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Richter 6 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel

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Richter 6

1Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen Jehovas; und Jehova gab sie in die Hand Midians sieben Jahre.

2Und die Hand Midians wurde stark über Israel. Vor Midian richteten sich die Kinder Israel die Klüfte zu, die in den Bergen sind, und die Höhlen und die Bergfesten.

3Und es geschah, wenn Israel gesät hatte, so zogen Midian und Amalek und die Söhne des Ostens herauf, sie zogen herauf wider sie.

4Und sie lagerten sich wider sie und verdarben den Ertrag des Landes bis nach Gasa hin; und sie ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, weder Kleinvieh, noch Rind, noch Esel.

5Denn sie zogen herauf mit ihren Herden und mit ihren Zelten, sie kamen wie die Heuschrecken an Menge; und ihrer und ihrer Kamele war keine Zahl; und sie kamen in das Land, um es zu verderben.

6Und Israel verarmte sehr wegen Midians; und die Kinder Israel schrieen zu Jehova.

7Und es geschah, als die Kinder Israel wegen Midians zu Jehova schrieen,

8da sandte Jehova einen Propheten zu den Kindern Israel; und er sprach zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch herausgeführt aus dem Hause der Knechtschaft;

9und ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedrücker, und ich habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.

10Und ich sprach zu euch: Ich bin Jehova, euer Gott; ihr sollt nicht die Götter der Amoriter fürchten, in deren Land ihr wohnet. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht.

11Und der Engel Jehovas kam und setzte sich unter die Terebinthe, die zu Ophra war, welches Joas, dem Abieseriter, gehörte. Und Gideon, sein Sohn, schlug eben Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian zu flüchten.

12Und der Engel Jehovas erschien ihm und sprach zu ihm: Jehova ist mit dir, du tapferer Held!

13Und Gideon sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Wenn Jehova mit uns ist, warum hat denn dieses alles uns betroffen? Und wo sind alle seine Wunder, die unsere Väter uns erzählt haben, indem sie sprachen: Hat Jehova uns nicht aus Ägypten heraufgeführt? Und nun hat Jehova uns verlassen und uns in die Hand Midians gegeben.

14Und Jehova wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt?

15Und er sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Womit soll ich Israel retten? Siehe, mein Tausend ist das ärmste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Hause meines Vaters.

16Und Jehova sprach zu ihm: Ich werde mit dir sein, und du wirst Midian schlagen wie einen Mann.

17Und er sprach zu ihm: Wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so gib mir ein Zeichen, daß du es bist, der mit mir redet.

18Weiche doch nicht von hinnen, bis ich zu dir komme und meine Gabe herausbringe und dir vorsetze. Und er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.

19Da ging Gideon hinein und bereitete ein Ziegenböcklein zu, und ungesäuerte Kuchen aus einem Epha Mehl; das Fleisch tat er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf; und er brachte es zu ihm heraus unter die Terebinthe und setzte es vor.

20Und der Engel Gottes sprach zu ihm: Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen und lege es hin auf diesen Felsen da, und die Brühe gieße aus. Und er tat also.

21Und der Engel Jehovas streckte das Ende des Stabes aus, der in seiner Hand war, und berührte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen; da stieg Feuer auf aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen. Und der Engel Jehovas verschwand aus seinen Augen.

22Da sah Gideon, daß es der Engel Jehovas war, und Gideon sprach: Ach Herr, Jehova! Dieweil ich den Engel Jehovas gesehen habe von Angesicht zu Angesicht!

23Und Jehova sprach zu ihm: Friede dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

24Und Gideon baute daselbst Jehova einen Altar und nannte ihn: Jehova-Schalom. Bis auf diesen Tag ist er noch zu Ophra der Abieseriter.

25Und es geschah in selbiger Nacht, da sprach Jehova zu ihm: Nimm den Farren deines Vaters, und zwar den zweiten Farren von sieben Jahren; und reiße nieder den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, und die Aschera, die bei demselben ist, haue um;

26und baue Jehova, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Feste mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Farren und opfere ein Brandopfer mit dem Holze der Aschera, die du umhauen wirst.

27Und Gideon nahm zehn Männer von seinen Knechten und tat, so wie Jehova zu ihm geredet hatte. Und es geschah, da er sich vor dem Hause seines Vaters und vor den Leuten der Stadt fürchtete, es bei Tage zu tun, so tat er es bei Nacht.

28Und als die Leute der Stadt des Morgens früh aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die bei demselben war, umgehauen, und der zweite Farre war als Brandopfer auf dem erbauten Altar geopfert.

29Und sie sprachen einer zum anderen: Wer hat das getan? Und sie forschten und fragten nach, und man sagte: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.

30Da sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, daß er sterbe, weil er den Altar des Baal umgerissen, und weil er die Aschera, die bei demselben war, umgehauen hat!

31Und Joas sprach zu allen, die bei ihm standen: Wollt ihr für den Baal rechten, oder wollt ihr ihn retten? Wer für ihn rechtet, soll getötet werden bis zum Morgen. Wenn er ein Gott ist, so rechte er für sich selbst, weil man seinen Altar umgerissen hat.

32Und man nannte ihn an selbigem Tage Jerub-Baal, indem man sprach: Der Baal rechte mit ihm, weil er seinen Altar umgerissen hat.

33Und ganz Midian und Amalek und die Söhne des Ostens versammelten sich allzumal, und sie setzten über den Jordan und lagerten sich im Tale Jisreel.

34Und der Geist Jehovas kam über Gideon; und er stieß in die Posaune, und die Abieseriter wurden zusammengerufen ihm nach.

35Und er sandte Boten durch ganz Manasse, und auch sie wurden zusammengerufen, ihm nach. Und er sandte Boten durch Aser und durch Sebulon und durch Naphtali. Und sie zogen herauf, ihnen entgegen.

36Und Gideon sprach zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand retten willst, so wie du geredet hast-

37siehe, ich lege ein Wollvließ auf die Tenne; wenn Tau auf dem Vließe allein sein wird und auf dem ganzen Boden Trockenheit, so werde ich erkennen, daß du Israel durch meine Hand retten wirst, so wie du geredet hast.

38Und es geschah also. Und er stand am anderen Morgen früh auf, und er drückte das Vließ aus und preßte Tau aus dem Vließe, eine Schale voll Wasser.

39Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich! Und ich will nur noch diesmal reden. Laß mich es doch nur noch diesmal mit dem Vließe versuchen: Möge doch Trockenheit sein auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden sei Tau.

40Und Gott tat also in selbiger Nacht; und es war Trockenheit auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden war Tau.

Richter 6

1DIE Israeliten aber taten, was dem Herrn missfiel. Da gab sie der Herr in die Hand der Midianiter, sieben Jahre lang.

2Und da die Hand der Midianiter schwer auf Israel lastete, machten sich die Israeliten zum Schutze vor den Midianitern die Schlupfwinkel in den Bergen, die Höhlen und Burgen.

3Und sooft die Israeliten gesät hatten, zogen die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten wider sie heran,

4griffen sie an und vernichteten den Ertrag des Landes bis gegen Gaza hin und liessen keine Lebensmittel übrig in Israel, auch keine Schafe, Rinder und Esel.

5Denn wenn sie mit ihren Herden und Zelten heranzogen, kamen sie so massenhaft wie Heuschrecken; sie selbst und ihre Kamele waren nicht zu zählen, und sie fielen ins Land ein, um es zu verheeren.

6So wurde Israel durch die Midianiter sehr geschwächt. Da schrieen die Israeliten zum Herrn.

7Als nun die Israeliten wegen der Midianiter zum Herrn schrieen,

8sandte der Herr einen Propheten zu den Israeliten, der sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgebracht und euch aus dem Sklavenhause herausgeführt;

9ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedränger und habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.

10Und ich sprach zu euch: "Ich bin der Herr, euer Gott; verehret nicht die Götter der Amoriter, in deren Land ihr wohnt." Aber ihr habt nicht auf mich gehört.

11Einst kam der Engel des Herrn und setzte sich unter die Terebinthe des Abiesriten Joas zu Ophra, während dessen Sohn Gideon in der Kelter Weizen ausklopfte, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen.

12Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: Der Herr ist mit dir, du starker Held!

13Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr! Ist der Herr mit uns, warum ist uns dann all das widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, von denen uns unsre Väter erzählten, indem sie sprachen: "Der Herr hat uns doch aus Ägypten heraufgeführt"? Nun aber hat uns der Herr verstossen und in die Hand der Midianiter gegeben.

14Da wandte sich der Herr zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, und du wirst Israel aus der Hand der Midianiter erretten. Fürwahr, ich sende dich.

15Er aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Sieh, mein Geschlecht ist ja das geringste in Manasse, und ich bin der Jüngste in meines Vaters Hause. (a) 2Mo 3:11

16Da sprach der Herr zu ihm: Wenn ich mit dir bin, wirst du die Midianiter schlagen wie einen Mann.

17Er aber sprach zu ihm: Habe ich Gnade vor dir gefunden, so gib mir ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.

18Geh doch nicht von dannen, bis ich wieder zu dir komme und meine Gabe herausbringe und sie vor dir niederlege. Er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.

19Und Gideon ging hinein und rüstete ein Ziegenböcklein zu und ungesäuertes Brot von einem Epha Mehl; das Fleisch legte er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf und trug es zu ihm hinaus unter die Terebinthe. Und als er herzutrat,

20sprach der Engel Gottes zu ihm: Nimm das Fleisch und das ungesäuerte Brot und lege es hier auf diesen Felsen und giesse die Brühe darüber. Und er tat es.

21Nun streckte der Engel des Herrn den Stab aus, den er in der Hand hatte, und berührte mit der Spitze das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Da schlug Feuer aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Der Engel des Herrn aber war seinen Augen entschwunden. (a) 3Mo 9:24; 1Kön 18:38

22Als Gideon sah, dass es der Engel des Herrn war, sprach er: Wehe, Herr, mein Gott, dass ich den Engel des Herrn von Angesicht zu Angesicht geschaut habe! (a) Ri 13:22; 2Mo 33:20; Jes 6:5

23Aber der Herr sprach zu ihm: Heil dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

24Da baute Gideon dort dem Herrn einen Altar und nannte ihn "der Herr ist Heil". Der steht bis auf den heutigen Tag im abiesritischen Ophra.

25In jener Nacht aber sprach der Herr zu ihm: Nimm zehn Mann aus deinen Knechten und einen siebenjährigen Stier und reisse den Baalsaltar deines Vaters ein, und auch die Aschera, die daneben steht, sollst du umhauen.

26Dann erbaue dem Herrn, deinem Gott, oben auf der Höhe dieser Bergfeste einen Altar mit den geschichteten Steinen und nimm den Stier und bringe ein Brandopfer dar mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst. (a) 2Mo 20:24

27Da nahm Gideon zehn Mann aus seinen Knechten und tat, wie ihm der Herr gesagt hatte; weil er aber aus Furcht vor seiner Familie und den Leuten der Stadt nicht wagte, es bei Tage zu tun, tat er es bei Nacht.

28Am andern Morgen in der Frühe nun fanden die Leute der Stadt den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen; auf dem neuerbauten Altar aber war ein Stier geopfert worden.

29Da sprachen sie zueinander: Wer hat das getan? Und als sie so fragten und forschten, hiess es: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.

30Nun sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, er muss sterben; denn er hat den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen.

31Joas aber sprach zu allen, die um ihn her standen: Wollt ihr für Baal streiten? oder wollt ihr ihm helfen? Wer für ihn streitet, der soll noch vor dem Morgen getötet werden. Ist er ein Gott, so streite er für sich selbst, weil man seinen Altar niedergerissen hat.

32An jenem Tage gab man ihm den Namen Jerubbaal, womit man sagen wollte: Baal streite wider ihn, weil er seinen Altar niedergerissen hat.

33Sobald nun die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten sich alle zusammenscharten und herüberkamen und sich in der Ebene Jesreel lagerten,

34da kam auch schon der Geist des Herrn über Gideon, sodass er in die Posaune stiess; die Abiesriten aber folgten seinem Aufgebot.

35Und er sandte Boten in ganz Manasse umher, und auch sie folgten seinem Aufgebot; ebenso sandte er Boten zu Asser, Sebulon und Naphthali, und sie stiessen gleichfalls zu ihnen.

36Da sprach Gideon zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast -

37nun denn, ich lege da einen Haufen Wolle auf die Tenne: fällt dann bloss auf die Wolle Tau, während der Boden ringsum trocken bleibt, so weiss ich, dass du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast.

38Und so geschah es: als er am andern Morgen früh die Wolle ausdrückte, presste er aus der Wolle eine ganze Schale voll Tauwasser.

39Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich, wenn ich noch einmal rede; ich möchte es nur noch diesmal mit der Wolle versuchen: die Wolle allein soll trocken bleiben, während auf den Boden ringsum Tau fällt.

40Und Gott fügte es so in jener Nacht: die Wolle allein blieb trocken, während auf dem Boden ringsum Tau lag.

Richter 6

1Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen Jehovas; und Jehova gab sie in die Hand Midians sieben Jahre.

2Und die Hand Midians wurde stark über Israel. Vor Midian richteten sich die Kinder Israel die Klüfte zu, die in den Bergen sind, und die Höhlen und die Bergfesten.

3Und es geschah, wenn Israel gesät hatte, so zogen Midian und Amalek und die Söhne des Ostens herauf, sie zogen herauf wider sie.

4Und sie lagerten sich wider sie und verdarben den Ertrag des Landes bis nach Gasa hin; und sie ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, weder Kleinvieh, noch Rind, noch Esel.

5Denn sie zogen herauf mit ihren Herden und mit ihren Zelten, sie kamen wie die Heuschrecken an Menge; und ihrer und ihrer Kamele war keine Zahl; und sie kamen in das Land, um es zu verderben.

6Und Israel verarmte sehr wegen Midians; und die Kinder Israel schrieen zu Jehova.

7Und es geschah, als die Kinder Israel wegen Midians zu Jehova schrieen,

8da sandte Jehova einen Propheten zu den Kindern Israel; und er sprach zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch herausgeführt aus dem Hause der Knechtschaft;

9und ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedrücker, und ich habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.

10Und ich sprach zu euch: Ich bin Jehova, euer Gott; ihr sollt nicht die Götter der Amoriter fürchten, in deren Land ihr wohnet. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht.

11Und der Engel Jehovas kam und setzte sich unter die Terebinthe, die zu Ophra war, welches Joas, dem Abieseriter, gehörte. Und Gideon, sein Sohn, schlug eben Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian zu flüchten.

12Und der Engel Jehovas erschien ihm und sprach zu ihm: Jehova ist mit dir, du tapferer Held!

13Und Gideon sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Wenn Jehova mit uns ist, warum hat denn dieses alles uns betroffen? Und wo sind alle seine Wunder, die unsere Väter uns erzählt haben, indem sie sprachen: Hat Jehova uns nicht aus Ägypten heraufgeführt? Und nun hat Jehova uns verlassen und uns in die Hand Midians gegeben.

14Und Jehova wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt?

15Und er sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Womit soll ich Israel retten? Siehe, mein Tausend ist das ärmste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Hause meines Vaters.

16Und Jehova sprach zu ihm: Ich werde mit dir sein, und du wirst Midian schlagen wie einen Mann.

17Und er sprach zu ihm: Wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so gib mir ein Zeichen, daß du es bist, der mit mir redet.

18Weiche doch nicht von hinnen, bis ich zu dir komme und meine Gabe herausbringe und dir vorsetze. Und er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.

19Da ging Gideon hinein und bereitete ein Ziegenböcklein zu, und ungesäuerte Kuchen aus einem Epha Mehl; das Fleisch tat er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf; und er brachte es zu ihm heraus unter die Terebinthe und setzte es vor.

20Und der Engel Gottes sprach zu ihm: Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen und lege es hin auf diesen Felsen da, und die Brühe gieße aus. Und er tat also.

21Und der Engel Jehovas streckte das Ende des Stabes aus, der in seiner Hand war, und berührte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen; da stieg Feuer auf aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen. Und der Engel Jehovas verschwand aus seinen Augen.

22Da sah Gideon, daß es der Engel Jehovas war, und Gideon sprach: Ach Herr, Jehova! Dieweil ich den Engel Jehovas gesehen habe von Angesicht zu Angesicht!

23Und Jehova sprach zu ihm: Friede dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

24Und Gideon baute daselbst Jehova einen Altar und nannte ihn: Jehova-Schalom. Bis auf diesen Tag ist er noch zu Ophra der Abieseriter.

25Und es geschah in selbiger Nacht, da sprach Jehova zu ihm: Nimm den Farren deines Vaters, und zwar den zweiten Farren von sieben Jahren; und reiße nieder den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, und die Aschera, die bei demselben ist, haue um;

26und baue Jehova, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Feste mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Farren und opfere ein Brandopfer mit dem Holze der Aschera, die du umhauen wirst.

27Und Gideon nahm zehn Männer von seinen Knechten und tat, so wie Jehova zu ihm geredet hatte. Und es geschah, da er sich vor dem Hause seines Vaters und vor den Leuten der Stadt fürchtete, es bei Tage zu tun, so tat er es bei Nacht.

28Und als die Leute der Stadt des Morgens früh aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die bei demselben war, umgehauen, und der zweite Farre war als Brandopfer auf dem erbauten Altar geopfert.

29Und sie sprachen einer zum anderen: Wer hat das getan? Und sie forschten und fragten nach, und man sagte: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.

30Da sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, daß er sterbe, weil er den Altar des Baal umgerissen, und weil er die Aschera, die bei demselben war, umgehauen hat!

31Und Joas sprach zu allen, die bei ihm standen: Wollt ihr für den Baal rechten, oder wollt ihr ihn retten? Wer für ihn rechtet, soll getötet werden bis zum Morgen. Wenn er ein Gott ist, so rechte er für sich selbst, weil man seinen Altar umgerissen hat.

32Und man nannte ihn an selbigem Tage Jerub-Baal, indem man sprach: Der Baal rechte mit ihm, weil er seinen Altar umgerissen hat.

33Und ganz Midian und Amalek und die Söhne des Ostens versammelten sich allzumal, und sie setzten über den Jordan und lagerten sich im Tale Jisreel.

34Und der Geist Jehovas kam über Gideon; und er stieß in die Posaune, und die Abieseriter wurden zusammengerufen ihm nach.

35Und er sandte Boten durch ganz Manasse, und auch sie wurden zusammengerufen, ihm nach. Und er sandte Boten durch Aser und durch Sebulon und durch Naphtali. Und sie zogen herauf, ihnen entgegen.

36Und Gideon sprach zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand retten willst, so wie du geredet hast-

37siehe, ich lege ein Wollvließ auf die Tenne; wenn Tau auf dem Vließe allein sein wird und auf dem ganzen Boden Trockenheit, so werde ich erkennen, daß du Israel durch meine Hand retten wirst, so wie du geredet hast.

38Und es geschah also. Und er stand am anderen Morgen früh auf, und er drückte das Vließ aus und preßte Tau aus dem Vließe, eine Schale voll Wasser.

39Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich! Und ich will nur noch diesmal reden. Laß mich es doch nur noch diesmal mit dem Vließe versuchen: Möge doch Trockenheit sein auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden sei Tau.

40Und Gott tat also in selbiger Nacht; und es war Trockenheit auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden war Tau.

Richter 6:1
GerElb1905

Und die Kinder Israel taten, was böse war in den Augen Jehovas; und Jehova gab sie in die Hand Midians sieben Jahre.

GerZurcher

DIE Israeliten aber taten, was dem Herrn missfiel. Da gab sie der Herr in die Hand der Midianiter, sieben Jahre lang.

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GerElb1905

Und die Hand Midians wurde stark über Israel. Vor Midian richteten sich die Kinder Israel die Klüfte zu, die in den Bergen sind, und die Höhlen und die Bergfesten.

GerZurcher

Und da die Hand der Midianiter schwer auf Israel lastete, machten sich die Israeliten zum Schutze vor den Midianitern die Schlupfwinkel in den Bergen, die Höhlen und Burgen.

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GerElb1905

Und es geschah, wenn Israel gesät hatte, so zogen Midian und Amalek und die Söhne des Ostens herauf, sie zogen herauf wider sie.

GerZurcher

Und sooft die Israeliten gesät hatten, zogen die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten wider sie heran,

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GerElb1905

Und sie lagerten sich wider sie und verdarben den Ertrag des Landes bis nach Gasa hin; und sie ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, weder Kleinvieh, noch Rind, noch Esel.

GerZurcher

griffen sie an und vernichteten den Ertrag des Landes bis gegen Gaza hin und liessen keine Lebensmittel übrig in Israel, auch keine Schafe, Rinder und Esel.

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GerElb1905

Denn sie zogen herauf mit ihren Herden und mit ihren Zelten, sie kamen wie die Heuschrecken an Menge; und ihrer und ihrer Kamele war keine Zahl; und sie kamen in das Land, um es zu verderben.

GerZurcher

Denn wenn sie mit ihren Herden und Zelten heranzogen, kamen sie so massenhaft wie Heuschrecken; sie selbst und ihre Kamele waren nicht zu zählen, und sie fielen ins Land ein, um es zu verheeren.

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GerElb1905

Und Israel verarmte sehr wegen Midians; und die Kinder Israel schrieen zu Jehova.

GerZurcher

So wurde Israel durch die Midianiter sehr geschwächt. Da schrieen die Israeliten zum Herrn.

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GerElb1905

Und es geschah, als die Kinder Israel wegen Midians zu Jehova schrieen,

GerZurcher

Als nun die Israeliten wegen der Midianiter zum Herrn schrieen,

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GerElb1905

da sandte Jehova einen Propheten zu den Kindern Israel; und er sprach zu ihnen: So spricht Jehova, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt und euch herausgeführt aus dem Hause der Knechtschaft;

GerZurcher

sandte der Herr einen Propheten zu den Israeliten, der sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe euch aus Ägypten heraufgebracht und euch aus dem Sklavenhause herausgeführt;

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GerElb1905

und ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedrücker, und ich habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.

GerZurcher

ich habe euch errettet aus der Hand der Ägypter und aus der Hand all eurer Bedränger und habe sie vor euch vertrieben und euch ihr Land gegeben.

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GerElb1905

Und ich sprach zu euch: Ich bin Jehova, euer Gott; ihr sollt nicht die Götter der Amoriter fürchten, in deren Land ihr wohnet. Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht.

GerZurcher

Und ich sprach zu euch: "Ich bin der Herr, euer Gott; verehret nicht die Götter der Amoriter, in deren Land ihr wohnt." Aber ihr habt nicht auf mich gehört.

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GerElb1905

Und der Engel Jehovas kam und setzte sich unter die Terebinthe, die zu Ophra war, welches Joas, dem Abieseriter, gehörte. Und Gideon, sein Sohn, schlug eben Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian zu flüchten.

GerZurcher

Einst kam der Engel des Herrn und setzte sich unter die Terebinthe des Abiesriten Joas zu Ophra, während dessen Sohn Gideon in der Kelter Weizen ausklopfte, um ihn vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen.

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Und der Engel Jehovas erschien ihm und sprach zu ihm: Jehova ist mit dir, du tapferer Held!

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Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: Der Herr ist mit dir, du starker Held!

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Und Gideon sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Wenn Jehova mit uns ist, warum hat denn dieses alles uns betroffen? Und wo sind alle seine Wunder, die unsere Väter uns erzählt haben, indem sie sprachen: Hat Jehova uns nicht aus Ägypten heraufgeführt? Und nun hat Jehova uns verlassen und uns in die Hand Midians gegeben.

GerZurcher

Gideon aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr! Ist der Herr mit uns, warum ist uns dann all das widerfahren? Und wo sind alle seine Wunder, von denen uns unsre Väter erzählten, indem sie sprachen: "Der Herr hat uns doch aus Ägypten heraufgeführt"? Nun aber hat uns der Herr verstossen und in die Hand der Midianiter gegeben.

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Und Jehova wandte sich zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt?

GerZurcher

Da wandte sich der Herr zu ihm und sprach: Gehe hin in dieser deiner Kraft, und du wirst Israel aus der Hand der Midianiter erretten. Fürwahr, ich sende dich.

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Und er sprach zu ihm: Bitte, mein Herr! Womit soll ich Israel retten? Siehe, mein Tausend ist das ärmste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Hause meines Vaters.

GerZurcher

Er aber sprach zu ihm: Ach, mein Herr, womit soll ich Israel erretten? Sieh, mein Geschlecht ist ja das geringste in Manasse, und ich bin der Jüngste in meines Vaters Hause. (a) 2Mo 3:11

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Und Jehova sprach zu ihm: Ich werde mit dir sein, und du wirst Midian schlagen wie einen Mann.

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Da sprach der Herr zu ihm: Wenn ich mit dir bin, wirst du die Midianiter schlagen wie einen Mann.

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GerElb1905

Und er sprach zu ihm: Wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so gib mir ein Zeichen, daß du es bist, der mit mir redet.

GerZurcher

Er aber sprach zu ihm: Habe ich Gnade vor dir gefunden, so gib mir ein Zeichen, dass du es bist, der mit mir redet.

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GerElb1905

Weiche doch nicht von hinnen, bis ich zu dir komme und meine Gabe herausbringe und dir vorsetze. Und er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.

GerZurcher

Geh doch nicht von dannen, bis ich wieder zu dir komme und meine Gabe herausbringe und sie vor dir niederlege. Er sprach: Ich will bleiben, bis du wiederkommst.

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GerElb1905

Da ging Gideon hinein und bereitete ein Ziegenböcklein zu, und ungesäuerte Kuchen aus einem Epha Mehl; das Fleisch tat er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf; und er brachte es zu ihm heraus unter die Terebinthe und setzte es vor.

GerZurcher

Und Gideon ging hinein und rüstete ein Ziegenböcklein zu und ungesäuertes Brot von einem Epha Mehl; das Fleisch legte er in einen Korb, und die Brühe tat er in einen Topf und trug es zu ihm hinaus unter die Terebinthe. Und als er herzutrat,

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GerElb1905

Und der Engel Gottes sprach zu ihm: Nimm das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen und lege es hin auf diesen Felsen da, und die Brühe gieße aus. Und er tat also.

GerZurcher

sprach der Engel Gottes zu ihm: Nimm das Fleisch und das ungesäuerte Brot und lege es hier auf diesen Felsen und giesse die Brühe darüber. Und er tat es.

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GerElb1905

Und der Engel Jehovas streckte das Ende des Stabes aus, der in seiner Hand war, und berührte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen; da stieg Feuer auf aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen. Und der Engel Jehovas verschwand aus seinen Augen.

GerZurcher

Nun streckte der Engel des Herrn den Stab aus, den er in der Hand hatte, und berührte mit der Spitze das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Da schlug Feuer aus dem Felsen und verzehrte das Fleisch und das ungesäuerte Brot. Der Engel des Herrn aber war seinen Augen entschwunden. (a) 3Mo 9:24; 1Kön 18:38

22
GerElb1905

Da sah Gideon, daß es der Engel Jehovas war, und Gideon sprach: Ach Herr, Jehova! Dieweil ich den Engel Jehovas gesehen habe von Angesicht zu Angesicht!

GerZurcher

Als Gideon sah, dass es der Engel des Herrn war, sprach er: Wehe, Herr, mein Gott, dass ich den Engel des Herrn von Angesicht zu Angesicht geschaut habe! (a) Ri 13:22; 2Mo 33:20; Jes 6:5

23
GerElb1905

Und Jehova sprach zu ihm: Friede dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

GerZurcher

Aber der Herr sprach zu ihm: Heil dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

24
GerElb1905

Und Gideon baute daselbst Jehova einen Altar und nannte ihn: Jehova-Schalom. Bis auf diesen Tag ist er noch zu Ophra der Abieseriter.

GerZurcher

Da baute Gideon dort dem Herrn einen Altar und nannte ihn "der Herr ist Heil". Der steht bis auf den heutigen Tag im abiesritischen Ophra.

25
GerElb1905

Und es geschah in selbiger Nacht, da sprach Jehova zu ihm: Nimm den Farren deines Vaters, und zwar den zweiten Farren von sieben Jahren; und reiße nieder den Altar des Baal, der deinem Vater gehört, und die Aschera, die bei demselben ist, haue um;

GerZurcher

In jener Nacht aber sprach der Herr zu ihm: Nimm zehn Mann aus deinen Knechten und einen siebenjährigen Stier und reisse den Baalsaltar deines Vaters ein, und auch die Aschera, die daneben steht, sollst du umhauen.

26
GerElb1905

und baue Jehova, deinem Gott, einen Altar auf dem Gipfel dieser Feste mit der Zurüstung; und nimm den zweiten Farren und opfere ein Brandopfer mit dem Holze der Aschera, die du umhauen wirst.

GerZurcher

Dann erbaue dem Herrn, deinem Gott, oben auf der Höhe dieser Bergfeste einen Altar mit den geschichteten Steinen und nimm den Stier und bringe ein Brandopfer dar mit dem Holz der Aschera, die du umhauen sollst. (a) 2Mo 20:24

27
GerElb1905

Und Gideon nahm zehn Männer von seinen Knechten und tat, so wie Jehova zu ihm geredet hatte. Und es geschah, da er sich vor dem Hause seines Vaters und vor den Leuten der Stadt fürchtete, es bei Tage zu tun, so tat er es bei Nacht.

GerZurcher

Da nahm Gideon zehn Mann aus seinen Knechten und tat, wie ihm der Herr gesagt hatte; weil er aber aus Furcht vor seiner Familie und den Leuten der Stadt nicht wagte, es bei Tage zu tun, tat er es bei Nacht.

28
GerElb1905

Und als die Leute der Stadt des Morgens früh aufstanden, siehe, da war der Altar des Baal umgerissen, und die Aschera, die bei demselben war, umgehauen, und der zweite Farre war als Brandopfer auf dem erbauten Altar geopfert.

GerZurcher

Am andern Morgen in der Frühe nun fanden die Leute der Stadt den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen; auf dem neuerbauten Altar aber war ein Stier geopfert worden.

29
GerElb1905

Und sie sprachen einer zum anderen: Wer hat das getan? Und sie forschten und fragten nach, und man sagte: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.

GerZurcher

Da sprachen sie zueinander: Wer hat das getan? Und als sie so fragten und forschten, hiess es: Gideon, der Sohn des Joas, hat das getan.

30
GerElb1905

Da sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, daß er sterbe, weil er den Altar des Baal umgerissen, und weil er die Aschera, die bei demselben war, umgehauen hat!

GerZurcher

Nun sprachen die Leute der Stadt zu Joas: Gib deinen Sohn heraus, er muss sterben; denn er hat den Altar Baals niedergerissen und die Aschera daneben umgehauen.

31
GerElb1905

Und Joas sprach zu allen, die bei ihm standen: Wollt ihr für den Baal rechten, oder wollt ihr ihn retten? Wer für ihn rechtet, soll getötet werden bis zum Morgen. Wenn er ein Gott ist, so rechte er für sich selbst, weil man seinen Altar umgerissen hat.

GerZurcher

Joas aber sprach zu allen, die um ihn her standen: Wollt ihr für Baal streiten? oder wollt ihr ihm helfen? Wer für ihn streitet, der soll noch vor dem Morgen getötet werden. Ist er ein Gott, so streite er für sich selbst, weil man seinen Altar niedergerissen hat.

32
GerElb1905

Und man nannte ihn an selbigem Tage Jerub-Baal, indem man sprach: Der Baal rechte mit ihm, weil er seinen Altar umgerissen hat.

GerZurcher

An jenem Tage gab man ihm den Namen Jerubbaal, womit man sagen wollte: Baal streite wider ihn, weil er seinen Altar niedergerissen hat.

33
GerElb1905

Und ganz Midian und Amalek und die Söhne des Ostens versammelten sich allzumal, und sie setzten über den Jordan und lagerten sich im Tale Jisreel.

GerZurcher

Sobald nun die Midianiter und die Amalekiter und die aus dem Osten sich alle zusammenscharten und herüberkamen und sich in der Ebene Jesreel lagerten,

34
GerElb1905

Und der Geist Jehovas kam über Gideon; und er stieß in die Posaune, und die Abieseriter wurden zusammengerufen ihm nach.

GerZurcher

da kam auch schon der Geist des Herrn über Gideon, sodass er in die Posaune stiess; die Abiesriten aber folgten seinem Aufgebot.

35
GerElb1905

Und er sandte Boten durch ganz Manasse, und auch sie wurden zusammengerufen, ihm nach. Und er sandte Boten durch Aser und durch Sebulon und durch Naphtali. Und sie zogen herauf, ihnen entgegen.

GerZurcher

Und er sandte Boten in ganz Manasse umher, und auch sie folgten seinem Aufgebot; ebenso sandte er Boten zu Asser, Sebulon und Naphthali, und sie stiessen gleichfalls zu ihnen.

36
GerElb1905

Und Gideon sprach zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand retten willst, so wie du geredet hast-

GerZurcher

Da sprach Gideon zu Gott: Wenn du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast -

37
GerElb1905

siehe, ich lege ein Wollvließ auf die Tenne; wenn Tau auf dem Vließe allein sein wird und auf dem ganzen Boden Trockenheit, so werde ich erkennen, daß du Israel durch meine Hand retten wirst, so wie du geredet hast.

GerZurcher

nun denn, ich lege da einen Haufen Wolle auf die Tenne: fällt dann bloss auf die Wolle Tau, während der Boden ringsum trocken bleibt, so weiss ich, dass du Israel durch meine Hand erretten willst, wie du verheissen hast.

38
GerElb1905

Und es geschah also. Und er stand am anderen Morgen früh auf, und er drückte das Vließ aus und preßte Tau aus dem Vließe, eine Schale voll Wasser.

GerZurcher

Und so geschah es: als er am andern Morgen früh die Wolle ausdrückte, presste er aus der Wolle eine ganze Schale voll Tauwasser.

39
GerElb1905

Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich! Und ich will nur noch diesmal reden. Laß mich es doch nur noch diesmal mit dem Vließe versuchen: Möge doch Trockenheit sein auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden sei Tau.

GerZurcher

Und Gideon sprach zu Gott: Dein Zorn entbrenne nicht wider mich, wenn ich noch einmal rede; ich möchte es nur noch diesmal mit der Wolle versuchen: die Wolle allein soll trocken bleiben, während auf den Boden ringsum Tau fällt.

40
GerElb1905

Und Gott tat also in selbiger Nacht; und es war Trockenheit auf dem Vließe allein, und auf dem ganzen Boden war Tau.

GerZurcher

Und Gott fügte es so in jener Nacht: die Wolle allein blieb trocken, während auf dem Boden ringsum Tau lag.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Richter 6

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Richter 6 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Richter 6:16

GerElb1905

"Und Jehova sprach zu ihm: Ich werde mit dir sein, und du wirst Midian schlagen wie einen Mann."

GerZurcher

"Da sprach der Herr zu ihm: Wenn ich mit dir bin, wirst du die Midianiter schlagen wie einen Mann."

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

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Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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