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Hiob 27 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Textbibel

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Hiob 27

1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat,

3so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase:

4wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!

5Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.

6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.

7Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.

8Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?

9Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?

10Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?

11Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.

12Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?

13Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:

14Wenn seine Kinder sich mehren, so ist er für das Schwert, und seine Sprößlinge, sie haben nicht satt Brot.

15Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.

16Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:

17er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.

18Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.

19Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.

20Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.

21Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.

22Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.

23Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.

Hiob 27

1Darauf fuhr Hiob also fort, seine Rede vorzutragen:

2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele betrübt hat -

3denn noch ist mein Lebensodem ganz in mir, und Gottes Hauch in meiner Nase! -

4nein. meine Lippen reden kein Unrecht, und meine Zunge sinnt nicht auf Betrug!

5Fern sei es von mir, euch Recht zu geben; bis ich verscheide, lasse ich nicht von meiner Unschuld.

6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und lasse sie nicht; mein Gewissen schilt keinen meiner Tage!

7Als Schuldiger muß mein Feind erscheinen, und mein Widersacher als der Ungerechte.

8Denn welche Hoffnung hat der Ruchlose, wenn abschneidet, wenn herauszieht Gott seine Seele?

9Wird Gott sein Geschrei erhören, wenn ihn die Bedrängnis überfällt?

10Oder kann er seine Wonne am Allmächtigen haben, Gott anrufen zu jeder Zeit?

11Ich will euch über Gottes Hand belehren, was der Allmächtige im Sinne hat, nicht verhehlen.

12Ihr alle habt es ja selbst gesehen, warum wollt ihr euch doch so eitlem Wahn ergeben?

13Das ist des bösen Menschen Los bei Gott, und das Erbe der Tyrannen, das sie vom Allmächtigen empfangen:

14Sind seiner Kinder viel, so ist's fürs Schwert, und seine Sprößlinge haben nicht satt Brot.

15Wer von den Seinen übrig blieb, wird von der Pest begraben, und seine Witwen halten nicht die Totenklage.

16Wenn er Silber aufhäuft wie Sand und Kleider wie Lehm aufspeichert -

17er speichert auf, aber der Gerechte kleidet sich damit, und das Silber teilt der Fromme.

18Der Spinne gleich hat er sein Haus gebaut und gleich der Hütte, die ein Hüter machte.

19Reich legte er sich hin - er thut's nicht wieder; er öffnet seine Augen, da ist es aus mit ihm.

20Es ereilen ihn Gewässern gleich die Schrecken, des Nachts entführt ihn der Sturmwind.

21Der Ost hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.

22Erbarmungslos schleudert er auf ihn, vor seiner Hand muß er entfliehn, entfliehn -

23da klatscht man über ihn in die Hände und zischt ihn aus von seiner Wohnstatt her.

Hiob 27

1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat,

3so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase:

4wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!

5Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.

6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.

7Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.

8Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?

9Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?

10Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?

11Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.

12Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?

13Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:

14Wenn seine Kinder sich mehren, so ist er für das Schwert, und seine Sprößlinge, sie haben nicht satt Brot.

15Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.

16Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:

17er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.

18Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.

19Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.

20Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.

21Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.

22Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.

23Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.

Hiob 27:1
GerElb1905

Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

GerTextbibel

Darauf fuhr Hiob also fort, seine Rede vorzutragen:

2
GerElb1905

So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat,

GerTextbibel

So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele betrübt hat -

3
GerElb1905

so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase:

GerTextbibel

denn noch ist mein Lebensodem ganz in mir, und Gottes Hauch in meiner Nase! -

4
GerElb1905

wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!

GerTextbibel

nein. meine Lippen reden kein Unrecht, und meine Zunge sinnt nicht auf Betrug!

5
GerElb1905

Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.

GerTextbibel

Fern sei es von mir, euch Recht zu geben; bis ich verscheide, lasse ich nicht von meiner Unschuld.

6
GerElb1905

An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.

GerTextbibel

An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und lasse sie nicht; mein Gewissen schilt keinen meiner Tage!

7
GerElb1905

Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.

GerTextbibel

Als Schuldiger muß mein Feind erscheinen, und mein Widersacher als der Ungerechte.

8
GerElb1905

Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?

GerTextbibel

Denn welche Hoffnung hat der Ruchlose, wenn abschneidet, wenn herauszieht Gott seine Seele?

9
GerElb1905

Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?

GerTextbibel

Wird Gott sein Geschrei erhören, wenn ihn die Bedrängnis überfällt?

10
GerElb1905

Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?

GerTextbibel

Oder kann er seine Wonne am Allmächtigen haben, Gott anrufen zu jeder Zeit?

11
GerElb1905

Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.

GerTextbibel

Ich will euch über Gottes Hand belehren, was der Allmächtige im Sinne hat, nicht verhehlen.

12
GerElb1905

Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?

GerTextbibel

Ihr alle habt es ja selbst gesehen, warum wollt ihr euch doch so eitlem Wahn ergeben?

13
GerElb1905

Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:

GerTextbibel

Das ist des bösen Menschen Los bei Gott, und das Erbe der Tyrannen, das sie vom Allmächtigen empfangen:

14
GerElb1905

Wenn seine Kinder sich mehren, so ist er für das Schwert, und seine Sprößlinge, sie haben nicht satt Brot.

GerTextbibel

Sind seiner Kinder viel, so ist's fürs Schwert, und seine Sprößlinge haben nicht satt Brot.

15
GerElb1905

Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.

GerTextbibel

Wer von den Seinen übrig blieb, wird von der Pest begraben, und seine Witwen halten nicht die Totenklage.

16
GerElb1905

Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:

GerTextbibel

Wenn er Silber aufhäuft wie Sand und Kleider wie Lehm aufspeichert -

17
GerElb1905

er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.

GerTextbibel

er speichert auf, aber der Gerechte kleidet sich damit, und das Silber teilt der Fromme.

18
GerElb1905

Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.

GerTextbibel

Der Spinne gleich hat er sein Haus gebaut und gleich der Hütte, die ein Hüter machte.

19
GerElb1905

Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.

GerTextbibel

Reich legte er sich hin - er thut's nicht wieder; er öffnet seine Augen, da ist es aus mit ihm.

20
GerElb1905

Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.

GerTextbibel

Es ereilen ihn Gewässern gleich die Schrecken, des Nachts entführt ihn der Sturmwind.

21
GerElb1905

Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.

GerTextbibel

Der Ost hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.

22
GerElb1905

Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.

GerTextbibel

Erbarmungslos schleudert er auf ihn, vor seiner Hand muß er entfliehn, entfliehn -

23
GerElb1905

Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.

GerTextbibel

da klatscht man über ihn in die Hände und zischt ihn aus von seiner Wohnstatt her.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Textbibel in Hiob 27

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Textbibel

Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 27 in der Elberfelder 1905 und Textbibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 27:16

GerElb1905

"Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:"

GerTextbibel

"Wenn er Silber aufhäuft wie Sand und Kleider wie Lehm aufspeichert -"

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