Sprüche 6 Vergleich: Textbibel vs Schlachter 1951
Sprüche 6
1Mein Sohn, bist du Bürge geworden für deinen Nächsten, hast du für einen anderen deinen Handschlag gegeben,
2bist du verstrickt durch die Reden deines Mundes, hast dich fangen lassen mit den Reden deines Mundes:
3so thue doch dieses, mein Sohn, daß du dich errettest - denn du bist in die Gewalt deines Nächsten geraten - gehe hin, wirf dich nieder und bestürme deinen Nächsten.
4Gönne deinen Augen keinen Schlaf, noch deinen Wimpern Schlummer.
5Errette dich wie eine Gazelle aus seiner Gewalt, wie ein Vogel aus der Gewalt des Vogelstellers.
6Gehe hin zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Weise an, daß du klug werdest!
7Obwohl sie keinen Fürsten hat, keinen Amtmann oder Gebieter,
8bereitet sie doch im Sommer ihr Brot, sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
9Wie lange, Fauler, willst du liegen? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10Ja, noch ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, noch ein wenig die Hände ineinander schlagen, um zu ruhn:
11So kommt wie ein Landstreicher die Armut über dich und der Mangel wie ein gewappneter Mann!
12Ein nichtsnutziger Mensch, ein heilloser Mann ist, wer mit Falschheit des Mundes wandelt,
13wer mit seinen Augen blinzelt, mit seinen Füßen deutet, mit seinen Fingern Zeichen giebt,
14in dessen Herzen Verkehrtheit ist, der zu jeder Zeit Böses ersinnt, Zänkereien anrichtet.
15Darum wird urplötzlich Unglück über ihn kommen, plötzlich wird er unheilbar zerschellen.
16Sechs Stücke sind's, die Jahwe haßt, und sieben sind ihm ein Greuel:
17Stolze Augen, eine falsche Zunge und Hände die unschuldiges Blut vergießen,
18ein Herz, das arge Tücke ersinnt, Füße, die behende zu bösem Thun eilen,
19wer Lügen vorbringt als falscher Zeuge und wer zwischen Brüdern Zänkereien anrichtet. Warnung vor den buhlerischen Künsten des ehebrecherischen Weibes.
20Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter.
21Binde sie dir immerdar aufs Herz, knüpfe sie dir um den Hals.
22Wenn du gehst, möge sie dich geleiten; wenn du dich legst, möge sie über dich wachen, und wenn du aufwachst, möge sie dich anreden.
23Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Weisung ein Licht, und ein Weg zum Leben sind die Rügen der Zucht,
24daß du bewahrt werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Auswärtigen.
25Laß dich in deinem Herzen nicht nach ihrer Schönheit gelüsten, noch fange sie dich mit ihren Wimpern.
26Denn durch ein Hurenweib kommt man herunter bis auf einen Laib Brot, aber eine Ehefrau erjagt ein edles Leben.
27Kann wohl jemand Feuer in seinem Busen holen, ohne daß seine Kleider brennen?
28Oder kann jemand auf glühenden Kohlen gehen, ohne daß seine Füße wund gebrannt würden?
29Also ergeht's dem, der zu seines Nächsten Weib eingeht; keiner, der sie berührt, bleibt ungestraft.
30Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um seine Gier zu stillen, weil ihn hungert;
31und wenn er ertappt wird, kann er's siebenfältig ersetzen, kann alles Gut seines Hauses hingeben.
32Wer aber mit einem Weibe die Ehe bricht, ist unsinnig; nur wer sich selbst ins Verderben bringen will, thut solches.
33Schaden und Schande gewinnt er, und seine Schmach ist unauslöschlich.
34Denn Eifersucht ist unversöhnlicher Mannesgrimm, und am Tage der Rache schont er nicht.
35Keinerlei Lösegeld kann ihn günstig stimmen; er giebt sich nicht zufrieden, ob du auch viel schenken wolltest.
Sprüche 6
1Mein Sohn, hast du dich für deinen Nächsten verbürgt, für einen Fremden dich durch Handschlag verpflichtet;
2bist du durch ein mündliches Versprechen gebunden, gefangen durch die Reden deines Mundes,
3so tue doch das, mein Sohn: Rette dich; denn du bist in die Hand deines Nächsten geraten! Darum gehe hin, wirf dich vor ihm nieder und bestürme deinen Nächsten.
4Gönne deinen Augen keinen Schlaf und deinen Augenlidern keinen Schlummer!
5Rette dich aus seiner Hand wie eine Gazelle und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers!
6Gehe hin zur Ameise, du Fauler, siehe ihre Weise an und lerne:
7obwohl sie keinen Fürsten, noch Hauptmann, noch Herrscher hat,
8bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
9Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10«Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen»:
11so holt dich die Armut ein wie ein Schnelläufer, und der Mangel wie ein Leichtbewaffneter!
12Ein Taugenichts, ein nichtswürdiger Mensch ist, wer falsche Reden führt
13und dabei mit seinen Augen blinzelt, Kratzfüße macht und die Hände reibt.
14Verkehrtheit ist in seinem Herzen; er schmiedet allezeit Böses, richtet Zänkereien an.
15Darum wird sein Schicksal plötzlichüber ihn kommen, augenblicklich wird er zusammenbrechen, unrettbar.
16Diese sechs[Stücke] haßt der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:
17stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
18ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen,
19ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und wer Zwietracht zwischen Brüder wirft.
20Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter!
21Binde sie beständig auf dein Herz, hänge sie um deinen Hals;
22auf deinen Gängen sollen sie dich geleiten, auf deinem Lager dich behüten und wenn du aufstehst, dir in den Sinn kommen!
23Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Lehre ist ein Licht, Zucht und Vermahnung sind ein Weg des Lebens.
24Sie sollen dich bewahren vor dem schlechten Weib, vor der glatten Zunge der Fremden;
25daß du in deinem Herzen nicht nach ihrer Schönheit begehrest und sie dich nicht fange mit ihren Augenwimpern.
26Denn um einer Hure willen kommt man an den Bettelstab, und eines andern Weib gefährdet die teure Seele!
27Kann jemand Feuer in seinem Busen tragen, ohne daß seine Kleider in Brand geraten?
28Oder kann einer auf glühenden Kohlen laufen, ohne die Füße zu verbrennen?
29Also geht auch keiner ungestraft zu seines Nächsten Eheweib und rührt sie an!
30Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um sein Leben zu fristen, wenn er Hunger hat;
31wird er ertappt, so muß er siebenfach bezahlen und alles hergeben, was er im Hause hat;
32wer aber ein Weib zum Ehebruch verführt, der ist ein herzloser Mensch; er ruiniert seine eigene Seele, indem er solches tut.
33Schläge und Schmach werden ihn treffen, und seine Schande ist nicht auszutilgen;
34denn der Zorn des Mannes glüht, und am Tage der Rache wird er nicht schonen;
35er sieht kein Lösegeld an und läßt sich durch das größte Geschenk nicht besänftigen.
Verständnis von Textbibel vs Schlachter 1951 in Sprüche 6
Textbibel (GerTextbibel)
Wissenschaftlich orientierte Übersetzung für Bibelstudienzwecke.
Schlachter 1951
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 6 in der Textbibel und Schlachter 1951. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 6:16
"Sechs Stücke sind's, die Jahwe haßt, und sieben sind ihm ein Greuel:"
"Diese sechs[Stücke] haßt der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:"
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53





