Richter 5 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
Richter 5
1Und Debora und Barak, der Sohn Abinoams, sangen an selbigem Tage und sprachen:
2Weil Führer führten in Israel, weil freiwillig sich stellte das Volk, preiset Jehova!
3Höret, ihr Könige; horchet auf, ihr Fürsten! Ich will, ja, ich will Jehova singen und spielen Jehova, dem Gott Israels!
4Jehova! Als du auszogest von Seir, als du einherschrittest vom Gefilde Edoms, da erzitterte die Erde; auch troffen die Himmel, auch troffen die Wolken von Wasser.
5Die Berge erbebten vor Jehova, jener Sinai vor Jehova, dem Gott Israels.
6In den Tagen Schamgars, des Sohnes Anaths, in den Tagen Jaels feierten die Pfade, und die Wanderer betretener Wege gingen krumme Pfade.
7Es feierten die Landstädte in Israel, sie feierten, bis ich, Debora, aufstand, bis ich aufstand, eine Mutter in Israel.
8Es erwählte neue Götter; da war Streit an den Toren! Ward wohl Schild und Lanze gesehen unter vierzigtausend in Israel?
9Mein Herz gehört den Führern Israels, denen, die sich freiwillig stellten im Volke. Preiset Jehova!
10Die ihr reitet auf weißroten Eselinnen, die ihr sitzet auf Teppichen, und die ihr wandelt auf dem Wege, singet!
11Fern von der Stimme der Bogenschützen, zwischen den Schöpfrinnen, dort sollen sie preisen die gerechten Taten Jehovas, die gerechten Taten an seinen Landstädten in Israel. Da zog das Volk Jehovas hinab zu den Toren.
12Wache auf, wache auf, Debora! Wache auf, wache auf, sprich ein Lied! Mache dich auf, Barak, und führe gefangen deine Gefangenen, Sohn Abinoams!
13Da zog hinab ein Überrest der Edlen und des Volkes; Jehova zog zu mir herab unter den Helden.
14Von Ephraim zogen hinab, deren Stammsitz unter Amalek ist; hinter dir her Benjamin, unter deinen Völkern; von Makir zogen hinab die Führer, und von Sebulon, die den Feldherrnstab halten.
15Und die Fürsten in Issaschar waren mit Debora; und Issaschar gleich Barak; er wurde seinen Füßen nach ins Tal gesandt. An den Bächen Rubens waren große Beschlüsse des Herzens.
16Warum bliebest du zwischen den Hürden, das Flöten bei den Herden zu hören? An den Bächen Rubens waren große Beratungen des Herzens.
17Gilead ruhte jenseit des Jordan; und Dan, warum weilte er auf Schiffen? Aser blieb am Gestade des Meeres, und an seinen Buchten ruhte er.
18Sebulon ist ein Volk, das seine Seele dem Tode preisgab, auch Naphtali auf den Höhen des Gefildes.
19Könige kamen, sie stritten; da stritten die Könige Kanaans zu Taanak an den Wassern Megiddos: Beute an Silber trugen sie nicht davon.
20Vom Himmel her stritten, von ihren Bahnen aus stritten die Sterne mit Sisera.
21Der Bach Kison riß sie hinweg, der Bach der Urzeit, der Bach Kison. Du, meine Seele, tratest die Starken nieder!
22Da stampften die Hufe der Rosse vom Rennen, dem Rennen ihrer Gewaltigen.
23Fluchet Meros! spricht der Engel Jehovas, verfluchet seine Bewohner! Denn sie sind nicht Jehova zu Hilfe gekommen, Jehova zu Hilfe unter den Helden.
24Gesegnet vor Weibern sei Jael, das Weib Hebers, des Keniters, vor Weibern in Zelten gesegnet!
25Wasser verlangte er, Milch gab sie; in einer Schale der Edlen reichte sie geronnene Milch.
26Ihre Hand streckte sie aus nach dem Pflocke und ihre Rechte nach dem Hammer der Arbeiter; und sie hämmerte auf Sisera, zerschmetterte sein Haupt und zerschlug und durchbohrte seine Schläfe.
27Zwischen ihren Füßen krümmte er sich, fiel, lag da; zwischen ihren Füßen krümmte er sich, fiel; da, wo er sich krümmte, fiel er überwältigt.
28Durchs Fenster schaute aus Siseras Mutter und rief ängstlich durch das Gitter: Warum zaudert sein Wagen zu kommen? Warum zögern die Tritte seiner Gespanne?
29Die Klugen unter ihren Edelfrauen antworten ihr, und sie selbst erwidert sich ihre Reden:
30Finden sie nicht, teilen sie nicht Beute? Ein Mädchen, zwei Mädchen auf den Kopf eines Mannes? Beute an bunten Gewändern für Sisera, Beute an buntgewirkten Gewändern; zwei buntgewirkte Gewänder für den Hals der Gefangenen. -
31Also mögen umkommen alle deine Feinde, Jehova! Aber die ihn lieben, seien wie die Sonne aufgeht in ihrer Kraft! Und das Land hatte Ruhe vierzig Jahre.
Richter 5
1DAMALS sangen Debora und Barak, der Sohn Abinoams:
2Dass Führer führten in Israel, / dass sich willig zeigte das Volk, / darob preiset den Herrn! /
3Höret, ihr Könige, merkt auf, ihr Fürsten! / Ich, ja ich will singen dem Herrn, / will spielen dem Herrn, dem Gott Israels. /
4O Herr, als du auszogst von Seir, / einherschrittest von Edoms Gefilde, / erbebte die Erde, es troffen die Himmel, / ja, die Wolken troffen von Wasser. / (a) 5Mo 33:2; Ps 68:8 9
5Die Berge wankten vor dem Herrn, / vor dem Herrn, dem Gott Israels. / (1) hier stehen im Hebr. noch die Worte: "Das ist der Sinai".
6In den Tagen Samgars, des Sohnes Anaths, / in den Tagen Jaels feierten die Karawanen, / und die Wandrer mussten krumme Pfade ziehen. / (a) Ri 3:31
7Es feierten die Bauern in Israel, feierten, / bis du aufstandest, Debora, / aufstandest, eine Mutter in Israel. /
8Die Opfer für Gott hatten aufgehört, / ausgegangen war das Gerstenbrot; / kein Schild ward gesehen, noch Speer / bei Vierzigtausenden in Israel. /
9Mein Herz gehört den Führern Israels, / die sich willig zeigten im Volke. / Preiset den Herrn, /
10die ihr auf weissen Eselinnen reitet; / die ihr auf Teppichen sitzt und die ihr des Weges wandert, singt! /
11Horch, Trompeter zwischen den Tränkrinnen! / Dort erzählt man die Heilstaten des Herrn, / die Heilstaten an seinen Bauern in Israel. / Da zog hinab zu den Toren das Volk des Herrn. /
12"Wach auf, wach auf, Debora! / Wach auf, wach auf, singe ein Lied! / Erhebe dich, Barak, und führe gefangen, / die dich gefangenführten, Sohn Abinoams!" /
13Da zog Israel hinab, ein Heer von Gewaltigen, / das Volk des Herrn ihm zu Hilfe gleich Helden. /
14Aus Ephraim stiegen sie zu Tale, / hinter ihnen Benjamin mit seinen Scharen. / Aus Machir stiegen Führer herab / und aus Sebulon die Szepterträger. /
15Die Fürsten in Issaschar folgten Debora, / und Naphthali mit Barak; / ins Tal zogen sie ihm nach auf dem Fusse. / In den Gauen Rubens gab's lange Überlegungen. /
16Was sassest du müssig zwischen den Hürden, / die Lockpfeife bei den Herden zu hören? / In den Gauen Rubens gab's lange Überlegungen. /
17Gilead blieb ruhig jenseits des Jordan, / und warum weilt Dan bei den Schiffen? / Asser sass am Gestade des Meeres / und blieb gemächlich an seinen Buchten. /
18Sebulon ist ein Volk, das sein Leben dem Tode preisgibt, / auch Naphthali auf den Höhen seines Gefildes. /
19Könige kamen und stritten, / Kanaans Könige stritten da, / zu Thaanach an den Wassern Megiddos; / Silberbeute gewannen sie nicht. /
20Vom Himmel her stritten die Sterne, / von ihren Bahnen aus stritten sie wider Sisera. /
21Der Kisonbach riss sie fort, / der Bach wogte ihnen entgegen, der Kisonbach. / Tritt einher, meine Seele, in Kraft! /
22Damals stampften die Hufe der Rosse - / der Galopp, der Galopp der Renner. /
23Verfluchet Meros! sprach der Engel des Herrn, / ja, fluchet seinen Bewohnern, / dass sie nicht kamen dem Herrn zu Hilfe, / dem Herrn zu Hilfe unter den Helden! /
24Gepriesen vor allen Frauen sei Jael, / Hebers Weib, des Keniters, / gepriesen vor allen Frauen im Zelte! /
25Wasser heischte er, Milch gab sie, / in herrlicher Schale reichte sie Sahne. / (a) Ri 4:19
26Ihre Hand streckte sie aus nach dem Pflock, / ihre Rechte nach dem Werkhammer, / hämmerte ein auf Sisera, zerschlug ihm das Haupt, / zermalmte, durchbohrte seine Schläfe. /
27Zu ihren Füssen brach er zusammen, fiel nieder, lag da; / zu ihren Füssen brach er zusammen, fiel nieder; / wo er zusammenbrach, da lag er erschlagen. /
28Durchs Fenster spähte und schaute aus / die Mutter Siseras, durch das Gitter: / "Warum verzieht sein Wagen zu kommen? / warum zögern die Tritte seiner Gespanne?" /
29Die klügste unter den Fürstinnen erwidert ihr, / auch sie selber gibt sich die Antwort: /
30"Sicherlich finden sie, teilen sie Beute - / ein Weib, zwei Weiber für jeden Mann! / ein buntes Gewand, zwei bunte Gewänder als Beute für Sisera! / Ein Tuch, zwei Tücher, schön gewirkt, / für den Hals der Gemahlin!" /
31So müssen umkommen, Herr, all deine Feinde! / Die dich aber lieben, sind wie die Sonne, / wenn sie aufgeht in ihrer Pracht. Und das Land hatte vierzig Jahre lang Ruhe.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Richter 5
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
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Schlüsselvergleich: Richter 5:16
"Warum bliebest du zwischen den Hürden, das Flöten bei den Herden zu hören? An den Bächen Rubens waren große Beratungen des Herzens."
"Was sassest du müssig zwischen den Hürden, / die Lockpfeife bei den Herden zu hören? / In den Gauen Rubens gab's lange Überlegungen. /"
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