Sprüche 8 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Sprüche 8
1Ruft nicht die Weisheit laut, und läßt nicht die Klugheit ihre Stimme vernehmen?
2Oben auf den Höhen, draußen auf dem Wege, mitten auf den Straßen hat sie sich aufgestellt;
3zur Seite der Tore, am Ausgang der Stadt, beim Eingang der Pforten ruft sie laut:
4An euch, ihr Männer, ergeht mein Ruf, und meine Stimme an die Menschenkinder!
5Ihr Einfältigen, werdet klug, und ihr Toren, brauchet den Verstand!
6Höret, denn ich habe Vortreffliches zu sagen, und meine Lippenöffnen sich für das, was gerade ist.
7Denn mein Gaumen redet Wahrheit, aber meine Lippen verabscheuen loses Geschwätz.
8Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Verdrehtes darin.
9Den Verständigen sind sie ganz recht, und wer Erkenntnis sucht, findet sie richtig.
10Nehmet meine Zucht an und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als feines Gold.
11Ja, Weisheit ist besser als Perlen, und keine Kleinodien sind ihr zu vergleichen.
12Ich, die Weisheit, wohne bei dem Scharfsinn und gewinne die Erkenntnis wohldurchdachter Pläne.
13Die Furcht des HERRN ist ein Hassen des Bösen; Stolz undÜbermut, schlechten Wandel und ein verdrehtes Maul hasse ich.
14Von mir kommt Rat und Tüchtigkeit; ich bin verständig, mein ist die Kraft.
15Durch mich herrschen die Könige und erlassen die Fürsten gerechte Verordnungen.
16Durch mich regieren die Herrscher und die Edeln, alle Richter auf Erden.
17Ich liebe, die mich lieben, und die mich frühe suchen, finden mich.
18Reichtum und Ehre kommen mit mir, bedeutendes Vermögen und Gerechtigkeit.
19Meine Frucht ist besser als Gold, ja als feines Gold, und was ich einbringe,übertrifft auserlesenes Silber.
20Ich wandle auf dem Pfade der Gerechtigkeit, mitten auf der Bahn des Rechts,
21auf daß ich meinen Liebhabern ein wirkliches Erbteil verschaffe und ihre Schatzkammern fülle.
22Der HERR besaß mich am Anfang seiner Wege, ehe er etwas machte, vor aller Zeit.
23Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor dem Ursprung der Erde.
24Als noch keine Fluten waren, ward ich geboren, als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen.
25Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln ward ich geboren.
26Als er die Erde noch nicht gemacht hatte und was außerhalb[derselben liegt], die ganze Summe des Weltenstaubs,
27als er den Himmel abzirkelte, war ich dabei; als er auf dem Meeresspiegel den Horizont abgrenzte,
28als er die Wolken droben befestigte und die Brunnen der Tiefe mauerte;
29als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nichtüberschritten, als er den Grund der Erde legte,
30da stand ich ihm als Werkmeister zur Seite und zu seinem Entzücken Tag für Tag und spielte vor seinem Angesicht allezeit;
31ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte mein Ergötzen an den Menschenkindern.
32Und nun, ihr Söhne, gehorchet mir! Wohl denen, die meine Wege bewahren!
33Gehorchet der Zucht und werdet weise und seid nicht zügellos!
34Wohl dem Menschen, der mir also gehorcht, daß er täglich an meiner Pforte wacht und die Pfosten meiner Tür hütet;
35denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Gnade von dem HERRN;
36wer mich aber verfehlt, schadet seiner eigenen Seele; alle, die mich hassen, lieben den Tod!
Sprüche 8
1Ruft nicht die Weisheit, und läßt nicht die Einsicht ihre Stimme erschallen?
2Oben auf den Erhöhungen am Wege, da wo Pfade zusammenstoßen, hat sie sich aufgestellt.
3Zur Seite der Tore, wo die Stadt sich auftut, am Eingang der Pforten schreit sie:
4Zu euch, ihr Männer, rufe ich, und meine Stimme ergeht an die Menschenkinder.
5Lernet Klugheit, ihr Einfältigen, und ihr Toren, lernet Verstand!
6Höret! denn Vortreffliches will ich reden, und das Auftun meiner Lippen soll Geradheit sein.
7Denn mein Gaumen spricht Wahrheit aus, und Gesetzlosigkeit ist meinen Lippen ein Greuel.
8Alle Worte meines Mundes sind in Gerechtigkeit; es ist nichts Verdrehtes und Verkehrtes in ihnen.
9Sie alle sind richtig dem Verständigen, und gerade denen, die Erkenntnis erlangt haben.
10Nehmet an meine Unterweisung, und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als auserlesenes, feines Gold.
11Denn Weisheit ist besser als Korallen, und alles, was man begehren mag, kommt ihr nicht gleich. -
12Ich, Weisheit, bewohne die Klugheit, und finde die Erkenntnis der Besonnenheit.
13Die Furcht Jehovas ist: das Böse hassen. Hoffart und Hochmut und den Weg des Bösen und den Mund der Verkehrtheit hasse ich.
14Mein sind Rat und Einsicht; ich bin der Verstand, mein ist die Stärke.
15Durch mich regieren Könige, und Fürsten treffen gerechte Entscheidungen;
16durch mich herrschen Herrscher und Edle, alle Richter der Erde.
17Ich liebe, die mich lieben; und die mich früh suchen, werden mich finden.
18Reichtum und Ehre sind bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit.
19Meine Frucht ist besser als feines Gold und gediegenes Gold, und mein Ertrag als auserlesenes Silber.
20Ich wandle auf dem Pfade der Gerechtigkeit, mitten auf den Steigen des Rechts;
21um die, die mich lieben, beständiges Gut erben zu lassen, und um ihre Vorratskammern zu füllen.
22Jehova besaß mich im Anfang seines Weges, vor seinen Werken von jeher.
23Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, von Anbeginn, vor den Uranfängen der Erde.
24Ich war geboren, als die Tiefen noch nicht waren, als noch keine Quellen waren, reich an Wasser.
25Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren;
26als er die Erde und die Fluren noch nicht gemacht hatte, und den Beginn der Schollen des Erdkreises.
27Als er die Himmel feststellte, war ich da, als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe;
28als er die Wolken droben befestigte, als er Festigkeit gab den Quellen der Tiefe;
29als er dem Meere seine Schranken setzte, daß die Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er die Grundfesten der Erde feststellte:
30da war ich Schoßkind bei ihm, und war Tag für Tag seine Wonne, vor ihm mich ergötzend allezeit,
31mich ergötzend auf dem bewohnten Teile seiner Erde; und meine Wonne war bei den Menschenkindern.
32Nun denn, ihr Söhne, höret auf mich: Glückselig sind, die meine Wege bewahren!
33Höret Unterweisung und werdet weise, und verwerfet sie nicht!
34Glückselig der Mensch, der auf mich hört, indem er an meinen Türen wacht Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!
35Denn wer mich findet, hat das Leben gefunden und Wohlgefallen erlangt von Jehova.
36Wer aber an mir sündigt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Sprüche 8
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 8 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 8:16
"Durch mich regieren die Herrscher und die Edeln, alle Richter auf Erden."
"durch mich herrschen Herrscher und Edle, alle Richter der Erde."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





