Sprüche 24 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel
Sprüche 24
1Beneide nicht böse Menschen, und laß dich nicht gelüsten, mit ihnen zu sein;
2denn ihr Herz sinnt auf Gewalttat, und ihre Lippen reden Mühsal.
3Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, und durch Verstand wird es befestigt;
4und durch Erkenntnis füllen sich die Kammern mit allerlei kostbarem und lieblichem Gut.
5Ein weiser Mann ist stark, und ein Mann von Erkenntnis befestigt seine Kraft.
6Denn mit weiser Überlegung wirst du glücklich Krieg führen, und bei der Ratgeber Menge ist Heil.
7Weisheit ist dem Narren zu hoch, im Tore tut er seinen Mund nicht auf.
8Wer darauf sinnt, Böses zu tun, den nennt man einen Ränkeschmied.
9Das Vorhaben der Narrheit ist die Sünde, und der Spötter ist den Menschen ein Greuel.
10Zeigst du dich schlaff am Tage der Drangsal, so ist deine Kraft gering.
11Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Würgung hinwanken, o halte sie zurück!
12Wenn du sprichst: Siehe, wir wußten nichts davon, wird nicht er, der die Herzen wägt, es merken? Und er, der auf deine Seele achthat, es wissen? Und er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun.
13Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist deinem Gaumen süß.
14Ebenso betrachte die Weisheit für deine Seele: wenn du sie gefunden hast, so gibt es eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht vernichtet werden.
15Laure nicht, Gesetzloser, auf die Wohnung des Gerechten, zerstöre nicht seine Lagerstätte.
16Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gesetzlosen stürzen nieder im Unglück.
17Freue dich nicht über den Fall deines Feindes, und dein Herz frohlocke nicht über seinen Sturz:
18damit Jehova es nicht sehe, und es böse sei in seinen Augen, und er seinen Zorn von ihm abwende.
19Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die Gesetzlosen;
20denn für den Bösen wird keine Zukunft sein, die Leuchte der Gesetzlosen wird erlöschen.
21Mein Sohn, fürchte Jehova und den König; mit Aufrührern laß dich nicht ein.
22Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben; und ihrer beider Untergang, wer weiß ihn?
23Auch diese sind von den Weisen: Die Person ansehen im Gericht ist nicht gut.
24Wer zu dem Gesetzlosen spricht: Du bist gerecht, den verfluchen die Völker, den verwünschen die Völkerschaften;
25denen aber, welche gerecht entscheiden, geht es wohl, und über sie kommt Segnung des Guten.
26Die Lippen küßt, wer richtige Antwort gibt.
27Besorge draußen deine Arbeit und bestelle sie dir auf dem Felde; hernach magst du dann dein Haus bauen.
28Werde nicht ohne Ursache Zeuge wider deinen Nächsten; wolltest du denn täuschen mit deinen Lippen?
29Sprich nicht: Wie er mir getan hat, so will ich ihm tun, will dem Manne vergelten nach seinem Werke.
30An dem Acker eines faulen Mannes kam ich vorüber, und an dem Weinberge eines unverständigen Menschen.
31Und siehe, er war ganz mit Disteln überwachsen, seine Fläche war mit Brennesseln bedeckt, und seine steinerne Mauer eingerissen.
32Und ich schaute es, ich richtete mein Herz darauf; ich sah es, empfing Unterweisung:
33Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen-
34und deine Armut kommt herangeschritten, und deine Not wie ein gewappneter Mann.
Sprüche 24
1Ereifere dich nicht um boshafter Leute willen und hege kein Gelüste, dich ihnen zuzugesellen;
2den Gewaltthat sinnt ihr Herz, und Unheil reden ihre Lippen.
3Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch verständiges Wesen wird es fest gegründet;
4durch Einsicht werden die Kammern gefüllt mit allerlei kostbarer und lieblicher Habe.
5Ein weiser Mann ist besser als ein starker, und ein einsichtiger besser als ein kraftvoller;
6denn mit kluger Leitung wirst du glücklich Krieg führen, und wohl steht's, wo genug Ratgeber sind.
7Unerschwinglich ist für den Narren die Weisheit; im Thore thut er seinen Mund nicht auf.
8Wer sich vornimmt, Böses zu thun, den nennt man einen Erzbösewicht.
9Ein närrisches Vorhaben ist die Sünde, und ein Greuel für die Menschen ist der Spötter.
10Zeigst du dich schlaff am Tage der Not, so ist auch schwächlich deine Kraft.
11Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtbank wanken, o halte sie zurück!
12Wolltest du sagen: “Wir haben ja nichts davon gewußt!” - Fürwahr, der die Herzen wägt, der merkt es, und der auf deine Seele acht hat, der weiß es und wird dem Menschen vergelten nach seinem Thun.
13Iß Honig, mein Sohn, denn er ist gut, und Honigseim ist süß auf deinem Gaumen.
14Ebenso erachte die Weisheit für deine Seele: Hast du sie erlangt, so ist eine Zukunft vorhanden, und deine Hoffnung wird nicht zu nichte werden.
15Belaure nicht, Gottloser, die Wohnstatt des Frommen und verstöre seine Lagerstätte nicht.
16Denn siebenmal fällt der Fromme und steht wieder auf, aber die Gottlosen sinken hin in Unglück.
17Wenn dein Feind fällt, so freue dich nicht, und wenn er hinsinkt, frohlocke nicht dein Herz,
18daß nicht Jahwe es sehe und Mißfallen empfinde und seinen Zorn von jenem hinweg auf dich wende.
19Erhitze dich nicht über die Bösewichter, ereifere dich nicht über die Gottlosen.
20Denn der Böse wird keine Zukunft haben; die Leuchte der Gottlosen erlischt.
21Fürchte Jahwe, mein Sohn, und den König; mit Aufrührerischen laß dich nicht ein.
22Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben, und beider Untergang kommt unversehens.
23Auch diese Sprüche sind von Weisen. Parteilichkeit im Gericht ist ein übel Ding.
24Wer zum Schuldigen spricht: “Du hast Recht!”, den verwünschen Völker, verfluchen Nationen.
25Denen aber, welche nach Gebühr strafen, geht es wohl, und über sie kommt Segen und Glück.
26Die Lippen küßt, wer eine richtige Antwort giebt.
27Richte draußen dein Geschäft aus und mache dir's auf dem Felde fertig; darnach magst du dein Haus bauen.
28Sei nicht ohne Ursache Zeuge wider deinen Nächsten; denn möchtest du wohl Bethörung mit deinen Lippen anrichten?
29Sprich nicht: “Wie er mir gethan, so will ich ihm wieder thun; ich will dem Manne nach seinem Thun vergelten!”
30Am Acker eines faulen Mannes ging ich vorüber und am Weinberg eines unverständigen Menschen.
31Da fand sich: er war ganz in Nesseln aufgegangen, seine Oberfläche war mit Unkraut bedeckt, und seine Steinmauer war eingerissen.
32Ich aber schaute, richtete meinen Sinn darauf, sah hin, entnahm mir daraus eine Warnung:
33Ja, noch ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, noch ein wenig die Hände ineinanderschlagen, um zu ruhen,
34so kommt wie ein Landstreicher die Armut über dich, und der Mangel wie ein gewappneter Mann.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Sprüche 24
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Textbibel
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 24 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 24:16
"Denn der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Gesetzlosen stürzen nieder im Unglück."
"Denn siebenmal fällt der Fromme und steht wieder auf, aber die Gottlosen sinken hin in Unglück."
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Matthäus 5
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Sprüche 3





