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Hesekiel 17 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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Hesekiel 17

1Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Menschensohn, gib dem Hause Israel ein Rätsel auf und trage ihm ein Gleichnis vor!

3Sage zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Der große Adler mit großen Flügeln, mit langen Schwungfedern und voll schillernden Gefieders kam zum Libanon und nahm dort den Wipfel der Zeder weg:

4den obersten ihrer Schosse riß er ab und brachte ihn ins Krämerland, versetzte ihn in eine Handelsstadt.

5Dann nahm er einen von den Schößlingen des Landes, pflanzte ihn in ein Saatfeld, wo reichlich Wasser war, behandelte ihn wie ein Weidengewächs,

6damit er dort wüchse und sich zu einem üppigen Weinstock von niedrigem Wuchs entwickelte; seine Ranken sollten sich zu ihm (dem Adler) hinkehren und seine Wurzeln ihm untertan sein. Und es wurde wirklich ein Weinstock daraus, der Ranken ansetzte und Zweige trieb.

7Nun war da aber auch noch ein anderer großer Adler mit großen Flügeln und starkem Gefieder; und siehe da: jener Weinstock bog seine Wurzeln zu diesem hin und streckte seine Ranken zu ihm aus, damit er ihn noch besser tränken möchte, als das Beet es tat, auf das er gepflanzt war;

8und er war doch auf guten Boden, an reichliches Wasser gepflanzt, um Ranken zu treiben und Früchte zu tragen und sich zu einem herrlichen Weinstock zu entwickeln.‹

9Sage nun zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wird das gut ablaufen? Wird jener (Adler) ihm nicht die Wurzeln ausreißen und seine Trauben abschneiden, so daß er verdorrt? Ja, alle seine frischsprossenden Triebe werden verdorren, und zwar wird kein gewaltiger Arm und keine große Anzahl von Leuten dazu erforderlich sein, um ihn aus seinem Wurzelboden herauszuheben.

10Allerdings gepflanzt ist er: aber – wird es gut ablaufen? Wird er nicht, sobald der Ostwind ihn trifft, gänzlich verdorren? Ja, auf dem Beet, auf dem er herangewachsen ist, wird er verdorren.‹«

11Alsdann erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

12»Sage doch dem widerspenstigen Geschlecht: ›Versteht ihr denn nicht, was dies bedeutet?‹ Sage ihnen: ›Seht, der König von Babylon ist nach Jerusalem gekommen, hat den dortigen König und die dortigen Oberen mitgenommen und sie zu sich nach Babylon gebracht.

13Dann hat er einen Sprößling des Königshauses genommen und einen Vertrag mit ihm geschlossen und ihn durch einen Eid verpflichtet; die Vornehmsten des Landes aber hat er mit sich genommen,

14damit die Königsmacht bescheiden bliebe und sich nicht wieder erhöbe und damit jener den geschlossenen Vertrag hielte, damit er Bestand habe.

15Der aber fiel von ihm ab, indem er seine Gesandten nach Ägypten schickte, damit man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gäbe. Wird er wohl Glück haben? Wird er, der so gehandelt hat, ungestraft davonkommen? Er hat den Vertrag gebrochen: sollte er der Strafe entgehen?

16So wahr ich lebe!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum Herrscher gemacht, dem er den Eid nicht gehalten hat und gegen den er vertragsbrüchig geworden ist, bei diesem soll er sterben mitten in Babylon!

17Der Pharao aber wird ihm nicht mit großer Heeresmacht und zahlreichem Aufgebot im Kriege Beistand leisten, wenn man einen Wall aufführt und Belagerungstürme baut, um viele Menschen ums Leben zu bringen.

18Denn weil er meineidig durch Vertragsbruch geworden ist und trotz des Handschlags, den er gegeben, alles dies getan hat, wird er nicht ungestraft davonkommen!‹«

19Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »So wahr ich lebe! Für den Eid, den er bei mir geschworen und mißachtet hat, und für den Vertrag, den er vor mir geschlossen und gebrochen hat, will ich ihn die Strafe büßen lassen

20und mein Fangnetz über ihn ausbreiten, so daß er in meinem Garn gefangen wird! Dann will ich ihn nach Babylon bringen und dort Abrechnung mit ihm halten wegen des Treubruchs, dessen er sich gegen mich schuldig gemacht hat.

21Alle seine auserlesenen Krieger aber in allen seinen Heerscharen sollen durchs Schwert fallen und die Übriggebliebenen in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, es angesagt habe.«

22So hat Gott der HERR gesprochen: »Ich selbst aber werde einen Zweig vom Wipfel der hohen Zeder nehmen und ihn einsetzen; von dem obersten ihrer Sprossen werde ich ein zartes Reis abbrechen, und ich selbst werde es auf einem hohen und ragenden Berge einpflanzen:

23auf der Bergeshöhe Israels will ich es einpflanzen, damit es dort Zweige treibt und Früchte trägt und sich zu einer herrlichen Zeder entwickelt, unter welcher allerlei Wild lagert, allerlei Vögel jeglichen Gefieders wohnen und im Schatten ihrer Zweige nisten.

24Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, daß ich, der HERR, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, daß ich den saftreichen Baum habe verdorren lassen und den dürren Baum zur Blüte gebracht habe. Ich, der HERR, habe es angesagt und es auch vollführt.«

Hesekiel 17

1UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2Menschensohn, sprich einen Rätselspruch und rede ein Gleichnis zum Haus Israel

3und sage: So spricht Gott der Herr: Der grosse Adler mit grossen Flügeln und langen Schwingen, mit vollem, buntem Gefieder kam auf den Libanon. Er nahm hinweg den Wipfel der Zeder

4und brach den obersten ihrer Zweige ab; er brachte ihn in das Krämerland und setzte ihn in eine Händlerstadt.

5Er nahm einen Sprössling des Landes und tat ihn auf ein Saatfeld; an reichlichen Wassern setzte er ihn als Ufergewächs.

6Da sollte er sprossen und zum wuchernden Weinstock werden, niedrigen Wuchses; seine Ranken sollten sich ihm zuwenden und seine Wurzeln unter ihm bleiben. Und er ward zum Weinstock und trieb Zweige und streckte Schosse aus. (a) Hes 19:10

7Nun war aber da ein andrer grosser Adler mit grossen Flügeln und dichtem Gefieder. Und siehe, jener Weinstock bog seine Wurzeln nach ihm hin und streckte seine Ranken ihm zu, damit er ihn tränke, besser als die Beete, darein er gepflanzt war.

8Und er war doch auf guten Boden gepflanzt an reichlichen Wassern, um Schosse zu treiben und Frucht zu tragen und ein herrlicher Weinstock zu werden.

9Sprich: So spricht Gott der Herr: Wird er gedeihen? Wird jener nicht seine Wurzeln ausreissen und seine Früchte abschneiden, dass alle seine sprossenden Blätter verdorren? Und nicht wird ihm Hilfe werden durch starken Arm und durch viel Volk an dem Tage, da man ihn aus seinen Wurzeln hebt.

10Siehe, wohl ist er gepflanzt - wird er aber gedeihen? Wird er nicht, sobald ihn der Ostwind berührt, verdorren? verdorren auf den Beeten, darinnen er aufsprosste?

11Und es erging an mich das Wort des Herrn: (a) 2Kön 24:15-20

12Sprich doch zu dem widerspenstigen Geschlechte: Versteht ihr nicht, was dies bedeutet? Sprich: Siehe, es kam der König von Babel nach Jerusalem, nahm seinen König und seine Fürsten und brachte sie zu sich nach Babel.

13Und er nahm einen Sprössling des Königshauses und schloss einen Vertrag mit ihm; er liess sich von ihm einen Eid schwören, und die Grossen des Landes nahm er mit fort,

14damit das Königtum niedrig bleibe und sich nicht wieder erhebe, damit es den Vertrag mit ihm halte, um bestehen zu bleiben.

15Er aber fiel von ihm ab und sandte seine Boten nach Ägypten, dass man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gebe. Wird es ihm glücken? wird davonkommen, wer solches tut? Er hat den Vertrag gebrochen, und er sollte davonkommen? (a) 2Ch 36:13

16So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum König gemacht und dessen Eid er missachtet und dessen Vertrag er gebrochen hat, bei ihm in Babel wird er sterben.

17Der Pharao wird im Kriege nicht zu ihm stehen mit grosser Streitmacht und mit vielem Volk, wenn man einen Damm aufschüttet und Bollwerke baut, um viele Menschen auszurotten. (a) Hes 4:2

18Er hat ja den Eid missachtet und den Vertrag gebrochen. Wahrlich, er hat seine Hand gegeben und doch dies alles getan - er wird nicht davonkommen.

19Darum spricht Gott der Herr also: So wahr ich lebe, ich werde seinen bei mir geschworenen Eid, den er missachtet, und den vor mir geschlossenen Vertrag, den er gebrochen hat, über sein Haupt bringen.

20Ich werde mein Fanggarn über ihn ausspannen, und in meinem Netze wird er gefangen werden; ich werde ihn nach Babel führen, und dort werde ich mit ihm ins Gericht gehen wegen des Treubruchs, den er an mir begangen hat. (a) Hes 12:13

21Und alle seine Auserlesenen in all seinen Heerscharen werden durchs Schwert fallen, und die Übriggebliebenen werden in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, geredet habe. (a) Hes 5:12

22So spricht Gott der Herr: Dann will ich selbst nach dem hohen Wipfel der Zeder greifen, ein zartes Reis will ich brechen von dem obersten ihrer Zweige, und ich selbst will es pflanzen auf einem hohen, ragenden Berg, (a) Jes 11:1; Jer 23:5

23auf dem hohen Berge Israels will ich es pflanzen. Und es wird Zweige treiben und Frucht tragen und zu einer herrlichen Zeder werden. Allerlei Getier wird unter ihr lagern, und allerlei Vögel werden im Schatten ihrer Zweige wohnen.

24Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich, der Herr, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, dass ich den grünen Baum dürre gemacht und den dürren Baum zum Blühen gebracht habe. Ich, der Herr, habe es geredet und habe es vollbracht. (a) Hes 21:31; 22:14; 24:14; 36:36

Hesekiel 17

1Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

2»Menschensohn, gib dem Hause Israel ein Rätsel auf und trage ihm ein Gleichnis vor!

3Sage zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Der große Adler mit großen Flügeln, mit langen Schwungfedern und voll schillernden Gefieders kam zum Libanon und nahm dort den Wipfel der Zeder weg:

4den obersten ihrer Schosse riß er ab und brachte ihn ins Krämerland, versetzte ihn in eine Handelsstadt.

5Dann nahm er einen von den Schößlingen des Landes, pflanzte ihn in ein Saatfeld, wo reichlich Wasser war, behandelte ihn wie ein Weidengewächs,

6damit er dort wüchse und sich zu einem üppigen Weinstock von niedrigem Wuchs entwickelte; seine Ranken sollten sich zu ihm (dem Adler) hinkehren und seine Wurzeln ihm untertan sein. Und es wurde wirklich ein Weinstock daraus, der Ranken ansetzte und Zweige trieb.

7Nun war da aber auch noch ein anderer großer Adler mit großen Flügeln und starkem Gefieder; und siehe da: jener Weinstock bog seine Wurzeln zu diesem hin und streckte seine Ranken zu ihm aus, damit er ihn noch besser tränken möchte, als das Beet es tat, auf das er gepflanzt war;

8und er war doch auf guten Boden, an reichliches Wasser gepflanzt, um Ranken zu treiben und Früchte zu tragen und sich zu einem herrlichen Weinstock zu entwickeln.‹

9Sage nun zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wird das gut ablaufen? Wird jener (Adler) ihm nicht die Wurzeln ausreißen und seine Trauben abschneiden, so daß er verdorrt? Ja, alle seine frischsprossenden Triebe werden verdorren, und zwar wird kein gewaltiger Arm und keine große Anzahl von Leuten dazu erforderlich sein, um ihn aus seinem Wurzelboden herauszuheben.

10Allerdings gepflanzt ist er: aber – wird es gut ablaufen? Wird er nicht, sobald der Ostwind ihn trifft, gänzlich verdorren? Ja, auf dem Beet, auf dem er herangewachsen ist, wird er verdorren.‹«

11Alsdann erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

12»Sage doch dem widerspenstigen Geschlecht: ›Versteht ihr denn nicht, was dies bedeutet?‹ Sage ihnen: ›Seht, der König von Babylon ist nach Jerusalem gekommen, hat den dortigen König und die dortigen Oberen mitgenommen und sie zu sich nach Babylon gebracht.

13Dann hat er einen Sprößling des Königshauses genommen und einen Vertrag mit ihm geschlossen und ihn durch einen Eid verpflichtet; die Vornehmsten des Landes aber hat er mit sich genommen,

14damit die Königsmacht bescheiden bliebe und sich nicht wieder erhöbe und damit jener den geschlossenen Vertrag hielte, damit er Bestand habe.

15Der aber fiel von ihm ab, indem er seine Gesandten nach Ägypten schickte, damit man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gäbe. Wird er wohl Glück haben? Wird er, der so gehandelt hat, ungestraft davonkommen? Er hat den Vertrag gebrochen: sollte er der Strafe entgehen?

16So wahr ich lebe!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum Herrscher gemacht, dem er den Eid nicht gehalten hat und gegen den er vertragsbrüchig geworden ist, bei diesem soll er sterben mitten in Babylon!

17Der Pharao aber wird ihm nicht mit großer Heeresmacht und zahlreichem Aufgebot im Kriege Beistand leisten, wenn man einen Wall aufführt und Belagerungstürme baut, um viele Menschen ums Leben zu bringen.

18Denn weil er meineidig durch Vertragsbruch geworden ist und trotz des Handschlags, den er gegeben, alles dies getan hat, wird er nicht ungestraft davonkommen!‹«

19Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »So wahr ich lebe! Für den Eid, den er bei mir geschworen und mißachtet hat, und für den Vertrag, den er vor mir geschlossen und gebrochen hat, will ich ihn die Strafe büßen lassen

20und mein Fangnetz über ihn ausbreiten, so daß er in meinem Garn gefangen wird! Dann will ich ihn nach Babylon bringen und dort Abrechnung mit ihm halten wegen des Treubruchs, dessen er sich gegen mich schuldig gemacht hat.

21Alle seine auserlesenen Krieger aber in allen seinen Heerscharen sollen durchs Schwert fallen und die Übriggebliebenen in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, es angesagt habe.«

22So hat Gott der HERR gesprochen: »Ich selbst aber werde einen Zweig vom Wipfel der hohen Zeder nehmen und ihn einsetzen; von dem obersten ihrer Sprossen werde ich ein zartes Reis abbrechen, und ich selbst werde es auf einem hohen und ragenden Berge einpflanzen:

23auf der Bergeshöhe Israels will ich es einpflanzen, damit es dort Zweige treibt und Früchte trägt und sich zu einer herrlichen Zeder entwickelt, unter welcher allerlei Wild lagert, allerlei Vögel jeglichen Gefieders wohnen und im Schatten ihrer Zweige nisten.

24Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, daß ich, der HERR, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, daß ich den saftreichen Baum habe verdorren lassen und den dürren Baum zur Blüte gebracht habe. Ich, der HERR, habe es angesagt und es auch vollführt.«

Hesekiel 17:1
GerMenge

Weiter erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

UND es erging an mich das Wort des Herrn:

2
GerMenge

»Menschensohn, gib dem Hause Israel ein Rätsel auf und trage ihm ein Gleichnis vor!

GerZurcher

Menschensohn, sprich einen Rätselspruch und rede ein Gleichnis zum Haus Israel

3
GerMenge

Sage zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Der große Adler mit großen Flügeln, mit langen Schwungfedern und voll schillernden Gefieders kam zum Libanon und nahm dort den Wipfel der Zeder weg:

GerZurcher

und sage: So spricht Gott der Herr: Der grosse Adler mit grossen Flügeln und langen Schwingen, mit vollem, buntem Gefieder kam auf den Libanon. Er nahm hinweg den Wipfel der Zeder

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GerMenge

den obersten ihrer Schosse riß er ab und brachte ihn ins Krämerland, versetzte ihn in eine Handelsstadt.

GerZurcher

und brach den obersten ihrer Zweige ab; er brachte ihn in das Krämerland und setzte ihn in eine Händlerstadt.

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GerMenge

Dann nahm er einen von den Schößlingen des Landes, pflanzte ihn in ein Saatfeld, wo reichlich Wasser war, behandelte ihn wie ein Weidengewächs,

GerZurcher

Er nahm einen Sprössling des Landes und tat ihn auf ein Saatfeld; an reichlichen Wassern setzte er ihn als Ufergewächs.

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GerMenge

damit er dort wüchse und sich zu einem üppigen Weinstock von niedrigem Wuchs entwickelte; seine Ranken sollten sich zu ihm (dem Adler) hinkehren und seine Wurzeln ihm untertan sein. Und es wurde wirklich ein Weinstock daraus, der Ranken ansetzte und Zweige trieb.

GerZurcher

Da sollte er sprossen und zum wuchernden Weinstock werden, niedrigen Wuchses; seine Ranken sollten sich ihm zuwenden und seine Wurzeln unter ihm bleiben. Und er ward zum Weinstock und trieb Zweige und streckte Schosse aus. (a) Hes 19:10

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GerMenge

Nun war da aber auch noch ein anderer großer Adler mit großen Flügeln und starkem Gefieder; und siehe da: jener Weinstock bog seine Wurzeln zu diesem hin und streckte seine Ranken zu ihm aus, damit er ihn noch besser tränken möchte, als das Beet es tat, auf das er gepflanzt war;

GerZurcher

Nun war aber da ein andrer grosser Adler mit grossen Flügeln und dichtem Gefieder. Und siehe, jener Weinstock bog seine Wurzeln nach ihm hin und streckte seine Ranken ihm zu, damit er ihn tränke, besser als die Beete, darein er gepflanzt war.

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GerMenge

und er war doch auf guten Boden, an reichliches Wasser gepflanzt, um Ranken zu treiben und Früchte zu tragen und sich zu einem herrlichen Weinstock zu entwickeln.‹

GerZurcher

Und er war doch auf guten Boden gepflanzt an reichlichen Wassern, um Schosse zu treiben und Frucht zu tragen und ein herrlicher Weinstock zu werden.

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GerMenge

Sage nun zu ihnen: ›So hat Gott der HERR gesprochen: Wird das gut ablaufen? Wird jener (Adler) ihm nicht die Wurzeln ausreißen und seine Trauben abschneiden, so daß er verdorrt? Ja, alle seine frischsprossenden Triebe werden verdorren, und zwar wird kein gewaltiger Arm und keine große Anzahl von Leuten dazu erforderlich sein, um ihn aus seinem Wurzelboden herauszuheben.

GerZurcher

Sprich: So spricht Gott der Herr: Wird er gedeihen? Wird jener nicht seine Wurzeln ausreissen und seine Früchte abschneiden, dass alle seine sprossenden Blätter verdorren? Und nicht wird ihm Hilfe werden durch starken Arm und durch viel Volk an dem Tage, da man ihn aus seinen Wurzeln hebt.

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GerMenge

Allerdings gepflanzt ist er: aber – wird es gut ablaufen? Wird er nicht, sobald der Ostwind ihn trifft, gänzlich verdorren? Ja, auf dem Beet, auf dem er herangewachsen ist, wird er verdorren.‹«

GerZurcher

Siehe, wohl ist er gepflanzt - wird er aber gedeihen? Wird er nicht, sobald ihn der Ostwind berührt, verdorren? verdorren auf den Beeten, darinnen er aufsprosste?

11
GerMenge

Alsdann erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen:

GerZurcher

Und es erging an mich das Wort des Herrn: (a) 2Kön 24:15-20

12
GerMenge

»Sage doch dem widerspenstigen Geschlecht: ›Versteht ihr denn nicht, was dies bedeutet?‹ Sage ihnen: ›Seht, der König von Babylon ist nach Jerusalem gekommen, hat den dortigen König und die dortigen Oberen mitgenommen und sie zu sich nach Babylon gebracht.

GerZurcher

Sprich doch zu dem widerspenstigen Geschlechte: Versteht ihr nicht, was dies bedeutet? Sprich: Siehe, es kam der König von Babel nach Jerusalem, nahm seinen König und seine Fürsten und brachte sie zu sich nach Babel.

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Dann hat er einen Sprößling des Königshauses genommen und einen Vertrag mit ihm geschlossen und ihn durch einen Eid verpflichtet; die Vornehmsten des Landes aber hat er mit sich genommen,

GerZurcher

Und er nahm einen Sprössling des Königshauses und schloss einen Vertrag mit ihm; er liess sich von ihm einen Eid schwören, und die Grossen des Landes nahm er mit fort,

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damit die Königsmacht bescheiden bliebe und sich nicht wieder erhöbe und damit jener den geschlossenen Vertrag hielte, damit er Bestand habe.

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damit das Königtum niedrig bleibe und sich nicht wieder erhebe, damit es den Vertrag mit ihm halte, um bestehen zu bleiben.

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GerMenge

Der aber fiel von ihm ab, indem er seine Gesandten nach Ägypten schickte, damit man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gäbe. Wird er wohl Glück haben? Wird er, der so gehandelt hat, ungestraft davonkommen? Er hat den Vertrag gebrochen: sollte er der Strafe entgehen?

GerZurcher

Er aber fiel von ihm ab und sandte seine Boten nach Ägypten, dass man ihm Rosse und viel Kriegsvolk gebe. Wird es ihm glücken? wird davonkommen, wer solches tut? Er hat den Vertrag gebrochen, und er sollte davonkommen? (a) 2Ch 36:13

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So wahr ich lebe!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum Herrscher gemacht, dem er den Eid nicht gehalten hat und gegen den er vertragsbrüchig geworden ist, bei diesem soll er sterben mitten in Babylon!

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So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum König gemacht und dessen Eid er missachtet und dessen Vertrag er gebrochen hat, bei ihm in Babel wird er sterben.

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Der Pharao aber wird ihm nicht mit großer Heeresmacht und zahlreichem Aufgebot im Kriege Beistand leisten, wenn man einen Wall aufführt und Belagerungstürme baut, um viele Menschen ums Leben zu bringen.

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Der Pharao wird im Kriege nicht zu ihm stehen mit grosser Streitmacht und mit vielem Volk, wenn man einen Damm aufschüttet und Bollwerke baut, um viele Menschen auszurotten. (a) Hes 4:2

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GerMenge

Denn weil er meineidig durch Vertragsbruch geworden ist und trotz des Handschlags, den er gegeben, alles dies getan hat, wird er nicht ungestraft davonkommen!‹«

GerZurcher

Er hat ja den Eid missachtet und den Vertrag gebrochen. Wahrlich, er hat seine Hand gegeben und doch dies alles getan - er wird nicht davonkommen.

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Darum hat Gott der HERR so gesprochen: »So wahr ich lebe! Für den Eid, den er bei mir geschworen und mißachtet hat, und für den Vertrag, den er vor mir geschlossen und gebrochen hat, will ich ihn die Strafe büßen lassen

GerZurcher

Darum spricht Gott der Herr also: So wahr ich lebe, ich werde seinen bei mir geschworenen Eid, den er missachtet, und den vor mir geschlossenen Vertrag, den er gebrochen hat, über sein Haupt bringen.

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und mein Fangnetz über ihn ausbreiten, so daß er in meinem Garn gefangen wird! Dann will ich ihn nach Babylon bringen und dort Abrechnung mit ihm halten wegen des Treubruchs, dessen er sich gegen mich schuldig gemacht hat.

GerZurcher

Ich werde mein Fanggarn über ihn ausspannen, und in meinem Netze wird er gefangen werden; ich werde ihn nach Babel führen, und dort werde ich mit ihm ins Gericht gehen wegen des Treubruchs, den er an mir begangen hat. (a) Hes 12:13

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Alle seine auserlesenen Krieger aber in allen seinen Heerscharen sollen durchs Schwert fallen und die Übriggebliebenen in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennt, daß ich, der HERR, es angesagt habe.«

GerZurcher

Und alle seine Auserlesenen in all seinen Heerscharen werden durchs Schwert fallen, und die Übriggebliebenen werden in alle Winde zerstreut werden, damit ihr erkennet, dass ich, der Herr, geredet habe. (a) Hes 5:12

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So hat Gott der HERR gesprochen: »Ich selbst aber werde einen Zweig vom Wipfel der hohen Zeder nehmen und ihn einsetzen; von dem obersten ihrer Sprossen werde ich ein zartes Reis abbrechen, und ich selbst werde es auf einem hohen und ragenden Berge einpflanzen:

GerZurcher

So spricht Gott der Herr: Dann will ich selbst nach dem hohen Wipfel der Zeder greifen, ein zartes Reis will ich brechen von dem obersten ihrer Zweige, und ich selbst will es pflanzen auf einem hohen, ragenden Berg, (a) Jes 11:1; Jer 23:5

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auf der Bergeshöhe Israels will ich es einpflanzen, damit es dort Zweige treibt und Früchte trägt und sich zu einer herrlichen Zeder entwickelt, unter welcher allerlei Wild lagert, allerlei Vögel jeglichen Gefieders wohnen und im Schatten ihrer Zweige nisten.

GerZurcher

auf dem hohen Berge Israels will ich es pflanzen. Und es wird Zweige treiben und Frucht tragen und zu einer herrlichen Zeder werden. Allerlei Getier wird unter ihr lagern, und allerlei Vögel werden im Schatten ihrer Zweige wohnen.

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Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, daß ich, der HERR, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, daß ich den saftreichen Baum habe verdorren lassen und den dürren Baum zur Blüte gebracht habe. Ich, der HERR, habe es angesagt und es auch vollführt.«

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Dann werden alle Bäume des Feldes erkennen, dass ich, der Herr, den hohen Baum erniedrigt und den niedrigen Baum erhöht habe, dass ich den grünen Baum dürre gemacht und den dürren Baum zum Blühen gebracht habe. Ich, der Herr, habe es geredet und habe es vollbracht. (a) Hes 21:31; 22:14; 24:14; 36:36

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in Hesekiel 17

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Hesekiel 17 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Hesekiel 17:16

GerMenge

"So wahr ich lebe!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –, ›an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum Herrscher gemacht, dem er den Eid nicht gehalten hat und gegen den er vertragsbrüchig geworden ist, bei diesem soll er sterben mitten in Babylon!"

GerZurcher

"So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, an dem Wohnsitz des Königs, der ihn zum König gemacht und dessen Eid er missachtet und dessen Vertrag er gebrochen hat, bei ihm in Babel wird er sterben."

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