Psalmen 55 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
Psalmen 55
1Dem Vorsänger. Mit Saitenspiel. Eine Unterweisung von David. Vernimm, o Gott, mein Gebet, und verbirg dich nicht vor meinem Flehen:
2merke auf mich und erhöre mich, obwohl ich umherirre in meiner Klage und unruhig bin,
3vor dem Brüllen des Feindes, vor der Bedrückung des Gottlosen; denn sieüberhäufen mich mit Beschuldigungen und befeinden mich grimmig!
4Mein Herz bebt in mir, und des Todes Schrecken ist auf mich gefallen;
5Furcht und Zittern kommt mich an, und Todesblässe bedeckt mich.
6Und ich sprach: O hätte ich doch Taubenflügel, daß ich davonfliegen und irgendwo bleiben könnte!
7Siehe, ich wollte weit weg fliehen, in der Wüste Aufenthalt nehmen;
8ich wollte zu meinem Zufluchtsort eilen vor dem sausenden Wind und Sturm.(Pause.)
9Verwirre sie, HERR, mach uneins ihre Zungen, denn ich sehe in der Stadt Gewalttätigkeit und Streit!
10Solches geht Tag und Nacht um auf ihren Mauern, und in ihrem Innern ist Unheil und Mühsal.
11Habgier herrscht in ihrer Mitte, und von ihrem Markt weichen nicht Erpressung und Betrug.
12Denn es ist nicht mein Feind, der mich schmäht(das könnte ich ertragen); nicht mein Hasser erhebt sich wider mich vor dem wollte ich mich verbergen;
13aber du bist es, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter!
14Wir haben einst zusammen süßen Umgang gepflogen, sind ins Gotteshaus gegangen unter der Menge.
15Der Todüberfalle sie! Mögen sie lebendig zur Unterwelt fahren! Denn Bosheit ist in ihren Wohnungen, in ihren Herzen.
16Ich aber rufe zu Gott, und der HERR wird mir helfen;
17abends, morgens und mittags will ich beten und ringen, so wird er meine Stimme hören.
18Er hat meine Seele erlöst und ihr Frieden verschafft vor denen, die mich bekriegten; denn ihrer viele sind gegen mich gewesen.
19Gott wird hören und ihnen antworten, er, der von alters her thront(Pause). Denn sieändern sich nicht, und sie fürchten Gott nicht.
20Er hat seine Hand ausgestreckt gegen die, welche in Frieden mit ihm lebten; seinen Bund hat er entweiht.
21Seine Reden sind süß, aber Krieg hat er im Sinn. Seine Worte sind sanfter alsÖl, aber doch gezückte Schwerter.
22Wirf dein Anliegen auf den HERRN, der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen!
23Du aber, o Gott, wirst sie in die tiefste Grube hinunterstoßen; die Blutgierigen und Falschen werden es nicht bis zur Hälfte ihrer Tage bringen. Ich aber vertraue auf dich!
Psalmen 55
1Nimm zu Ohren, o Gott, mein Gebet, und verbirg dich nicht vor meinem Flehen!
2Horche auf mich und antworte mir! Ich irre umher in meiner Klage und muß stöhnen
3Vor der Stimme des Feindes, vor der Bedrückung des Gesetzlosen; denn sie wälzen Unheil auf mich, und im Zorn feinden sie mich an.
4Mein Herz ängstigte sich in meinem Innern, und Todesschrecken haben mich befallen.
5Furcht und Zittern kamen mich an, und Schauder bedeckte mich.
6Und ich sprach: O daß ich Flügel hätte wie die Taube! Ich wollte hinfliegen und ruhen.
7Siehe, weithin entflöhe ich, würde weilen in der Wüste.
8Ich wollte eilends entrinnen vor dem heftigen Winde, vor dem Sturme.
9Vernichte, Herr, zerteile ihre Zunge! denn Gewalttat und Hader habe ich in der Stadt gesehen.
10Tag und Nacht machen sie die Runde um sie auf ihren Mauern; und Unheil und Mühsal sind in ihrer Mitte.
11Schadentun ist in ihrer Mitte, und Bedrückung und Trug weichen nicht von ihrer Straße.
12Denn nicht ein Feind ist es, der mich höhnt, sonst würde ich es ertragen; nicht mein Hasser ist es, der wider mich großgetan hat, sonst würde ich mich vor ihm verbergen;
13sondern du, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter;
14die wir trauten Umgang miteinander pflogen, ins Haus Gottes wandelten mit der Menge.
15Der Tod überrasche sie, lebendig mögen sie hinabfahren in den Scheol! denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Innern.
16Ich aber, ich rufe zu Gott, und Jehova rettet mich.
17Abends und morgens und mittags muß ich klagen und stöhnen, und er hört meine Stimme.
18Er hat meine Seele in Frieden erlöst aus dem Kampfe wider mich; denn ihrer sind viele gegen mich gewesen.
19Hören wird Gott und sie demütigen, -er thront ja von alters her; -weil es keine Änderung bei ihnen gibt und sie Gott nicht fürchten.
20Er hat seine Hände ausgestreckt gegen die, welche mit ihm in Frieden waren; seinen Bund hat er gebrochen.
21Glatt sind die Milchworte seines Mundes, und Krieg ist sein Herz; geschmeidiger sind seine Worte als Öl, und sie sind gezogene Schwerter.
22Wirf auf Jehova, was dir auferlegt ist, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, daß der Gerechte wanke!
23Und du, Gott, wirst sie hinabstürzen in die Grube des Verderbens; die Männer des Blutes und des Truges werden nicht zur Hälfte bringen ihre Tage. Ich aber werde auf dich vertrauen.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Psalmen 55
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 55 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: Psalmen 55:16
"Ich aber rufe zu Gott, und der HERR wird mir helfen;"
"Ich aber, ich rufe zu Gott, und Jehova rettet mich."
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1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





