Richter 7 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
Richter 7
1Und Jerub-Baal, das ist Gideon, und alles Volk, das mit ihm war, machten sich früh auf, und sie lagerten sich an der Quelle Harod; das Lager Midians aber war nordwärts von ihm, nach dem Hügel More hin, im Tale.
2Und Jehova sprach zu Gideon: Des Volkes, das bei dir ist, ist zu viel, als daß ich Midian in ihre Hand geben sollte; damit Israel sich nicht wider mich rühme und spreche: Meine Hand hat mich gerettet!
3Und nun rufe doch vor den Ohren des Volkes aus und sprich: Wer furchtsam und verzagt ist, kehre um und wende sich zurück vom Gebirge Gilead! Da kehrten von dem Volke zweiundzwanzigtausend um, und zehntausend blieben übrig.
4Und Jehova sprach zu Gideon: Noch ist des Volkes zu viel; führe sie ans Wasser hinab, daß ich sie dir daselbst läutere; und es soll geschehen, von wem ich dir sagen werde: dieser soll mit dir ziehen, der soll mit dir ziehen; und jeder, von dem ich dir sagen werde: dieser soll nicht mit dir ziehen, der soll nicht ziehen.
5Und er führte das Volk ans Wasser hinab. Und Jehova sprach zu Gideon: Jeder, der mit seiner Zunge von dem Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders; und auch jeden, der sich auf seine Knie niederläßt, um zu trinken.
6Und die Zahl derer, welche mit ihrer Hand zu ihrem Munde leckten, war dreihundert Mann; und das ganze übrige Volk hatte sich auf seine Knie niedergelassen, um Wasser zu trinken.
7Und Jehova sprach zu Gideon: Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch retten und Midian in deine Hand geben; das ganze übrige Volk aber soll gehen, ein jeder an seinen Ort.
8Und sie nahmen die Zehrung des Volkes mit sich und seine Posaunen. Und er entließ alle Männer von Israel, einen jeden nach seinen Zelten; aber die dreihundert Mann behielt er. Das Lager Midians war aber unter ihm im Tale.
9Und es geschah in selbiger Nacht, da sprach Jehova zu ihm: Mache dich auf, gehe in das Lager hinab; denn ich habe es in deine Hand gegeben.
10Und wenn du dich fürchtest, hinabzugehen, so gehe mit Pura, deinem Knaben, zum Lager hinab;
11und du wirst hören, was sie reden; und danach werden deine Hände erstarken, und du wirst in das Lager hinabgehen. Da ging er mit Pura, seinem Knaben, hinab bis an das Ende der Gerüsteten, die im Lager waren.
12Und Midian und Amalek und alle Söhne des Ostens lagen im Tale, wie die Heuschrecken an Menge; und ihrer Kamele war keine Zahl, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge.
13Und Gideon kam, und siehe, ein Mann erzählte seinem Genossen einen Traum und sprach: Siehe, ich habe einen Traum gehabt; und siehe, ein Laib Gerstenbrot rollte in das Lager Midians; und es kam bis zum Zelte und schlug es, daß es umfiel, und kehrte es um, das Unterste zu oberst, und das Zelt lag da.
14Und sein Genosse antwortete und sprach: Das ist nichts anderes als das Schwert Gideons, des Sohnes Joas', eines Mannes von Israel; Gott hat Midian und das ganze Lager in seine Hand gegeben.
15Und es geschah, als Gideon die Erzählung des Traumes und seine Deutung hörte, da betete er an. Und er kehrte in das Lager Israels zurück und sprach: Machet euch auf! Denn Jehova hat das Lager Midians in eure Hand gegeben.
16Und er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen und gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge, und Fackeln in die Krüge.
17Und er sprach zu ihnen: Sehet es mir ab und tut ebenso; siehe, wenn ich an das Ende des Lagers komme, so soll es geschehen, daß ihr ebenso tut, wie ich tue.
18Und stoße ich in die Posaune, ich und alle, die bei mir sind, so sollt auch ihr in die Posaunen stoßen rings um das ganze Lager, und sollt rufen: Für Jehova und für Gideon!
19Und Gideon und die hundert Mann, die bei ihm waren, kamen an das Ende des Lagers, beim Beginn der mittleren Nachtwache; man hatte eben die Wachen aufgestellt. Und sie stießen in die Posaunen und zerschmetterten die Krüge, die in ihrer Hand waren.
20Und die drei Haufen stießen in die Posaunen und zerbrachen die Krüge; und sie hielten in ihrer linken Hand die Fackeln und in ihrer rechten Hand die Posaunen zum Blasen und riefen: Schwert Jehovas und Gideons!
21Und sie standen ein jeder an seiner Stelle, rings um das Lager. Da lief das ganze Lager und schrie und floh.
22Und sie stießen in die dreihundert Posaunen; und Jehova richtete das Schwert des einen wider den anderen, und zwar im ganzen Lager. Und das Lager floh bis Beth-Schitta, nach Zerera hin, bis an das Ufer von Abel-Mehola bei Tabbath.
23Und es versammelten sich die Männer von Israel, von Naphtali und von Aser und von ganz Manasse, und sie jagten Midian nach.
24Und Gideon sandte Boten in das ganze Gebirge Ephraim und ließ sagen: Kommet herab, Midian entgegen, und nehmet ihnen die Gewässer bis Beth-Bara, und den Jordan! Da versammelten sich alle Männer von Ephraim und nahmen ihnen die Gewässer bis Beth-Bara und den Jordan.
25Und sie fingen die zwei Fürsten von Midian, Oreb und Seeb; und sie erschlugen Oreb an dem Felsen Oreb, und Seeb erschlugen sie bei der Kelter Seeb; und sie jagten Midian nach. Und die Köpfe Orebs und Seebs brachten sie zu Gideon auf die andere Seite des Jordan.
Richter 7
1IN der Frühe nun lagerte sich Jerubbaal - das ist Gideon - mit allem Kriegsvolk, das er bei sich hatte, an der Quelle Harod; das Lager der Midianiter aber befand sich unter ihm, nördlich vom Hügel More, in der Ebene.
2Da sprach der Herr zu Gideon: Des Volkes bei dir ist zuviel, als dass ich die Midianiter in ihre Hand geben könnte; Israel möchte sich sonst wider mich rühmen und sagen: "Wir haben uns selbst geholfen."
3So lass denn ausrufen, dass das Volk es hört: Wer sich fürchtet und Angst hat, der kehre um! So sichtete sie Gideon, und es kehrten von dem Volke 22 000 Mann um, und nur zehntausend blieben übrig. (a) 5Mo 20:8
4Der Herr aber sprach zu Gideon: Noch immer ist des Volks zuviel; führe sie hinab ans Wasser, dort will ich sie dir sichten. Von wem ich dir dann sagen werde: "Dieser soll mit dir ziehen", der soll mit dir ziehen; jeder aber, von dem ich zu dir sagen werde: "Dieser soll nicht mit dir ziehen", der soll nicht mitziehen.
5Und er führte das Volk hinab ans Wasser. Nun sprach der Herr zu Gideon: Jeden, der mit der Zunge von dem Wasser leckt, wie der Hund leckt, den stelle beiseite; desgleichen jeden, der zum Trinken niederkniet.
6Es belief sich aber die Zahl derer, die leckten, auf dreihundert Mann; alle übrigen knieten nieder, um Wasser zu trinken, indem sie die Hand zum Munde führten.
7Und der Herr sprach zu Gideon: durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch erretten und die Midianiter in deine Hand geben; alle übrigen aber sollen heimgehen.
8Und sie nahmen die Zehrung des Volkes an sich und ihre Posaunen. So entliess er die ganze Mannschaft Israels, einen jeden zu seinen Zelten; nur die dreihundert Mann behielt er bei sich. Das Lager der Midianiter aber befand sich unter ihm in der Ebene.
9Und der Herr sprach in jener Nacht zu ihm: Steh auf und brich ins Lager ein; denn ich habe es in deine Hand gegeben.
10Fürchtest du dich aber, einzubrechen, so geh (vorerst einmal) mit deinem Burschen Pura hinab zum Lager
11und horche, was sie reden. Dann wirst du den Mut finden, ins Lager einzubrechen. Da ging Gideon mit seinem Burschen Pura hinab bis an die Krieger am Rande des Lagers heran.
12Die Midianiter aber und die Amalekiter und alle die aus dem Osten lagerten in der Ebene so zahlreich wie Heuschrecken, und ihre Kamele waren zahllos, so massenhaft wie der Sand am Gestade des Meeres.
13Als nun Gideon hinkam, erzählte gerade einer dem andern einen Traum und sprach: Sieh, ich habe einen Traum gehabt: rollte da ein Gerstenbrotkuchen ins Lager der Midianiter und kam bis ans Zelt, traf es, dass es umfiel, und warf es über den Haufen.
14Da antwortete der andre und sprach: Das ist nichts andres als das Schwert Gideons, des Sohnes des Joas, des Israeliten. Gott hat die Midianiter samt dem ganzen Lager in seine Hand gegeben.
15Als Gideon die Erzählung des Traumes und seine Deutung hörte, warf er sich nieder; dann kehrte er ins Lager Israels zurück und rief: Auf! Der Herr hat das Lager der Midianiter in eure Hand gegeben.
16Und er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen, gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge - in den Krügen aber waren Fackeln -
17und sprach zu ihnen: Schaut auf mich, und dann macht es mir nach! Sobald ich an den Rand des Lagers komme, tut genau, wie ich tue.
18Wenn ich und alle, die bei mir sind, in die Posaunen stossen, so sollt auch ihr rings um das ganze Lager in die Posaunen stossen und rufen: Für den Herrn und Gideon!
19Als nun Gideon mit seinen hundert Mann zu Anfang der mittleren Nachtwache - eben hatte man die Wachen ausgestellt - bis an den Rand des Lagers gekommen war, stiessen sie in die Posaunen und zerschlugen die Krüge, die sie in den Händen hatten.
20Und alle drei Haufen stiessen in die Posaunen und zerbrachen die Krüge. Dann fassten sie mit der linken Hand die Fackeln und mit der rechten Hand die Posaunen, um zu blasen, und riefen: Schwert für den Herrn und Gideon!
21Ein jeder blieb an seinem Platze stehen, rings um das Lager her, im Lager aber lief alles durcheinander, schrie und floh.
22Und während sie in die dreihundert Posaunen stiessen, richtete der Herr im ganzen Lager eines jeden Schwert wider den andern. Und das Heer floh bis nach Beth-Sitta, gegen Zereda hin, bis an das Ufer bei Abel-Mehola, bis Tabbath.
23Nun wurden die Männer Israels aus Naphthali, Asser und ganz Manasse aufgeboten, und sie jagten den Midianitern nach.
24Auch sandte Gideon Boten überall auf das Gebirge Ephraim und liess sagen: Zieht hinunter, den Midianitern entgegen, und schneidet ihnen das Wasser ab bis Beth-Bara am Jordan. Da wurden alle Männer von Ephraim aufgeboten, und sie schnitten ihnen das Wasser ab bis Beth-Bara am Jordan.
25Und sie nahmen die beiden Fürsten der Midianiter, Oreb und Seeb gefangen; und sie töteten den Oreb am Rabenfelsen; und den Seeb töteten sie bei der Wolfskelter. Dann jagten sie den Midianitern nach; die Köpfe Orebs und Seebs aber brachten sie zu Gideon über den Jordan. (1) d.i. Rabe. (2) d.i. Wolf.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Richter 7
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
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Schlüsselvergleich: Richter 7:16
"Und er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen und gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge, und Fackeln in die Krüge."
"Und er teilte die dreihundert Mann in drei Haufen, gab ihnen allen Posaunen in die Hand und leere Krüge - in den Krügen aber waren Fackeln -"
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