Sprüche 27 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
Sprüche 27
1Rühme dich nicht des morgenden Tages; / denn du weisst nicht, was ein Tag bringen wird. / (a) Jak 4:13-15
2Ein andrer rühme dich, und nicht dein eigener Mund, / ein Fremder, und nicht deine eigenen Lippen! /
3Schwer ist der Stein, eine Last der Sand; / doch Ärger wegen des Toren ist schwerer als beide. /
4Grimmig mag die Wut sein, überwallen der Zorn - / aber wer besteht vor der Eifersucht? /
5Besser Tadel, der offen sich ausspricht, / als Liebe, die schweigt. /
6Treuer gemeint sind Schläge vom Freunde / als freigebige Küsse des Feindes. / (a) Ps 141:5
7Wer gesättigt ist, der zertritt Honigwaben; / wer hungert, dem schmeckt alles Bittre süss. /
8Wie der Vogel, der fern irrt von seinem Neste, / so ein Mann, der fern irrt von seiner Heimat. /
9Salböl und Räucherwerk erfreuen das Herz; / doch zerrissen wird die Seele von Leiden. /
10Gib deinen und deines Vaters Freund nicht auf; / geh nicht in des Bruders Haus, wenn du in Not bist. / Besser ein Nachbar in der Nähe / als ein Bruder in der Ferne. / (a) Spr 17:17; 18:24
11Sei weise, mein Sohn, so erfreust du mein Herz, / und ich kann antworten dem, der mich schmäht. /
12Der Kluge sieht das Unglück kommen und birgt sich; / die Einfältigen gehen fürbass und müssen es büssen. / (a) Spr 22:3
13Wer für einen andern bürgt, dem nimm den Rock, / und um Fremder willen pfände ihn. / (a) Spr 20:16
14Wer gar zu laut Glück wünscht am frühen Morgen, / dem wird es als Verwünschung angerechnet. / (a) Spr 26:25
15Beständiges Tropfen am Regentage / und ein zänkisches Weib sind einander gleich. / (a) Spr 19:13
16(1) Vers 16 ist unübersetzbar
17Eisen wird durch Eisen geschärft; / so schärft ein Mann den andern. /
18Wer einen Feigenbaum hütet, geniesst seine Frucht; / und wer seines Herrn wartet, der wird geehrt. /
19Wie Angesicht neben Angesicht, / so sind der Menschen Herzen verschieden. /
20Wie Totenreich und Abgrund unersättlich sind, / so werden des Menschen Augen nicht satt. / (a) Pre 1:8
21Für das Silber der Schmelztiegel und für das Gold der Ofen, / über den Mann aber entscheidet sein Ruf. /
22Zerstampfst du gleich den Toren im Mörser / samt den Körnern mit dem Kolben, / seine Torheit weicht nicht von ihm. /
23Achte wohl auf das Aussehen deiner Schafe / und trage Sorge zu deiner Herde; /
24denn kein Reichtum bleibt ewig, / kein Vorrat für alle Zeiten. /
25Ist das Gras geschwunden und das Grün abgeweidet, / sind die Kräuter der Berge gesammelt, /
26dann hast du Lämmer zu deiner Bekleidung / und Böcke als Kaufpreis für einen Acker, /
27hast Ziegenmilch genug zur Nahrung für dich und dein Haus / und zum Unterhalt für deine Mägde. /
Sprüche 27
1Rühme dich nicht des morgenden Tages, denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.
2Es rühme dich ein anderer und nicht dein Mund, ein Fremder und nicht deine Lippen.
3Schwer ist der Stein, und der Sand eine Last; aber der Unmut des Narren ist schwerer als beide.
4Grimm ist grausam, und Zorn eine überströmende Flut; wer aber kann bestehen vor der Eifersucht!
5Besser offener Tadel als verhehlte Liebe.
6Treugemeint sind die Wunden dessen, der liebt, und überreichlich des Hassers Küsse.
7Eine satte Seele zertritt Honigseim; aber einer hungrigen Seele ist alles Bittere süß.
8Wie ein Vogel, der fern von seinem Neste schweift: so ein Mann, der fern von seinem Wohnorte schweift.
9Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz, und die Süßigkeit eines Freundes kommt aus dem Rate der Seele.
10Verlaß nicht deinen Freund und deines Vaters Freund, und gehe nicht am Tage deiner Not in deines Bruders Haus: besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.
11Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich Antwort geben könne meinem Schmäher.
12Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Einfältigen gehen weiter und leiden Strafe.
13Nimm ihm das Kleid, denn er ist für einen anderen Bürge geworden; und der Fremden halber pfände ihn.
14Wer frühmorgens aufsteht und seinem Nächsten mit lauter Stimme Glück wünscht, als Verwünschung wird es ihm angerechnet.
15Eine beständige Traufe am Tage des strömenden Regens und ein zänkisches Weib gleichen sich.
16Wer dieses zurückhält, hält den Wind zurück und seine Rechte greift in Öl.
17Eisen wird scharf durch Eisen, und ein Mann schärft das Angesicht des anderen.
18Wer des Feigenbaumes wartet, wird seine Frucht essen; und wer über seinen Herrn wacht, wird geehrt werden.
19Wie im Wasser das Angesicht dem Angesicht entspricht, so das Herz des Menschen dem Menschen.
20Scheol und Abgrund sind unersättlich: so sind unersättlich die Augen des Menschen.
21Der Schmelztiegel für das Silber, und der Ofen für das Gold; und ein Mann nach Maßgabe seines Lobes.
22Wenn du den Narren mit der Keule im Mörser zerstießest, mitten unter der Grütze, so würde seine Narrheit doch nicht von ihm weichen.
23Bekümmere dich wohl um das Aussehen deines Kleinviehes, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden.
24Denn Wohlstand ist nicht ewig; und währt eine Krone von Geschlecht zu Geschlecht?
25Ist geschwunden das Heu, und erscheint das junge Gras, und sind eingesammelt die Kräuter der Berge,
26so dienen Schafe zu deiner Kleidung, und der Kaufpreis für ein Feld sind Böcke;
27und genug Ziegenmilch ist da zu deiner Nahrung, zur Nahrung deines Hauses, und Lebensunterhalt für deine Mägde.
Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in Sprüche 27
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 27 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 27:16
"(1) Vers 16 ist unübersetzbar"
"Wer dieses zurückhält, hält den Wind zurück und seine Rechte greift in Öl."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





