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Nehemia 9 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Nehemia 9

1Am vierundzwanzigsten Tage desselben Monats aber versammelten sich die Israeliten unter Fasten, und zwar in Trauergewändern und mit Erde auf dem Haupte.

2Nachdem sich dann die Vollisraeliten von allen Fremden abgesondert hatten, traten sie hin und legten ein Bekenntnis ihrer Sünden und der Verschuldungen ihrer Väter ab.

3Hierauf erhoben sie sich auf der Stelle, wo sie sich befanden, und man las aus dem Gesetzbuche des HERRN, ihres Gottes, einen Vierteltag lang vor und sprach dann drei weitere Stunden lang Bußgebete, während sie sich vor dem HERRN, ihrem Gott, niedergeworfen hatten.

4Darauf traten Jesua und Bani, Kadmiel, Sebanja, Bunni, Serabja, Bani und Kenani auf den erhöhten Platz der Leviten hinauf und riefen den HERRN, ihren Gott, mit lauter Stimme an.

5Alsdann hielten die Leviten Jesua und Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Pethahja folgende Ansprache: »Ach! Preiset den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise deinen herrlichen Namen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist!

6Du bist es, der da ist, HERR, du allein! Du bist es, der den Himmel und den obersten Himmel samt ihrem ganzen Heer geschaffen hat, die Erde mit allem, was auf ihr ist, die Meere mit allem, was in ihnen ist; und du bist es, der dies alles am Leben erhält und den das himmlische Heer anbetet.

7Du, HERR, bist der Gott, der Abram erwählt, der ihn aus Ur in Chaldäa hat auswandern lassen und ihm den Namen Abraham gegeben hat.

8Nachdem du sein Herz treu gegen dich erfunden hattest, hast du mit ihm den Bund geschlossen, das Land der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Jebusiter und Girgasiter, dies Land seinen Nachkommen geben zu wollen; und du hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.

9Als du dann das Elend unserer Väter in Ägypten sahst und ihr Geschrei am Schilfmeere hörtest,

10hast du Zeichen und Wunder am Pharao, an allen seinen Dienern und an dem ganzen Volke seines Landes getan; denn du hattest erkannt, daß jene in Vermessenheit gegen sie gehandelt hatten, und du hast dir einen Namen gemacht, wie er heute noch groß dasteht.

11Das Meer hast du vor ihnen gespalten, so daß sie trockenen Fußes mitten durch das Meer ziehen konnten; ihre Verfolger aber hast du in die Tiefen geschleudert wie einen Stein in gewaltige Fluten.

12Durch eine Wolkensäule hast du sie bei Tage geleitet und durch eine Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

13Auf den Berg Sinai bist du hinabgestiegen und hast vom Himmel her mit ihnen geredet und ihnen richtige Weisungen und zuverlässige Gesetze, gute Satzungen und Gebote gegeben.

14Auch deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan und ihnen Gebote, Satzungen und das Gesetz durch deinen Knecht Mose verordnet.

15Brot vom Himmel hast du ihnen für ihren Hunger gegeben und Wasser aus dem Felsen ihnen für ihren Durst hervorfließen lassen und hast ihnen geboten, in das Land einzuziehen, dessen Besitz du ihnen mit erhobener Hand zugeschworen hattest.«

16»Sie aber, unsere Väter, waren übermütig und halsstarrig, so daß sie auf deine Gebote nicht hörten;

17sie weigerten sich vielmehr zu gehorchen und gedachten deiner Wunder nicht mehr, die du an ihnen getan hattest: sie wurden halsstarrig und setzten es sich in ihrer Widerspenstigkeit in den Kopf, nach Ägypten zu ihrem Sklavendienst zurückzukehren. Doch du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte: du hast sie nicht verlassen.

18Sogar als sie sich ein gegossenes Stierbild gemacht hatten und ausriefen: ›Dies ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat!‹, und als sie arge Lästerdinge verübten,

19hast du sie doch nach deiner großen Barmherzigkeit in der Wüste nicht verlassen; nein, die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tage, die sie auf dem Wege führen sollte, und die Feuersäule nicht bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

20Du gabst ihnen auch deinen guten Geist, um sie zu unterweisen; du versagtest ihrem Munde dein Manna nicht und gabst ihnen Wasser für ihren Durst.

21Vierzig Jahre lang versorgtest du sie in der Wüste, so daß sie keinen Mangel litten; ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und ihre Füße schwollen nicht an.

22Dazu gabst du ihnen Königreiche und Völker zum Besitz und teiltest ihnen Gebiet für Gebiet zu, so daß sie das Land Sihons, des Königs von Hesbon, und das Land Ogs, des Königs von Basan, in Besitz nahmen.

23Ihre Söhne ließest du zahlreich werden wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, in das sie, wie du ihren Vätern verheißen hattest, eindringen sollten, um es in Besitz zu nehmen.

24So zogen denn ihre Söhne in das Land ein und nahmen es in Besitz, und du warfst die Bewohner des Landes, die Kanaanäer, vor ihnen nieder und ließest sie in ihre Gewalt fallen, sowohl ihre Könige als auch die Völkerschaften des Landes, damit sie mit ihnen nach Belieben verfahren könnten.

25So eroberten sie denn feste Städte und ein fruchtbares Land und nahmen Häuser in Besitz, die mit Gütern aller Art angefüllt waren, ausgehauene Brunnen, Weinberge und Ölbaumgärten und Obstbäume in Menge; und sie aßen und wurden satt und fett und ließen sich’s wohl sein im Genuß der Fülle deiner Güter.«

26»Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich gegen dich auf; sie kehrten deinem Gesetz den Rücken; sie ermordeten deine Propheten, die ihnen ins Gewissen redeten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten arge Lästerdinge.

27Darum gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis, daß diese sie bedrängten. Wenn sie dann aber in ihrer Not zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und ließest ihnen nach deiner großen Barmherzigkeit Retter erstehen, die sie aus der Gewalt ihrer Bedränger erretteten.

28Sobald sie aber Ruhe hatten, fingen sie wieder an, Böses vor dir zu tun; und wenn du sie dann wieder in die Gewalt ihrer Feinde fallen ließest, die sie unter ihre Herrschaft knechteten, und sie aufs neue zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und errettetest sie oftmals in deiner großen Barmherzigkeit.

29Obgleich du sie aber ernstlich warnen ließest, um sie zu deinem Gesetz zurückzuführen, waren sie doch trotzig und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Verordnungen, obwohl der Mensch doch durch deren Beobachtung sein Leben bewahrt; sie wollten sich kein Joch auf ihre Schulter legen lassen und waren halsstarrig, so daß sie nicht gehorchten.

30Obgleich du nun noch viele Jahre lang Geduld mit ihnen hattest und sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, ernstlich warnen ließest, achteten sie doch nicht darauf. Da hast du sie in die Gewalt der Völker in den heidnischen Ländern fallen lassen,

31aber sie trotzdem in deiner großen Barmherzigkeit nicht völlig vernichtet und sie nicht verlassen; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.«

32»Und nun, unser Gott, du großer, starker und furchtbarer Gott, der du den Bund und die Gnade bewahrst: achte nicht gering alle die Leiden, die uns betroffen haben, unsere Könige und Obersten, unsere Priester und Propheten, unsere Väter und dein ganzes Volk seit der Zeit der Assyrerkönige bis auf diesen Tag!

33Du bist allerdings gerecht gewesen bei allem, was uns widerfahren ist; denn du hast stets Treue geübt, wir aber haben gottlos gehandelt.

34Auch unsere Könige und Obersten, unsere Priester und unsere Väter haben dein Gesetz nicht gehalten und deine Gebote und ernstlichen Warnungen, die du ihnen hast zukommen lassen, unbeachtet gelassen.

35Weil sie trotz ihres Königtums und trotz der Fülle von Wohltaten, die du ihnen erwiesen, und trotz des weiten und fruchtbaren Landes, das du ihnen zugeteilt hattest, dir nicht gedient und sich nicht von ihrem bösen Tun bekehrt haben, –

36ja, ebendarum sind wir heute Knechte, und das Land, das du unsern Vätern geschenkt hast, damit sie seine Früchte und Güter genössen: ach, wir sind Knechte in ihm!

37Seinen reichen Ertrag liefert es den Königen, die du um unserer Sünden willen über uns gesetzt hast, und sie herrschen über unsere Leiber und über unser Vieh nach ihrem Gutdünken, so daß wir uns in großer Not befinden.«

Nehemia 9

1AM 24. Tage dieses Monats aber kamen die Israeliten zu einem Fasten zusammen im Trauergewand und mit Erde auf dem Haupte.

2Und die israelitischer Abstammung waren, sonderten sich von allen Fremden ab und traten hin und bekannten ihre Sünden und die Verschuldungen ihrer Väter.

3Dann erhoben sie sich an ihrem Platze, und man las aus dem Gesetzbuch des Herrn, ihres Gottes, vor, einen Viertelstag lang, und einen Viertelstag hindurch beichteten sie und fielen nieder vor dem Herrn, ihrem Gott.

4Auf der Tribüne der Leviten aber erhoben sich Jesua, Bani, Kadmiel, Sebanja, Buni, Serebja, Bani und Kenani und riefen laut zu dem Herrn, ihrem Gott.

5Und die Leviten Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodia, Sebanja und Pethahja sprachen: Auf! lobet den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und sie priesen den herrlichen Namen dessen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist:

6Du allein bist der Herr; du hast den Himmel und aller Himmel Himmel und ihr ganzes Heer gemacht, die Erde und alles, was darauf ist, das Meer und alles, was darin ist. Du erhältst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an. (a) 5Mo 10:14; Ps 146:6

7Du, o Herr, bist Gott, der du Abram erwählt und aus Ur in Chaldäa herausgeführt und mit dem Namen Abraham benannt hast. (a) 1Mo 11:31; 17:5

8Du hast sein Herz treu gegen dich befunden und mit ihm den Bund geschlossen, seinen Nachkommen das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Jebusiter und Girgasiter zu geben, und hast deine Verheissung erfüllt; denn du bist gerecht. (a) 1Mo 12:7

9Du hast das Elend unsrer Väter in Ägypten angesehen und ihr Schreien am Schilfmeer erhört (a) 2Mo 3:7; 14:10

10und Zeichen und Wunder getan am Pharao, an allen seinen Knechten und allem Volk seines Landes; denn du wusstest, dass sie vermessen an ihnen gehandelt. So hast du dir einen Namen gemacht, wie es heute offenbar ist.

11Du hast das Meer vor ihnen zerteilt, dass sie auf dem Trocknen mitten hindurchgehen konnten; ihre Verfolger aber warfst du in die Tiefe, wie einen Stein in mächtige Wasser. (a) 2Mo 14:22; 15:10

12Durch eine Wolkensäule hast du sie geleitet am Tage, durch eine Feuersäule des Nachts, ihnen den Weg zu erhellen, den sie gehen sollten. (a) 2Mo 13:21

13Du fuhrst herab auf den Berg Sinai und redetest mit ihnen vom Himmel her und gabst ihnen richtiges Recht, zuverlässige Weisungen, gute Satzungen und Gebote. (a) 2Mo 19:20

14Du machtest ihnen deinen heiligen Sabbat kund und gabst ihnen Gebote, Satzungen und Weisungen durch deinen Knecht Mose.

15Brot vom Himmel gabst du ihnen für ihren Hunger, und Wasser aus dem Felsen liessest du ihnen strömen für ihren Durst, und du wiesest sie an, hineinzuziehen und das Land einzunehmen, das du ihnen zu geben geschworen hattest. (a) 2Mo 16:14 15; 17:6

16Sie aber, unsre Väter, handelten vermessen und wurden halsstarrig, sodass sie nicht auf deine Gebote hörten.

17Sie weigerten sich, zu hören, und gedachten der Wunder nicht, die du an ihnen getan, sondern wurden halsstarrig und setzten sich in den Kopf, zu ihrem Sklavendienst in Ägypten zurückzukehren. Aber du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Du verliessest sie nicht, (a) 4Mo 14:4; 2Mo 34:6

18obgleich sie ein gegossenes Kalb machten und sprachen: "Das ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat", und obgleich sie überaus Lästerliches verübten. (a) 2Mo 32

19Nach deiner grossen Barmherzigkeit verliessest du sie nicht in der Wüste: die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tag, sie zu leiten auf dem Wege, noch die Feuersäule bei Nacht, ihnen den Weg zu erhellen, den sie ziehen sollten.

20Und du gabst ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; dein Manna entzogest du ihrem Munde nicht, und wenn sie dürsteten, gabst du ihnen Wasser: (a) 4Mo 11:17

21Vierzig Jahre lang sorgtest du für sie in der Wüste, dass ihnen nichts mangelte; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füsse schwollen nicht an. (a) 5Mo 2:7; 8:4

22Du gabst ihnen Königreiche und Völker zu eigen und verteiltest sie nach allen Seiten hin; sie nahmen das Land Sihons, des Königs von Hesbon, in Besitz und das Land des Königs Og von Basan. (a) 4Mo 21:21-35

23Du machtest ihre Kinder zahlreich wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, von dem du ihren Vätern verheissen hattest, sie würden in dasselbe einziehen und es in Besitz nehmen.

24Die Söhne zogen dann hinein und nahmen das Land in Besitz, und du warfst die Landesbewohner, die Kanaaniter, vor ihnen nieder und gabst sie in ihre Hände, sowohl ihre Könige als die Völker des Landes, dass sie nach Belieben mit ihnen verfahren konnten.

25Sie nahmen feste Städte und ein fruchtbares Land ein und erwarben so Häuser mit allerlei Gut gefüllt, ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölpflanzungen und nahrungspendende Bäume in Menge; sie assen und wurden satt, gediehen und liessen sich's wohlsein im Genuss deiner reichen Güter. (a) 5Mo 6:10 11

26Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich auf wider dich und kehrten deinem Gesetz den Rücken und brachten deine Propheten um, die sie vermahnten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten überaus Lästerliches.

27Darum gabst du sie in die Gewalt ihrer Feinde; die bedrängten sie. Zur Zeit ihrer Bedrängnis aber schrieen sie zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und gabst ihnen nach deiner grossen Barmherzigkeit Retter, die sie aus der Gewalt ihrer Feinde erretteten. (a) Ri 2:14 18

28Sobald sie dann Ruhe hatten, taten sie aufs neue Übles vor dir. Da gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis; die unterjochten sie. Darauf schrieen sie abermals zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und errettetest sie nach deiner grossen Barmherzigkeit.

29Und du vermahntest sie, um sie zu deinem Gesetze zurückzuführen. Sie aber handelten vermessen und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Satzungen, durch deren Befolgung der Mensch am Leben bleibt; sie lehnten sich auf und waren halsstarrig und gehorchten nicht.

30So hattest du viele Jahre lang Geduld mit ihnen und vermahntest sie durch deinen Geist, durch deine Propheten; aber sie hörten nicht darauf. Darum gabst du sie den Völkern in den heidnischen Ländern preis. (a) 2Ch 36:15 16

31Doch nach deiner grossen Barmherzigkeit vertilgtest du sie nicht ganz und gar und verliessest sie nicht; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.

32Und nun, unser Gott, du grosser, mächtiger und furchtbarer Gott, der du deinen Gnadenbund einhältst, achte nicht gering all die Mühsal, die uns betroffen hat, unsre Könige und Fürsten, unsre Priester und Propheten, unsre Väter und dein ganzes Volk, seit der Zeit der Könige von Assyrien bis auf diesen Tag.

33Du bist gerecht bei allem, was über uns gekommen ist; denn du hast Treue geübt, wir aber sind gottlos gewesen.

34Und unsre Könige, unsre Fürsten, unsre Priester und unsre Väter haben nicht nach deinem Gesetze gehandelt und haben nicht achtgehabt auf die Gebote und Mahnungen, mit denen du sie vermahntest.

35Sie haben dir nicht gedient in ihrem Königtum, trotz den reichen Gütern, die du ihnen verliehen, und trotz dem weiten, fruchtbaren Lande, das du ihnen gegeben, und sie haben sich nicht bekehrt von ihrem bösen Tun.

36So sind wir denn heutigentages Knechte; ja, in dem Lande, das du unsren Vätern gegeben hast, seine Früchte und Güter zu geniessen, in dem sind wir Knechte.

37Seinen reichen Ertrag bringt es für die Könige, die du über uns gesetzt hast um unsrer Sünden willen; sie herrschen über unsre Leiber und über unser Vieh nach Belieben, und wir sind in grosser Not.

38OB alldem treffen wir eine feste Abmachung und schreiben sie nieder. Und auf der gesiegelten Urkunde unterzeichnen unsre Fürsten, unsre Leviten und Priester. (1) die Lutherbibel hat für 9,38; 10,1-39 die Zählung 10,1-40.

Nehemia 9

1Am vierundzwanzigsten Tage desselben Monats aber versammelten sich die Israeliten unter Fasten, und zwar in Trauergewändern und mit Erde auf dem Haupte.

2Nachdem sich dann die Vollisraeliten von allen Fremden abgesondert hatten, traten sie hin und legten ein Bekenntnis ihrer Sünden und der Verschuldungen ihrer Väter ab.

3Hierauf erhoben sie sich auf der Stelle, wo sie sich befanden, und man las aus dem Gesetzbuche des HERRN, ihres Gottes, einen Vierteltag lang vor und sprach dann drei weitere Stunden lang Bußgebete, während sie sich vor dem HERRN, ihrem Gott, niedergeworfen hatten.

4Darauf traten Jesua und Bani, Kadmiel, Sebanja, Bunni, Serabja, Bani und Kenani auf den erhöhten Platz der Leviten hinauf und riefen den HERRN, ihren Gott, mit lauter Stimme an.

5Alsdann hielten die Leviten Jesua und Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Pethahja folgende Ansprache: »Ach! Preiset den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise deinen herrlichen Namen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist!

6Du bist es, der da ist, HERR, du allein! Du bist es, der den Himmel und den obersten Himmel samt ihrem ganzen Heer geschaffen hat, die Erde mit allem, was auf ihr ist, die Meere mit allem, was in ihnen ist; und du bist es, der dies alles am Leben erhält und den das himmlische Heer anbetet.

7Du, HERR, bist der Gott, der Abram erwählt, der ihn aus Ur in Chaldäa hat auswandern lassen und ihm den Namen Abraham gegeben hat.

8Nachdem du sein Herz treu gegen dich erfunden hattest, hast du mit ihm den Bund geschlossen, das Land der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Jebusiter und Girgasiter, dies Land seinen Nachkommen geben zu wollen; und du hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.

9Als du dann das Elend unserer Väter in Ägypten sahst und ihr Geschrei am Schilfmeere hörtest,

10hast du Zeichen und Wunder am Pharao, an allen seinen Dienern und an dem ganzen Volke seines Landes getan; denn du hattest erkannt, daß jene in Vermessenheit gegen sie gehandelt hatten, und du hast dir einen Namen gemacht, wie er heute noch groß dasteht.

11Das Meer hast du vor ihnen gespalten, so daß sie trockenen Fußes mitten durch das Meer ziehen konnten; ihre Verfolger aber hast du in die Tiefen geschleudert wie einen Stein in gewaltige Fluten.

12Durch eine Wolkensäule hast du sie bei Tage geleitet und durch eine Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

13Auf den Berg Sinai bist du hinabgestiegen und hast vom Himmel her mit ihnen geredet und ihnen richtige Weisungen und zuverlässige Gesetze, gute Satzungen und Gebote gegeben.

14Auch deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan und ihnen Gebote, Satzungen und das Gesetz durch deinen Knecht Mose verordnet.

15Brot vom Himmel hast du ihnen für ihren Hunger gegeben und Wasser aus dem Felsen ihnen für ihren Durst hervorfließen lassen und hast ihnen geboten, in das Land einzuziehen, dessen Besitz du ihnen mit erhobener Hand zugeschworen hattest.«

16»Sie aber, unsere Väter, waren übermütig und halsstarrig, so daß sie auf deine Gebote nicht hörten;

17sie weigerten sich vielmehr zu gehorchen und gedachten deiner Wunder nicht mehr, die du an ihnen getan hattest: sie wurden halsstarrig und setzten es sich in ihrer Widerspenstigkeit in den Kopf, nach Ägypten zu ihrem Sklavendienst zurückzukehren. Doch du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte: du hast sie nicht verlassen.

18Sogar als sie sich ein gegossenes Stierbild gemacht hatten und ausriefen: ›Dies ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat!‹, und als sie arge Lästerdinge verübten,

19hast du sie doch nach deiner großen Barmherzigkeit in der Wüste nicht verlassen; nein, die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tage, die sie auf dem Wege führen sollte, und die Feuersäule nicht bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

20Du gabst ihnen auch deinen guten Geist, um sie zu unterweisen; du versagtest ihrem Munde dein Manna nicht und gabst ihnen Wasser für ihren Durst.

21Vierzig Jahre lang versorgtest du sie in der Wüste, so daß sie keinen Mangel litten; ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und ihre Füße schwollen nicht an.

22Dazu gabst du ihnen Königreiche und Völker zum Besitz und teiltest ihnen Gebiet für Gebiet zu, so daß sie das Land Sihons, des Königs von Hesbon, und das Land Ogs, des Königs von Basan, in Besitz nahmen.

23Ihre Söhne ließest du zahlreich werden wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, in das sie, wie du ihren Vätern verheißen hattest, eindringen sollten, um es in Besitz zu nehmen.

24So zogen denn ihre Söhne in das Land ein und nahmen es in Besitz, und du warfst die Bewohner des Landes, die Kanaanäer, vor ihnen nieder und ließest sie in ihre Gewalt fallen, sowohl ihre Könige als auch die Völkerschaften des Landes, damit sie mit ihnen nach Belieben verfahren könnten.

25So eroberten sie denn feste Städte und ein fruchtbares Land und nahmen Häuser in Besitz, die mit Gütern aller Art angefüllt waren, ausgehauene Brunnen, Weinberge und Ölbaumgärten und Obstbäume in Menge; und sie aßen und wurden satt und fett und ließen sich’s wohl sein im Genuß der Fülle deiner Güter.«

26»Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich gegen dich auf; sie kehrten deinem Gesetz den Rücken; sie ermordeten deine Propheten, die ihnen ins Gewissen redeten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten arge Lästerdinge.

27Darum gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis, daß diese sie bedrängten. Wenn sie dann aber in ihrer Not zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und ließest ihnen nach deiner großen Barmherzigkeit Retter erstehen, die sie aus der Gewalt ihrer Bedränger erretteten.

28Sobald sie aber Ruhe hatten, fingen sie wieder an, Böses vor dir zu tun; und wenn du sie dann wieder in die Gewalt ihrer Feinde fallen ließest, die sie unter ihre Herrschaft knechteten, und sie aufs neue zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und errettetest sie oftmals in deiner großen Barmherzigkeit.

29Obgleich du sie aber ernstlich warnen ließest, um sie zu deinem Gesetz zurückzuführen, waren sie doch trotzig und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Verordnungen, obwohl der Mensch doch durch deren Beobachtung sein Leben bewahrt; sie wollten sich kein Joch auf ihre Schulter legen lassen und waren halsstarrig, so daß sie nicht gehorchten.

30Obgleich du nun noch viele Jahre lang Geduld mit ihnen hattest und sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, ernstlich warnen ließest, achteten sie doch nicht darauf. Da hast du sie in die Gewalt der Völker in den heidnischen Ländern fallen lassen,

31aber sie trotzdem in deiner großen Barmherzigkeit nicht völlig vernichtet und sie nicht verlassen; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.«

32»Und nun, unser Gott, du großer, starker und furchtbarer Gott, der du den Bund und die Gnade bewahrst: achte nicht gering alle die Leiden, die uns betroffen haben, unsere Könige und Obersten, unsere Priester und Propheten, unsere Väter und dein ganzes Volk seit der Zeit der Assyrerkönige bis auf diesen Tag!

33Du bist allerdings gerecht gewesen bei allem, was uns widerfahren ist; denn du hast stets Treue geübt, wir aber haben gottlos gehandelt.

34Auch unsere Könige und Obersten, unsere Priester und unsere Väter haben dein Gesetz nicht gehalten und deine Gebote und ernstlichen Warnungen, die du ihnen hast zukommen lassen, unbeachtet gelassen.

35Weil sie trotz ihres Königtums und trotz der Fülle von Wohltaten, die du ihnen erwiesen, und trotz des weiten und fruchtbaren Landes, das du ihnen zugeteilt hattest, dir nicht gedient und sich nicht von ihrem bösen Tun bekehrt haben, –

36ja, ebendarum sind wir heute Knechte, und das Land, das du unsern Vätern geschenkt hast, damit sie seine Früchte und Güter genössen: ach, wir sind Knechte in ihm!

37Seinen reichen Ertrag liefert es den Königen, die du um unserer Sünden willen über uns gesetzt hast, und sie herrschen über unsere Leiber und über unser Vieh nach ihrem Gutdünken, so daß wir uns in großer Not befinden.«

Nehemia 9:1
GerMenge

Am vierundzwanzigsten Tage desselben Monats aber versammelten sich die Israeliten unter Fasten, und zwar in Trauergewändern und mit Erde auf dem Haupte.

GerZurcher

AM 24. Tage dieses Monats aber kamen die Israeliten zu einem Fasten zusammen im Trauergewand und mit Erde auf dem Haupte.

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GerMenge

Nachdem sich dann die Vollisraeliten von allen Fremden abgesondert hatten, traten sie hin und legten ein Bekenntnis ihrer Sünden und der Verschuldungen ihrer Väter ab.

GerZurcher

Und die israelitischer Abstammung waren, sonderten sich von allen Fremden ab und traten hin und bekannten ihre Sünden und die Verschuldungen ihrer Väter.

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GerMenge

Hierauf erhoben sie sich auf der Stelle, wo sie sich befanden, und man las aus dem Gesetzbuche des HERRN, ihres Gottes, einen Vierteltag lang vor und sprach dann drei weitere Stunden lang Bußgebete, während sie sich vor dem HERRN, ihrem Gott, niedergeworfen hatten.

GerZurcher

Dann erhoben sie sich an ihrem Platze, und man las aus dem Gesetzbuch des Herrn, ihres Gottes, vor, einen Viertelstag lang, und einen Viertelstag hindurch beichteten sie und fielen nieder vor dem Herrn, ihrem Gott.

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GerMenge

Darauf traten Jesua und Bani, Kadmiel, Sebanja, Bunni, Serabja, Bani und Kenani auf den erhöhten Platz der Leviten hinauf und riefen den HERRN, ihren Gott, mit lauter Stimme an.

GerZurcher

Auf der Tribüne der Leviten aber erhoben sich Jesua, Bani, Kadmiel, Sebanja, Buni, Serebja, Bani und Kenani und riefen laut zu dem Herrn, ihrem Gott.

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Alsdann hielten die Leviten Jesua und Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodija, Sebanja und Pethahja folgende Ansprache: »Ach! Preiset den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise deinen herrlichen Namen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist!

GerZurcher

Und die Leviten Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabneja, Serebja, Hodia, Sebanja und Pethahja sprachen: Auf! lobet den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und sie priesen den herrlichen Namen dessen, der über allen Lobpreis und Ruhm erhaben ist:

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GerMenge

Du bist es, der da ist, HERR, du allein! Du bist es, der den Himmel und den obersten Himmel samt ihrem ganzen Heer geschaffen hat, die Erde mit allem, was auf ihr ist, die Meere mit allem, was in ihnen ist; und du bist es, der dies alles am Leben erhält und den das himmlische Heer anbetet.

GerZurcher

Du allein bist der Herr; du hast den Himmel und aller Himmel Himmel und ihr ganzes Heer gemacht, die Erde und alles, was darauf ist, das Meer und alles, was darin ist. Du erhältst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an. (a) 5Mo 10:14; Ps 146:6

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GerMenge

Du, HERR, bist der Gott, der Abram erwählt, der ihn aus Ur in Chaldäa hat auswandern lassen und ihm den Namen Abraham gegeben hat.

GerZurcher

Du, o Herr, bist Gott, der du Abram erwählt und aus Ur in Chaldäa herausgeführt und mit dem Namen Abraham benannt hast. (a) 1Mo 11:31; 17:5

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GerMenge

Nachdem du sein Herz treu gegen dich erfunden hattest, hast du mit ihm den Bund geschlossen, das Land der Kanaanäer, Hethiter, Amoriter, Pherissiter, Jebusiter und Girgasiter, dies Land seinen Nachkommen geben zu wollen; und du hast dein Wort gehalten, denn du bist gerecht.

GerZurcher

Du hast sein Herz treu gegen dich befunden und mit ihm den Bund geschlossen, seinen Nachkommen das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter, Pheresiter, Jebusiter und Girgasiter zu geben, und hast deine Verheissung erfüllt; denn du bist gerecht. (a) 1Mo 12:7

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GerMenge

Als du dann das Elend unserer Väter in Ägypten sahst und ihr Geschrei am Schilfmeere hörtest,

GerZurcher

Du hast das Elend unsrer Väter in Ägypten angesehen und ihr Schreien am Schilfmeer erhört (a) 2Mo 3:7; 14:10

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GerMenge

hast du Zeichen und Wunder am Pharao, an allen seinen Dienern und an dem ganzen Volke seines Landes getan; denn du hattest erkannt, daß jene in Vermessenheit gegen sie gehandelt hatten, und du hast dir einen Namen gemacht, wie er heute noch groß dasteht.

GerZurcher

und Zeichen und Wunder getan am Pharao, an allen seinen Knechten und allem Volk seines Landes; denn du wusstest, dass sie vermessen an ihnen gehandelt. So hast du dir einen Namen gemacht, wie es heute offenbar ist.

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Das Meer hast du vor ihnen gespalten, so daß sie trockenen Fußes mitten durch das Meer ziehen konnten; ihre Verfolger aber hast du in die Tiefen geschleudert wie einen Stein in gewaltige Fluten.

GerZurcher

Du hast das Meer vor ihnen zerteilt, dass sie auf dem Trocknen mitten hindurchgehen konnten; ihre Verfolger aber warfst du in die Tiefe, wie einen Stein in mächtige Wasser. (a) 2Mo 14:22; 15:10

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GerMenge

Durch eine Wolkensäule hast du sie bei Tage geleitet und durch eine Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

GerZurcher

Durch eine Wolkensäule hast du sie geleitet am Tage, durch eine Feuersäule des Nachts, ihnen den Weg zu erhellen, den sie gehen sollten. (a) 2Mo 13:21

13
GerMenge

Auf den Berg Sinai bist du hinabgestiegen und hast vom Himmel her mit ihnen geredet und ihnen richtige Weisungen und zuverlässige Gesetze, gute Satzungen und Gebote gegeben.

GerZurcher

Du fuhrst herab auf den Berg Sinai und redetest mit ihnen vom Himmel her und gabst ihnen richtiges Recht, zuverlässige Weisungen, gute Satzungen und Gebote. (a) 2Mo 19:20

14
GerMenge

Auch deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan und ihnen Gebote, Satzungen und das Gesetz durch deinen Knecht Mose verordnet.

GerZurcher

Du machtest ihnen deinen heiligen Sabbat kund und gabst ihnen Gebote, Satzungen und Weisungen durch deinen Knecht Mose.

15
GerMenge

Brot vom Himmel hast du ihnen für ihren Hunger gegeben und Wasser aus dem Felsen ihnen für ihren Durst hervorfließen lassen und hast ihnen geboten, in das Land einzuziehen, dessen Besitz du ihnen mit erhobener Hand zugeschworen hattest.«

GerZurcher

Brot vom Himmel gabst du ihnen für ihren Hunger, und Wasser aus dem Felsen liessest du ihnen strömen für ihren Durst, und du wiesest sie an, hineinzuziehen und das Land einzunehmen, das du ihnen zu geben geschworen hattest. (a) 2Mo 16:14 15; 17:6

16
GerMenge

»Sie aber, unsere Väter, waren übermütig und halsstarrig, so daß sie auf deine Gebote nicht hörten;

GerZurcher

Sie aber, unsre Väter, handelten vermessen und wurden halsstarrig, sodass sie nicht auf deine Gebote hörten.

17
GerMenge

sie weigerten sich vielmehr zu gehorchen und gedachten deiner Wunder nicht mehr, die du an ihnen getan hattest: sie wurden halsstarrig und setzten es sich in ihrer Widerspenstigkeit in den Kopf, nach Ägypten zu ihrem Sklavendienst zurückzukehren. Doch du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte: du hast sie nicht verlassen.

GerZurcher

Sie weigerten sich, zu hören, und gedachten der Wunder nicht, die du an ihnen getan, sondern wurden halsstarrig und setzten sich in den Kopf, zu ihrem Sklavendienst in Ägypten zurückzukehren. Aber du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Huld. Du verliessest sie nicht, (a) 4Mo 14:4; 2Mo 34:6

18
GerMenge

Sogar als sie sich ein gegossenes Stierbild gemacht hatten und ausriefen: ›Dies ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat!‹, und als sie arge Lästerdinge verübten,

GerZurcher

obgleich sie ein gegossenes Kalb machten und sprachen: "Das ist dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat", und obgleich sie überaus Lästerliches verübten. (a) 2Mo 32

19
GerMenge

hast du sie doch nach deiner großen Barmherzigkeit in der Wüste nicht verlassen; nein, die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tage, die sie auf dem Wege führen sollte, und die Feuersäule nicht bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie ziehen sollten.

GerZurcher

Nach deiner grossen Barmherzigkeit verliessest du sie nicht in der Wüste: die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tag, sie zu leiten auf dem Wege, noch die Feuersäule bei Nacht, ihnen den Weg zu erhellen, den sie ziehen sollten.

20
GerMenge

Du gabst ihnen auch deinen guten Geist, um sie zu unterweisen; du versagtest ihrem Munde dein Manna nicht und gabst ihnen Wasser für ihren Durst.

GerZurcher

Und du gabst ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; dein Manna entzogest du ihrem Munde nicht, und wenn sie dürsteten, gabst du ihnen Wasser: (a) 4Mo 11:17

21
GerMenge

Vierzig Jahre lang versorgtest du sie in der Wüste, so daß sie keinen Mangel litten; ihre Kleider nutzten sich nicht ab, und ihre Füße schwollen nicht an.

GerZurcher

Vierzig Jahre lang sorgtest du für sie in der Wüste, dass ihnen nichts mangelte; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füsse schwollen nicht an. (a) 5Mo 2:7; 8:4

22
GerMenge

Dazu gabst du ihnen Königreiche und Völker zum Besitz und teiltest ihnen Gebiet für Gebiet zu, so daß sie das Land Sihons, des Königs von Hesbon, und das Land Ogs, des Königs von Basan, in Besitz nahmen.

GerZurcher

Du gabst ihnen Königreiche und Völker zu eigen und verteiltest sie nach allen Seiten hin; sie nahmen das Land Sihons, des Königs von Hesbon, in Besitz und das Land des Königs Og von Basan. (a) 4Mo 21:21-35

23
GerMenge

Ihre Söhne ließest du zahlreich werden wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, in das sie, wie du ihren Vätern verheißen hattest, eindringen sollten, um es in Besitz zu nehmen.

GerZurcher

Du machtest ihre Kinder zahlreich wie die Sterne am Himmel und brachtest sie in das Land, von dem du ihren Vätern verheissen hattest, sie würden in dasselbe einziehen und es in Besitz nehmen.

24
GerMenge

So zogen denn ihre Söhne in das Land ein und nahmen es in Besitz, und du warfst die Bewohner des Landes, die Kanaanäer, vor ihnen nieder und ließest sie in ihre Gewalt fallen, sowohl ihre Könige als auch die Völkerschaften des Landes, damit sie mit ihnen nach Belieben verfahren könnten.

GerZurcher

Die Söhne zogen dann hinein und nahmen das Land in Besitz, und du warfst die Landesbewohner, die Kanaaniter, vor ihnen nieder und gabst sie in ihre Hände, sowohl ihre Könige als die Völker des Landes, dass sie nach Belieben mit ihnen verfahren konnten.

25
GerMenge

So eroberten sie denn feste Städte und ein fruchtbares Land und nahmen Häuser in Besitz, die mit Gütern aller Art angefüllt waren, ausgehauene Brunnen, Weinberge und Ölbaumgärten und Obstbäume in Menge; und sie aßen und wurden satt und fett und ließen sich’s wohl sein im Genuß der Fülle deiner Güter.«

GerZurcher

Sie nahmen feste Städte und ein fruchtbares Land ein und erwarben so Häuser mit allerlei Gut gefüllt, ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölpflanzungen und nahrungspendende Bäume in Menge; sie assen und wurden satt, gediehen und liessen sich's wohlsein im Genuss deiner reichen Güter. (a) 5Mo 6:10 11

26
GerMenge

»Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich gegen dich auf; sie kehrten deinem Gesetz den Rücken; sie ermordeten deine Propheten, die ihnen ins Gewissen redeten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten arge Lästerdinge.

GerZurcher

Aber sie wurden ungehorsam und lehnten sich auf wider dich und kehrten deinem Gesetz den Rücken und brachten deine Propheten um, die sie vermahnten, um sie zu dir zurückzuführen, und verübten überaus Lästerliches.

27
GerMenge

Darum gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis, daß diese sie bedrängten. Wenn sie dann aber in ihrer Not zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und ließest ihnen nach deiner großen Barmherzigkeit Retter erstehen, die sie aus der Gewalt ihrer Bedränger erretteten.

GerZurcher

Darum gabst du sie in die Gewalt ihrer Feinde; die bedrängten sie. Zur Zeit ihrer Bedrängnis aber schrieen sie zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und gabst ihnen nach deiner grossen Barmherzigkeit Retter, die sie aus der Gewalt ihrer Feinde erretteten. (a) Ri 2:14 18

28
GerMenge

Sobald sie aber Ruhe hatten, fingen sie wieder an, Böses vor dir zu tun; und wenn du sie dann wieder in die Gewalt ihrer Feinde fallen ließest, die sie unter ihre Herrschaft knechteten, und sie aufs neue zu dir schrien, erhörtest du sie vom Himmel her und errettetest sie oftmals in deiner großen Barmherzigkeit.

GerZurcher

Sobald sie dann Ruhe hatten, taten sie aufs neue Übles vor dir. Da gabst du sie der Gewalt ihrer Feinde preis; die unterjochten sie. Darauf schrieen sie abermals zu dir, und du erhörtest sie vom Himmel her und errettetest sie nach deiner grossen Barmherzigkeit.

29
GerMenge

Obgleich du sie aber ernstlich warnen ließest, um sie zu deinem Gesetz zurückzuführen, waren sie doch trotzig und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Verordnungen, obwohl der Mensch doch durch deren Beobachtung sein Leben bewahrt; sie wollten sich kein Joch auf ihre Schulter legen lassen und waren halsstarrig, so daß sie nicht gehorchten.

GerZurcher

Und du vermahntest sie, um sie zu deinem Gesetze zurückzuführen. Sie aber handelten vermessen und gehorchten deinen Geboten nicht, sondern sündigten gegen deine Satzungen, durch deren Befolgung der Mensch am Leben bleibt; sie lehnten sich auf und waren halsstarrig und gehorchten nicht.

30
GerMenge

Obgleich du nun noch viele Jahre lang Geduld mit ihnen hattest und sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, ernstlich warnen ließest, achteten sie doch nicht darauf. Da hast du sie in die Gewalt der Völker in den heidnischen Ländern fallen lassen,

GerZurcher

So hattest du viele Jahre lang Geduld mit ihnen und vermahntest sie durch deinen Geist, durch deine Propheten; aber sie hörten nicht darauf. Darum gabst du sie den Völkern in den heidnischen Ländern preis. (a) 2Ch 36:15 16

31
GerMenge

aber sie trotzdem in deiner großen Barmherzigkeit nicht völlig vernichtet und sie nicht verlassen; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.«

GerZurcher

Doch nach deiner grossen Barmherzigkeit vertilgtest du sie nicht ganz und gar und verliessest sie nicht; denn du bist ein gnädiger und barmherziger Gott.

32
GerMenge

»Und nun, unser Gott, du großer, starker und furchtbarer Gott, der du den Bund und die Gnade bewahrst: achte nicht gering alle die Leiden, die uns betroffen haben, unsere Könige und Obersten, unsere Priester und Propheten, unsere Väter und dein ganzes Volk seit der Zeit der Assyrerkönige bis auf diesen Tag!

GerZurcher

Und nun, unser Gott, du grosser, mächtiger und furchtbarer Gott, der du deinen Gnadenbund einhältst, achte nicht gering all die Mühsal, die uns betroffen hat, unsre Könige und Fürsten, unsre Priester und Propheten, unsre Väter und dein ganzes Volk, seit der Zeit der Könige von Assyrien bis auf diesen Tag.

33
GerMenge

Du bist allerdings gerecht gewesen bei allem, was uns widerfahren ist; denn du hast stets Treue geübt, wir aber haben gottlos gehandelt.

GerZurcher

Du bist gerecht bei allem, was über uns gekommen ist; denn du hast Treue geübt, wir aber sind gottlos gewesen.

34
GerMenge

Auch unsere Könige und Obersten, unsere Priester und unsere Väter haben dein Gesetz nicht gehalten und deine Gebote und ernstlichen Warnungen, die du ihnen hast zukommen lassen, unbeachtet gelassen.

GerZurcher

Und unsre Könige, unsre Fürsten, unsre Priester und unsre Väter haben nicht nach deinem Gesetze gehandelt und haben nicht achtgehabt auf die Gebote und Mahnungen, mit denen du sie vermahntest.

35
GerMenge

Weil sie trotz ihres Königtums und trotz der Fülle von Wohltaten, die du ihnen erwiesen, und trotz des weiten und fruchtbaren Landes, das du ihnen zugeteilt hattest, dir nicht gedient und sich nicht von ihrem bösen Tun bekehrt haben, –

GerZurcher

Sie haben dir nicht gedient in ihrem Königtum, trotz den reichen Gütern, die du ihnen verliehen, und trotz dem weiten, fruchtbaren Lande, das du ihnen gegeben, und sie haben sich nicht bekehrt von ihrem bösen Tun.

36
GerMenge

ja, ebendarum sind wir heute Knechte, und das Land, das du unsern Vätern geschenkt hast, damit sie seine Früchte und Güter genössen: ach, wir sind Knechte in ihm!

GerZurcher

So sind wir denn heutigentages Knechte; ja, in dem Lande, das du unsren Vätern gegeben hast, seine Früchte und Güter zu geniessen, in dem sind wir Knechte.

37
GerMenge

Seinen reichen Ertrag liefert es den Königen, die du um unserer Sünden willen über uns gesetzt hast, und sie herrschen über unsere Leiber und über unser Vieh nach ihrem Gutdünken, so daß wir uns in großer Not befinden.«

GerZurcher

Seinen reichen Ertrag bringt es für die Könige, die du über uns gesetzt hast um unsrer Sünden willen; sie herrschen über unsre Leiber und über unser Vieh nach Belieben, und wir sind in grosser Not.

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Nehemia 9

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Nehemia 9 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Nehemia 9:16

GerMenge

"»Sie aber, unsere Väter, waren übermütig und halsstarrig, so daß sie auf deine Gebote nicht hörten;"

GerZurcher

"Sie aber, unsre Väter, handelten vermessen und wurden halsstarrig, sodass sie nicht auf deine Gebote hörten."

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

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Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

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Matthäus 5

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Offenbarung 1

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Jesaja 53

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Sprüche 3

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