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Psalmen 139 Vergleich: Luther 1545 vs Luther 1912

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Psalmen 139

1Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.

2Ich sitze oder stehe auf, so weißest du es: du verstehest meine Gedanken von ferne.

3Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.

4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.

5Du schaffest es, was ich vor oder hernach tue, und hältst deine Hand über mir.

6Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen.

7Wo soll ich hingehen vor deinem Geist und wo soll ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

8Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.

9Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

10so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.

11Spräche ich: Finsternis möge mich decken, so muß die Nacht auch Licht um mich sein;

12denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

13Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest über mir in Mutterleibe.

14Ich danke dir darüber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.

15Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.

16Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war.

17Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summa!

18Sollt ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.

19Ach, Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!

20Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreußt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen.

22Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mir feind.

23Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine;

24und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Psalmen 139

1Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.

2Ich sitze Oder stehe auf, so weiftest du es: du verstehest meine Gedanken von feme.

3Ich gehe Oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.

4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht ailes wissest.

5Du schaffest es, was ich vor Oder hernach tue, und haltst deine Hand uber mir.

6Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen.

7Wo soil ich hingehen vor deinem Geist und wo soli ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

8Fuhre ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Holle, siehe, so bist du auch da.

9Nahme ich Flügel der Morgenrote und bliebe am auftersten Meer,

10so würde mich doch deine Hand daselbst fuhren und deine Rechte mich halten.

11Sprache ich: Finsternis moge mich decken, so muft die Nacht auch Licht um mich sein;

12denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

13Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest uber mir in Mutterleibe.

14Ich danke dir daruber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.

15Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.

16Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war.

17Aberwie kostlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine grofte Summa!

18Sollt ich sie zahlen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.

19Ach, Gott, daß du totetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mirweichen muftten!

20Denn sie reden von dir lasterlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreuftt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen.

22Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mirfeind.

23Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prufe mich und erfahre, wie ich's meine;

24und siehe, ob ich auf bosem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Psalmen 139

1Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.

2Ich sitze oder stehe auf, so weißest du es: du verstehest meine Gedanken von ferne.

3Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.

4Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.

5Du schaffest es, was ich vor oder hernach tue, und hältst deine Hand über mir.

6Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen.

7Wo soll ich hingehen vor deinem Geist und wo soll ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

8Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.

9Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

10so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.

11Spräche ich: Finsternis möge mich decken, so muß die Nacht auch Licht um mich sein;

12denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

13Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest über mir in Mutterleibe.

14Ich danke dir darüber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.

15Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.

16Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war.

17Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summa!

18Sollt ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.

19Ach, Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!

20Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreußt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen.

22Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mir feind.

23Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine;

24und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Psalmen 139:1
GerLut1545

Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.

GerBoLut

Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.

2
GerLut1545

Ich sitze oder stehe auf, so weißest du es: du verstehest meine Gedanken von ferne.

GerBoLut

Ich sitze Oder stehe auf, so weiftest du es: du verstehest meine Gedanken von feme.

3
GerLut1545

Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.

GerBoLut

Ich gehe Oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.

4
GerLut1545

Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.

GerBoLut

Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht ailes wissest.

5
GerLut1545

Du schaffest es, was ich vor oder hernach tue, und hältst deine Hand über mir.

GerBoLut

Du schaffest es, was ich vor Oder hernach tue, und haltst deine Hand uber mir.

6
GerLut1545

Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen.

GerBoLut

Solche Erkenntnis ist mir zu wunderlich und zu hoch; ich kann's nicht begreifen.

7
GerLut1545

Wo soll ich hingehen vor deinem Geist und wo soll ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

GerBoLut

Wo soil ich hingehen vor deinem Geist und wo soli ich hinfliehen vor deinem Angesicht?

8
GerLut1545

Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.

GerBoLut

Fuhre ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Holle, siehe, so bist du auch da.

9
GerLut1545

Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,

GerBoLut

Nahme ich Flügel der Morgenrote und bliebe am auftersten Meer,

10
GerLut1545

so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.

GerBoLut

so würde mich doch deine Hand daselbst fuhren und deine Rechte mich halten.

11
GerLut1545

Spräche ich: Finsternis möge mich decken, so muß die Nacht auch Licht um mich sein;

GerBoLut

Sprache ich: Finsternis moge mich decken, so muft die Nacht auch Licht um mich sein;

12
GerLut1545

denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

GerBoLut

denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.

13
GerLut1545

Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest über mir in Mutterleibe.

GerBoLut

Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, du warest uber mir in Mutterleibe.

14
GerLut1545

Ich danke dir darüber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.

GerBoLut

Ich danke dir daruber, daß ich wunderbarlich gemacht bin; wunderbarlich sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.

15
GerLut1545

Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.

GerBoLut

Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.

16
GerLut1545

Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war.

GerBoLut

Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war.

17
GerLut1545

Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summa!

GerBoLut

Aberwie kostlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine grofte Summa!

18
GerLut1545

Sollt ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.

GerBoLut

Sollt ich sie zahlen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.

19
GerLut1545

Ach, Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!

GerBoLut

Ach, Gott, daß du totetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mirweichen muftten!

20
GerLut1545

Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

GerBoLut

Denn sie reden von dir lasterlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.

21
GerLut1545

Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreußt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen.

GerBoLut

Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und verdreuftt mich auf sie, daß sie sich wider dich setzen.

22
GerLut1545

Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mir feind.

GerBoLut

Ich hasse sie in rechtem Ernst; darum sind sie mirfeind.

23
GerLut1545

Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine;

GerBoLut

Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prufe mich und erfahre, wie ich's meine;

24
GerLut1545

und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

GerBoLut

und siehe, ob ich auf bosem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

Verständnis von Luther 1545 vs Luther 1912 in Psalmen 139

Luther 1545 (GerLut1545)

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Luther 1912

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 139 in der Luther 1545 und Luther 1912. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 139:16

GerLut1545

"Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war."

GerBoLut

"Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und waren alle Tage auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, und derselben keiner da war."

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