Prediger 1 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871
Prediger 1
1DIE Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem.
2Wie ist alles so nichtig! spricht der Prediger. / Wie ist alles so nichtig! es ist alles umsonst! (a) Ps 62:10
3Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, / womit er sich abmüht unter der Sonne? (a) Pre 2:22
4Ein Geschlecht geht dahin, und ein anderes kommt; / aber die Erde bleibt ewig stehen. / (a) Ps 90:3
5Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter / und strebt zurück an ihren Ort, / wo sie wiederum aufgeht. /
6Der Wind weht gen Süden, er kreist gen Norden, / immerfort kreisend weht der Wind, / und in seinem Kreislauf kehrt er zurück. /
7Alle Flüsse gehen zum Meere, / und doch wird das Meer nicht voll; / an den Ort, wohin die Flüsse gehen, / dahin gehen sie immer wieder. /
8Alles Ding müht sich ab, / kein Mensch vermag es zu sagen. / Das Auge wird nicht satt zu sehen, / das Ohr wird nicht voll vom Hören. / (a) Spr 27:20
9Was gewesen ist, wird wieder sein, / und was geschehen ist, wieder geschehen: / es gibt nichts Neues unter der Sonne. / (a) Pre 3:15
10Oder ist etwas, von dem man sagen möchte: / Siehe, dies hier ist ein Neues -? / Längst schon ist es dagewesen, / in den Zeiten, die vor uns gewesen sind. /
11Der Frühern gedenkt man nicht mehr / und auch der Spätern, die kommen werden, / auch ihrer wird nicht mehr gedacht werden / bei denen, die nach ihnen kommen.
12ICH, der Prediger, bin König über Israel gewesen zu Jerusalem. /
13Ich gedachte alles, was unter der Sonne geschah, / durch Weisheit zu erforschen und zu ergründen: / eine leidige Mühe, die Gott verhängt hat, / dass die Menschenkinder damit sich abmühen. /
14Ich betrachtete alles Geschehen, / alles, was unter der Sonne geschieht: / siehe, alles ist nichtig und ein Haschen nach Wind. /
15Was krumm ist, kann man nicht gerade machen, / und was unzureichend ist, nicht voll. /
16Ich hatte bei mir selber gedacht: / Siehe, ich habe grosse und immer grössere Weisheit erworben, / mehr als alle, die vor mir über Jerusalem herrschten, / und mein Herz hat Weisheit und Wissen die Fülle erschaut. / (a) Pre 2:9; 1Kön 3:12
17Ich war darauf bedacht, zu erkennen, was Weisheit, / zu erkennen, was Tollheit und Torheit sei. / Doch ich erkannte: Auch dies ist nur ein Haschen nach Wind. / (a) Pre 7:26
18Denn wo viel Weisheit, da ist viel Verdruss, / und je mehr Wissen, desto mehr Schmerz. /
Prediger 1
1Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.
2Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit.
3Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne?
4Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich.
5Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht.
6Der Wind geht nach Süden, und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück.
7Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder.
8Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.
9Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne.
10Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.
11Da ist kein Andenken an die Früheren; und für die Nachfolgenden, die sein werden, für sie wird es auch kein Andenken bei denen geben, welche später sein werden.
12Ich, Prediger, war König über Israel, in Jerusalem.
13Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
14Ich habe alle die Taten gesehen, welche unter der Sonne geschehen; und siehe, alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind.
15Das Krumme kann nicht gerade werden, und das Fehlende kann nicht gezählt werden.
16Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;
17und ich habe mein Herz darauf gerichtet, Weisheit zu erkennen, und Unsinn und Torheit zu erkennen: ich habe erkannt, daß auch das ein Haschen nach Wind ist.
18Denn bei viel Weisheit ist viel Verdruß: und wer Erkenntnis mehrt, mehrt Kummer.
Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in Prediger 1
Zürcher Bibel (GerZurcher)
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Prediger 1 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Prediger 1:16
"Ich hatte bei mir selber gedacht: / Siehe, ich habe grosse und immer grössere Weisheit erworben, / mehr als alle, die vor mir über Jerusalem herrschten, / und mein Herz hat Weisheit und Wissen die Fülle erschaut. / (a) Pre 2:9; 1Kön 3:12"
"Ich sprach in meinem Herzen und sagte: Siehe, ich habe Weisheit vergrößert und vermehrt über alle hinaus, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat Fülle von Weisheit und Erkenntnis gesehen;"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





