Sprüche 26 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 26
1Wie Schnee im Sommer und wie Regen in der Ernte, so ist Ehre dem Toren nicht geziemend.
2Wie der Sperling hin und her flattert, wie die Schwalbe wegfliegt, so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.
3Die Peitsche dem Pferde, der Zaum dem Esel, und der Stock dem Rücken der Toren.
4Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich werdest.
5Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen Augen.
6Die Füße haut sich ab, Unbill trinkt, wer Bestellungen ausrichten läßt durch einen Toren.
7Schlaff hängen die Beine des Lahmen herab: so ein Spruch im Munde der Toren.
8Wie das Binden eines Steines in eine Schleuder: so, wer einem Toren Ehre erweist.
9Ein Dorn, der in die Hand eines Trunkenen gerät: so ein Spruch im Munde der Toren.
10Ein Schütze, der alles verwundet: so, wer den Toren dingt und die Vorübergehenden dingt.
11Wie ein Hund, der zurückkehrt zu seinem Gespei: so ist ein Tor, der seine Narrheit wiederholt.
12Siehst du einen Mann, der in seinen Augen weise ist, für einen Toren ist mehr Hoffnung als für ihn.
13Der Faule spricht: Der Brüller ist auf dem Wege, ein Löwe inmitten der Straßen.
14Die Tür dreht sich in ihrer Angel: so der Faule auf seinem Bette.
15Hat der Faule seine Hand in die Schüssel gesteckt, beschwerlich wird es ihm, sie zu seinem Munde zurückzubringen.
16Der Faule ist weiser in seinen Augen als sieben, die verständig antworten.
17Der ergreift einen Hund bei den Ohren, wer vorbeigehend sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.
18Wie ein Wahnsinniger, der Brandgeschosse, Pfeile und Tod schleudert:
19so ein Mann, der seinen Nächsten betrügt und spricht: Habe ich nicht Scherz getrieben?
20Wo es an Holz fehlt, erlischt das Feuer; und wo kein Ohrenbläser ist, hört der Zank auf.
21Kohle zur Glut und Holz zum Feuer, und ein zänkischer Mann zum Schüren des Streites.
22Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, und sie dringen hinab in das Innerste des Leibes.
23Ein irdenes Geschirr, mit Schlackensilber überzogen: so sind feurige Lippen und ein böses Herz.
24Der Hasser verstellt sich mit seinen Lippen, aber in seinem Innern hegt er Trug.
25Wenn er seine Stimme holdselig macht, traue ihm nicht; denn sieben Greuel sind in seinem Herzen.
26Versteckt sich der Haß in Trug, seine Bosheit wird sich in der Versammlung enthüllen.
27Wer eine Grube gräbt, fällt hinein; und wer einen Stein wälzt, auf den kehrt er zurück.
28Eine Lügenzunge haßt diejenigen, welche sie zermalmt; und ein glatter Mund bereitet Sturz.
Sprüche 26
1Wie Schnee im Sommer und wie Regen in der Ernte, so ungehörig ist Ehre für den Thoren.
2Wie ein Sperling davon flattert, wie eine Schwalbe wegfliegt, so ist unverdienter Fluch - er trifft nicht ein.
3Eine Peitsche dem Roß, ein Zaum dem Esel - so gebührt eine Rute dem Rücken der Thoren.
4Antworte dem Thoren nicht nach seiner Narrheit, daß du dich selbst ihm nicht gleichstellest.
5Antworte dem Thoren nach seiner Narrheit, daß er sich nicht weise dünke.
6Die Füße haut sich ab, Unbill schluckt, wer Bestellungen ausrichtet durch einen Thoren.
7Wie das Herabhangen der Beine von einem Lahmen, so der Weisheitsspruch im Munde der Thoren.
8Wie wenn man einen Stein an die Schleuder bände, so handelt, wer einem Thoren Ehre anthut.
9Wie ein Dornzweig in des Trunkenen Hand emporschnellt, so ist ein Weisheitsspruch im Munde von Thoren.
10Wie ein Schütze, der alles verwundet, so wer einen Thoren dingt und wer Vorübergehende dingt.
11Wie ein Hund, der zu seinem Gespei zurückkehrt, so ist ein Thor, der seine Narrheit wiederholt.
12Siehst du einen Mann, der sich weise dünkt, - da ist für einen Thoren mehr Hoffnung als für ihn.
13Der Faule spricht: Ein Leu ist auf dem Wege, ein Löwe innerhalb der Straßen.
14Wie sich die Thür auf ihrer Angel dreht, so der Faule auf seinem Bette.
15Steckt der Faule seine Hand in die Schüssel, wird's ihm sauer, sie wieder zum Munde zurückzubringen.
16Ein Fauler dünkt sich weiser als sieben, die verständig zu antworten wissen.
17Wie einer, der einen vorüberlaufenden Hund bei den Ohren packt, ist, wer sich über einen Streit ereifert, der ihn nichts angeht.
18Wie ein Unsinniger, der Brandpfeile wirft, todbringende Geschosse,
19so ist ein Mann, der seinen Nächsten betrogen hat und dann spricht: Ich scherze ja nur!
20Wenn kein Holz mehr vorhanden ist, erlischt das Feuer, und wenn kein Ohrenbläser da ist, legt sich der Zank.
21Wie Kohlen zur Glut und Holz zum Feuer, so dient ein zänkischer Mann zum Schüren von Streit.
22Die Worte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen und dringen tief in des Leibes Kammern.
23Wie Schlackensilber, womit eine Scherbe überzogen ist, sind feurige Küsse und ein böses Herz.
24Mit seinen Lippen verstellt sich der Hasser, aber in seinem Innern hegt er Trug.
25Wenn er seine Stimme holdselig macht, so glaube ihm nicht, denn sieben Greuel sind in seinem Herzen.
26Mag sich der Haß in Täuschung hüllen, seine Bosheit wird doch in öffentlicher Versammlung offenbar werden.
27Wer eine Grube gräbt, wird in sie hineinfallen, und wer einen Stein emporwälzt, auf den rollt er zurück.
28Falsche Zunge haßt die von ihr Geknickten, und schmeichlerischer Mund bereitet Sturz.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 26
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 26 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 26:16
"Der Faule ist weiser in seinen Augen als sieben, die verständig antworten."
"Ein Fauler dünkt sich weiser als sieben, die verständig zu antworten wissen."
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1. Mose 1
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Matthäus 5
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Jesaja 53
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