Sprüche 6 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Sprüche 6
1Mein Sohn, hast du dich für deinen Nächsten verbürgt, für einen Fremden dich durch Handschlag verpflichtet;
2bist du durch ein mündliches Versprechen gebunden, gefangen durch die Reden deines Mundes,
3so tue doch das, mein Sohn: Rette dich; denn du bist in die Hand deines Nächsten geraten! Darum gehe hin, wirf dich vor ihm nieder und bestürme deinen Nächsten.
4Gönne deinen Augen keinen Schlaf und deinen Augenlidern keinen Schlummer!
5Rette dich aus seiner Hand wie eine Gazelle und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers!
6Gehe hin zur Ameise, du Fauler, siehe ihre Weise an und lerne:
7obwohl sie keinen Fürsten, noch Hauptmann, noch Herrscher hat,
8bereitet sie dennoch im Sommer ihr Brot und sammelt in der Erntezeit ihre Speise.
9Wie lange willst du liegen bleiben, du Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10«Ein wenig schlafen, ein wenig schlummern, ein wenig die Hände in den Schoß legen, um zu ruhen»:
11so holt dich die Armut ein wie ein Schnelläufer, und der Mangel wie ein Leichtbewaffneter!
12Ein Taugenichts, ein nichtswürdiger Mensch ist, wer falsche Reden führt
13und dabei mit seinen Augen blinzelt, Kratzfüße macht und die Hände reibt.
14Verkehrtheit ist in seinem Herzen; er schmiedet allezeit Böses, richtet Zänkereien an.
15Darum wird sein Schicksal plötzlichüber ihn kommen, augenblicklich wird er zusammenbrechen, unrettbar.
16Diese sechs[Stücke] haßt der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:
17stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen,
18ein Herz, das böse Pläne schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen laufen,
19ein falscher Zeuge, der Lügen ausspricht, und wer Zwietracht zwischen Brüder wirft.
20Bewahre, mein Sohn, das Gebot deines Vaters, und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter!
21Binde sie beständig auf dein Herz, hänge sie um deinen Hals;
22auf deinen Gängen sollen sie dich geleiten, auf deinem Lager dich behüten und wenn du aufstehst, dir in den Sinn kommen!
23Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Lehre ist ein Licht, Zucht und Vermahnung sind ein Weg des Lebens.
24Sie sollen dich bewahren vor dem schlechten Weib, vor der glatten Zunge der Fremden;
25daß du in deinem Herzen nicht nach ihrer Schönheit begehrest und sie dich nicht fange mit ihren Augenwimpern.
26Denn um einer Hure willen kommt man an den Bettelstab, und eines andern Weib gefährdet die teure Seele!
27Kann jemand Feuer in seinem Busen tragen, ohne daß seine Kleider in Brand geraten?
28Oder kann einer auf glühenden Kohlen laufen, ohne die Füße zu verbrennen?
29Also geht auch keiner ungestraft zu seines Nächsten Eheweib und rührt sie an!
30Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um sein Leben zu fristen, wenn er Hunger hat;
31wird er ertappt, so muß er siebenfach bezahlen und alles hergeben, was er im Hause hat;
32wer aber ein Weib zum Ehebruch verführt, der ist ein herzloser Mensch; er ruiniert seine eigene Seele, indem er solches tut.
33Schläge und Schmach werden ihn treffen, und seine Schande ist nicht auszutilgen;
34denn der Zorn des Mannes glüht, und am Tage der Rache wird er nicht schonen;
35er sieht kein Lösegeld an und läßt sich durch das größte Geschenk nicht besänftigen.
Sprüche 6
1Mein Sohn, wenn du Bürge geworden bist für deinen Nächsten, für einen anderen deine Hand eingeschlagen hast;
2bist du verstrickt durch die Worte deines Mundes, gefangen durch die Worte deines Mundes:
3tue denn dieses, mein Sohn, und reiße dich los, da du in deines Nächsten Hand gekommen bist; gehe hin, wirf dich nieder, und bestürme deinen Nächsten;
4gestatte deinen Augen keinen Schlaf, und keinen Schlummer deinen Wimpern;
5reiße dich los wie eine Gazelle aus der Hand, und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers.
6Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise.
7Sie, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat,
8sie bereitet im Sommer ihr Brot, hat in der Ernte ihre Nahrung eingesammelt.
9Bis wann willst du liegen, du Fauler? wann willst du von deinem Schlafe aufstehen?
10Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen:
11und deine Armut wird kommen wie ein rüstig Zuschreitender, und deine Not wie ein gewappneter Mann.
12Ein Belialsmensch, ein heilloser Mann ist, wer umhergeht mit Verkehrtheit des Mundes,
13mit seinen Augen zwinkt, mit seinen Füßen scharrt, mit seinen Fingern deutet.
14Verkehrtheiten sind in seinem Herzen; er schmiedet Böses zu aller Zeit, streut Zwietracht aus.
15Darum wird plötzlich sein Verderben kommen; im Augenblick wird er zerschmettert werden ohne Heilung. -
16Sechs sind es, die Jehova haßt, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:
17Hohe Augen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges Blut vergießen;
18ein Herz, welches heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilends zum Bösen hinlaufen;
19wer Lügen ausspricht als falscher Zeuge, und wer Zwietracht ausstreut zwischen Brüdern.
20Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter;
21binde sie stets auf dein Herz, knüpfe sie um deinen Hals.
22Wenn du einhergehst, wird sie dich leiten; wenn du dich niederlegst, wird sie über dich wachen; und erwachst du, so wird sie mit dir reden.
23Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens:
24um dich zu bewahren vor dem bösen Weibe, vor der Glätte der Zunge einer Fremden.
25Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit, und sie fange dich nicht mit ihren Wimpern!
26Denn um eines hurerischen Weibes willen kommt man bis auf einen Laib Brot, und eines Mannes Weib stellt einer kostbaren Seele nach. -
27Sollte jemand Feuer in seinen Busen nehmen, ohne daß seine Kleider verbrennten?
28Oder sollte jemand über glühende Kohlen gehen, ohne daß seine Füße versengt würden?
29So der, welcher zu dem Weibe seines Nächsten eingeht: keiner, der sie berührt, wird für schuldlos gehalten werden. -
30Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um seine Gier zu stillen, weil ihn hungert;
31und wenn er gefunden wird, kann er siebenfach erstatten, kann alles Gut seines Hauses hingeben.
32Wer mit einem Weibe Ehebruch begeht, ist unsinnig; wer seine Seele verderben will, der tut solches.
33Plage und Schande wird er finden, und seine Schmach wird nicht ausgelöscht werden.
34Denn Eifersucht ist eines Mannes Grimm, und am Tage der Rache schont er nicht.
35Er nimmt keine Rücksicht auf irgendwelche Sühne und willigt nicht ein, magst du auch das Geschenk vergrößern.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Sprüche 6
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Sprüche 6 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Sprüche 6:16
"Diese sechs[Stücke] haßt der HERR, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:"
"Sechs sind es, die Jehova haßt, und sieben sind seiner Seele ein Greuel:"
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1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





