Sprüche 27 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 27
1Rühme dich nicht des morgenden Tages, denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.
2Es rühme dich ein anderer und nicht dein Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen.
3Schwer ist der Stein, und der Sand eine Last; aber der Unmut des Narren ist schwerer als beide.
4Grimm ist grausam, und Zorn eine überströmende Flut; wer aber kann bestehen vor der Eifersucht!
5Besser offener Tadel als verhehlte Liebe.
6Treugemeint sind die Wunden dessen, der liebt, und überreichlich des Hassers Küsse.
7Eine satte Seele zertritt Honigseim; aber einer hungrigen Seele ist alles Bittere süß.
8Wie ein Vogel, der fern von seinem Neste schweift: so ein Mann, der fern von seinem Wohnorte schweift.
9Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, und die Süßigkeit eines Freundes kommt aus dem Rate der Seele.
10Verlaß nicht deinen Freund und deines Vaters Freund, und geh nicht am Tage deiner Not in deines Bruders Haus: besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.
11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich Antwort geben könne meinem Schmäher.
12Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen gehen weiter und leiden Strafe.
13Nimm ihm das Kleid, denn er ist für einen anderen Bürge geworden; und der Fremden halber pfände ihn.
14Wer frühmorgens aufsteht und seinem Nächsten mit lauter Stimme Glück wünscht, als Verwünschung wird es ihm angerechnet.
15Eine beständige Traufe am Tage des strömenden Regens und ein zänkisches Weib gleichen sich.
16Wer dieses zurückhält, hält den Wind zurück und seine Rechte greift in Öl.
17Eisen wird scharf durch Eisen, und ein Mann schärft das Angesicht des anderen.
18Wer des Feigenbaumes wartet, wird seine Frucht essen; und wer über seinen Herrn wacht, wird geehrt werden.
19Wie im Wasser das Angesicht dem Angesicht entspricht, so das Herz des Menschen dem Menschen.
20Scheol und Abgrund sind unersättlich: so sind unersättlich die Augen des Menschen.
21Der Schmelztiegel für das Silber, und der Ofen für das Gold; und ein Mann nach Maßgabe seines Lobes.
22Wenn du den Narren mit der Keule im Mörser zerstießest, mitten unter der Grütze, so würde seine Narrheit doch nicht von ihm weichen.
23Bekümmere dich wohl um das Aussehen deines Kleinviehes, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden.
24Denn Wohlstand ist nicht ewig; und währt eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht?
25Ist geschwunden das Heu, und erscheint das junge Gras, und sind eingesammelt die Kräuter der Berge,
26so dienen Schafe zu deiner Kleidung, und der Kaufpreis für ein Feld sind Böcke;
27und genug Ziegenmilch ist da zu deiner Nahrung, zur Nahrung deines Hauses, und Lebensunterhalt für deine Mägde.
Sprüche 27
1Rühme dich nicht des morgenden Tags, denn du weißt nicht, was ein Tag gebären mag.
2Es rühme dich ein Anderer und nicht dein eigener Mund, ein Fremder, aber nicht deine eigenen Lippen.
3Schwere mag ein Stein haben und Gewicht der Sand, aber des Narren Unmut ist schwerer als beide.
4Grimmig mag die Wut sein und der Zorn überfluten - aber wer kann vor der Eifersucht bestehen?
5Besser unverhüllte Rüge, als geheim gehaltene Liebe.
6Treugemeint sind Wunden von der Hand des Liebenden, aber abscheulich die Küsse des Hassers.
7Ein Gesättigter tritt Honigseim mit Füßen, aber ein Hungriger findet alles Bittere süß.
8Wie ein Vogel, der von seinem Neste geflohen ist, also ein Mann, der flüchtig ward aus seiner Heimat.
9Salböl und Räucherwerk erfreuen das Herz, aber süßer ist einem der Freund als duftende Hölzer.
10Deinen Freund und deines Vaters Freund verlaß nicht und in deines Bruders Haus geh nicht an deinem Unglückstage. Besser ein Nachbar in der Nähe als ein Bruder in der Ferne.
11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich dem, der mich schmäht, Rede stehen kann.
12Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich, die Einfältigen aber gehen weiter und müssen's büßen.
13Nimm ihm sein Kleid, denn er hat für einen Fremden gebürgt, und um einer Auswärtigen willen pfände ihn!
14Wer seinen Nächsten am frühen Morgen mit lautem Segenswunsche grüßt, dem wird es als Fluch angerechnet.
15Eine rinnende Dachtraufe zur Zeit des Regenwetters und ein zänkisches Weib, die gleichen sich:
16Wer sie aufhält, der hält den Wind auf und will Öl mit seiner Rechten fassen.
17Eisen schärft Eisen; also schärft ein Mann die Schneide des andern.
18Wer den Feigenbaum hütet, wird seine Frucht genießen, und wer seines Herrn wartet, wird geehrt werden.
19Wie im Wasser das Antlitz dem Antlitz entspricht, ebenso ist eines Menschen Herz gegen den andern.
20Unterwelt und Abgrund bekommen nie genug; so sind auch der Menschen Augen unersättlich.
21Der Tiegel ist für das Silber und der Schmelzofen für das Gold, und ein Mann wird beurteilt nach dem, was man von ihm rühmt.
22Wenn du den Narren im Mörser zerstießest mit dem Stämpfel wie Grütze, so ließe doch seine Narrheit nicht von ihm.
23Habe wohl acht auf das Aussehen deiner Schafe, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden.
24Denn Wohlstand währt nicht für immer, noch eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht.
25Ist das Gras geschwunden und frisches Grün erschienen, und sind der Berge Kräuter eingesammelt,
26dann hast du Lämmer für deine Kleidung und Böcke als Kaufpreis für einen Acker
27und genug Ziegenmilch zu deiner Nahrung, zur Nahrung für dein Haus, und Lebensunterhalt für deine Mägde.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 27
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 27 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 27:16
"Wer dieses zurückhält, hält den Wind zurück und seine Rechte greift in Öl."
"Wer sie aufhält, der hält den Wind auf und will Öl mit seiner Rechten fassen."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





