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Hiob 29 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Elberfelder 1871

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Hiob 29

1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,

3als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;

4wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,

5als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;

6als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;

7als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:

8Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;

9die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;

10die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.

11Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

12Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.

13Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.

14Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, und sie bekleidete mich, wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.

15Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;

16Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;

17und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.

18Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;

19meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;

20meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

21Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.

22Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.

23Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.

24Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.

25Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

Hiob 29

1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,

3als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;

4wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,

5als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;

6als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;

7als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:

8Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;

9die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;

10die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.

11Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

12Denn ich befreite den Elenden, der um Hülfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.

13Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.

14Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, -und sie bekleidete mich, -wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.

15Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;

16Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;

17und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.

18Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;

19meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;

20meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

21Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.

22Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.

23Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.

24Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.

25Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

Hiob 29

1Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,

3als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;

4wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,

5als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;

6als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;

7als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:

8Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;

9die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;

10die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.

11Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

12Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.

13Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.

14Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, und sie bekleidete mich, wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.

15Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;

16Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;

17und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.

18Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;

19meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;

20meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

21Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.

22Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.

23Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.

24Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.

25Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

Hiob 29:1
GerElb1905

Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

GerElb1871

Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:

2
GerElb1905

O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,

GerElb1871

O daß ich wäre wie in den Monden der Vorzeit, wie in den Tagen, da Gott mich bewahrte,

3
GerElb1905

als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;

GerElb1871

als seine Leuchte über meinem Haupte schien, und ich bei seinem Lichte durch die Finsternis wandelte;

4
GerElb1905

wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,

GerElb1871

wie ich war in den Tagen meiner Reife, als das Vertrauen Gottes über meinem Zelte waltete,

5
GerElb1905

als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;

GerElb1871

als der Allmächtige noch mit mir war, meine Knaben rings um mich her;

6
GerElb1905

als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;

GerElb1871

als meine Schritte sich in Milch badeten, und der Fels neben mir Ölbäche ergoß;

7
GerElb1905

als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:

GerElb1871

als ich durch das Tor in die Stadt hineinging, meinen Sitz auf dem Platze aufstellte:

8
GerElb1905

Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;

GerElb1871

Die Jünglinge sahen mich und verbargen sich, und die Greise erhoben sich, blieben stehen;

9
GerElb1905

die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;

GerElb1871

die Fürsten hielten die Worte zurück und legten die Hand auf ihren Mund;

10
GerElb1905

die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.

GerElb1871

die Stimme der Vornehmen verstummte, und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen.

11
GerElb1905

Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

GerElb1871

Denn wenn das Ohr von mir hörte, so pries es mich glücklich, und wenn das Auge mich sah, so legte es Zeugnis von mir ab.

12
GerElb1905

Denn ich befreite den Elenden, der um Hilfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.

GerElb1871

Denn ich befreite den Elenden, der um Hülfe rief, und die Waise, die keinen Helfer hatte.

13
GerElb1905

Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.

GerElb1871

Der Segen des Umkommenden kam über mich, und das Herz der Witwe machte ich jubeln.

14
GerElb1905

Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, und sie bekleidete mich, wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.

GerElb1871

Ich kleidete mich in Gerechtigkeit, -und sie bekleidete mich, -wie in Oberkleid und Kopfbund in mein Recht.

15
GerElb1905

Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;

GerElb1871

Auge war ich dem Blinden, und Fuß dem Lahmen;

16
GerElb1905

Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;

GerElb1871

Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;

17
GerElb1905

und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.

GerElb1871

und ich zerbrach das Gebiß des Ungerechten, und seinen Zähnen entriß ich die Beute.

18
GerElb1905

Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;

GerElb1871

Und ich sprach: In meinem Neste werde ich verscheiden, und meine Tage vermehren wie der Sand;

19
GerElb1905

meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;

GerElb1871

meine Wurzel wird ausgebreitet sein am Wasser, und der Tau wird übernachten auf meinem Gezweig;

20
GerElb1905

meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

GerElb1871

meine Ehre wird frisch bei mir bleiben, und mein Bogen sich in meiner Hand verjüngen.

21
GerElb1905

Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.

GerElb1871

Sie hörten mir zu und harrten, und horchten schweigend auf meinen Rat.

22
GerElb1905

Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.

GerElb1871

Nach meinem Worte sprachen sie nicht wieder, und auf sie träufelte meine Rede.

23
GerElb1905

Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.

GerElb1871

Und sie harrten auf mich wie auf den Regen, und sperrten ihren Mund auf wie nach dem Spätregen.

24
GerElb1905

Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.

GerElb1871

Ich lächelte ihnen zu, wenn sie kein Vertrauen hatten, und das Licht meines Angesichts konnten sie nicht trüben.

25
GerElb1905

Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

GerElb1871

Ich wählte für sie den Weg aus, und saß als Haupt, und thronte wie ein König unter der Kriegsschar, gleichwie einer, der Trauernde tröstet.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Elberfelder 1871 in Hiob 29

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 29 in der Elberfelder 1905 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 29:16

GerElb1905

"Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;"

GerElb1871

"Vater war ich den Dürftigen, und die Rechtssache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich;"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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