten im Silber sind sie Schlacken geworden.

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GerMenge

Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, darum will ich euch nunmehr inmitten Jerusalems zusammenbringen.

GerZurcher

Darum sprich: So spricht Gott der Herr: Weil ihr alle zu Schlacken geworden seid, siehe, so will ich euch mitten in Jerusalem zusammentun.

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GerMenge

Wie man Silber und Kupfer, Eisen, Blei und Zinn im Schmelzofen zusammentut, um Feuer darunter anzufachen, damit es zum Schmelzen gebracht wird, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun und euch hineinlegen und zum Schmelzen bringen.

GerZurcher

Wie man Silber, Kupfer, Eisen, Blei und Zinn mitten in einem Schmelzofen zusammentut, um ein Feuer darunter anzufachen, damit es schmelze, so will ich euch in meinem Zorn und Grimm zusammentun, euch anhäufen und schmelzen.

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Versammeln will ich euch und das Feuer meines Ingrimms gegen euch anfachen, daß ihr darin geschmolzen werden sollt.

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Ich will das Feuer meines Ingrimms wider euch anfachen, dass ihr darin schmelzen sollt.

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GerMenge

Wie man Silber im Schmelzofen schmelzt, so sollt ihr in der Stadt geschmolzen werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, meinen Grimm über euch ausgegossen habe!«

GerZurcher

Wie Silber im Schmelzofen geschmolzen wird, so sollt ihr darin geschmolzen werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, meinen Grimm über euch ausgegossen habe.

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GerMenge

Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

Und es erging an mich das Wort des Herrn:

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GerMenge

»Menschensohn, sage zu ihm: ›Du bist ein Land, das nicht benetzt, nicht beregnet worden ist in der Zeit des Grolls,

GerZurcher

Menschensohn, sprich zu ihm: Du bist ein Land ohne Regen, das nicht benetzt ward am Tage des Zorns, (1) d.h. zum Lande Juda.

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GerMenge

dessen Fürsten in ihm wie ein brüllender und beutegieriger Löwe gewesen sind: sie haben Menschenleben gefressen, Reichtum und Kostbarkeiten an sich gebracht, die Zahl der Witwen in ihm gemehrt.

GerZurcher

dessen Fürsten in seiner Mitte dem brüllenden, reissenden Löwen gleichen: sie frassen Menschenleben, rissen Schätze und Kostbarkeiten an sich und machten viele Frauen zu Witwen im Lande.

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GerMenge

Seine Priester haben meinem Gesetz Gewalt angetan und das, was mir heilig ist, entweiht; zwischen Heiligem und Unheiligem haben sie keinen Unterschied gemacht und das, was rein und unrein ist, nicht zu unterscheiden gelehrt; vor meinen Sabbaten aber haben sie ihre Augen geschlossen, so daß ich unter ihnen nicht mehr als heilig gelte.

GerZurcher

Seine Priester vergewaltigten meine Weisung und entweihten meine Heiligtümer; sie machten keinen Unterschied zwischen heilig und unheilig und lehrten nicht unterscheiden zwischen unrein und rein, sie verschlossen die Augen vor meinen Sabbaten. So ward ich unter ihnen entweiht. (a) Hes 44:23; Jes 28:7; Zef 3:4

27
GerMenge

Ihre Fürsten sind in ihrer Mitte wie beutegierige Wölfe: sie gehen darauf aus, Blut zu vergießen und Menschenleben zu vernichten, um Gewinn zu erraffen.

GerZurcher

Seine Vornehmen in seiner Mitte waren wie reissende Wölfe, nur darauf aus, Blut zu vergiessen, Leben zu vernichten, um Gewinn zu machen. (a) Zef 3:3

28
GerMenge

Ihre Propheten aber überstreichen ihnen alles mit Tünche, indem sie erdichtete Gesichte schauen und ihnen Lügen wahrsagen mit der Versicherung: So hat Gott der HERR gesprochen!, während doch der HERR gar nicht geredet hat.

GerZurcher

Und seine Propheten strichen ihnen Tünche darüber, indem sie Truggesichte verkündeten und ihnen Lügen wahrsagten und sprachen: "So spricht Gott der Herr", wo doch der Herr nicht geredet hatte. (a) Hes 13:10

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GerMenge

Das Volk im Lande verübt Gewalttätigkeit und begeht Raub, bedrückt die Armen und Elenden und übervorteilt die Fremdlinge gegen alles Recht.

GerZurcher

Das gemeine Volk verübte Gewalttat und trieb Raub, bedrückte den Armen und Dürftigen und tat dem Fremdling widerrechtlich Gewalt an.

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GerMenge

Ich habe unter ihnen nach einem Manne gesucht, der eine Mauer aufführen könnte und vor mir für das Land in den Riß treten möchte, damit ich es nicht zu Grunde richtete, aber ich habe keinen gefunden.

GerZurcher

Und ich suchte unter ihnen einen, der eine Mauer baute oder vor mir für das Land in die Bresche träte, dass ich es nicht verderbte; aber ich fand keinen. (a) Hes 13:5

31
GerMenge

Da habe ich denn meinen Zorn sich über sie ergießen lassen, habe sie durch das Feuer meines Grimms vernichtet und die Strafe für ihren Wandel auf ihr Haupt fallen lassen!‹« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN.

GerZurcher

Da schüttete ich meinen Zorn aus über sie, vertilgte sie durch das Feuer meines Grimms; ich liess ihren Wandel auf ihr Haupt kommen, spricht Gott der Herr. (a) Hes 9:10; 11:21; 16:43

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Hesekiel 22

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hesekiel 22 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hesekiel 22:16

GerMenge

"damit du durch eigene Schuld entehrt vor den Augen der Heidenvölker dastehst; dann wirst du zu der Erkenntnis kommen, daß ich der HERR bin.‹«"

GerZurcher

"Und du wirst durch dich selbst entweiht sein vor den Augen der Heiden; dann wirst du erkennen, dass ich der Herr bin."

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1. Mose 1

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