"Der Gott aber, der unsere Hoffnung ist, erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden auf dem Grunde des Glaubens, damit ihr immer reicher an Hoffnung werdet durch die Kraft des heiligen Geistes!"
Bibelverse über die christliche Hoffnung
Die lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi und der Anker der Seele
Was sagt die Bibel über Die christliche Hoffnung?
Biblische Hoffnung ist keineswegs mit einem vagen, unsicheren irdischen Wunschdenken oder optimistischem Zweckoptimismus zu verwechseln. Im Sprachgebrauch der Heiligen Schrift bezeichnet Hoffnung (Tikwah im Hebräischen, Elpis im Griechischen) eine felsenunerschütterliche Gewissheit, die fest auf dem unveränderlichen Charakter und den Verheißungen des Bundesgottes ruht.
auto_storiesKernaussagen der Heiligen Schrift:
- Römer 15:13:Der Gott der Hoffnung erfüllt die Gläubigen mit aller Freude und allem Frieden, damit sie überströmen in Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
- Jeremia 29:11:Gottes Bundesgedanken für Sein Volk im Exil: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, um eine Zukunft und Hoffnung zu schenken.
- 1. Petrus 1:3:Petrus preist die Wiedergeburt zu einer lebendigen Hoffnung, unerschütterlich gegründet auf der leiblichen Auferstehung Jesu Christi.
Biblische Grundlagen & Bundeskontext
Biblische Hoffnung ist keineswegs mit einem vagen, unsicheren irdischen Wunschdenken oder optimistischem Zweckoptimismus zu verwechseln. Im Sprachgebrauch der Heiligen Schrift bezeichnet Hoffnung (Tikwah im Hebräischen, Elpis im Griechischen) eine felsenunerschütterliche Gewissheit, die fest auf dem unveränderlichen Charakter und den Verheißungen des Bundesgottes ruht. Im Alten Testament ist Jahwe Selbst die Hoffnung Israels (Jeremia 17,13). Der Gläubige hofft nicht auf günstige Zufälle, sondern auf das rettende Eingreifen des allmächtigen Schöpfers, der Seinen Bund niemals bricht: Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler (Jesaja 40,31).
Im Neuen Testament empfängt die Hoffnung ihr unzerstörbares Fundament durch die leibliche Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Der Apostel Petrus bricht in 1. Petrus 1,3 in einen Lobpreis aus: Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen, unbefleckten und unverwelklichen Erbe. Weil das Grab Christi leer ist, ist der Tod entmachtet und das ewige Leben für jeden Glaubenden verbürgt.
Der Hebräerbrief verwendet das kraftvolle Bild des Ankers, um die Zuverlässigkeit dieser Hoffnung zu beschreiben: Diese Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist (Hebräer 6,19-20). Wenn die Stürme des Lebens toben und irdische Sicherheiten zerbrechen, ist die Seele des Christen im Allerheiligsten des Himmels verankert, wo der auferstandene Hohepriester ewig für sie bittet.
Darüber hinaus richtet die christliche Hoffnung ihren Blick auf die Vollendung des Reiches Gottes bei der Wiederkunft Christi. In Römer 8,18-25 erklärt Paulus, dass die gesamte Schöpfung seufzt und sich sehnt nach der Offenbarung der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Wir sind auf Hoffnung hin gerettet; diese Hoffnung lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Römer 5,5). Sie schenkt dem Gläubigen die Kraft zur unermüdlichen Geduld und frohem Ausharren in jeder Bedrängnis.
"Denn ich weiß wohl, was für Gedanken ich gegen euch hege‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN –, ›nämlich Gedanken des Heils und nicht des Leids, euch eine Zukunft und Hoffnung zu gewähren."
"was wir (also) gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; die Gemeinschaft mit uns ist aber (zugleich) auch die (Gemeinschaft) mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus."
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"Denn wir sind zwar gerettet worden, aber doch (bisher) nur auf Hoffnung hin. Eine Hoffnung aber, die man schon (verwirklicht) sieht, ist keine (rechte) Hoffnung mehr; denn wozu braucht man noch auf etwas zu hoffen, das man schon (verwirklicht) sieht? Wenn wir dagegen auf das hoffen, was wir noch nicht (verwirklicht) sehen, so warten wir darauf in Geduld."
"die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft, daß ihnen neue Schwingen wachsen wie den Adlern, daß sie laufen und nicht müde werden, daß sie wandern und nicht ermatten."
"Wie Zermalmung liegt mir in meinen Gebeinen der Hohn meiner Dränger, weil sie den ganzen Tag zu mir sagen: »Wo ist nun dein Gott?«"
"indem wir dabei auf unser seliges Hoffnungsgut und auf das Erscheinen der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Retters Christus Jesus warten,"
"die Hoffnung aber führt nicht zur Enttäuschung, weil die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen ist durch den heiligen Geist, der uns verliehen worden ist."
"»Der HERR ist mein Teil!« bekennt meine Seele; drum will ich auf ihn hoffen."
Häufig gestellte Fragen: Bibelverse über die christliche Hoffnung
Fundierte theologische Antworten und biblischer Kontext zu den wichtigsten Fragen dieses Themas.
QWorin unterscheidet sich biblische Hoffnung von alltäglichem Optimismus?expand_more
QWarum wird die Hoffnung als Anker der Seele bezeichnet?expand_more
QWie kann man neue Hoffnung schöpfen, wenn alle Lebensumstände aussichtslos scheinen?expand_more
QWelcher Zusammenhang besteht zwischen Glauben und Hoffnung?expand_more
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