Psalmen 89 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545
Psalmen 89
1Eine Unterweisung. Von Etan, dem Esrachiten: Die Gnadenerweisungen des HERRN will ich ewiglich besingen und seine Wahrheit mit meinem Munde verkündigen von Geschlecht zu Geschlecht.
2Und zwar sage ich: Auf ewig wird die Gnade gebaut, in den Himmeln bestätigst du deine Treue:
3«Ich habe mit meinem Auserwählten einen Bund geschlossen, habe meinem Knecht David geschworen:
4Auf ewig will ich deinen Samen bestätigen und für alle Geschlechter bauen deinen Thron!»(Pause.)
5Und die Himmel werden deine Wundertat preisen, o HERR, ja, deine Treue in der Gemeinde der Heiligen!
6Denn wer in den Wolken ist dem HERRN zu vergleichen, wer ist dem HERRNähnlich unter den Göttersöhnen?
7Gott ist sehr schrecklich im Kreise der Heiligen und furchtbarüber alle um ihn her.
8HERR, Gott der Heerscharen, wer ist mächtig wie du? Und deine Treue ist um dich her!
9Du herrschestüber das stolze Meer; wenn sich seine Wellen erheben, so glättest du sie.
10Du hast Rahab wie einen Erschlagenen zermalmt, mit deinem starken Arm zerstreutest du deine Feinde.
11Dein ist der Himmel, dir gehört auch die Erde, der Weltkreis und was ihn erfüllt; du hast es alles gegründet.
12Norden und Süden hast du erschaffen, Tabor und Hermon jauchzen ob deines Namens.
13Du hast einen Arm voll Kraft, stark ist deine Hand, hoch erhoben deine Rechte.
14Recht und Gerechtigkeit sind deines Thrones Feste, Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her.
15Wohl dem Volk, das den Jubelschall kennt! O HERR, im Lichte deines Angesichts werden sie wandeln.
16Ob deines Namens frohlocken sie allezeit und sind erhoben durch deine Gerechtigkeit;
17denn du bist ihr mächtiger Ruhm und durch deine Huld wird unser Horn erhöht.
18Denn vom HERRN kommt unser Schild und vom Heiligen Israels unser König.
19Damals redetest du durch ein Gesicht mit deinen Frommen und sprachst:«Ich habe die Hilfe einem Heldenübertragen, einen Auserwählten aus dem Volk erhöht;
20ich habe meinen Knecht David gefunden und ihn mit meinem heiligenÖl gesalbt;
21meine Hand soll beständig mit ihm sein, und mein Arm soll ihn stärken.
22Kein Feind soll ihnüberlisten und kein Ruchloser ihn unterdrücken;
23sondern ich will seine Widersacher vor ihm zermalmen und seine Hasser schlagen;
24aber meine Treue und Gnade sollen mit ihm sein, und in meinem Namen soll sein Horn sich erheben.
25Und ich will seine Hand ins Meer tauchen und seine Rechte in die Ströme.
26Er wird zu mir rufen: Du bist mein Vater, mein Gott und der Fels meines Heils.
27Und ich will ihn zum Erstgeborenen machen, zum Höchsten der Könige auf Erden.
28Auf ewig bewahre ich ihm meine Gnade, und mein Bund soll ihm festbleiben.
29Und ich setze seinen Samen auf ewig ein und mache seinen Thron wie die Tage des Himmels.
30Wenn seine Söhne mein Gesetz verlassen und nicht in meinen Verordnungen wandeln,
31wenn sie meine Satzungen entheiligen und meine Gebote nicht beachten,
32so will ich ihre Sünden mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Schlägen;
33aber meine Gnade will ich ihm nicht entziehen und meine Treue nicht verleugnen;
34meinen Bund will ich nicht ungültig machen und nichtändern, wasüber meine Lippen gekommen ist.
35Einmal habe ich bei meiner Heiligkeit geschworen; sollte ich David belügen?
36Sein Same soll ewig bleiben und sein Thron wie die Sonne vor mir;
37wie der Mond soll er ewig bestehen und wie der Zeuge in den Wolken zuverlässig sein!»(Pause.)
38Und doch hast du verstoßen und verworfen und bist zornig gewordenüber deinen Gesalbten!
39Du verachtest den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden;
40du hast alle seine Mauern zerrissen und seine Festungen in Trümmer gelegt;
41es berauben ihn alle, die vorüberziehen, er ist seinen Nachbarn zum Gespött;
42du hast die rechte Hand seiner Widersacher erhöht, hast allen seinen Feinden Freude gemacht;
43du ließest zurückweichen sein scharfes Schwert und schenktest ihm keinen Sieg im Krieg;
44du hast seinem Glanz ein Ende gemacht und seinen Thron zu Boden gestürzt;
45du hast die Tage seiner Jugend verkürzt und ihn mit Schande bedeckt.(Pause.)
46Wie lange, o HERR, willst du dich so verbergen? Soll dein Zorn stets wie Feuer brennen?
47Gedenke mein! Was ist das Leben? Warum willst du alle Menschenkinder vergeblich erschaffen haben?
48Wo ist einer, der den Tod nicht sähe und seine Seele erretten könnte von des Totenreichs Gewalt?(Pause.)
49Wo sind, o Herr, deine frühern Gnadenerweise, die du dem David in deiner Treue zugeschworen hast?
50Gedenke, o Herr, der Schmach, die deinen Knechten angetan wird, daß ich in meinem Busen den Hohn der vielen Völker trage,
51womit deine Feinde dich, HERR, schmähen, womit sie schmähen die Fußstapfen deines Gesalbten!
52Gepriesen sei der HERR ewiglich! Amen, Amen!
Psalmen 89
1Eine Unterweisung Ethans, des Esrahiten.
2Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Wahrheit verkündigen mit meinem Munde für und für,
3und sage also: Daß eine ewige Gnade wird aufgehen, und du wirst deine Wahrheit treulich halten im Himmel.
4Ich habe einen Bund gemacht mit meinem Auserwählten, ich habe David, meinem Knechte, geschworen:
5Ich will dir ewiglich Samen verschaffen und deinen Stuhl bauen für und für. Sela.
6Und die Himmel werden, HERR, deine Wunder preisen und deine Wahrheit in der Gemeine der Heiligen.
7Denn wer mag in den Wolken dem HERRN gleich gelten und gleich sein unter den Kindern der Götter dem HERRN?
8Gott ist fast mächtig in der Sammlung der Heiligen und wunderbarlich über alle, die um ihn sind.
9HERR, Gott, Zebaoth, wer ist wie du, ein mächtiger Gott? Und deine Wahrheit ist um dich her.
10Du herrschest über das ungestüme Meer; du stillest seine Wellen, wenn sie sich erheben.
11Du schlägst Rahab zu Tode; du zerstreuest deine Feinde mit deinem starken Arm.
12Himmel und Erde ist dein; du hast gegründet den Erdboden, und was drinnen ist.
13Mitternacht und Mittag hast du geschaffen; Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen.
14Du hast einen gewaltigen Arm; stark ist deine Hand und hoch ist deine Rechte.
15Gerechtigkeit und Gericht ist deines Stuhls Festung; Gnade und Wahrheit sind vor deinem Angesichte.
16Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln.
17Sie werden über deinem Namen täglich fröhlich sein und in deiner Gerechtigkeit herrlich sein.
18Denn du bist der Ruhm ihrer Stärke und durch deine Gnade wirst du unser Horn erhöhen.
19Denn der HERR ist unser Schild, und der Heilige in Israel ist unser König.
20Dazumal redetest du im Gesichte zu deinem Heiligen und sprachest: Ich habe einen Held erwecket, der helfen soll; ich habe erhöhet einen Auserwählten aus dem Volk;
21ich habe funden meinen Knecht David, ich habe ihn gesalbet mit meinem heiligen Öle.
22Meine Hand soll ihn erhalten, und mein Arm soll ihn stärken.
23Die Feinde sollen ihn nicht überwältigen, und die Ungerechten sollen ihn nicht dämpfen,
24sondern ich will seine Widersacher schlagen vor ihm her, und die ihn hassen, will ich plagen.
25Aber meine Wahrheit und Gnade soll bei ihm sein, und sein Horn soll in meinem Namen erhaben werden.
26Ich will seine Hand ins Meer stellen und seine Rechte in die Wasser.
27Er wird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott und Hort, der mir hilft.
28Und ich will ihn zum ersten Sohn machen, allerhöchst unter den Königen auf Erden.
29Ich will ihm ewiglich behalten meine Gnade, und mein Bund soll ihm fest bleiben.
30Ich will ihm ewiglich Samen geben und seinen Stuhl, solange der Himmel währet, erhalten.
31Wo aber seine Kinder mein Gesetz verlassen und in meinen Rechten nicht wandeln,
32so sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten,
33will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen.
34Aber meine Gnade will ich nicht von ihm wenden und meine Wahrheit nicht lassen fehlen.
35Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.
36Ich habe einst geschworen bei meiner Heiligkeit: Ich will David nicht lügen.
37Sein Same soll ewig sein und sein Stuhl vor mir wie die Sonne;
38wie der Mond soll er ewiglich erhalten sein und gleichwie der Zeuge in den Wolken gewiß sein. Sela.
39Aber nun verstößest du und verwirfest und zürnest mit deinem Gesalbten.
40Du verstörest den Bund deines Knechtes und trittst seine Krone zu Boden.
41Du zerreißest alle seine Mauern und lässest seine Festen zerbrechen.
42Es rauben ihn alle, die vorübergehen; er ist seinen Nachbarn ein Spott worden.
43Du erhöhest die Rechte seiner Widerwärtigen und erfreuest alle seine Feinde.
44Auch hast du die Kraft seines Schwerts weggenommen und lässest ihn nicht siegen im Streit.
45Du zerstörest seine Reinigkeit und wirfest seinen Stuhl zu Boden.
46Du verkürzest die Zeit seiner Jugend und bedeckest ihn mit Hohn. Sela.
47HERR, wie lange willst du dich so gar verbergen und deinen Grimm wie Feuer brennen lassen?
48Gedenke, wie kurz mein Leben ist! Warum willst du alle Menschen umsonst geschaffen haben?
49Wo ist jemand, der da lebet und den Tod nicht sehe, der seine Seele errette aus der Hölle Hand? Sela.
50HERR, wo ist deine vorige Gnade, die du David geschworen hast in deiner Wahrheit?
51Gedenke, HERR, an die Schmach deiner Knechte, die ich trage in meinem Schoß von so vielen Völkern allen,
52damit dich, HERR, deine Feinde schmähen, damit sie schmähen die Fußtapfen deines Gesalbten.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Psalmen 89
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Luther 1545
Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 89 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 89:16
"Ob deines Namens frohlocken sie allezeit und sind erhoben durch deine Gerechtigkeit;"
"Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Matthäus 5
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





