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Hiob 28 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel

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Hiob 28

1Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.

3Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.

4Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.

5Die Erde, aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.

6Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.

7Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;

8den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.

9Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.

10Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.

11Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

12Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? Und welches ist die Stätte des Verstandes?

13Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

15Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

16Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

17Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

18Korallen und Kristall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

19Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

21Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

22Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

25Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

26als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

27da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

28Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Hiob 28

1Wohl giebt es einen Fundort für das Silber, eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2Eisen wird aus dem Erdreiche geholt, und Gestein schmilzt man zu Erz.

3Ein Ende hat man der Finsternis gemacht und bis zur äußersten Grenze durchforscht man das im tiefsten Dunkel verborgene Gestein.

4Man bricht einen Schacht fern von den droben Wohnenden; vergessen von dem droben schreitenden Fuß, fern von den Menschen hangen, schweben sie.

5Aus der Erde geht Brotkorn hervor, und ihr Tiefen werden wie mit Feuer umgewühlt.

6Des Saphirs Fundstätte ist ihr Gestein, Goldstäubchen werden ihm zu teil.

7Den Weg kennt nicht der Adler, noch erspäht ihn des Geiers Auge.

8Nicht betreten ihn die stolzen Raubtiere, noch schreitet auf ihm der Leu.

9An den Kiesel legt man die Hand, wühlt von Grund aus die Berge um.

10Durch die Felsen schlägt man Gänge, und allerlei Kostbares erschaut das Auge.

11Die Wasseradern verbindet man, daß sie nicht thränen, und bringt Verborgenes ans Licht.

12Die Weisheit aber, wo findet man sie, und wo ist der Fundort der Erkenntnis?

13Kein Mensch kennt den Weg zu ihr, und sie ist nicht zu finden im Lande der Lebendigen.

14Die Meerestiefe spricht: “In mir ist sie nicht!” und das Meer spricht: “Sie ist nicht bei mir!”

15Mit gediegenem Golde wird sie nicht erkauft, noch wird Silber dargewogen als ihr Preis.

16Sie läßt sich nicht aufwiegen mit Ophirgold, mit kostbarem Schoham und Sapphir.

17Gold und Glas kommen ihr nicht gleich, noch tauscht man sie ein für güldenes Geschirr.

18Korallen und Krystall kommen nicht in Betracht, und der Besitz der Weisheit geht über Perlen.

19Äthiopiens Topas kommt ihr nicht gleich, mit reinstem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Die Weisheit also - woher kommt sie, und wo ist der Fundort der Erkenntnis?

21Verhüllt ist sie vor den Augen aller Lebenden, auch den Vögeln unter dem Himmel ist sie verborgen.

22Abgrund und Tod sprechen: “Wir haben mit unseren Ohren ein Gerücht von ihr gehört.”

23Gott kennt den Weg zu ihr und er weiß um ihren Fundort.

24Denn er schaut bis zu der Erde Enden; was irgend unter dem Himmel ist, sieht er.

25Als er des Windes Wucht abwog und dem Wasser sein Maß bestimmte,

26als er dem Regen sein Gesetz gab, und seinen Pfad dem Wasserstrahle,

27da sah er sie und machte sie kund, stellte sie hin und durchforschte sie.

28Und zum Menschen sprach er: Siehe, Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und das Böse meiden, ist Verstand!

Hiob 28

1Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.

3Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.

4Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.

5Die Erde, aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.

6Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.

7Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;

8den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.

9Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.

10Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.

11Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

12Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? Und welches ist die Stätte des Verstandes?

13Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

15Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

16Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

17Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

18Korallen und Kristall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

19Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

21Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

22Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

25Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

26als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

27da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

28Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Hiob 28:1
GerElb1905

Denn für das Silber gibt es einen Fundort, und eine Stätte für das Gold, das man läutert.

GerTextbibel

Wohl giebt es einen Fundort für das Silber, eine Stätte für das Gold, das man läutert.

2
GerElb1905

Eisen wird hervorgeholt aus der Erde, und Gestein schmelzt man zu Kupfer.

GerTextbibel

Eisen wird aus dem Erdreiche geholt, und Gestein schmilzt man zu Erz.

3
GerElb1905

Er hat der Finsternis ein Ende gesetzt, und durchforscht bis zur äußersten Grenze das Gestein der Finsternis und des Todesschattens.

GerTextbibel

Ein Ende hat man der Finsternis gemacht und bis zur äußersten Grenze durchforscht man das im tiefsten Dunkel verborgene Gestein.

4
GerElb1905

Er bricht einen Schacht fern von dem Wohnenden; die von dem Fuße Vergessenen hangen hinab, fern von den Menschen schweben sie.

GerTextbibel

Man bricht einen Schacht fern von den droben Wohnenden; vergessen von dem droben schreitenden Fuß, fern von den Menschen hangen, schweben sie.

5
GerElb1905

Die Erde, aus ihr kommt Brot hervor, und ihr Unteres wird zerwühlt wie vom Feuer.

GerTextbibel

Aus der Erde geht Brotkorn hervor, und ihr Tiefen werden wie mit Feuer umgewühlt.

6
GerElb1905

Ihr Gestein ist der Sitz des Saphirs, und Goldstufen sind darin.

GerTextbibel

Des Saphirs Fundstätte ist ihr Gestein, Goldstäubchen werden ihm zu teil.

7
GerElb1905

Ein Pfad, den der Raubvogel nicht kennt, und den das Auge des Habichts nicht erblickt hat;

GerTextbibel

Den Weg kennt nicht der Adler, noch erspäht ihn des Geiers Auge.

8
GerElb1905

den die wilden Tiere nicht betreten, über den der Löwe nicht hingeschritten ist.

GerTextbibel

Nicht betreten ihn die stolzen Raubtiere, noch schreitet auf ihm der Leu.

9
GerElb1905

Er legt seine Hand an das harte Gestein, wühlt die Berge um von der Wurzel aus.

GerTextbibel

An den Kiesel legt man die Hand, wühlt von Grund aus die Berge um.

10
GerElb1905

Kanäle haut er durch die Felsen, und allerlei Köstliches sieht sein Auge.

GerTextbibel

Durch die Felsen schlägt man Gänge, und allerlei Kostbares erschaut das Auge.

11
GerElb1905

Er dämmt Flüsse ein, daß sie nicht durchsickern, und Verborgenes zieht er hervor an das Licht.

GerTextbibel

Die Wasseradern verbindet man, daß sie nicht thränen, und bringt Verborgenes ans Licht.

12
GerElb1905

Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? Und welches ist die Stätte des Verstandes?

GerTextbibel

Die Weisheit aber, wo findet man sie, und wo ist der Fundort der Erkenntnis?

13
GerElb1905

Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

GerTextbibel

Kein Mensch kennt den Weg zu ihr, und sie ist nicht zu finden im Lande der Lebendigen.

14
GerElb1905

Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

GerTextbibel

Die Meerestiefe spricht: “In mir ist sie nicht!” und das Meer spricht: “Sie ist nicht bei mir!”

15
GerElb1905

Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

GerTextbibel

Mit gediegenem Golde wird sie nicht erkauft, noch wird Silber dargewogen als ihr Preis.

16
GerElb1905

Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

GerTextbibel

Sie läßt sich nicht aufwiegen mit Ophirgold, mit kostbarem Schoham und Sapphir.

17
GerElb1905

Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

GerTextbibel

Gold und Glas kommen ihr nicht gleich, noch tauscht man sie ein für güldenes Geschirr.

18
GerElb1905

Korallen und Kristall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

GerTextbibel

Korallen und Krystall kommen nicht in Betracht, und der Besitz der Weisheit geht über Perlen.

19
GerElb1905

Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

GerTextbibel

Äthiopiens Topas kommt ihr nicht gleich, mit reinstem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20
GerElb1905

Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

GerTextbibel

Die Weisheit also - woher kommt sie, und wo ist der Fundort der Erkenntnis?

21
GerElb1905

Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

GerTextbibel

Verhüllt ist sie vor den Augen aller Lebenden, auch den Vögeln unter dem Himmel ist sie verborgen.

22
GerElb1905

Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

GerTextbibel

Abgrund und Tod sprechen: “Wir haben mit unseren Ohren ein Gerücht von ihr gehört.”

23
GerElb1905

Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

GerTextbibel

Gott kennt den Weg zu ihr und er weiß um ihren Fundort.

24
GerElb1905

Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

GerTextbibel

Denn er schaut bis zu der Erde Enden; was irgend unter dem Himmel ist, sieht er.

25
GerElb1905

Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

GerTextbibel

Als er des Windes Wucht abwog und dem Wasser sein Maß bestimmte,

26
GerElb1905

als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

GerTextbibel

als er dem Regen sein Gesetz gab, und seinen Pfad dem Wasserstrahle,

27
GerElb1905

da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

GerTextbibel

da sah er sie und machte sie kund, stellte sie hin und durchforschte sie.

28
GerElb1905

Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

GerTextbibel

Und zum Menschen sprach er: Siehe, Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und das Böse meiden, ist Verstand!

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 28

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Textbibel

Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 28 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 28:16

GerElb1905

"Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir."

GerTextbibel

"Sie läßt sich nicht aufwiegen mit Ophirgold, mit kostbarem Schoham und Sapphir."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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