Sprüche 30 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
Sprüche 30
1DIE Worte Agurs, des Sohnes Jakes, von Massa: / Es spricht der Mann: Ich mühte mich ab um Gott, / ich mühte mich ab um Gott und bin am Ende. /
2Zu stumpf bin ich, um ein Mensch zu sein, / und Menschenverstand besitze ich nicht. /
3Und Weisheit habe ich nicht gelernt, / sodass ich den Heiligen zu erkennen vermöchte. /
4Wer ist in den Himmel hinaufgestiegen und wieder herab? / Wer hat den Wind in seine Fäuste gefasst? / Wer hat die Wasser in ein Gewand gebunden? / wer festgestellt alle Enden der Erde? / Wie ist sein Name, wie der seines Sohnes? / (a) Hio 38:4 5; Jes 40:12
5Alle Rede Gottes ist lauter. / Er ist ein Schild denen, die bei ihm sich bergen. / (a) Ps 12:7; 18:31
6Tue nichts zu seinen Worten hinzu, / dass er dich nicht rüge und du als Lügner dastehest. /
7Zweierlei erbitte ich mir von dir - / versage mir's nicht, bevor ich sterbe -: /
8Falschheit und Lüge halte fern von mir! / Gib mir weder Armut noch Reichtum; / lass mir die Speise werden, die mir beschieden ist! / (a) 1Ti 6:8
9Ich könnte sonst in Sattheit dich verleugnen / und sprechen: Wer ist der Herr? / oder ich könnte aus Armut stehlen / und mich an dem Namen meines Gottes vergreifen. /
10Verleumde nicht den Sklaven bei seinem Herrn, / damit er dir nicht fluche und du es büssest. /
11(Da ist) ein Geschlecht, das dem Vater flucht / und die Mutter nicht segnet; /
12ein Geschlecht, das sich selber rein dünkt / und doch nicht sauber ist von seinem Unrat; /
13ein Geschlecht - weiss wunder wie hochmütig / und hochgezogen die Wimpern! / (a) Spr 6:17
14ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind / und dessen Gebisse Messer, / die Elenden von der Erde wegzufressen, / hinweg aus der Menschheit die Armen.
15DER Blutegel hat zwei Töchter: Gib her! Gib her! / Drei Dinge sind es, die nicht satt werden, / ja viere, die nie sprechen: Genug! - /
16die Unterwelt und die Unfruchtbare, / die Erde, die des Wassers nicht satt wird, / und das Feuer, das nie spricht: Genug! /
17Das Auge, das des Vaters spottet / und die greise Mutter verachtet, / das werden die Raben im Tale aushacken, / das werden die jungen Adler fressen. / (a) Spr 20:20; 5Mo 27:16
18Drei Dinge sind mir zu hoch, / ja viere sind's, die ich nicht verstehe: /
19der Weg des Adlers am Himmel, / der Weg der Schlange auf dem Felsen, / der Weg des Schiffes mitten im Meer / und der Weg des Mannes beim Weibe. /
20So ist der Weg der Ehebrecherin: / sie isst und wischt sich den Mund / und spricht: "Ich habe nichts Böses getan." /
21Unter dreien erzittert das Land, / ja unter vieren wird es ihm unerträglich: /
22unter einem Sklaven, der König wird, / unter einem Toren, der im Überfluss lebt, /
23unter einer Verschmähten, die einen Mann bekommt, / unter einer Sklavin, die ihre Herrin verdrängt. /
24Vier (Tiere) gehören zu den kleinsten auf Erden / und sind doch weiser als die Weisen: /
25die Ameisen sind ein schwaches Völklein / und rüsten doch im Sommer ihre Speise; / (a) Spr 6:6
26die Klippdachse sind ein Volk ohne Stärke / und bauen doch ihre Wohnungen in den Fels; /
27die Heuschrecken haben keinen König / und ziehen doch alle geordnet daher; /
28die Eidechse kann man mit der Hand greifen, / und doch ist sie in Königspalästen zu finden. /
29Dreie sind es, die stattlich schreiten, / ja viere, die stattlich einhergehen: /
30der Löwe, das mächtigste unter den Tieren, / der vor niemandem zurückweicht; /
31der Hahn, der hochgemut unter den Hennen schreitet, / der Bock, der vor seiner Herde einhergeht, / und der König, der vor dem Volk auftritt. /
32Magst du töricht auffahren / oder mit Überlegung - die Hand auf den Mund! /
33Denn Druck auf die Milch erzeugt Butter, / und Druck auf die Nase erzeugt Blut, / und Druck auf den Zorn erzeugt Streit.
Sprüche 30
1Worte Agurs, des Sohnes Jakes, der Ausspruch. Es spricht der Mann zu Ithiel, zu Ithiel und Ukal:
2Fürwahr, ich bin unvernünftiger als irgend einer, und Menschenverstand habe ich nicht.
3Und Weisheit habe ich nicht gelernt, daß ich Erkenntnis des Heiligen besäße.
4Wer ist hinaufgestiegen gen Himmel und herniedergefahren? wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt? wer die Wasser in ein Tuch gebunden? wer hat aufgerichtet alle Enden der Erde? Was ist sein Name, und was der Name seines Sohnes, wenn du es weißt?
5Alle Rede Gottes ist geläutert; ein Schild ist er denen, die auf ihn trauen.
6Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht überführe und du als Lügner erfunden werdest.
7Zweierlei erbitte ich von dir; verweigere es mit nicht, ehe ich sterbe:
8Eitles und Lügenwort entferne von mir, Armut und Reichtum gib mir nicht, speise mich mit dem mir beschiedenen Brote;
9damit ich nicht satt werde und dich verleugne und spreche: Wer ist Jehova? und damit ich nicht verarme und stehle, und mich vergreife an dem Namen meines Gottes.
10Verleumde einen Knecht nicht bei seinem Herrn, damit er dir nicht fluche, und du es büßen müssest.
11Ein Geschlecht, das seinem Vater flucht und seine Mutter nicht segnet;
12ein Geschlecht, das rein ist in seinen Augen und doch nicht gewaschen von seinem Unflat;
13ein Geschlecht-wie stolz sind seine Augen, und seine Wimpern erheben sich! -
14ein Geschlecht, dessen Zähne Schwerter sind, und Messer sein Gebiß, um wegzufressen die Elenden von der Erde und die Dürftigen aus der Menschen Mitte!
15Der Blutegel hat zwei Töchter: gib her! gib her! Drei sind es, die nicht satt werden, vier, die nicht sagen: Genug!
16Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, welche des Wassers nicht satt wird, und das Feuer, das nicht sagt: Genug!
17Ein Auge, das den Vater verspottet und den Gehorsam gegen die Mutter verachtet, das werden die Raben des Baches aushacken und die Jungen des Adlers fressen.
18Drei sind es, die zu wunderbar für mich sind, und vier, die ich nicht erkenne:
19der Weg des Adlers am Himmel, der Weg einer Schlange auf dem Felsen, der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres, und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau. -
20Also ist der Weg eines ehebrecherischen Weibes: sie ißt, und wischt ihren Mund und spricht: Ich habe kein Unrecht begangen.
21Unter dreien erzittert die Erde, und unter vieren kann sie es nicht aushalten:
22unter einem Knechte, wenn er König wird, und einem gemeinen Menschen, wenn er satt Brot hat;
23unter einem unleidlichen Weibe, wenn sie zur Frau genommen wird, und einer Magd, wenn sie ihre Herrin beerbt.
24Vier sind die Kleinen der Erde, und doch sind sie mit Weisheit wohl versehen:
25die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise;
26die Klippendächse, ein nicht kräftiges Volk, und doch setzen sie ihr Haus auf den Felsen;
27die Heuschrecken haben keinen König, und doch ziehen sie allesamt aus in geordneten Scharen;
28die Eidechse kannst du mit Händen fangen, und doch ist sie in den Palästen der Könige.
29Drei haben einen stattlichen Schritt, und vier einen stattlichen Gang:
30der Löwe, der Held unter den Tieren, und der vor nichts zurückweicht;
31der Lendenstraffe, oder der Bock; und ein König, bei welchem der Heerbann ist.
32Wenn du töricht gehandelt hast, indem du dich erhobst, oder wenn du Böses ersonnen: die Hand auf den Mund!
33Denn das Pressen der Milch ergibt Butter, und das Pressen der Nase ergibt Blut, und das Pressen des Zornes ergibt Hader.
Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in Sprüche 30
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 30 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 30:16
"die Unterwelt und die Unfruchtbare, / die Erde, die des Wassers nicht satt wird, / und das Feuer, das nie spricht: Genug! /"
"Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, welche des Wassers nicht satt wird, und das Feuer, das nicht sagt: Genug!"
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Sprüche 3





