1. Mose 9 Vergleich: Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871
1. Mose 9
1Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet die Erde!
2Furcht und Schrecken vor euch soll kommenüber alle Tiere der Erde undüber alle Vögel des Himmels,über alles, was auf Erden kriecht, undüber alle Fische im Meer; in eure Hände seien sie gegeben!
3Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen; wie das grüne Kraut habe ich es euch alles gegeben.
4Nur esset das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist!
5Für euer Blut aber, für eure Seelen, will ich Rechenschaft fordern, von der Hand aller Tiere will ich sie fordern und von des Menschen Hand, von seines Bruders Hand will ich des Menschen Seele fordern.
6Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht.
7Ihr aber seid fruchtbar und mehret euch und reget euch auf Erden, daß euer viele werden darauf!
8Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm:
9Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen,
10auch mit allen lebendigen Wesen bei euch, mit Vögeln, Vieh und allen Tieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gegangen sind, was für Tiere es seien auf Erden;
11und zwar will ich meinen Bund mit euch dafür aufrichten, daß forthin nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sündflut ausgerottet werden, und daß auch keine Sündflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben.
12Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, welchen ich stifte zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind, auf ewige Zeiten:
13Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.
14Wenn es nun geschieht, daß ich Wolkenüber der Erde sammle, und der Bogen in den Wolken erscheint,
15dann will ich an meinen Bund gedenken, welcher zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch besteht, daß forthin die Wasser nicht mehr zur Sündflut werden sollen, die alles Fleisch verderbe.
16Darum soll der Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf Erden ist.
17Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, welchen ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist!
18Die drei Söhne Noahs aber, welche die Arche verließen, waren Sem, Ham und Japhet. Ham ist der Vater Kanaans.
19Von diesen drei Söhnen Noahs ward die ganze Erde bevölkert.
20Noah aber begann und legte als Landmann einen Weinberg an.
21Da er aber von dem Weine trank, ward er betrunken und entblößte sich in seiner Hütte.
22Da nun Ham, Kanaans Vater, die Blöße seines Vaters sah, verriet er es seinen beiden Brüdern draußen.
23Da nahmen Sem und Japhet das Kleid und legten es auf ihre Schultern und gingen rücklings und deckten ihres Vaters Blöße zu und wandten ihre Angesichter ab, daß sie ihres Vaters Blöße nicht sahen.
24Als nun Noah von dem Wein erwachte und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn getan,
25da sprach er: Verflucht sei Kanaan! Er sei ein Knecht der Knechte seiner Brüder!
26Und weiter sprach er: Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht!
27Gott breite Japhet aus und lasse ihn wohnen in Sems Hütten, und Kanaan sei sein Knecht!
28Noah aber lebte nach der Sündflut noch 350 Jahre lang,
29also daß Noahs ganzes Alter 950 Jahre betrug, als er starb.
1. Mose 9
1Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde;
2und die Furcht und der Schrecken vor euch sei auf allem Getier der Erde und auf allem Gevögel des Himmels! Alles, was sich auf dem Erdboden regt, und alle Fische des Meeres, in eure Hände sind sie gegeben:
3alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles.
4Nur das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blute, sollt ihr nicht essen;
5und wahrlich, euer Blut, nach euren Seelen, werde ich fordern; von jedem Tiere werde ich es fordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern.
6Wer Menschenblut vergießt, durch den Menschen soll sein Blut vergossen werden; denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht.
7Ihr nun, seid fruchtbar und mehret euch, wimmelt auf der Erde und mehret euch auf ihr!
8Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm und sagte:
9Und ich, siehe, ich errichte meinen Bund mit euch und mit eurem Samen nach euch;
10und mit jedem lebendigen Wesen, das bei euch ist, an Gevögel, an Vieh und an allem Getier der Erde bei euch, was irgend von allem Getier der Erde aus der Arche gegangen ist.
11Und ich errichte meinen Bund mit euch; und nicht mehr soll alles Fleisch ausgerottet werden durch die Wasser der Flut, und keine Flut soll mehr sein, die Erde zu verderben.
12Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jeder lebendigen Seele, die bei euch ist, auf ewige Geschlechter hin:
13Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.
14Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde führe, so soll der Bogen in den Wolken erscheinen,
15und ich werde meines Bundes gedenken, der zwischen mir und euch ist und jedem lebendigen Wesen, von allem Fleische; und nicht mehr sollen die Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu verderben.
16Und der Bogen wird in den Wolken sein; und ich werde ihn ansehen, um zu gedenken des ewigen Bundes zwischen Gott und jedem lebendigen Wesen von allem Fleische, das auf Erden ist.
17Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich errichtet habe zwischen mir und allem Fleische, das auf Erden ist.
18Und die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, waren Sem und Ham und Japhet; und Ham ist der Vater Kanaans.
19Diese drei sind die Söhne Noahs und von diesen aus ist die ganze Erde bevölkert worden.
20Und Noah fing an ein Ackermann zu werden und pflanzte einen Weinberg.
21Und er trank von dem Weine und ward trunken, und er entblößte sich in seinem Zelte.
22Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blöße seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draußen.
23Da nahmen Sem und Japhet das Obergewand und legten es beide auf ihre Schultern und gingen rücklings und bedeckten die Blöße ihres Vaters; und ihre Angesichter waren abgewandt, und sie sahen die Blöße ihres Vaters nicht.
24Und Noah erwachte von seinem Weine und erfuhr, was sein jüngster Sohn ihm getan hatte.
25Und er sprach: Verflucht sei Kanaan! Ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern!
26Und er sprach: Gepriesen sei Jehova, der Gott Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
27Weit mache es Gott dem Japhet, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht!
28Und Noah lebte nach der Flut 350 Jahre;
29und alle Tage Noahs waren 950 Jahre, und er starb.
Verständnis von Schlachter 1951 vs Elberfelder 1871 in 1. Mose 9
Schlachter 1951 (GerSch)
Die klassische Schlachter-Bibel von 1951. Beliebt bei evangelikalen Christen.
Elberfelder 1871
Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Mose 9 in der Schlachter 1951 und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 1. Mose 9:16
"Darum soll der Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf Erden ist."
"Und der Bogen wird in den Wolken sein; und ich werde ihn ansehen, um zu gedenken des ewigen Bundes zwischen Gott und jedem lebendigen Wesen von allem Fleische, das auf Erden ist."
trending_upBeliebte Vergleiche
1. Mose 1
Johannes 3
Psalmen 23
Römer 8
Offenbarung 1
Jesaja 53
Sprüche 3





