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Hesekiel 23 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Hesekiel 23

1Hierauf erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter derselben Mutter,

3die trieben Unzucht in Ägypten und buhlten schon in ihrer Jugend; sie ließen dort ihre Brüste drücken, und dort betastete man ihnen den jungfräulichen Busen:

4die ältere hieß Ohola und ihre Schwester Oholiba. Sie wurden beide mein und wurden Mütter von Söhnen und Töchtern; und was ihre Namen betrifft: Ohola ist Samaria, und Oholiba ist Jerusalem.«

5»Ohola aber trieb Buhlerei, obgleich sie mein Weib war, und entbrannte in Liebe zu ihren Liebhabern, zu den Assyrern, die zu ihr kamen,

6gekleidet in blauen Purpur, Statthalter und Befehlshaber, lauter schmucke Jünglinge, Reiter hoch zu Roß.

7An diese machte sie sich mit ihren Buhlkünsten, an alle auserlesenen Assyrer, und befleckte sich mit allen, für die sie in Liebe entbrannt war, mit deren gesamtem Götzendienst.

8Dabei gab sie aber auch ihr unzüchtiges Treiben mit den Ägyptern nicht auf; denn die hatten ihr schon in ihrer Jugend beigewohnt und ihren jungfräulichen Busen betastet und in Unzucht mit ihr gelebt.

9Darum gab ich sie der Gewalt ihrer Buhlen preis, der Gewalt der Assyrer, in die sie leidenschaftlich verliebt war.

10Die deckten ihre Blöße auf, nahmen ihre Söhne und Töchter mit sich weg und brachten sie selbst mit dem Schwerte um, so daß sie zum Gerede für die Frauen wurde, nachdem man das Strafgericht an ihr vollstreckt hatte.«

11»Ihre Schwester Oholiba hatte das zwar gesehen, trieb es aber trotzdem mit ihrer Verliebtheit noch ärger als jene und mit ihren Buhlereien noch heilloser, als ihre unsittliche Schwester es getan hatte.

12Sie entbrannte in Liebe zu den Assyrern, zu Statthaltern und Befehlshabern, die zu ihr kamen und gar prächtig gekleidet waren, Reiter hoch zu Roß, lauter schmucke Jünglinge.

13Da sah ich, daß auch sie sich befleckte: beide Schwestern trieben es in derselben Weise.

14Sie aber ging in ihrer Buhlerei noch weiter; und als sie Männer auf die Wand mit Rötel gemalt sah, Bilder von Chaldäern,

15die um die Hüften einen Gürtel trugen und deren Haupt mit überhängenden Kopfbünden bedeckt war und die allesamt wie vornehme Krieger aussahen, ähnlich den Babyloniern, deren Geburtsland Chaldäa ist,

16da entbrannte sie in Liebe zu ihnen, sobald sie ihrer ansichtig wurde, und sandte Boten an sie ins Land der Chaldäer.

17Da kamen denn die Babylonier zu ihr, um der Liebe mit ihr zu pflegen, und befleckten sie durch ihre Buhlerei; als sie sich aber an ihnen verunreinigt hatte, wurde sie ihrer überdrüssig.

18Da nun ihre Unzucht offenkundig geworden war [und sie ihre Blöße aufdeckte], da wurde ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden war.

19Sie aber trieb es mit ihrer Buhlerei immer noch schlimmer, indem sie der Tage ihrer Jugendzeit gedachte, als sie in Ägypten gebuhlt hatte;

20und sie entbrannte in Liebe zu den dortigen Wollüstlingen, die Glieder hatten wie die Esel und Samenerguß wie die Hengste.

21Ja, du schautest dich um nach der Unzucht deiner Jugend, als die Ägypter dir den Busen betastet und deine jugendlichen Brüste gedrückt hatten.«

22Darum, Oholiba, hat Gott der HERR so gesprochen: »Ich will nunmehr deine Buhlen gegen dich aufreizen, eben die, deren du überdrüssig geworden bist, und will sie von allen Seiten gegen dich herankommen lassen:

23die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod und Schoa und Koa, auch alle Assyrer mit ihnen, schmucke Jünglinge, lauter Statthalter und Befehlshaber, vornehme Krieger und edle Herren, alle hoch zu Roß.

24Sie sollen (von Norden) gegen dich heranziehen, ein Getümmel von Rossen und Wagen, und mit Scharen von Völkern; mit großen und kleinen Schilden und Helmen werden sie ringsum gegen dich anrücken; ihnen will ich den Rechtsstreit vorlegen, damit sie dir nach ihren Rechtssatzungen das Urteil sprechen.

25Dann will ich dich meine Eifersucht fühlen lassen, damit sie voll Ingrimms mit dir verfahren: Nase und Ohren werden sie dir abschneiden, und was von dir noch übriggeblieben ist, wird durch das Schwert fallen; deine Söhne und Töchter werden sie wegführen, und was von dir noch übrigbleibt, wird vom Feuer verzehrt werden.

26Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine kostbaren Geschmeide mit fortnehmen.

27So will ich deiner Buhlerei und deiner Unzucht von Ägypten her ein Ende machen, so daß du deine Augen nicht mehr zu ihnen erheben und an Ägypten nicht mehr zurückdenken wirst.«

28Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Ich will dich nunmehr in die Gewalt derer fallen lassen, die du hassest, in die Gewalt derer, von denen dein Herz sich abgewandt hat.

29Sie werden dich ihren Haß fühlen lassen und dir alles wegnehmen, was du dir erworben hast, und dich nackt und bloß liegen lassen, so daß deine buhlerische Blöße aufgedeckt wird. Deine Unzucht und Ehebrecherei

30haben dir dieses eingetragen, weil du den Heidenvölkern in deiner Gier nachgelaufen bist und zur Strafe dafür, daß du dich an ihren Götzen verunreinigt hast.

31Du bist denselben Weg gegangen wie deine Schwester; darum gebe ich auch dir jetzt ihren Becher zu trinken in die Hand.«

32So hat Gott der HERR gesprochen: »Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten – zum Gelächter und Gespött sollst du werden –; er faßt reichlich viel,

33so daß du ganz trunken und des Jammers voll werden wirst: ein Becher des Schauders und Entsetzens ist der Becher deiner Schwester Samaria.

34Du sollst ihn trinken und leeren und seine Scherben noch ablecken und dir den Busen daran zerreißen; denn ich habe es gesagt!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. –

35Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil du mich vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage auch du nun (die Strafe) für deine Unzucht und deine Buhlerei!«

36Hierauf sagte der HERR zu mir: »Menschensohn, willst du nicht mit Ohola und Oholiba ins Gericht gehen? So halte ihnen denn ihre Greuel vor,

37daß sie Ehebruch getrieben haben und Blut an ihren Händen klebt; und zwar haben sie mit ihren Götzen Ehebruch getrieben und ihnen sogar ihre Kinder, die sie mir geboren hatten, als Opfer zum Fraß im Feuer dargebracht.

38Außerdem haben sie sich noch dadurch an mir vergangen, daß sie an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt und meine Sabbate entweiht haben.

39Denn wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, sind sie noch an demselben Tage in mein Heiligtum gekommen, um es zu entweihen: siehe, so haben sie es inmitten meines Hauses getrieben!

40Ja, sie haben sogar zu Männern gesandt, die von weither kommen sollten; und sobald ein Bote an sie gesandt worden war, stellten sie sich auch ein. Für diese hast du dich gebadet, hast dir die Augen geschminkt und dir Geschmeide angelegt;

41dann ließest du dich auf ein prächtiges Ruhebett nieder, vor dem ein Tisch zugerichtet war, auf den du meinen Weihrauch und mein Öl gestellt hattest.

42Dabei erscholl dann der laute Gesang einer frohgestimmten Menge; und zu Männern vom gemeinen Volk sandten sie, und Säufer aus der Wüste wurden herbeigebracht; denen legten sie Spangen an die Arme und setzten ihnen prachtvolle Kronen aufs Haupt.

43Da dachte ich von der durch Ehebruch Entkräfteten: ›Wird sie, ja sie, jetzt noch ihre Unzucht treiben?‹

44Doch man kehrte bei ihr ein; wie man zu einer öffentlichen Dirne eingeht: ebenso kehrte man bei Ohola und Oholiba, den unzüchtigen Weibern, ein.

45Aber gerechte Männer, die sollen ihnen beiden das Urteil sprechen nach dem Recht, das für Ehebrecherinnen und Mörderinnen gültig ist; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut klebt an ihren Händen.«

46Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Man berufe eine Gemeindeversammlung gegen sie und gebe sie der Mißhandlung und Plünderung preis!

47Die Volksgemeinde soll sie dann steinigen und sie mit ihren Schwertern zerhauen; ihre Söhne und Töchter wird man umbringen und ihre Häuser in Flammen aufgehen lassen.

48So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.

49So wird man euch für eure Verworfenheit büßen lassen, und ihr sollt die Strafe leiden für das, was ihr mit eurem Götzendienst verschuldet habt, damit ihr erkennt, daß ich Gott der HERR bin!«

Hesekiel 23

1UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter einer Mutter.

3Die trieben Unzucht in Ägypten, schon in ihrer Jugend trieben sie Unzucht; dort wurden ihre Brüste gedrückt und dort ihr jungfräulicher Busen betastet. (a) Hes 20:8

4Die ältere hiess Ohola, und ihre Schwester hiess Oholiba. Diese wurden mein und gebaren Söhne und Töchter. Ohola aber ist der Name Samarias und Oholiba der Name Jerusalems.

5Und Ohola wurde mir untreu und entbrannte für ihre Buhlen, die Assyrer, die sich ihr nahten, (a) Hos 5:13; 7:11; 8:9; 12:2

6in blauen Purpur gekleidet, Fürsten und Herren, lauter hübsche Burschen, Reiter auf Rossen.

7Ihnen gab sie sich hin zur Unzucht, lauter auserlesenen Assyrern, und bei allen, für die sie entbrannte, verunreinigte sie sich mit ihren Götzen.

8Sie liess auch nicht ab von ihrer Buhlerei mit den Ägyptern, weil diese in ihrer Jugend bei ihr gelegen und ihren jungfräulichen Busen betastet und ihre Unzucht mit ihr getrieben hatten. (a) 2Kön 17:4

9Deswegen habe ich sie in die Hand ihrer Buhlen gegeben, in die Hand der Assyrer, für die sie entbrannt war.

10Die deckten ihre Blösse auf, nahmen ihre Söhne und Töchter weg, töteten sie selbst mit dem Schwerte, sodass sie zum Gerede ward unter den Weibern, und vollstreckten so an ihr das Gericht.

11Wohl sah das ihre Schwester Oholiba, aber sie trieb es noch ärger mit ihrer Brunst als jene, trieb noch schlimmere Unzucht als ihre Schwester. (a) Hes 16:51; Jer 3:11

12Für die Assyrer entbrannte sie, für die Fürsten und Herren, die sich ihr nahten, prächtig gekleidet, Reiter auf Rossen, lauter hübsche Burschen.

13Da sah ich, dass sie sich verunreinigte; beide trieben es gleich.

14Und sie fuhr fort in ihrer Unzucht: sie sah Männer, auf die Wand gezeichnet, Bildnisse der Chaldäer, mit roter Farbe gemalt,

15einen Gurt um die Hüften und den herabhängenden Turban auf dem Haupte, sie alle anzusehen wie Offiziere, ein Bild der Babylonier, deren Heimat Chaldäa ist.

16Als sie diese sah, entbrannte sie für sie und sandte Boten zu ihnen nach Chaldäa. (a) Hes 16:29

17Und die Babylonier gingen zu ihr ein, um mit ihr der Liebe zu pflegen, und sie verunreinigten sie mit ihrer Buhlerei, und sie ward unrein durch sie; dann wurde sie ihrer überdrüssig.

18So trieb sie offen ihre Buhlerei und deckte ihre Blösse auf. Da ward ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden.

19Sie aber trieb noch mehr Unzucht: sie gedachte der Tage ihrer Jugend, da sie im Lande Ägypten gebuhlt hatte. (a) Hes 16:26

20Und sie entbrannte für ihre Buhler, deren Glieder waren wie Glieder von Eseln und deren Erguss wie der Erguss von Hengsten.

21So sehntest du dich nach der Unzucht deiner Jugend, da die Ägypter deine Brüste drückten und deinen jungfräulichen Busen betasteten.

22Darum, Oholiba, spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will deine Buhlen, deren du überdrüssig geworden, wider dich aufreizen und sie von überallher gegen dich heranführen:

23die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod, von Soa und Koa, und alle Assyrer mit ihnen, hübsche Burschen, lauter Fürsten und Herren, Offiziere und Hochgestellte, lauter Reiter auf Rossen.

24Die werden über dich kommen, gerüstet mit Wagen und Rädern und mit einem Haufen von Völkern; sie werden sich mit Tartschen, Schilden und Helmen rings wider dich lagern. Und ich will ihnen die Rechtssache vorlegen, damit sie dir das Urteil sprechen nach ihren Rechten.

25Ich will meinen Eifer gegen dich richten, und sie werden grimmig mit dir verfahren: sie werden dir Nase und Ohren abschneiden, und deine Nachkommenschaft wird durch das Schwert fallen; sie werden deine Söhne und Töchter mit fortnehmen, und deine Nachkommenschaft wird im Feuer verbrennen.

26Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine Schmucksachen wegnehmen.

27So will ich deiner Unzucht ein Ende machen und deiner Buhlerei von Ägypten her, dass du deine Augen nicht mehr zu ihnen erhebest und der Ägypter nicht mehr gedenkest.

28Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich will dich in die Hand derer geben, die du hassest, in die Hand derer, deren du überdrüssig bist.

29Und sie werden voll Hass mit dir verfahren: alles, was du erarbeitet hast, werden sie mit fortnehmen und dich nackt und bloss liegenlassen, und deine buhlerische Blösse wird aufgedeckt werden. Deine Unzucht und deine Buhlerei

30haben dir dieses eingetragen, weil du dich den Heiden preisgegeben und dich an ihren Götzen verunreinigt hast.

31Du bist den Weg deiner Schwester gewandelt; darum gebe ich nun dir ihren Becher in die Hand.

32So spricht Gott der Herr: Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten, der gar viel fasst. (a) Jes 51:17

33Der Trunkenheit und des Jammers wirst du voll werden; ein Becher des Schauers und Schauders ist der Becher deiner Schwester Samaria.

34Und du sollst ihn austrinken und ausschlürfen und noch an seinen Scherben nagen und dir die Brust aufreissen. Denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.

35Darum spricht Gott der Herr also: Weil du meiner vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage nun auch du (die Strafe für) deine Unzucht und deine Buhlerei. (a) Hes 22:12; 1Kön 14:9; Jer 2:32; 13:25

36Und der Herr sprach zu mir: Menschensohn, willst du nicht Ohola und Oholiba das Urteil sprechen? - So halte ihnen denn ihre Greuel vor! (a) Hes 20:4; 22:2

37Sie haben Ehebruch getrieben, und Blut ist an ihren Händen; sie haben Ehebruch getrieben mit ihren Götzen und sogar ihre eignen Kinder, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Frasse durchs Feuer gehen lassen. (a) Hes 16:20

38Und noch mehr haben sie mir angetan: sie haben an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt, und meine Sabbate haben sie entweiht. (a) 2Kön 21:4

39Und wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, so kamen sie noch am selben Tag in mein Heiligtum, es zu entweihen. Siehe, solches haben sie mitten in meinem Hause getan.

40Ja, für Männer, die von fernher kamen, zu denen ein Bote gesandt ward und die alsbald kamen, hast du dich gebadet, deine Augen geschminkt und dich aufs schönste geputzt.

41Und du hast dich auf ein prächtiges Polster gesetzt, mit einer gerüsteten Tafel davor, auf die du meinen Weihrauch und mein Öl stelltest.

42Und mit lärmender Stimme sangen sie, und sie legten ihnen Spangen an die Arme und setzten ihnen eine prächtige Krone aufs Haupt. (1) d.h. die Gäste.

43(1) jeder Versuch einer Üs. des ganz verstümmelten Textes von V. 43 ist willkürlich und unbefriedigend.

44Und sie gingen zu ihnen ein wie zu einer Dirne; so gingen sie zu Ohola und Oholiba, um Unzucht zu treiben.

45Aber gerechte Männer werden ihnen das Urteil sprechen, das man Ehebrecherinnen und Mörderinnen spricht; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut ist an ihren Händen. (a) Hes 16:38

46Denn so spricht Gott der Herr: Man biete eine Volksgemeinde wider sie auf und gebe sie dem Entsetzen und der Plünderung preis,

47und man steinige sie in der Gemeinde und zerhaue sie mit den Schwertern; man töte ihre Söhne und Töchter, und ihre Häuser verbrenne man.

48So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.

49Man wird euch (die Strafe für) eure Unzucht auflegen, und die Versündigung mit euren Götzen werdet ihr tragen müssen, damit ihr erkennet, dass ich Gott der Herr bin.

Hesekiel 23

1Hierauf erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter derselben Mutter,

3die trieben Unzucht in Ägypten und buhlten schon in ihrer Jugend; sie ließen dort ihre Brüste drücken, und dort betastete man ihnen den jungfräulichen Busen:

4die ältere hieß Ohola und ihre Schwester Oholiba. Sie wurden beide mein und wurden Mütter von Söhnen und Töchtern; und was ihre Namen betrifft: Ohola ist Samaria, und Oholiba ist Jerusalem.«

5»Ohola aber trieb Buhlerei, obgleich sie mein Weib war, und entbrannte in Liebe zu ihren Liebhabern, zu den Assyrern, die zu ihr kamen,

6gekleidet in blauen Purpur, Statthalter und Befehlshaber, lauter schmucke Jünglinge, Reiter hoch zu Roß.

7An diese machte sie sich mit ihren Buhlkünsten, an alle auserlesenen Assyrer, und befleckte sich mit allen, für die sie in Liebe entbrannt war, mit deren gesamtem Götzendienst.

8Dabei gab sie aber auch ihr unzüchtiges Treiben mit den Ägyptern nicht auf; denn die hatten ihr schon in ihrer Jugend beigewohnt und ihren jungfräulichen Busen betastet und in Unzucht mit ihr gelebt.

9Darum gab ich sie der Gewalt ihrer Buhlen preis, der Gewalt der Assyrer, in die sie leidenschaftlich verliebt war.

10Die deckten ihre Blöße auf, nahmen ihre Söhne und Töchter mit sich weg und brachten sie selbst mit dem Schwerte um, so daß sie zum Gerede für die Frauen wurde, nachdem man das Strafgericht an ihr vollstreckt hatte.«

11»Ihre Schwester Oholiba hatte das zwar gesehen, trieb es aber trotzdem mit ihrer Verliebtheit noch ärger als jene und mit ihren Buhlereien noch heilloser, als ihre unsittliche Schwester es getan hatte.

12Sie entbrannte in Liebe zu den Assyrern, zu Statthaltern und Befehlshabern, die zu ihr kamen und gar prächtig gekleidet waren, Reiter hoch zu Roß, lauter schmucke Jünglinge.

13Da sah ich, daß auch sie sich befleckte: beide Schwestern trieben es in derselben Weise.

14Sie aber ging in ihrer Buhlerei noch weiter; und als sie Männer auf die Wand mit Rötel gemalt sah, Bilder von Chaldäern,

15die um die Hüften einen Gürtel trugen und deren Haupt mit überhängenden Kopfbünden bedeckt war und die allesamt wie vornehme Krieger aussahen, ähnlich den Babyloniern, deren Geburtsland Chaldäa ist,

16da entbrannte sie in Liebe zu ihnen, sobald sie ihrer ansichtig wurde, und sandte Boten an sie ins Land der Chaldäer.

17Da kamen denn die Babylonier zu ihr, um der Liebe mit ihr zu pflegen, und befleckten sie durch ihre Buhlerei; als sie sich aber an ihnen verunreinigt hatte, wurde sie ihrer überdrüssig.

18Da nun ihre Unzucht offenkundig geworden war [und sie ihre Blöße aufdeckte], da wurde ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden war.

19Sie aber trieb es mit ihrer Buhlerei immer noch schlimmer, indem sie der Tage ihrer Jugendzeit gedachte, als sie in Ägypten gebuhlt hatte;

20und sie entbrannte in Liebe zu den dortigen Wollüstlingen, die Glieder hatten wie die Esel und Samenerguß wie die Hengste.

21Ja, du schautest dich um nach der Unzucht deiner Jugend, als die Ägypter dir den Busen betastet und deine jugendlichen Brüste gedrückt hatten.«

22Darum, Oholiba, hat Gott der HERR so gesprochen: »Ich will nunmehr deine Buhlen gegen dich aufreizen, eben die, deren du überdrüssig geworden bist, und will sie von allen Seiten gegen dich herankommen lassen:

23die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod und Schoa und Koa, auch alle Assyrer mit ihnen, schmucke Jünglinge, lauter Statthalter und Befehlshaber, vornehme Krieger und edle Herren, alle hoch zu Roß.

24Sie sollen (von Norden) gegen dich heranziehen, ein Getümmel von Rossen und Wagen, und mit Scharen von Völkern; mit großen und kleinen Schilden und Helmen werden sie ringsum gegen dich anrücken; ihnen will ich den Rechtsstreit vorlegen, damit sie dir nach ihren Rechtssatzungen das Urteil sprechen.

25Dann will ich dich meine Eifersucht fühlen lassen, damit sie voll Ingrimms mit dir verfahren: Nase und Ohren werden sie dir abschneiden, und was von dir noch übriggeblieben ist, wird durch das Schwert fallen; deine Söhne und Töchter werden sie wegführen, und was von dir noch übrigbleibt, wird vom Feuer verzehrt werden.

26Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine kostbaren Geschmeide mit fortnehmen.

27So will ich deiner Buhlerei und deiner Unzucht von Ägypten her ein Ende machen, so daß du deine Augen nicht mehr zu ihnen erheben und an Ägypten nicht mehr zurückdenken wirst.«

28Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Ich will dich nunmehr in die Gewalt derer fallen lassen, die du hassest, in die Gewalt derer, von denen dein Herz sich abgewandt hat.

29Sie werden dich ihren Haß fühlen lassen und dir alles wegnehmen, was du dir erworben hast, und dich nackt und bloß liegen lassen, so daß deine buhlerische Blöße aufgedeckt wird. Deine Unzucht und Ehebrecherei

30haben dir dieses eingetragen, weil du den Heidenvölkern in deiner Gier nachgelaufen bist und zur Strafe dafür, daß du dich an ihren Götzen verunreinigt hast.

31Du bist denselben Weg gegangen wie deine Schwester; darum gebe ich auch dir jetzt ihren Becher zu trinken in die Hand.«

32So hat Gott der HERR gesprochen: »Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten – zum Gelächter und Gespött sollst du werden –; er faßt reichlich viel,

33so daß du ganz trunken und des Jammers voll werden wirst: ein Becher des Schauders und Entsetzens ist der Becher deiner Schwester Samaria.

34Du sollst ihn trinken und leeren und seine Scherben noch ablecken und dir den Busen daran zerreißen; denn ich habe es gesagt!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. –

35Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil du mich vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage auch du nun (die Strafe) für deine Unzucht und deine Buhlerei!«

36Hierauf sagte der HERR zu mir: »Menschensohn, willst du nicht mit Ohola und Oholiba ins Gericht gehen? So halte ihnen denn ihre Greuel vor,

37daß sie Ehebruch getrieben haben und Blut an ihren Händen klebt; und zwar haben sie mit ihren Götzen Ehebruch getrieben und ihnen sogar ihre Kinder, die sie mir geboren hatten, als Opfer zum Fraß im Feuer dargebracht.

38Außerdem haben sie sich noch dadurch an mir vergangen, daß sie an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt und meine Sabbate entweiht haben.

39Denn wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, sind sie noch an demselben Tage in mein Heiligtum gekommen, um es zu entweihen: siehe, so haben sie es inmitten meines Hauses getrieben!

40Ja, sie haben sogar zu Männern gesandt, die von weither kommen sollten; und sobald ein Bote an sie gesandt worden war, stellten sie sich auch ein. Für diese hast du dich gebadet, hast dir die Augen geschminkt und dir Geschmeide angelegt;

41dann ließest du dich auf ein prächtiges Ruhebett nieder, vor dem ein Tisch zugerichtet war, auf den du meinen Weihrauch und mein Öl gestellt hattest.

42Dabei erscholl dann der laute Gesang einer frohgestimmten Menge; und zu Männern vom gemeinen Volk sandten sie, und Säufer aus der Wüste wurden herbeigebracht; denen legten sie Spangen an die Arme und setzten ihnen prachtvolle Kronen aufs Haupt.

43Da dachte ich von der durch Ehebruch Entkräfteten: ›Wird sie, ja sie, jetzt noch ihre Unzucht treiben?‹

44Doch man kehrte bei ihr ein; wie man zu einer öffentlichen Dirne eingeht: ebenso kehrte man bei Ohola und Oholiba, den unzüchtigen Weibern, ein.

45Aber gerechte Männer, die sollen ihnen beiden das Urteil sprechen nach dem Recht, das für Ehebrecherinnen und Mörderinnen gültig ist; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut klebt an ihren Händen.«

46Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Man berufe eine Gemeindeversammlung gegen sie und gebe sie der Mißhandlung und Plünderung preis!

47Die Volksgemeinde soll sie dann steinigen und sie mit ihren Schwertern zerhauen; ihre Söhne und Töchter wird man umbringen und ihre Häuser in Flammen aufgehen lassen.

48So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.

49So wird man euch für eure Verworfenheit büßen lassen, und ihr sollt die Strafe leiden für das, was ihr mit eurem Götzendienst verschuldet habt, damit ihr erkennt, daß ich Gott der HERR bin!«

Hesekiel 23:1
GerMenge

Hierauf erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2
GerMenge

»Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter derselben Mutter,

GerZurcher

Menschensohn, es waren zwei Frauen, Töchter einer Mutter.

3
GerMenge

die trieben Unzucht in Ägypten und buhlten schon in ihrer Jugend; sie ließen dort ihre Brüste drücken, und dort betastete man ihnen den jungfräulichen Busen:

GerZurcher

Die trieben Unzucht in Ägypten, schon in ihrer Jugend trieben sie Unzucht; dort wurden ihre Brüste gedrückt und dort ihr jungfräulicher Busen betastet. (a) Hes 20:8

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GerMenge

die ältere hieß Ohola und ihre Schwester Oholiba. Sie wurden beide mein und wurden Mütter von Söhnen und Töchtern; und was ihre Namen betrifft: Ohola ist Samaria, und Oholiba ist Jerusalem.«

GerZurcher

Die ältere hiess Ohola, und ihre Schwester hiess Oholiba. Diese wurden mein und gebaren Söhne und Töchter. Ohola aber ist der Name Samarias und Oholiba der Name Jerusalems.

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GerMenge

»Ohola aber trieb Buhlerei, obgleich sie mein Weib war, und entbrannte in Liebe zu ihren Liebhabern, zu den Assyrern, die zu ihr kamen,

GerZurcher

Und Ohola wurde mir untreu und entbrannte für ihre Buhlen, die Assyrer, die sich ihr nahten, (a) Hos 5:13; 7:11; 8:9; 12:2

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GerMenge

gekleidet in blauen Purpur, Statthalter und Befehlshaber, lauter schmucke Jünglinge, Reiter hoch zu Roß.

GerZurcher

in blauen Purpur gekleidet, Fürsten und Herren, lauter hübsche Burschen, Reiter auf Rossen.

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GerMenge

An diese machte sie sich mit ihren Buhlkünsten, an alle auserlesenen Assyrer, und befleckte sich mit allen, für die sie in Liebe entbrannt war, mit deren gesamtem Götzendienst.

GerZurcher

Ihnen gab sie sich hin zur Unzucht, lauter auserlesenen Assyrern, und bei allen, für die sie entbrannte, verunreinigte sie sich mit ihren Götzen.

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GerMenge

Dabei gab sie aber auch ihr unzüchtiges Treiben mit den Ägyptern nicht auf; denn die hatten ihr schon in ihrer Jugend beigewohnt und ihren jungfräulichen Busen betastet und in Unzucht mit ihr gelebt.

GerZurcher

Sie liess auch nicht ab von ihrer Buhlerei mit den Ägyptern, weil diese in ihrer Jugend bei ihr gelegen und ihren jungfräulichen Busen betastet und ihre Unzucht mit ihr getrieben hatten. (a) 2Kön 17:4

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GerMenge

Darum gab ich sie der Gewalt ihrer Buhlen preis, der Gewalt der Assyrer, in die sie leidenschaftlich verliebt war.

GerZurcher

Deswegen habe ich sie in die Hand ihrer Buhlen gegeben, in die Hand der Assyrer, für die sie entbrannt war.

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GerMenge

Die deckten ihre Blöße auf, nahmen ihre Söhne und Töchter mit sich weg und brachten sie selbst mit dem Schwerte um, so daß sie zum Gerede für die Frauen wurde, nachdem man das Strafgericht an ihr vollstreckt hatte.«

GerZurcher

Die deckten ihre Blösse auf, nahmen ihre Söhne und Töchter weg, töteten sie selbst mit dem Schwerte, sodass sie zum Gerede ward unter den Weibern, und vollstreckten so an ihr das Gericht.

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GerMenge

»Ihre Schwester Oholiba hatte das zwar gesehen, trieb es aber trotzdem mit ihrer Verliebtheit noch ärger als jene und mit ihren Buhlereien noch heilloser, als ihre unsittliche Schwester es getan hatte.

GerZurcher

Wohl sah das ihre Schwester Oholiba, aber sie trieb es noch ärger mit ihrer Brunst als jene, trieb noch schlimmere Unzucht als ihre Schwester. (a) Hes 16:51; Jer 3:11

12
GerMenge

Sie entbrannte in Liebe zu den Assyrern, zu Statthaltern und Befehlshabern, die zu ihr kamen und gar prächtig gekleidet waren, Reiter hoch zu Roß, lauter schmucke Jünglinge.

GerZurcher

Für die Assyrer entbrannte sie, für die Fürsten und Herren, die sich ihr nahten, prächtig gekleidet, Reiter auf Rossen, lauter hübsche Burschen.

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GerMenge

Da sah ich, daß auch sie sich befleckte: beide Schwestern trieben es in derselben Weise.

GerZurcher

Da sah ich, dass sie sich verunreinigte; beide trieben es gleich.

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Sie aber ging in ihrer Buhlerei noch weiter; und als sie Männer auf die Wand mit Rötel gemalt sah, Bilder von Chaldäern,

GerZurcher

Und sie fuhr fort in ihrer Unzucht: sie sah Männer, auf die Wand gezeichnet, Bildnisse der Chaldäer, mit roter Farbe gemalt,

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die um die Hüften einen Gürtel trugen und deren Haupt mit überhängenden Kopfbünden bedeckt war und die allesamt wie vornehme Krieger aussahen, ähnlich den Babyloniern, deren Geburtsland Chaldäa ist,

GerZurcher

einen Gurt um die Hüften und den herabhängenden Turban auf dem Haupte, sie alle anzusehen wie Offiziere, ein Bild der Babylonier, deren Heimat Chaldäa ist.

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GerMenge

da entbrannte sie in Liebe zu ihnen, sobald sie ihrer ansichtig wurde, und sandte Boten an sie ins Land der Chaldäer.

GerZurcher

Als sie diese sah, entbrannte sie für sie und sandte Boten zu ihnen nach Chaldäa. (a) Hes 16:29

17
GerMenge

Da kamen denn die Babylonier zu ihr, um der Liebe mit ihr zu pflegen, und befleckten sie durch ihre Buhlerei; als sie sich aber an ihnen verunreinigt hatte, wurde sie ihrer überdrüssig.

GerZurcher

Und die Babylonier gingen zu ihr ein, um mit ihr der Liebe zu pflegen, und sie verunreinigten sie mit ihrer Buhlerei, und sie ward unrein durch sie; dann wurde sie ihrer überdrüssig.

18
GerMenge

Da nun ihre Unzucht offenkundig geworden war [und sie ihre Blöße aufdeckte], da wurde ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden war.

GerZurcher

So trieb sie offen ihre Buhlerei und deckte ihre Blösse auf. Da ward ich ihrer überdrüssig, wie ich ihrer Schwester überdrüssig geworden.

19
GerMenge

Sie aber trieb es mit ihrer Buhlerei immer noch schlimmer, indem sie der Tage ihrer Jugendzeit gedachte, als sie in Ägypten gebuhlt hatte;

GerZurcher

Sie aber trieb noch mehr Unzucht: sie gedachte der Tage ihrer Jugend, da sie im Lande Ägypten gebuhlt hatte. (a) Hes 16:26

20
GerMenge

und sie entbrannte in Liebe zu den dortigen Wollüstlingen, die Glieder hatten wie die Esel und Samenerguß wie die Hengste.

GerZurcher

Und sie entbrannte für ihre Buhler, deren Glieder waren wie Glieder von Eseln und deren Erguss wie der Erguss von Hengsten.

21
GerMenge

Ja, du schautest dich um nach der Unzucht deiner Jugend, als die Ägypter dir den Busen betastet und deine jugendlichen Brüste gedrückt hatten.«

GerZurcher

So sehntest du dich nach der Unzucht deiner Jugend, da die Ägypter deine Brüste drückten und deinen jungfräulichen Busen betasteten.

22
GerMenge

Darum, Oholiba, hat Gott der HERR so gesprochen: »Ich will nunmehr deine Buhlen gegen dich aufreizen, eben die, deren du überdrüssig geworden bist, und will sie von allen Seiten gegen dich herankommen lassen:

GerZurcher

Darum, Oholiba, spricht Gott der Herr also: Siehe, ich will deine Buhlen, deren du überdrüssig geworden, wider dich aufreizen und sie von überallher gegen dich heranführen:

23
GerMenge

die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod und Schoa und Koa, auch alle Assyrer mit ihnen, schmucke Jünglinge, lauter Statthalter und Befehlshaber, vornehme Krieger und edle Herren, alle hoch zu Roß.

GerZurcher

die Babylonier und alle Chaldäer, die von Pekod, von Soa und Koa, und alle Assyrer mit ihnen, hübsche Burschen, lauter Fürsten und Herren, Offiziere und Hochgestellte, lauter Reiter auf Rossen.

24
GerMenge

Sie sollen (von Norden) gegen dich heranziehen, ein Getümmel von Rossen und Wagen, und mit Scharen von Völkern; mit großen und kleinen Schilden und Helmen werden sie ringsum gegen dich anrücken; ihnen will ich den Rechtsstreit vorlegen, damit sie dir nach ihren Rechtssatzungen das Urteil sprechen.

GerZurcher

Die werden über dich kommen, gerüstet mit Wagen und Rädern und mit einem Haufen von Völkern; sie werden sich mit Tartschen, Schilden und Helmen rings wider dich lagern. Und ich will ihnen die Rechtssache vorlegen, damit sie dir das Urteil sprechen nach ihren Rechten.

25
GerMenge

Dann will ich dich meine Eifersucht fühlen lassen, damit sie voll Ingrimms mit dir verfahren: Nase und Ohren werden sie dir abschneiden, und was von dir noch übriggeblieben ist, wird durch das Schwert fallen; deine Söhne und Töchter werden sie wegführen, und was von dir noch übrigbleibt, wird vom Feuer verzehrt werden.

GerZurcher

Ich will meinen Eifer gegen dich richten, und sie werden grimmig mit dir verfahren: sie werden dir Nase und Ohren abschneiden, und deine Nachkommenschaft wird durch das Schwert fallen; sie werden deine Söhne und Töchter mit fortnehmen, und deine Nachkommenschaft wird im Feuer verbrennen.

26
GerMenge

Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine kostbaren Geschmeide mit fortnehmen.

GerZurcher

Sie werden dir die Kleider ausziehen und deine Schmucksachen wegnehmen.

27
GerMenge

So will ich deiner Buhlerei und deiner Unzucht von Ägypten her ein Ende machen, so daß du deine Augen nicht mehr zu ihnen erheben und an Ägypten nicht mehr zurückdenken wirst.«

GerZurcher

So will ich deiner Unzucht ein Ende machen und deiner Buhlerei von Ägypten her, dass du deine Augen nicht mehr zu ihnen erhebest und der Ägypter nicht mehr gedenkest.

28
GerMenge

Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Ich will dich nunmehr in die Gewalt derer fallen lassen, die du hassest, in die Gewalt derer, von denen dein Herz sich abgewandt hat.

GerZurcher

Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich will dich in die Hand derer geben, die du hassest, in die Hand derer, deren du überdrüssig bist.

29
GerMenge

Sie werden dich ihren Haß fühlen lassen und dir alles wegnehmen, was du dir erworben hast, und dich nackt und bloß liegen lassen, so daß deine buhlerische Blöße aufgedeckt wird. Deine Unzucht und Ehebrecherei

GerZurcher

Und sie werden voll Hass mit dir verfahren: alles, was du erarbeitet hast, werden sie mit fortnehmen und dich nackt und bloss liegenlassen, und deine buhlerische Blösse wird aufgedeckt werden. Deine Unzucht und deine Buhlerei

30
GerMenge

haben dir dieses eingetragen, weil du den Heidenvölkern in deiner Gier nachgelaufen bist und zur Strafe dafür, daß du dich an ihren Götzen verunreinigt hast.

GerZurcher

haben dir dieses eingetragen, weil du dich den Heiden preisgegeben und dich an ihren Götzen verunreinigt hast.

31
GerMenge

Du bist denselben Weg gegangen wie deine Schwester; darum gebe ich auch dir jetzt ihren Becher zu trinken in die Hand.«

GerZurcher

Du bist den Weg deiner Schwester gewandelt; darum gebe ich nun dir ihren Becher in die Hand.

32
GerMenge

So hat Gott der HERR gesprochen: »Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten – zum Gelächter und Gespött sollst du werden –; er faßt reichlich viel,

GerZurcher

So spricht Gott der Herr: Den Becher deiner Schwester sollst du trinken, den tiefen und weiten, der gar viel fasst. (a) Jes 51:17

33
GerMenge

so daß du ganz trunken und des Jammers voll werden wirst: ein Becher des Schauders und Entsetzens ist der Becher deiner Schwester Samaria.

GerZurcher

Der Trunkenheit und des Jammers wirst du voll werden; ein Becher des Schauers und Schauders ist der Becher deiner Schwester Samaria.

34
GerMenge

Du sollst ihn trinken und leeren und seine Scherben noch ablecken und dir den Busen daran zerreißen; denn ich habe es gesagt!« – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. –

GerZurcher

Und du sollst ihn austrinken und ausschlürfen und noch an seinen Scherben nagen und dir die Brust aufreissen. Denn ich habe es geredet, spricht Gott der Herr.

35
GerMenge

Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »Weil du mich vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage auch du nun (die Strafe) für deine Unzucht und deine Buhlerei!«

GerZurcher

Darum spricht Gott der Herr also: Weil du meiner vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage nun auch du (die Strafe für) deine Unzucht und deine Buhlerei. (a) Hes 22:12; 1Kön 14:9; Jer 2:32; 13:25

36
GerMenge

Hierauf sagte der HERR zu mir: »Menschensohn, willst du nicht mit Ohola und Oholiba ins Gericht gehen? So halte ihnen denn ihre Greuel vor,

GerZurcher

Und der Herr sprach zu mir: Menschensohn, willst du nicht Ohola und Oholiba das Urteil sprechen? - So halte ihnen denn ihre Greuel vor! (a) Hes 20:4; 22:2

37
GerMenge

daß sie Ehebruch getrieben haben und Blut an ihren Händen klebt; und zwar haben sie mit ihren Götzen Ehebruch getrieben und ihnen sogar ihre Kinder, die sie mir geboren hatten, als Opfer zum Fraß im Feuer dargebracht.

GerZurcher

Sie haben Ehebruch getrieben, und Blut ist an ihren Händen; sie haben Ehebruch getrieben mit ihren Götzen und sogar ihre eignen Kinder, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Frasse durchs Feuer gehen lassen. (a) Hes 16:20

38
GerMenge

Außerdem haben sie sich noch dadurch an mir vergangen, daß sie an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt und meine Sabbate entweiht haben.

GerZurcher

Und noch mehr haben sie mir angetan: sie haben an demselben Tage mein Heiligtum verunreinigt, und meine Sabbate haben sie entweiht. (a) 2Kön 21:4

39
GerMenge

Denn wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, sind sie noch an demselben Tage in mein Heiligtum gekommen, um es zu entweihen: siehe, so haben sie es inmitten meines Hauses getrieben!

GerZurcher

Und wenn sie ihre Kinder ihren Götzen geschlachtet hatten, so kamen sie noch am selben Tag in mein Heiligtum, es zu entweihen. Siehe, solches haben sie mitten in meinem Hause getan.

40
GerMenge

Ja, sie haben sogar zu Männern gesandt, die von weither kommen sollten; und sobald ein Bote an sie gesandt worden war, stellten sie sich auch ein. Für diese hast du dich gebadet, hast dir die Augen geschminkt und dir Geschmeide angelegt;

GerZurcher

Ja, für Männer, die von fernher kamen, zu denen ein Bote gesandt ward und die alsbald kamen, hast du dich gebadet, deine Augen geschminkt und dich aufs schönste geputzt.

41
GerMenge

dann ließest du dich auf ein prächtiges Ruhebett nieder, vor dem ein Tisch zugerichtet war, auf den du meinen Weihrauch und mein Öl gestellt hattest.

GerZurcher

Und du hast dich auf ein prächtiges Polster gesetzt, mit einer gerüsteten Tafel davor, auf die du meinen Weihrauch und mein Öl stelltest.

42
GerMenge

Dabei erscholl dann der laute Gesang einer frohgestimmten Menge; und zu Männern vom gemeinen Volk sandten sie, und Säufer aus der Wüste wurden herbeigebracht; denen legten sie Spangen an die Arme und setzten ihnen prachtvolle Kronen aufs Haupt.

GerZurcher

Und mit lärmender Stimme sangen sie, und sie legten ihnen Spangen an die Arme und setzten ihnen eine prächtige Krone aufs Haupt. (1) d.h. die Gäste.

43
GerMenge

Da dachte ich von der durch Ehebruch Entkräfteten: ›Wird sie, ja sie, jetzt noch ihre Unzucht treiben?‹

GerZurcher

(1) jeder Versuch einer Üs. des ganz verstümmelten Textes von V. 43 ist willkürlich und unbefriedigend.

44
GerMenge

Doch man kehrte bei ihr ein; wie man zu einer öffentlichen Dirne eingeht: ebenso kehrte man bei Ohola und Oholiba, den unzüchtigen Weibern, ein.

GerZurcher

Und sie gingen zu ihnen ein wie zu einer Dirne; so gingen sie zu Ohola und Oholiba, um Unzucht zu treiben.

45
GerMenge

Aber gerechte Männer, die sollen ihnen beiden das Urteil sprechen nach dem Recht, das für Ehebrecherinnen und Mörderinnen gültig ist; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut klebt an ihren Händen.«

GerZurcher

Aber gerechte Männer werden ihnen das Urteil sprechen, das man Ehebrecherinnen und Mörderinnen spricht; denn Ehebrecherinnen sind sie, und Blut ist an ihren Händen. (a) Hes 16:38

46
GerMenge

Denn so hat Gott der HERR gesprochen: »Man berufe eine Gemeindeversammlung gegen sie und gebe sie der Mißhandlung und Plünderung preis!

GerZurcher

Denn so spricht Gott der Herr: Man biete eine Volksgemeinde wider sie auf und gebe sie dem Entsetzen und der Plünderung preis,

47
GerMenge

Die Volksgemeinde soll sie dann steinigen und sie mit ihren Schwertern zerhauen; ihre Söhne und Töchter wird man umbringen und ihre Häuser in Flammen aufgehen lassen.

GerZurcher

und man steinige sie in der Gemeinde und zerhaue sie mit den Schwertern; man töte ihre Söhne und Töchter, und ihre Häuser verbrenne man.

48
GerMenge

So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.

GerZurcher

So will ich der Unzucht im Lande ein Ende machen, damit alle Weiber sich warnen lassen und nicht Unzucht treiben wie sie.

49
GerMenge

So wird man euch für eure Verworfenheit büßen lassen, und ihr sollt die Strafe leiden für das, was ihr mit eurem Götzendienst verschuldet habt, damit ihr erkennt, daß ich Gott der HERR bin!«

GerZurcher

Man wird euch (die Strafe für) eure Unzucht auflegen, und die Versündigung mit euren Götzen werdet ihr tragen müssen, damit ihr erkennet, dass ich Gott der Herr bin.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Hesekiel 23

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hesekiel 23 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hesekiel 23:16

GerMenge

"da entbrannte sie in Liebe zu ihnen, sobald sie ihrer ansichtig wurde, und sandte Boten an sie ins Land der Chaldäer."

GerZurcher

"Als sie diese sah, entbrannte sie für sie und sandte Boten zu ihnen nach Chaldäa. (a) Hes 16:29"

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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