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Hiob 16 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871

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Hiob 16

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Dergleichen habe ich oft gehört; ihr seid allzumal leidige Tröster.

3Haben die geistreichen Worte ein Ende? Oder was reizt dich zu antworten?

4Auch ich könnte reden wie ihr, befände sich nur eure Seele an meiner Statt; da wollte ich Reden halten gegen euch und den Kopf schüttelnüber euch!

5Ich wollte euch stärken mit meinem Munde und mit dem Trost meiner Lippen lindern euren Schmerz!

6Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gelindert, unterlasse ich es aber, was geht mir dann ab?

7Doch jetzt hat Er mich erschöpft. Du hast all meinen Hausstand verwüstet

8und hast mich zusammenschrumpfen lassen; zum Zeugen ist das geworden, und meine Magerkeit antwortet gegen mich.

9Sein Zorn hat mich zerrissen und verfolgt; er knirscht mit den Zähnenüber mich, mein Feind blickt mich mit scharfem Auge an.

10Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, unter Schimpfreden schlagen sie mich auf meine Backen, sie rüsten sich allesamt wider mich.

11Gott hat mich den Buben preisgegeben und den Händen der Gottlosenüberliefert.

12Sorglos war ich; da hat er michüberfallen, er hat mich beim Nacken ergriffen und zerschmettert und mich zu seiner Zielscheibe aufgestellt.

13Seine Schützen haben mich umringt, er hat meine Nieren durchbohrt ohne Erbarmen und meine Galle auf die Erde ausgeschüttet.

14Er hat mir eine Wunde um die andere zugefügt, ist gegen mich angelaufen wie ein Held.

15Ich habe einen Sack um meine Haut genäht und mein Horn in den Staub gesenkt.

16Mein Angesicht ist gerötet vom Weinen, und auf meinen Augenlidern liegt Todesschatten

17dafür, daß kein Unrecht an meinen Händen klebt und mein Gebet lauter ist!

18O Erde, decke mein Blut nicht zu, und mein Geschrei komme nicht zur Ruhe!

19Aber auch jetzt noch, siehe, ist mein Zeuge im Himmel und mein Verteidiger in der Höhe!

20Meine Freunde spotten meiner; aber mein Auge tränt zu Gott,

21daß er dem Manne Recht schaffe vor Gott und entscheide zwischen dem Menschen und seinem Nächsten.

22Denn meine Jahre sind gezählt, und auf dem Pfad, den ich nun wandle, komme ich nicht mehr zurück.

Hiob 16

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Ich habe vieles dergleichen gehört; leidige Tröster seid ihr alle!

3Hat es ein Ende mit den windigen Worten? oder was reizt dich, daß du antwortest?

4Auch ich könnte reden wie ihr. Wenn eure Seele an der Stelle meiner Seele wäre, könnte ich Worte wider euch zusammenreihen, und mein Haupt über euch schütteln;

5ich wollte euch stärken mit meinem Munde, und das Beileid meiner Lippen würde euch Linderung bringen.

6Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gehemmt; und unterlasse ich es, nicht weicht er von mir.

7Ja, bereits hat er mich erschöpft; -du hast meinen ganzen Hausstand verwüstet.

8Und du hast mich zusammenschrumpfen lassen, zum Zeugen ward es; und meine Abmagerung tritt wider mich auf, sie zeugt mir ins Angesicht.

9Sein Zorn hat mich zerfleischt und verfolgt, er hat mit seinen Zähnen wider mich geknirscht; als mein Feind schärft er seine Augen wider mich.

10Ihr Maul haben sie wider mich aufgesperrt, mit Hohn meine Backen geschlagen; allzumal verstärken sie sich wider mich.

11Gott gab mich preis dem Ungerechten, und in die Hände der Gesetzlosen stürzte er mich.

12Ich war in Ruhe, und er hat mich zerrüttelt, und er packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; und er stellte mich hin sich zur Zielscheibe.

13Seine Schützen umringten mich, er spaltete meine Nieren ohne Schonung; er schüttete meine Galle zur Erde.

14Er durchbrach mich, Bruch auf Bruch; er rannte wider mich, wie ein Held.

15Ich habe Sacktuch über meine Haut genäht, und mit Staub mein Horn besudelt.

16Mein Angesicht glüht vom Weinen, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes, -

17obwohl keine Gewalttat in meinen Händen, und mein Gebet lauter ist.

18Erde, bedecke nicht mein Blut, und für mein Geschrei sei kein Platz!

19Sogar jetzt, siehe, im Himmel ist mein Zeuge, und der mir Zeugnis gibt, in den Höhen.

20Meine Freunde sind meine Spötter: zu Gott tränt mein Auge,

21daß er schiedsrichterlich entscheide Gott gegenüber für einen Mann, und für einen Menschensohn hinsichtlich seines Freundes.

22Denn die zählbaren Jahre gehen vorüber, und ich werde einen Weg dahingehen, auf dem ich nicht wiederkehren werde.

Hiob 16

1Und Hiob antwortete und sprach:

2Dergleichen habe ich oft gehört; ihr seid allzumal leidige Tröster.

3Haben die geistreichen Worte ein Ende? Oder was reizt dich zu antworten?

4Auch ich könnte reden wie ihr, befände sich nur eure Seele an meiner Statt; da wollte ich Reden halten gegen euch und den Kopf schüttelnüber euch!

5Ich wollte euch stärken mit meinem Munde und mit dem Trost meiner Lippen lindern euren Schmerz!

6Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gelindert, unterlasse ich es aber, was geht mir dann ab?

7Doch jetzt hat Er mich erschöpft. Du hast all meinen Hausstand verwüstet

8und hast mich zusammenschrumpfen lassen; zum Zeugen ist das geworden, und meine Magerkeit antwortet gegen mich.

9Sein Zorn hat mich zerrissen und verfolgt; er knirscht mit den Zähnenüber mich, mein Feind blickt mich mit scharfem Auge an.

10Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, unter Schimpfreden schlagen sie mich auf meine Backen, sie rüsten sich allesamt wider mich.

11Gott hat mich den Buben preisgegeben und den Händen der Gottlosenüberliefert.

12Sorglos war ich; da hat er michüberfallen, er hat mich beim Nacken ergriffen und zerschmettert und mich zu seiner Zielscheibe aufgestellt.

13Seine Schützen haben mich umringt, er hat meine Nieren durchbohrt ohne Erbarmen und meine Galle auf die Erde ausgeschüttet.

14Er hat mir eine Wunde um die andere zugefügt, ist gegen mich angelaufen wie ein Held.

15Ich habe einen Sack um meine Haut genäht und mein Horn in den Staub gesenkt.

16Mein Angesicht ist gerötet vom Weinen, und auf meinen Augenlidern liegt Todesschatten

17dafür, daß kein Unrecht an meinen Händen klebt und mein Gebet lauter ist!

18O Erde, decke mein Blut nicht zu, und mein Geschrei komme nicht zur Ruhe!

19Aber auch jetzt noch, siehe, ist mein Zeuge im Himmel und mein Verteidiger in der Höhe!

20Meine Freunde spotten meiner; aber mein Auge tränt zu Gott,

21daß er dem Manne Recht schaffe vor Gott und entscheide zwischen dem Menschen und seinem Nächsten.

22Denn meine Jahre sind gezählt, und auf dem Pfad, den ich nun wandle, komme ich nicht mehr zurück.

Hiob 16:1
GerSch

Und Hiob antwortete und sprach:

GerElb1871

Und Hiob antwortete und sprach:

2
GerSch

Dergleichen habe ich oft gehört; ihr seid allzumal leidige Tröster.

GerElb1871

Ich habe vieles dergleichen gehört; leidige Tröster seid ihr alle!

3
GerSch

Haben die geistreichen Worte ein Ende? Oder was reizt dich zu antworten?

GerElb1871

Hat es ein Ende mit den windigen Worten? oder was reizt dich, daß du antwortest?

4
GerSch

Auch ich könnte reden wie ihr, befände sich nur eure Seele an meiner Statt; da wollte ich Reden halten gegen euch und den Kopf schüttelnüber euch!

GerElb1871

Auch ich könnte reden wie ihr. Wenn eure Seele an der Stelle meiner Seele wäre, könnte ich Worte wider euch zusammenreihen, und mein Haupt über euch schütteln;

5
GerSch

Ich wollte euch stärken mit meinem Munde und mit dem Trost meiner Lippen lindern euren Schmerz!

GerElb1871

ich wollte euch stärken mit meinem Munde, und das Beileid meiner Lippen würde euch Linderung bringen.

6
GerSch

Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gelindert, unterlasse ich es aber, was geht mir dann ab?

GerElb1871

Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gehemmt; und unterlasse ich es, nicht weicht er von mir.

7
GerSch

Doch jetzt hat Er mich erschöpft. Du hast all meinen Hausstand verwüstet

GerElb1871

Ja, bereits hat er mich erschöpft; -du hast meinen ganzen Hausstand verwüstet.

8
GerSch

und hast mich zusammenschrumpfen lassen; zum Zeugen ist das geworden, und meine Magerkeit antwortet gegen mich.

GerElb1871

Und du hast mich zusammenschrumpfen lassen, zum Zeugen ward es; und meine Abmagerung tritt wider mich auf, sie zeugt mir ins Angesicht.

9
GerSch

Sein Zorn hat mich zerrissen und verfolgt; er knirscht mit den Zähnenüber mich, mein Feind blickt mich mit scharfem Auge an.

GerElb1871

Sein Zorn hat mich zerfleischt und verfolgt, er hat mit seinen Zähnen wider mich geknirscht; als mein Feind schärft er seine Augen wider mich.

10
GerSch

Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, unter Schimpfreden schlagen sie mich auf meine Backen, sie rüsten sich allesamt wider mich.

GerElb1871

Ihr Maul haben sie wider mich aufgesperrt, mit Hohn meine Backen geschlagen; allzumal verstärken sie sich wider mich.

11
GerSch

Gott hat mich den Buben preisgegeben und den Händen der Gottlosenüberliefert.

GerElb1871

Gott gab mich preis dem Ungerechten, und in die Hände der Gesetzlosen stürzte er mich.

12
GerSch

Sorglos war ich; da hat er michüberfallen, er hat mich beim Nacken ergriffen und zerschmettert und mich zu seiner Zielscheibe aufgestellt.

GerElb1871

Ich war in Ruhe, und er hat mich zerrüttelt, und er packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; und er stellte mich hin sich zur Zielscheibe.

13
GerSch

Seine Schützen haben mich umringt, er hat meine Nieren durchbohrt ohne Erbarmen und meine Galle auf die Erde ausgeschüttet.

GerElb1871

Seine Schützen umringten mich, er spaltete meine Nieren ohne Schonung; er schüttete meine Galle zur Erde.

14
GerSch

Er hat mir eine Wunde um die andere zugefügt, ist gegen mich angelaufen wie ein Held.

GerElb1871

Er durchbrach mich, Bruch auf Bruch; er rannte wider mich, wie ein Held.

15
GerSch

Ich habe einen Sack um meine Haut genäht und mein Horn in den Staub gesenkt.

GerElb1871

Ich habe Sacktuch über meine Haut genäht, und mit Staub mein Horn besudelt.

16
GerSch

Mein Angesicht ist gerötet vom Weinen, und auf meinen Augenlidern liegt Todesschatten

GerElb1871

Mein Angesicht glüht vom Weinen, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes, -

17
GerSch

dafür, daß kein Unrecht an meinen Händen klebt und mein Gebet lauter ist!

GerElb1871

obwohl keine Gewalttat in meinen Händen, und mein Gebet lauter ist.

18
GerSch

O Erde, decke mein Blut nicht zu, und mein Geschrei komme nicht zur Ruhe!

GerElb1871

Erde, bedecke nicht mein Blut, und für mein Geschrei sei kein Platz!

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GerSch

Aber auch jetzt noch, siehe, ist mein Zeuge im Himmel und mein Verteidiger in der Höhe!

GerElb1871

Sogar jetzt, siehe, im Himmel ist mein Zeuge, und der mir Zeugnis gibt, in den Höhen.

20
GerSch

Meine Freunde spotten meiner; aber mein Auge tränt zu Gott,

GerElb1871

Meine Freunde sind meine Spötter: zu Gott tränt mein Auge,

21
GerSch

daß er dem Manne Recht schaffe vor Gott und entscheide zwischen dem Menschen und seinem Nächsten.

GerElb1871

daß er schiedsrichterlich entscheide Gott gegenüber für einen Mann, und für einen Menschensohn hinsichtlich seines Freundes.

22
GerSch

Denn meine Jahre sind gezählt, und auf dem Pfad, den ich nun wandle, komme ich nicht mehr zurück.

GerElb1871

Denn die zählbaren Jahre gehen vorüber, und ich werde einen Weg dahingehen, auf dem ich nicht wiederkehren werde.

Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in Hiob 16

Schlachter 1951 (GerSch)

Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hiob 16 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hiob 16:16

GerSch

"Mein Angesicht ist gerötet vom Weinen, und auf meinen Augenlidern liegt Todesschatten"

GerElb1871

"Mein Angesicht glüht vom Weinen, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes, -"

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