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1. Mose 27 Vergleich: Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871

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1. Mose 27

1UND es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen trübe wurden, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen ältern Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete ihm: Hier bin ich.

2Da sprach er: Sieh, ich bin alt geworden und weiss nicht, wann ich sterben muss.

3So nimm nun dein Jagdgerät, Köcher und Bogen, geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret;

4dann bereite mir ein gutes Gericht, wie ich es gerne habe, und bring es mir herein zum Essen, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.

5Rebekka aber hörte zu, wie Isaak mit seinem Sohne Esau redete. Als nun Esau aufs Feld ging, für seinen Vater ein Wildbret zu jagen,

6sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Sieh, ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau sagte:

7"Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein gutes Gericht, dass ich esse; dann will ich dich segnen vor dem Angesicht des Herrn, ehe ich sterbe."

8So höre nun, mein Sohn, auf mich und tue, was ich dich heisse:

9Gehe zu der Herde und hole mir von dort zwei schöne Ziegenböcklein; dann will ich deinem Vater ein gutes Gericht bereiten, wie er es gerne hat.

10Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse und dich vor seinem Tode segne.

11Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist behaart, und ich bin glatt.

12Vielleicht könnte mein Vater mich betasten; dann stünde ich vor ihm als einer, der seinen Spott mit ihm treibt, und ich brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.

13Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch komme über mich, mein Sohn! Höre du nur auf mich, geh und hole mir's.

14Da ging er hin, holte die Böcklein und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein gutes Gericht, wie es sein Vater gerne hatte.

15Dann nahm Rebekka die Feierkleider Esaus, ihres ältern Sohnes, die sie bei sich im Hause hatte, und legte sie Jakob, ihrem jüngern Sohne, an.

16Die Felle von den Ziegenböcklein aber tat sie ihm um die Arme und um seinen glatten Hals.

17Dann gab sie das gute Gericht, das sie bereitet hatte, und das Brot ihrem Sohne Jakob in die Hand.

18So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: Vater! Er antwortete: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?

19Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborner; ich habe getan, wie du mir befohlen hast. Setze dich auf und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne.

20Isaak aber sprach zu seinem Sohne: Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden? Er antwortete: Der Herr, dein Gott, hat es mir begegnen lassen.

21Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau seiest oder nicht.

22Nun trat Jakob zu seinem Vater Isaak, und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Arme sind Esaus Arme.

23Und er erkannte ihn nicht; denn seine Arme waren behaart, wie die Arme seines Bruders Esau. So segnete er ihn denn.

24Und er sprach zu ihm: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, das bin ich.

25Da sprach er: So trage mir auf, dass ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, auf dass dich meine Seele segne. Da trug er ihm auf, und er ass; und er brachte ihm auch Wein, und er trank.

26Dann sprach sein Vater Isaak zu ihm: Komm her, mein Sohn, und küsse mich.

27Und er trat herzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes / ist wie der Geruch des Feldes, / das der Herr gesegnet hat. /

28Gott gebe dir vom Tau des Himmels / und vom Fett der Erde / und Korn und Wein die Fülle! /

29Völker sollen dir dienen / und Nationen sich vor dir beugen! / Sei ein Herr über deine Brüder, / und deiner Mutter Söhne sollen sich vor dir beugen! / Verflucht ist, wer dir flucht, / und gesegnet, wer dich segnet! (a) 1Mo 25:23; 12:3

30Als nun Isaak den Segen über Jakob eben vollendet hatte und Jakob kaum von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von der Jagd heim;

31der bereitete auch ein gutes Gericht und trug es seinem Vater hinein. Und er sprach zu seinem Vater: Richte dich auf, Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, auf dass mich deine Seele segne.

32Sein Vater Isaak aber sprach zu ihm: Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborner, Esau.

33Da entsetzte sich Isaak über alle Massen und sprach: Wer war denn der, der ein Wild gejagt und es mir hereingebracht hat? Nun habe ich eben schon gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet bleiben.

34Als Esau die Worte seines Vaters hörte, schrie er gar laut und kläglich auf und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, Vater!

35Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit Hinterlist und hat dir den Segen vorweggenommen.

36Da sprach er: Mit Recht heisst er Jakob; denn er hat mich nun zweimal hintergangen. Die Erstgeburt hat er mir genommen, und nun nimmt er mir auch den Segen. Und er sprach: Hast du mir keinen Segen vorbehalten? (1) d.i. der Hinterlistige. (a) 1Mo 25:33

37Isaak antwortete und sprach zu Esau: Sieh, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Wein habe ich ihn versehen. Was kann ich da für dich noch tun, mein Sohn?

38Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur den einen Segen, Vater? Segne mich auch, Vater! Und Esau hob laut zu weinen an.

39Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Sieh, fern vom Fett der Erde soll deine Wohnung sein / und fern vom Tau des Himmels droben. /

40Von deinem Schwerte musst du leben, / und deinem Bruder sollst du dienen. / Doch wird's geschehen: wenn du dich mühst, / wirst du sein Joch von deinem Halse reissen. (a) 2Kön 8:20

41Esau aber ward dem Jakob feind um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte. Und Esau sprach bei sich selbst: Bald kommt die Zeit der Trauer um meinen Vater; dann will ich meinen Bruder Jakob töten.

42Als nun der Rebekka die Worte ihres ältern Sohnes Esau hinterbracht wurden, schickte sie hin und liess ihren jüngern Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Sieh, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten.

43So höre nun auf mich, mein Sohn: mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran, (a) 1Mo 24:29

44und bleibe eine Zeitlang bei ihm, bis deines Bruders Grimm sich legt,

45bis sich der Zorn deines Bruders von dir wendet und er vergisst, was du ihm angetan hast; dann will ich nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren?

46UND Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist das Leben verleidet ob der Hethiterinnen; wenn Jakob auch ein solches Weib nimmt, eine von den Töchtern der Hethiter, eine Einheimische, was soll mir da das Leben? (a) 1Mo 26:34 35

1. Mose 27

1Und es geschah, als Isaak alt geworden und seine Augen zu schwach waren, um zu sehen, da rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er sprach zu ihm: Hier bin ich!

2Und er sprach: Siehe doch, ich bin alt geworden, ich weiß nicht den Tag meines Todes.

3Und nun nimm doch dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, und gehe hinaus aufs Feld und erjage mir ein Wildbret;

4und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, wie ich es gern habe, und bringe es mir her, daß ich esse, damit meine Seele dich segne, ehe ich sterbe.

5Und Rebekka hörte zu, als Isaak zu seinem Sohne Esau redete. Und Esau ging aufs Feld, ein Wildbret zu erjagen, um es heimzubringen.

6Und Rebekka sprach zu ihrem Sohne Jakob und sagte: Siehe, ich habe deinen Vater zu deinem Bruder Esau also reden hören:

7Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, daß ich esse, und daß ich dich vor Jehova segne vor meinem Tode.

8Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme in dem, was ich dich heiße.

9Gehe doch zur Herde und hole mir von dannen zwei gute Ziegenböcklein, und ich will sie zu einem schmackhaften Gericht bereiten für deinen Vater, wie er es gern hat;

10und du sollst es deinem Vater bringen, daß er esse, damit er dich segne vor seinem Tode.

11Da sprach Jakob zu Rebekka, seiner Mutter: Siehe, mein Bruder Esau ist ein haariger Mann, und ich bin ein glatter Mann.

12Vielleicht wird mein Vater mich betasten, und ich werde in seinen Augen sein wie einer, der Spott mit ihm treibt, und ich werde Fluch auf mich bringen und nicht Segen.

13Seine Mutter aber sprach zu ihm: Dein Fluch komme auf mich, mein Sohn! Höre nur auf meine Stimme und gehe, hole mir.

14Und er ging und holte und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein schmackhaftes Gericht, wie sein Vater es gern hatte.

15Und Rebekka nahm die Kleider Esaus, ihres älteren Sohnes, die kostbaren, die bei ihr im Hause waren, und zog sie Jakob, ihrem jüngeren Sohne, an;

16und die Felle der Ziegenböcklein zog sie über seine Hände und über die Glätte seines Halses,

17und sie gab das schmackhafte Gericht und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.

18Und er ging zu seinem Vater hinein und sprach: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?

19Und Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener; ich habe getan, wie du zu mir geredet hast. Stehe doch auf, setze dich und iß von meinem Wildbret, damit deine Seele mich segne.

20Und Isaak sprach zu seinem Sohne: Wie hast du es denn so bald gefunden, mein Sohn? Und er sprach: Weil Jehova, dein Gott, es mir begegnen ließ.

21Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt doch herzu, daß ich dich betaste, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.

22Und Jakob trat hin zu seinem Vater Isaak; und er betastete ihn und sprach: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.

23Und er erkannte ihn nicht, denn seine Hände waren haarig wie die Hände seines Bruders Esau; und er segnete ihn.

24Und er sprach: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Und er sprach: Ich bins.

25Da sprach er: Reiche es mir her, daß ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, damit meine Seele dich segne. Und er reichte es ihm hin, und er aß; und er brachte ihm Wein, und er trank.

26Und sein Vater Isaak sprach zu ihm: Tritt doch herzu und küsse mich, mein Sohn. Und er trat hinzu und küßte ihn;

27und er roch den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das Jehova gesegnet hat.

28Und Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde, und Fülle von Korn und Most!

29Völker sollen dir dienen und Völkerschaften sich vor dir niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder, und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne deiner Mutter! Wer dir flucht, sei verflucht, und wer dich segnet, sei gesegnet!

30Und es geschah, sowie Isaak geendet hatte, Jakob zu segnen, ja, es geschah, als Jakob nur eben von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von seiner Jagd.

31Und auch er bereitete ein schmackhaftes Gericht und brachte es zu seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Mein Vater stehe auf und esse von dem Wildbret seines Sohnes, damit deine Seele mich segne.

32Und sein Vater Isaak sprach zu ihm: Wer bist du? Und er sprach: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborener, Esau.

33Da erschrak Isaak mit großem Schrecken über die Maßen und sprach: Wer war denn der, welcher ein Wildbret erjagt und mir gebracht hat? Und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet sein.

34Als Esau die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit einem großen und bitterlichen Geschrei über die Maßen und sprach zu seinem Vater: Segne mich, auch mich, mein Vater!

35Und er sprach: Dein Bruder ist mit Betrug gekommen und hat deinen Segen weggenommen.

36Da sprach er: Ist es nicht, weil man ihm den Namen Jakob gegeben, daß er mich nun zweimal überlistet hat? Mein Erstgeburtsrecht hat er weggenommen, und siehe, nun hat er meinen Segen weggenommen! Und er sprach: Hast du mir keinen Segen aufbehalten?

37Da antwortete Isaak und sprach zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben, und mit Korn und Most habe ich ihn versehen, und nun, was könnte ich für dich tun, mein Sohn?

38Und Esau sprach zu seinem Vater: Hast du nur diesen einen Segen, mein Vater? Segne mich, auch mich, mein Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte.

39Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Siehe, fern von der Fettigkeit der Erde wird dein Wohnsitz sein und ohne den Tau des Himmels von oben her.

40Und von deinem Schwerte wirst du leben, und deinem Bruder wirst du dienen; und es wird geschehen, wenn du umherschweifst, wirst du sein Joch zerbrechen von deinem Halse.

41Und Esau feindete Jakob an wegen des Segens, womit sein Vater ihn gesegnet hatte; und Esau sprach in seinem Herzen: Es nahen die Tage der Trauer um meinen Vater, dann werde ich meinen Bruder Jakob erschlagen.

42Und es wurden der Rebekka die Worte Esaus, ihres älteren Sohnes, berichtet; und sie sandte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will sich an dir rächen, indem er dich erschlägt.

43Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme und mache dich auf, fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran;

44und bleibe einige Zeit bei ihm, bis der Grimm deines Bruders sich wendet,

45bis der Zorn deines Bruders sich von dir abwendet, und er vergißt, was du ihm getan hast; dann will ich hinsenden und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euer beider zugleich beraubt werden an einem Tage?

46Und Rebekka sprach zu Isaak: Ich bin des Lebens überdrüssig wegen der Töchter Heths; wenn Jakob ein Weib nähme von den Töchtern Heths, wie diese, von den Töchtern des Landes, wozu sollte mir das Leben?

1. Mose 27

1UND es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen trübe wurden, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen ältern Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete ihm: Hier bin ich.

2Da sprach er: Sieh, ich bin alt geworden und weiss nicht, wann ich sterben muss.

3So nimm nun dein Jagdgerät, Köcher und Bogen, geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret;

4dann bereite mir ein gutes Gericht, wie ich es gerne habe, und bring es mir herein zum Essen, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.

5Rebekka aber hörte zu, wie Isaak mit seinem Sohne Esau redete. Als nun Esau aufs Feld ging, für seinen Vater ein Wildbret zu jagen,

6sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Sieh, ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau sagte:

7"Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein gutes Gericht, dass ich esse; dann will ich dich segnen vor dem Angesicht des Herrn, ehe ich sterbe."

8So höre nun, mein Sohn, auf mich und tue, was ich dich heisse:

9Gehe zu der Herde und hole mir von dort zwei schöne Ziegenböcklein; dann will ich deinem Vater ein gutes Gericht bereiten, wie er es gerne hat.

10Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse und dich vor seinem Tode segne.

11Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist behaart, und ich bin glatt.

12Vielleicht könnte mein Vater mich betasten; dann stünde ich vor ihm als einer, der seinen Spott mit ihm treibt, und ich brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.

13Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch komme über mich, mein Sohn! Höre du nur auf mich, geh und hole mir's.

14Da ging er hin, holte die Böcklein und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein gutes Gericht, wie es sein Vater gerne hatte.

15Dann nahm Rebekka die Feierkleider Esaus, ihres ältern Sohnes, die sie bei sich im Hause hatte, und legte sie Jakob, ihrem jüngern Sohne, an.

16Die Felle von den Ziegenböcklein aber tat sie ihm um die Arme und um seinen glatten Hals.

17Dann gab sie das gute Gericht, das sie bereitet hatte, und das Brot ihrem Sohne Jakob in die Hand.

18So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: Vater! Er antwortete: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?

19Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborner; ich habe getan, wie du mir befohlen hast. Setze dich auf und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne.

20Isaak aber sprach zu seinem Sohne: Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden? Er antwortete: Der Herr, dein Gott, hat es mir begegnen lassen.

21Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau seiest oder nicht.

22Nun trat Jakob zu seinem Vater Isaak, und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Arme sind Esaus Arme.

23Und er erkannte ihn nicht; denn seine Arme waren behaart, wie die Arme seines Bruders Esau. So segnete er ihn denn.

24Und er sprach zu ihm: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, das bin ich.

25Da sprach er: So trage mir auf, dass ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, auf dass dich meine Seele segne. Da trug er ihm auf, und er ass; und er brachte ihm auch Wein, und er trank.

26Dann sprach sein Vater Isaak zu ihm: Komm her, mein Sohn, und küsse mich.

27Und er trat herzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes / ist wie der Geruch des Feldes, / das der Herr gesegnet hat. /

28Gott gebe dir vom Tau des Himmels / und vom Fett der Erde / und Korn und Wein die Fülle! /

29Völker sollen dir dienen / und Nationen sich vor dir beugen! / Sei ein Herr über deine Brüder, / und deiner Mutter Söhne sollen sich vor dir beugen! / Verflucht ist, wer dir flucht, / und gesegnet, wer dich segnet! (a) 1Mo 25:23; 12:3

30Als nun Isaak den Segen über Jakob eben vollendet hatte und Jakob kaum von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von der Jagd heim;

31der bereitete auch ein gutes Gericht und trug es seinem Vater hinein. Und er sprach zu seinem Vater: Richte dich auf, Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, auf dass mich deine Seele segne.

32Sein Vater Isaak aber sprach zu ihm: Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborner, Esau.

33Da entsetzte sich Isaak über alle Massen und sprach: Wer war denn der, der ein Wild gejagt und es mir hereingebracht hat? Nun habe ich eben schon gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet bleiben.

34Als Esau die Worte seines Vaters hörte, schrie er gar laut und kläglich auf und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, Vater!

35Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit Hinterlist und hat dir den Segen vorweggenommen.

36Da sprach er: Mit Recht heisst er Jakob; denn er hat mich nun zweimal hintergangen. Die Erstgeburt hat er mir genommen, und nun nimmt er mir auch den Segen. Und er sprach: Hast du mir keinen Segen vorbehalten? (1) d.i. der Hinterlistige. (a) 1Mo 25:33

37Isaak antwortete und sprach zu Esau: Sieh, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Wein habe ich ihn versehen. Was kann ich da für dich noch tun, mein Sohn?

38Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur den einen Segen, Vater? Segne mich auch, Vater! Und Esau hob laut zu weinen an.

39Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Sieh, fern vom Fett der Erde soll deine Wohnung sein / und fern vom Tau des Himmels droben. /

40Von deinem Schwerte musst du leben, / und deinem Bruder sollst du dienen. / Doch wird's geschehen: wenn du dich mühst, / wirst du sein Joch von deinem Halse reissen. (a) 2Kön 8:20

41Esau aber ward dem Jakob feind um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte. Und Esau sprach bei sich selbst: Bald kommt die Zeit der Trauer um meinen Vater; dann will ich meinen Bruder Jakob töten.

42Als nun der Rebekka die Worte ihres ältern Sohnes Esau hinterbracht wurden, schickte sie hin und liess ihren jüngern Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Sieh, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten.

43So höre nun auf mich, mein Sohn: mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran, (a) 1Mo 24:29

44und bleibe eine Zeitlang bei ihm, bis deines Bruders Grimm sich legt,

45bis sich der Zorn deines Bruders von dir wendet und er vergisst, was du ihm angetan hast; dann will ich nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren?

46UND Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist das Leben verleidet ob der Hethiterinnen; wenn Jakob auch ein solches Weib nimmt, eine von den Töchtern der Hethiter, eine Einheimische, was soll mir da das Leben? (a) 1Mo 26:34 35

1. Mose 27:1
GerZurcher

UND es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen trübe wurden, sodass er nicht mehr sehen konnte, da rief er Esau, seinen ältern Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er antwortete ihm: Hier bin ich.

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Und es geschah, als Isaak alt geworden und seine Augen zu schwach waren, um zu sehen, da rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Und er sprach zu ihm: Hier bin ich!

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GerZurcher

Da sprach er: Sieh, ich bin alt geworden und weiss nicht, wann ich sterben muss.

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Und er sprach: Siehe doch, ich bin alt geworden, ich weiß nicht den Tag meines Todes.

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GerZurcher

So nimm nun dein Jagdgerät, Köcher und Bogen, geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret;

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Und nun nimm doch dein Jagdgerät, deinen Köcher und deinen Bogen, und gehe hinaus aufs Feld und erjage mir ein Wildbret;

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GerZurcher

dann bereite mir ein gutes Gericht, wie ich es gerne habe, und bring es mir herein zum Essen, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe.

GerElb1871

und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, wie ich es gern habe, und bringe es mir her, daß ich esse, damit meine Seele dich segne, ehe ich sterbe.

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GerZurcher

Rebekka aber hörte zu, wie Isaak mit seinem Sohne Esau redete. Als nun Esau aufs Feld ging, für seinen Vater ein Wildbret zu jagen,

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Und Rebekka hörte zu, als Isaak zu seinem Sohne Esau redete. Und Esau ging aufs Feld, ein Wildbret zu erjagen, um es heimzubringen.

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GerZurcher

sprach Rebekka zu ihrem Sohne Jakob: Sieh, ich habe gehört, wie dein Vater zu deinem Bruder Esau sagte:

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Und Rebekka sprach zu ihrem Sohne Jakob und sagte: Siehe, ich habe deinen Vater zu deinem Bruder Esau also reden hören:

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"Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein gutes Gericht, dass ich esse; dann will ich dich segnen vor dem Angesicht des Herrn, ehe ich sterbe."

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Bringe mir ein Wildbret und bereite mir ein schmackhaftes Gericht, daß ich esse, und daß ich dich vor Jehova segne vor meinem Tode.

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GerZurcher

So höre nun, mein Sohn, auf mich und tue, was ich dich heisse:

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Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme in dem, was ich dich heiße.

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Gehe zu der Herde und hole mir von dort zwei schöne Ziegenböcklein; dann will ich deinem Vater ein gutes Gericht bereiten, wie er es gerne hat.

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Gehe doch zur Herde und hole mir von dannen zwei gute Ziegenböcklein, und ich will sie zu einem schmackhaften Gericht bereiten für deinen Vater, wie er es gern hat;

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Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse und dich vor seinem Tode segne.

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und du sollst es deinem Vater bringen, daß er esse, damit er dich segne vor seinem Tode.

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GerZurcher

Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Sieh, mein Bruder Esau ist behaart, und ich bin glatt.

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Da sprach Jakob zu Rebekka, seiner Mutter: Siehe, mein Bruder Esau ist ein haariger Mann, und ich bin ein glatter Mann.

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GerZurcher

Vielleicht könnte mein Vater mich betasten; dann stünde ich vor ihm als einer, der seinen Spott mit ihm treibt, und ich brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen.

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Vielleicht wird mein Vater mich betasten, und ich werde in seinen Augen sein wie einer, der Spott mit ihm treibt, und ich werde Fluch auf mich bringen und nicht Segen.

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Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch komme über mich, mein Sohn! Höre du nur auf mich, geh und hole mir's.

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Seine Mutter aber sprach zu ihm: Dein Fluch komme auf mich, mein Sohn! Höre nur auf meine Stimme und gehe, hole mir.

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Da ging er hin, holte die Böcklein und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein gutes Gericht, wie es sein Vater gerne hatte.

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Und er ging und holte und brachte sie seiner Mutter. Und seine Mutter bereitete ein schmackhaftes Gericht, wie sein Vater es gern hatte.

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GerZurcher

Dann nahm Rebekka die Feierkleider Esaus, ihres ältern Sohnes, die sie bei sich im Hause hatte, und legte sie Jakob, ihrem jüngern Sohne, an.

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Und Rebekka nahm die Kleider Esaus, ihres älteren Sohnes, die kostbaren, die bei ihr im Hause waren, und zog sie Jakob, ihrem jüngeren Sohne, an;

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Die Felle von den Ziegenböcklein aber tat sie ihm um die Arme und um seinen glatten Hals.

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und die Felle der Ziegenböcklein zog sie über seine Hände und über die Glätte seines Halses,

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Dann gab sie das gute Gericht, das sie bereitet hatte, und das Brot ihrem Sohne Jakob in die Hand.

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und sie gab das schmackhafte Gericht und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob.

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So ging er zu seinem Vater hinein und sprach: Vater! Er antwortete: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?

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Und er ging zu seinem Vater hinein und sprach: Mein Vater! Und er sprach: Hier bin ich; wer bist du, mein Sohn?

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Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborner; ich habe getan, wie du mir befohlen hast. Setze dich auf und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne.

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Und Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein Erstgeborener; ich habe getan, wie du zu mir geredet hast. Stehe doch auf, setze dich und iß von meinem Wildbret, damit deine Seele mich segne.

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Isaak aber sprach zu seinem Sohne: Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden? Er antwortete: Der Herr, dein Gott, hat es mir begegnen lassen.

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Und Isaak sprach zu seinem Sohne: Wie hast du es denn so bald gefunden, mein Sohn? Und er sprach: Weil Jehova, dein Gott, es mir begegnen ließ.

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GerZurcher

Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau seiest oder nicht.

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Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt doch herzu, daß ich dich betaste, mein Sohn, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.

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Nun trat Jakob zu seinem Vater Isaak, und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Arme sind Esaus Arme.

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Und Jakob trat hin zu seinem Vater Isaak; und er betastete ihn und sprach: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.

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Und er erkannte ihn nicht; denn seine Arme waren behaart, wie die Arme seines Bruders Esau. So segnete er ihn denn.

GerElb1871

Und er erkannte ihn nicht, denn seine Hände waren haarig wie die Hände seines Bruders Esau; und er segnete ihn.

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Und er sprach zu ihm: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, das bin ich.

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Und er sprach: Bist du wirklich mein Sohn Esau? Und er sprach: Ich bins.

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GerZurcher

Da sprach er: So trage mir auf, dass ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, auf dass dich meine Seele segne. Da trug er ihm auf, und er ass; und er brachte ihm auch Wein, und er trank.

GerElb1871

Da sprach er: Reiche es mir her, daß ich esse von dem Wildbret meines Sohnes, damit meine Seele dich segne. Und er reichte es ihm hin, und er aß; und er brachte ihm Wein, und er trank.

26
GerZurcher

Dann sprach sein Vater Isaak zu ihm: Komm her, mein Sohn, und küsse mich.

GerElb1871

Und sein Vater Isaak sprach zu ihm: Tritt doch herzu und küsse mich, mein Sohn. Und er trat hinzu und küßte ihn;

27
GerZurcher

Und er trat herzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes / ist wie der Geruch des Feldes, / das der Herr gesegnet hat. /

GerElb1871

und er roch den Geruch seiner Kleider, und er segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das Jehova gesegnet hat.

28
GerZurcher

Gott gebe dir vom Tau des Himmels / und vom Fett der Erde / und Korn und Wein die Fülle! /

GerElb1871

Und Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde, und Fülle von Korn und Most!

29
GerZurcher

Völker sollen dir dienen / und Nationen sich vor dir beugen! / Sei ein Herr über deine Brüder, / und deiner Mutter Söhne sollen sich vor dir beugen! / Verflucht ist, wer dir flucht, / und gesegnet, wer dich segnet! (a) 1Mo 25:23; 12:3

GerElb1871

Völker sollen dir dienen und Völkerschaften sich vor dir niederbeugen! Sei Herr über deine Brüder, und vor dir sollen sich niederbeugen die Söhne deiner Mutter! Wer dir flucht, sei verflucht, und wer dich segnet, sei gesegnet!

30
GerZurcher

Als nun Isaak den Segen über Jakob eben vollendet hatte und Jakob kaum von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von der Jagd heim;

GerElb1871

Und es geschah, sowie Isaak geendet hatte, Jakob zu segnen, ja, es geschah, als Jakob nur eben von seinem Vater Isaak hinausgegangen war, da kam sein Bruder Esau von seiner Jagd.

31
GerZurcher

der bereitete auch ein gutes Gericht und trug es seinem Vater hinein. Und er sprach zu seinem Vater: Richte dich auf, Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, auf dass mich deine Seele segne.

GerElb1871

Und auch er bereitete ein schmackhaftes Gericht und brachte es zu seinem Vater und sprach zu seinem Vater: Mein Vater stehe auf und esse von dem Wildbret seines Sohnes, damit deine Seele mich segne.

32
GerZurcher

Sein Vater Isaak aber sprach zu ihm: Wer bist du? Er antwortete: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborner, Esau.

GerElb1871

Und sein Vater Isaak sprach zu ihm: Wer bist du? Und er sprach: Ich bin dein Sohn, dein Erstgeborener, Esau.

33
GerZurcher

Da entsetzte sich Isaak über alle Massen und sprach: Wer war denn der, der ein Wild gejagt und es mir hereingebracht hat? Nun habe ich eben schon gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet bleiben.

GerElb1871

Da erschrak Isaak mit großem Schrecken über die Maßen und sprach: Wer war denn der, welcher ein Wildbret erjagt und mir gebracht hat? Und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet; er wird auch gesegnet sein.

34
GerZurcher

Als Esau die Worte seines Vaters hörte, schrie er gar laut und kläglich auf und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, Vater!

GerElb1871

Als Esau die Worte seines Vaters hörte, da schrie er mit einem großen und bitterlichen Geschrei über die Maßen und sprach zu seinem Vater: Segne mich, auch mich, mein Vater!

35
GerZurcher

Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit Hinterlist und hat dir den Segen vorweggenommen.

GerElb1871

Und er sprach: Dein Bruder ist mit Betrug gekommen und hat deinen Segen weggenommen.

36
GerZurcher

Da sprach er: Mit Recht heisst er Jakob; denn er hat mich nun zweimal hintergangen. Die Erstgeburt hat er mir genommen, und nun nimmt er mir auch den Segen. Und er sprach: Hast du mir keinen Segen vorbehalten? (1) d.i. der Hinterlistige. (a) 1Mo 25:33

GerElb1871

Da sprach er: Ist es nicht, weil man ihm den Namen Jakob gegeben, daß er mich nun zweimal überlistet hat? Mein Erstgeburtsrecht hat er weggenommen, und siehe, nun hat er meinen Segen weggenommen! Und er sprach: Hast du mir keinen Segen aufbehalten?

37
GerZurcher

Isaak antwortete und sprach zu Esau: Sieh, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben; mit Korn und Wein habe ich ihn versehen. Was kann ich da für dich noch tun, mein Sohn?

GerElb1871

Da antwortete Isaak und sprach zu Esau: Siehe, ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt und alle seine Brüder ihm zu Knechten gegeben, und mit Korn und Most habe ich ihn versehen, und nun, was könnte ich für dich tun, mein Sohn?

38
GerZurcher

Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur den einen Segen, Vater? Segne mich auch, Vater! Und Esau hob laut zu weinen an.

GerElb1871

Und Esau sprach zu seinem Vater: Hast du nur diesen einen Segen, mein Vater? Segne mich, auch mich, mein Vater! Und Esau erhob seine Stimme und weinte.

39
GerZurcher

Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Sieh, fern vom Fett der Erde soll deine Wohnung sein / und fern vom Tau des Himmels droben. /

GerElb1871

Da antwortete sein Vater Isaak und sprach zu ihm: Siehe, fern von der Fettigkeit der Erde wird dein Wohnsitz sein und ohne den Tau des Himmels von oben her.

40
GerZurcher

Von deinem Schwerte musst du leben, / und deinem Bruder sollst du dienen. / Doch wird's geschehen: wenn du dich mühst, / wirst du sein Joch von deinem Halse reissen. (a) 2Kön 8:20

GerElb1871

Und von deinem Schwerte wirst du leben, und deinem Bruder wirst du dienen; und es wird geschehen, wenn du umherschweifst, wirst du sein Joch zerbrechen von deinem Halse.

41
GerZurcher

Esau aber ward dem Jakob feind um des Segens willen, mit dem ihn sein Vater gesegnet hatte. Und Esau sprach bei sich selbst: Bald kommt die Zeit der Trauer um meinen Vater; dann will ich meinen Bruder Jakob töten.

GerElb1871

Und Esau feindete Jakob an wegen des Segens, womit sein Vater ihn gesegnet hatte; und Esau sprach in seinem Herzen: Es nahen die Tage der Trauer um meinen Vater, dann werde ich meinen Bruder Jakob erschlagen.

42
GerZurcher

Als nun der Rebekka die Worte ihres ältern Sohnes Esau hinterbracht wurden, schickte sie hin und liess ihren jüngern Sohn Jakob rufen und sprach zu ihm: Sieh, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten.

GerElb1871

Und es wurden der Rebekka die Worte Esaus, ihres älteren Sohnes, berichtet; und sie sandte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will sich an dir rächen, indem er dich erschlägt.

43
GerZurcher

So höre nun auf mich, mein Sohn: mache dich auf und fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran, (a) 1Mo 24:29

GerElb1871

Und nun, mein Sohn, höre auf meine Stimme und mache dich auf, fliehe zu meinem Bruder Laban nach Haran;

44
GerZurcher

und bleibe eine Zeitlang bei ihm, bis deines Bruders Grimm sich legt,

GerElb1871

und bleibe einige Zeit bei ihm, bis der Grimm deines Bruders sich wendet,

45
GerZurcher

bis sich der Zorn deines Bruders von dir wendet und er vergisst, was du ihm angetan hast; dann will ich nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euch beide an einem Tag verlieren?

GerElb1871

bis der Zorn deines Bruders sich von dir abwendet, und er vergißt, was du ihm getan hast; dann will ich hinsenden und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich euer beider zugleich beraubt werden an einem Tage?

46
GerZurcher

UND Rebekka sprach zu Isaak: Mir ist das Leben verleidet ob der Hethiterinnen; wenn Jakob auch ein solches Weib nimmt, eine von den Töchtern der Hethiter, eine Einheimische, was soll mir da das Leben? (a) 1Mo 26:34 35

GerElb1871

Und Rebekka sprach zu Isaak: Ich bin des Lebens überdrüssig wegen der Töchter Heths; wenn Jakob ein Weib nähme von den Töchtern Heths, wie diese, von den Töchtern des Landes, wozu sollte mir das Leben?

Verständnis von Zürcher Bibel vs Elberfelder 1871 in 1. Mose 27

Zürcher Bibel (GerZurcher)

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Mose 27 in der Zürcher Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Mose 27:16

GerZurcher

"Die Felle von den Ziegenböcklein aber tat sie ihm um die Arme und um seinen glatten Hals."

GerElb1871

"und die Felle der Ziegenböcklein zog sie über seine Hände und über die Glätte seines Halses,"

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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