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Hiob 6 Vergleich: Schlachter 1951 vs Luther 1545

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Hiob 6

1Da antwortete Hiob und sprach:

2O daß mein Unmut und mein Unglück gegeneinander abgewogen und zugleich auf eine Waage gelegt würden!

3Denn nun ist es schwerer als Meeressand; darum sind meine Reden so verwirrt.

4Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, mein Geist saugt ihr Gift; die Schrecken Gottes bestürmen mich.

5Schreit auch ein Wildesel beim Gras, brüllt auch ein Ochse, wenn er Futter hat?

6Kann man auch Fades essen ohne Salz, findet man am Eiweiß irgendwelchen Geschmack?

7Was meine Seele zu berühren verschmähte, das ist jetzt mein täglich Brot!

8O daß doch käme, was ich wünsche, und Gott meine Hoffnung erfüllte:

9daß es doch Gott gefiele, mich zu zermalmen, seine Hand auszustrecken und mich abzuschneiden!

10So bliebe mir noch der Trost(worüber ich frohlocken würde im schonungslosen Schmerz), daß ich von den Worten des Heiligen nicht abgefallen bin!

11Wie groß ist denn meine Kraft, daß ich noch ausharren, und wann kommt mein Ende, daß meine Seele sich gedulden soll?

12Ist mir denn der Steine Kraft gegeben, ist dies mein Fleisch etwa von Erz?

13Bin ich denn nicht hilflos und des Heils beraubt?

14Dem Verzagten soll sein Freund Mitleid erzeigen, selbst wenn er von der Furcht des Allmächtigen lassen sollte.

15Meine Brüder trügen wie ein Wildbach, wie das Bett der Wildbäche, dieüberlaufen,

16welche trübe werden vom Eis, wenn der Schnee sich darin birgt,

17die aber versiegen zur Zeit der Sommerglut und von ihrem Ort verschwinden, wenn es heiß wird.

18Es biegen ab von ihrem Wege die Karawanen, ziehen in die Wüste und verirren sich;

19es schauen sie die Karawanen Themas, die Reisegesellschaften Sebas hoffen auf sie.

20Aber sie werden in ihrer Hoffnung zuschanden; wenn sie dorthin kommen, sind sie enttäuscht.

21So seid auch ihr mir jetzt geworden; ihr schauet Schreckliches und fürchtet euch davor!

22Habe ich gesagt:«Gebet mir etwas!» oder«Bringt mir etwas von eurem Vermögen her;

23rettet mich aus der Hand des Feindes und erlöset mich von des Tyrannen Hand?»

24Belehret mich, so will ich schweigen,

25weiset mir nach, wo ich gefehlt! O wie eindringlich sind die Reden der Wahrheit! Aber was bringen eure Zurechtweisungen zu-recht?

26Gedenket ihr Worte zu bekritteln und haltet die Reden eines Verzweifelten für Wind?

27Ja, ihr werfet das Losüber eine Waise und verhandelt euren Freund!

28Und nun seid doch so gefällig und schaut mich an, ob ich euch ins Angesicht lügen werde!

29Kehret um, tut nicht Unrecht! Ja, kehret um! noch bin ich im Recht!

30Ist denn Unrecht auf meiner Zunge, oder unterscheidet mein Gaumen nicht, was verderblich ist?

Hiob 6

1Hiob antwortete und sprach:

2Wenn man meinen Jammer wöge und mein Leiden zusammen in eine Waage legte,

3so würde es schwerer sein denn Sand am Meer; darum ist's umsonst, was ich rede.

4Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, derselben Grimm säuft aus meinen Geist, und die Schrecknisse Gottes sind auf mich gerichtet.

5Das Wild schreiet nicht, wenn es Gras hat; der Ochse blöket nicht, wenn er sein Futter hat.

6Kann man auch essen, das ungesalzen ist? Oder wer mag kosten das Weiße um den Dotter?

7Was meiner Seele widerte anzurühren, das ist meine Speise vor Schmerzen.

8O daß meine Bitte geschähe, und Gott gäbe mir, wes ich hoffe!

9Daß Gott anfinge und zerschlüge mich und ließe seine Hand gehen und zerscheiterte mich!

10So hätte ich noch Trost und wollte bitten in meiner Krankheit, daß er nur nicht schonete. Habe ich doch nicht verleugnet die Rede des Heiligen.

11Was ist meine Kraft, daß ich möge beharren? und welch ist mein Ende, daß meine Seele geduldig sollte sein?

12Ist doch meine Kraft nicht steinern, so ist mein Fleisch nicht ehern.

13Habe ich doch nirgend keine Hilfe, und mein Vermögen ist weg.

14Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten weigert, der verlässet des Allmächtigen Furcht.

15Meine Brüder gehen verächtlich vor mir über, wie ein Bach, wie die Wasserströme vorüberfließen.

16Doch, welche sich vor dem Reif scheuen, über die wird der Schnee fallen.

17Zur Zeit, wenn sie die Hitze drücken wird, werden sie verschmachten, und wenn es heiß wird, werden sie vergehen von ihrer Stätte.

18Ihr Weg gehet beiseit aus; sie treten auf das Ungebahnte und werden umkommen.

19Sie sehen auf die Wege Themas; auf die Pfade Reicharabias warten sie.

20Aber sie werden zuschanden werden, wenn's am sichersten ist, und sich schämen müssen, wenn sie dahin kommen.

21Denn ihr seid nun zu mir kommen; und weil ihr Jammer sehet, fürchtet ihr euch.

22Habe ich auch gesagt: Bringet her und von eurem Vermögen schenket mir

23und errettet mich aus der Hand des Feindes und erlöset mich von der Hand der Tyrannen?

24Lehret mich, ich will schweigen; und was ich nicht weiß, das unterweiset mich.

25Warum tadelt ihr die rechte Rede? Wer ist unter euch, der sie strafen könnte?

26Ihr erdenket Worte, daß ihr nur strafet, und daß ihr nur paustet Worte, die mich verzagt machen sollen.

27Ihr fallet über einen armen Waisen und grabet eurem Nächsten Gruben.

28Doch weil ihr habt angehoben, sehet auf mich, ob ich vor euch mit Lügen bestehen werde.

29Antwortet, was recht ist; meine Antwort wird noch recht bleiben.

30Was gilt's, ob meine Zunge unrecht habe und mein Mund Böses vorgebe?

Hiob 6

1Da antwortete Hiob und sprach:

2O daß mein Unmut und mein Unglück gegeneinander abgewogen und zugleich auf eine Waage gelegt würden!

3Denn nun ist es schwerer als Meeressand; darum sind meine Reden so verwirrt.

4Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, mein Geist saugt ihr Gift; die Schrecken Gottes bestürmen mich.

5Schreit auch ein Wildesel beim Gras, brüllt auch ein Ochse, wenn er Futter hat?

6Kann man auch Fades essen ohne Salz, findet man am Eiweiß irgendwelchen Geschmack?

7Was meine Seele zu berühren verschmähte, das ist jetzt mein täglich Brot!

8O daß doch käme, was ich wünsche, und Gott meine Hoffnung erfüllte:

9daß es doch Gott gefiele, mich zu zermalmen, seine Hand auszustrecken und mich abzuschneiden!

10So bliebe mir noch der Trost(worüber ich frohlocken würde im schonungslosen Schmerz), daß ich von den Worten des Heiligen nicht abgefallen bin!

11Wie groß ist denn meine Kraft, daß ich noch ausharren, und wann kommt mein Ende, daß meine Seele sich gedulden soll?

12Ist mir denn der Steine Kraft gegeben, ist dies mein Fleisch etwa von Erz?

13Bin ich denn nicht hilflos und des Heils beraubt?

14Dem Verzagten soll sein Freund Mitleid erzeigen, selbst wenn er von der Furcht des Allmächtigen lassen sollte.

15Meine Brüder trügen wie ein Wildbach, wie das Bett der Wildbäche, dieüberlaufen,

16welche trübe werden vom Eis, wenn der Schnee sich darin birgt,

17die aber versiegen zur Zeit der Sommerglut und von ihrem Ort verschwinden, wenn es heiß wird.

18Es biegen ab von ihrem Wege die Karawanen, ziehen in die Wüste und verirren sich;

19es schauen sie die Karawanen Themas, die Reisegesellschaften Sebas hoffen auf sie.

20Aber sie werden in ihrer Hoffnung zuschanden; wenn sie dorthin kommen, sind sie enttäuscht.

21So seid auch ihr mir jetzt geworden; ihr schauet Schreckliches und fürchtet euch davor!

22Habe ich gesagt:«Gebet mir etwas!» oder«Bringt mir etwas von eurem Vermögen her;

23rettet mich aus der Hand des Feindes und erlöset mich von des Tyrannen Hand?»

24Belehret mich, so will ich schweigen,

25weiset mir nach, wo ich gefehlt! O wie eindringlich sind die Reden der Wahrheit! Aber was bringen eure Zurechtweisungen zu-recht?

26Gedenket ihr Worte zu bekritteln und haltet die Reden eines Verzweifelten für Wind?

27Ja, ihr werfet das Losüber eine Waise und verhandelt euren Freund!

28Und nun seid doch so gefällig und schaut mich an, ob ich euch ins Angesicht lügen werde!

29Kehret um, tut nicht Unrecht! Ja, kehret um! noch bin ich im Recht!

30Ist denn Unrecht auf meiner Zunge, oder unterscheidet mein Gaumen nicht, was verderblich ist?

Hiob 6:1
GerSch

Da antwortete Hiob und sprach:

GerLut1545

Hiob antwortete und sprach:

2
GerSch

O daß mein Unmut und mein Unglück gegeneinander abgewogen und zugleich auf eine Waage gelegt würden!

GerLut1545

Wenn man meinen Jammer wöge und mein Leiden zusammen in eine Waage legte,

3
GerSch

Denn nun ist es schwerer als Meeressand; darum sind meine Reden so verwirrt.

GerLut1545

so würde es schwerer sein denn Sand am Meer; darum ist's umsonst, was ich rede.

4
GerSch

Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, mein Geist saugt ihr Gift; die Schrecken Gottes bestürmen mich.

GerLut1545

Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, derselben Grimm säuft aus meinen Geist, und die Schrecknisse Gottes sind auf mich gerichtet.

5
GerSch

Schreit auch ein Wildesel beim Gras, brüllt auch ein Ochse, wenn er Futter hat?

GerLut1545

Das Wild schreiet nicht, wenn es Gras hat; der Ochse blöket nicht, wenn er sein Futter hat.

6
GerSch

Kann man auch Fades essen ohne Salz, findet man am Eiweiß irgendwelchen Geschmack?

GerLut1545

Kann man auch essen, das ungesalzen ist? Oder wer mag kosten das Weiße um den Dotter?

7
GerSch

Was meine Seele zu berühren verschmähte, das ist jetzt mein täglich Brot!

GerLut1545

Was meiner Seele widerte anzurühren, das ist meine Speise vor Schmerzen.

8
GerSch

O daß doch käme, was ich wünsche, und Gott meine Hoffnung erfüllte:

GerLut1545

O daß meine Bitte geschähe, und Gott gäbe mir, wes ich hoffe!

9
GerSch

daß es doch Gott gefiele, mich zu zermalmen, seine Hand auszustrecken und mich abzuschneiden!

GerLut1545

Daß Gott anfinge und zerschlüge mich und ließe seine Hand gehen und zerscheiterte mich!

10
GerSch

So bliebe mir noch der Trost(worüber ich frohlocken würde im schonungslosen Schmerz), daß ich von den Worten des Heiligen nicht abgefallen bin!

GerLut1545

So hätte ich noch Trost und wollte bitten in meiner Krankheit, daß er nur nicht schonete. Habe ich doch nicht verleugnet die Rede des Heiligen.

11
GerSch

Wie groß ist denn meine Kraft, daß ich noch ausharren, und wann kommt mein Ende, daß meine Seele sich gedulden soll?

GerLut1545

Was ist meine Kraft, daß ich möge beharren? und welch ist mein Ende, daß meine Seele geduldig sollte sein?

12
GerSch

Ist mir denn der Steine Kraft gegeben, ist dies mein Fleisch etwa von Erz?

GerLut1545

Ist doch meine Kraft nicht steinern, so ist mein Fleisch nicht ehern.

13
GerSch

Bin ich denn nicht hilflos und des Heils beraubt?

GerLut1545

Habe ich doch nirgend keine Hilfe, und mein Vermögen ist weg.

14
GerSch

Dem Verzagten soll sein Freund Mitleid erzeigen, selbst wenn er von der Furcht des Allmächtigen lassen sollte.

GerLut1545

Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten weigert, der verlässet des Allmächtigen Furcht.

15
GerSch

Meine Brüder trügen wie ein Wildbach, wie das Bett der Wildbäche, dieüberlaufen,

GerLut1545

Meine Brüder gehen verächtlich vor mir über, wie ein Bach, wie die Wasserströme vorüberfließen.

16
GerSch

welche trübe werden vom Eis, wenn der Schnee sich darin birgt,

GerLut1545

Doch, welche sich vor dem Reif scheuen, über die wird der Schnee fallen.

17
GerSch

die aber versiegen zur Zeit der Sommerglut und von ihrem Ort verschwinden, wenn es heiß wird.

GerLut1545

Zur Zeit, wenn sie die Hitze drücken wird, werden sie verschmachten, und wenn es heiß wird, werden sie vergehen von ihrer Stätte.

18
GerSch

Es biegen ab von ihrem Wege die Karawanen, ziehen in die Wüste und verirren sich;

GerLut1545

Ihr Weg gehet beiseit aus; sie treten auf das Ungebahnte und werden umkommen.

19
GerSch

es schauen sie die Karawanen Themas, die Reisegesellschaften Sebas hoffen auf sie.

GerLut1545

Sie sehen auf die Wege Themas; auf die Pfade Reicharabias warten sie.

20
GerSch

Aber sie werden in ihrer Hoffnung zuschanden; wenn sie dorthin kommen, sind sie enttäuscht.

GerLut1545

Aber sie werden zuschanden werden, wenn's am sichersten ist, und sich schämen müssen, wenn sie dahin kommen.

21
GerSch

So seid auch ihr mir jetzt geworden; ihr schauet Schreckliches und fürchtet euch davor!

GerLut1545

Denn ihr seid nun zu mir kommen; und weil ihr Jammer sehet, fürchtet ihr euch.

22
GerSch

Habe ich gesagt:«Gebet mir etwas!» oder«Bringt mir etwas von eurem Vermögen her;

GerLut1545

Habe ich auch gesagt: Bringet her und von eurem Vermögen schenket mir

23
GerSch

rettet mich aus der Hand des Feindes und erlöset mich von des Tyrannen Hand?»

GerLut1545

und errettet mich aus der Hand des Feindes und erlöset mich von der Hand der Tyrannen?

24
GerSch

Belehret mich, so will ich schweigen,

GerLut1545

Lehret mich, ich will schweigen; und was ich nicht weiß, das unterweiset mich.

25
GerSch

weiset mir nach, wo ich gefehlt! O wie eindringlich sind die Reden der Wahrheit! Aber was bringen eure Zurechtweisungen zu-recht?

GerLut1545

Warum tadelt ihr die rechte Rede? Wer ist unter euch, der sie strafen könnte?

26
GerSch

Gedenket ihr Worte zu bekritteln und haltet die Reden eines Verzweifelten für Wind?

GerLut1545

Ihr erdenket Worte, daß ihr nur strafet, und daß ihr nur paustet Worte, die mich verzagt machen sollen.

27
GerSch

Ja, ihr werfet das Losüber eine Waise und verhandelt euren Freund!

GerLut1545

Ihr fallet über einen armen Waisen und grabet eurem Nächsten Gruben.

28
GerSch

Und nun seid doch so gefällig und schaut mich an, ob ich euch ins Angesicht lügen werde!

GerLut1545

Doch weil ihr habt angehoben, sehet auf mich, ob ich vor euch mit Lügen bestehen werde.

29
GerSch

Kehret um, tut nicht Unrecht! Ja, kehret um! noch bin ich im Recht!

GerLut1545

Antwortet, was recht ist; meine Antwort wird noch recht bleiben.

30
GerSch

Ist denn Unrecht auf meiner Zunge, oder unterscheidet mein Gaumen nicht, was verderblich ist?

GerLut1545

Was gilt's, ob meine Zunge unrecht habe und mein Mund Böses vorgebe?

Verständnis von Schlachter 1951 vs Luther 1545 in Hiob 6

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Luther 1545

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 6 in der Schlachter 1951 und Luther 1545. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 6:16

GerSch

"welche trübe werden vom Eis, wenn der Schnee sich darin birgt,"

GerLut1545

"Doch, welche sich vor dem Reif scheuen, über die wird der Schnee fallen."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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