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2. Könige 3 Vergleich: Menge Bibel vs Zürcher Bibel

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2. Könige 3

1Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel zu Samaria im achtzehnten Jahre der Regierung des Königs Josaphat von Juda und regierte zwölf Jahre.

2Er tat, was dem HERRN mißfiel, jedoch nicht so schlimm wie sein Vater und seine Mutter; denn er entfernte die Götzensäule Baals, die sein Vater hatte aufstellen lassen,

3aber an dem sündhaften Stierdienst Jerobeams, des Sohnes Nebats, zu dem er Israel verführt hatte, hielt er fest und ließ nicht davon ab.

4Da Mesa, der König der Moabiter, Schafzüchter war, hatte er dem König von Israel hunderttausend Lämmer und die Wolle von hunderttausend Widdern als regelmäßige Abgabe zu entrichten.

5Aber nach Ahabs Tode fiel der König der Moabiter vom König von Israel ab.

6Da zog der König Joram zu jener Zeit aus Samaria aus und bot ganz Israel zum Kriege auf;

7gleichzeitig schickte er eine Gesandtschaft an den König Josaphat von Juda und ließ ihm sagen: »Der König der Moabiter ist von mir abgefallen: willst du nicht mit mir gegen die Moabiter zu Felde ziehen?« Er antwortete: »Ja, ich will mitziehen; ich will sein wie du: mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse!«

8Als er dann fragte: »Welchen Weg wollen wir einschlagen?«, erwiderte jener: »Den Weg durch die Steppe von Edom.«

9So zog denn der König von Israel mit dem König von Juda und dem König der Edomiter aus. Als sie aber sieben Tagemärsche zur Umgehung zurückgelegt hatten, fehlte es dem Heere und dem Vieh, das mit ihnen zog, an Wasser.

10Da rief der König von Israel aus: »Wehe! So hat also der HERR diese drei Könige zum Kriege aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen!«

11Nun fragte Josaphat: »Ist denn hier kein Prophet des HERRN, durch den wir den HERRN befragen können?« Da antwortete einer von den Hofleuten des Königs von Israel: »Hier ist Elisa, der Sohn Saphats, der als Diener bei Elia gelebt hat.«

12Josaphat sagte: »Ja wirklich, bei dem ist das Wort des HERRN zu finden!« Als sich nun der König von Israel und Josaphat und der König der Edomiter zu ihm hinabbegeben hatten,

13sagte Elisa zum König von Israel: »Was habe ich mit dir zu schaffen? Wende dich doch an die Propheten deines Vaters und an die Propheten deiner Mutter!« Aber der König von Israel entgegnete ihm: »Nicht doch! Hat etwa der HERR diese drei Könige zum Krieg aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen?«

14Da sagte Elisa: »So wahr der HERR der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe! Wenn ich nicht auf den König Josaphat von Juda Rücksicht nähme, so würde ich dich wahrlich nicht beachten und dich keines Blickes würdigen!

15Nun aber schafft mir einen Saitenspieler her!« Als dann der Saitenspieler die Saiten rührte, kam die Hand des HERRN über ihn,

16und er sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Macht in diesem Tal Grube an Grube!‹

17Denn so hat der HERR gesprochen: ›Ihr werdet keinen Wind wahrnehmen und keinen Regen sehen, und doch wird sich dieses Tal mit Wasser füllen, so daß ihr samt eurem Heer und eurem Vieh trinken könnt.

18Aber dies genügt dem HERRN noch nicht: er wird euch auch noch die Moabiter in die Hände liefern,

19so daß ihr alle festen Städte erobern, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verschütten und alles gute Ackerland mit Steinen verderben werdet.‹«

20Und wirklich, am folgenden Morgen zu der Zeit, wo man das Speisopfer darbringt, kam plötzlich Wasser von Edom her geflossen, so daß die ganze Gegend überschwemmt wurde.

21Als nun das ganze Volk der Moabiter hörte, daß die Könige herangezogen waren, um sie zu bekriegen, wurde alles, was die Waffen tragen konnte, aufgeboten, ja sogar die noch nicht Waffenfähigen, und sie stellten sich an der Grenze auf.

22Als aber am folgenden Morgen früh die Sonne beim Aufgang über das Wasser hin strahlte, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut,

23so daß sie ausriefen: »Das ist Blut! Gewiß sind die Könige mit dem Schwert aneinandergeraten und haben ein Blutbad unter sich angerichtet: jetzt an die Beute, Moabiter!«

24Als sie aber an das israelitische Lager herankamen, machten die Israeliten einen Ausfall und schlugen die Moabiter in die Flucht, drangen dann immer weiter ins Land ein und schlugen die Moabiter aufs neue.

25Die Städte zerstörten sie, auf alles gute Ackerland warfen sie ein jeder seinen Stein, so daß es ganz damit bedeckt war, alle Wasserquellen verschütteten sie und hieben alle Fruchtbäume um, bis nichts mehr übrig war als (die Stadt) Kir-Hareseth mit ihrer festen Steinmauer. Als dann die Schleuderer die Stadt umzingelten und beschossen

26und der König der Moabiter einsah, daß er dem Angriff nicht gewachsen sei, nahm er siebenhundert mit Schwertern bewaffnete Krieger mit sich, um sich zum König der Edomiter durchzuschlagen; aber es gelang ihnen nicht.

27Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der ihm dereinst in der Regierung nachfolgen sollte, und brachte ihn auf der Mauer als Brandopfer dar. Da kam ein gewaltiger Zorn über Israel, so daß sie die Belagerung aufhoben und in ihr Land zurückkehrten.

2. Könige 3

1IM achtzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda, wurde zu Samaria Joram, der Sohn Ahabs, König über Israel und regierte zwölf Jahre.

2Er tat, was dem Herrn missfiel, doch nicht wie sein Vater und seine Mutter; denn er beseitigte die Baalssäulen, die sein Vater hatte machen lassen. (a) 1Kön 16:32

3Aber an der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, hielt er fest und liess nicht davon. (a) 1Kön 12:28

4Mesa nun, der König von Moab, unterhielt eine Schafzucht, und er entrichtete dem König von Israel als (jährliche) Abgabe die Wolle von 100 000 Lämmern und 100 000 Widdern.

5Als aber Ahab starb, fiel der König von Moab vom König Israels ab.

6Zu jener Zeit zog der König Joram von Samaria aus und musterte ganz Israel;

7er sandte auch an Josaphat, den König von Juda, und liess ihm sagen: Der König von Moab ist von mir abgefallen. Willst du mit mir wider Moab in den Krieg ziehen? Er antwortete: Ich komme: wie du so ich, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse. (a) 1Kön 22:4

8Und er liess fragen: Welchen Weg ziehen wir? Jener erwiderte: Den Weg durch die Steppe von Edom.

9So zogen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie aber einen Weg von sieben Tagen zurückgelegt hatten, fehlte es an Wasser für das Heer und für die Tiere, die ihnen folgten.

10Da rief der König von Israel: Wehe! der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben!

11Josaphat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, dass wir durch ihn den Herrn befragen könnten? Darauf antwortete einer unter den Dienern des Königs von Israel: Freilich, da ist Elisa, der Sohn Saphats, der dem Elia Wasser über die Hände gegossen hat. (a) 1Kön 19:19-21; 22:7

12Josaphat sprach: Bei ihm ist das Wort des Herrn! So gingen denn der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.

13Elisa aber sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und den Propheten deiner Mutter. Der König von Israel erwiderte ihm: Nicht doch! denn der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben. (a) 1Kön 18:19

14Da sprach Elisa: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nähme, ich wollte dich nicht ansehen noch beachten. (a) 1Kön 17:1; 18:15

15Doch nun holt mir einen Spielmann! Und als der Spielmann die Saiten schlug, kam die Hand des Herrn über ihn,

16und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!

17Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen, und dennoch soll dieses Tal voll Wasser werden, dass ihr samt eurem Heer und euren Tieren zu trinken habt.

18Und das ist dem Herrn noch zuwenig; er wird auch die Moabiter in eure Hand geben,

19dass ihr alle festen Städte bezwingen, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verstopfen und alles gute Ackerland mit Steinen wüste machen werdet.

20Am Morgen aber, zur Zeit, da man das Speisopfer darbringt, kam auf einmal Wasser von Edom her, und das Land ward voll des Wassers.

21Als aber ganz Moab hörte, dass die Könige herangezogen seien, wider sie zu kämpfen, bot man alle Männer auf im waffenfähigen Alter und darüber, und sie stellten sich an der Grenze auf.

22Am Morgen in der Frühe nun, als die Sonne über dem Wasser aufging, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut.

23Da sprachen sie: Das ist Blut! Gewiss haben die Könige sich gegenseitig aufgerieben und einer den andern erschlagen. Nun an die Beute, Moab!

24Als sie aber zum Lager Israels kamen, machten sich die Israeliten auf und schlugen die Moabiter in die Flucht; dann drangen sie immer weiter ins Land ein, indem sie die Moabiter fortwährend schlugen.

25Die Städte rissen sie nieder, alles gute Ackerland bedeckten sie mit Steinen, indem jeder einen Stein darauf warf, verstopften alle Wasserquellen und fällten alle Fruchtbäume, bis nur noch Kir-Hareseth übrigblieb. Dieses aber umzingelten die Schleuderer und beschossen es.

26Als der König von Moab sah, dass ihm der Kampf zu schwer ward, nahm er siebenhundert Schwertkämpfer mit sich, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber es gelang nicht.

27Da nahm er seinen erstgebornen Sohn, der nach ihm König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Nun erhob sich ein grosser Zorn wider Israel, sodass sie von ihm ablassen und in ihr Land zurückkehren mussten. (a) 2Kön 16:3; 5Mo 18:10

2. Könige 3

1Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel zu Samaria im achtzehnten Jahre der Regierung des Königs Josaphat von Juda und regierte zwölf Jahre.

2Er tat, was dem HERRN mißfiel, jedoch nicht so schlimm wie sein Vater und seine Mutter; denn er entfernte die Götzensäule Baals, die sein Vater hatte aufstellen lassen,

3aber an dem sündhaften Stierdienst Jerobeams, des Sohnes Nebats, zu dem er Israel verführt hatte, hielt er fest und ließ nicht davon ab.

4Da Mesa, der König der Moabiter, Schafzüchter war, hatte er dem König von Israel hunderttausend Lämmer und die Wolle von hunderttausend Widdern als regelmäßige Abgabe zu entrichten.

5Aber nach Ahabs Tode fiel der König der Moabiter vom König von Israel ab.

6Da zog der König Joram zu jener Zeit aus Samaria aus und bot ganz Israel zum Kriege auf;

7gleichzeitig schickte er eine Gesandtschaft an den König Josaphat von Juda und ließ ihm sagen: »Der König der Moabiter ist von mir abgefallen: willst du nicht mit mir gegen die Moabiter zu Felde ziehen?« Er antwortete: »Ja, ich will mitziehen; ich will sein wie du: mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse!«

8Als er dann fragte: »Welchen Weg wollen wir einschlagen?«, erwiderte jener: »Den Weg durch die Steppe von Edom.«

9So zog denn der König von Israel mit dem König von Juda und dem König der Edomiter aus. Als sie aber sieben Tagemärsche zur Umgehung zurückgelegt hatten, fehlte es dem Heere und dem Vieh, das mit ihnen zog, an Wasser.

10Da rief der König von Israel aus: »Wehe! So hat also der HERR diese drei Könige zum Kriege aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen!«

11Nun fragte Josaphat: »Ist denn hier kein Prophet des HERRN, durch den wir den HERRN befragen können?« Da antwortete einer von den Hofleuten des Königs von Israel: »Hier ist Elisa, der Sohn Saphats, der als Diener bei Elia gelebt hat.«

12Josaphat sagte: »Ja wirklich, bei dem ist das Wort des HERRN zu finden!« Als sich nun der König von Israel und Josaphat und der König der Edomiter zu ihm hinabbegeben hatten,

13sagte Elisa zum König von Israel: »Was habe ich mit dir zu schaffen? Wende dich doch an die Propheten deines Vaters und an die Propheten deiner Mutter!« Aber der König von Israel entgegnete ihm: »Nicht doch! Hat etwa der HERR diese drei Könige zum Krieg aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen?«

14Da sagte Elisa: »So wahr der HERR der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe! Wenn ich nicht auf den König Josaphat von Juda Rücksicht nähme, so würde ich dich wahrlich nicht beachten und dich keines Blickes würdigen!

15Nun aber schafft mir einen Saitenspieler her!« Als dann der Saitenspieler die Saiten rührte, kam die Hand des HERRN über ihn,

16und er sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Macht in diesem Tal Grube an Grube!‹

17Denn so hat der HERR gesprochen: ›Ihr werdet keinen Wind wahrnehmen und keinen Regen sehen, und doch wird sich dieses Tal mit Wasser füllen, so daß ihr samt eurem Heer und eurem Vieh trinken könnt.

18Aber dies genügt dem HERRN noch nicht: er wird euch auch noch die Moabiter in die Hände liefern,

19so daß ihr alle festen Städte erobern, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verschütten und alles gute Ackerland mit Steinen verderben werdet.‹«

20Und wirklich, am folgenden Morgen zu der Zeit, wo man das Speisopfer darbringt, kam plötzlich Wasser von Edom her geflossen, so daß die ganze Gegend überschwemmt wurde.

21Als nun das ganze Volk der Moabiter hörte, daß die Könige herangezogen waren, um sie zu bekriegen, wurde alles, was die Waffen tragen konnte, aufgeboten, ja sogar die noch nicht Waffenfähigen, und sie stellten sich an der Grenze auf.

22Als aber am folgenden Morgen früh die Sonne beim Aufgang über das Wasser hin strahlte, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut,

23so daß sie ausriefen: »Das ist Blut! Gewiß sind die Könige mit dem Schwert aneinandergeraten und haben ein Blutbad unter sich angerichtet: jetzt an die Beute, Moabiter!«

24Als sie aber an das israelitische Lager herankamen, machten die Israeliten einen Ausfall und schlugen die Moabiter in die Flucht, drangen dann immer weiter ins Land ein und schlugen die Moabiter aufs neue.

25Die Städte zerstörten sie, auf alles gute Ackerland warfen sie ein jeder seinen Stein, so daß es ganz damit bedeckt war, alle Wasserquellen verschütteten sie und hieben alle Fruchtbäume um, bis nichts mehr übrig war als (die Stadt) Kir-Hareseth mit ihrer festen Steinmauer. Als dann die Schleuderer die Stadt umzingelten und beschossen

26und der König der Moabiter einsah, daß er dem Angriff nicht gewachsen sei, nahm er siebenhundert mit Schwertern bewaffnete Krieger mit sich, um sich zum König der Edomiter durchzuschlagen; aber es gelang ihnen nicht.

27Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der ihm dereinst in der Regierung nachfolgen sollte, und brachte ihn auf der Mauer als Brandopfer dar. Da kam ein gewaltiger Zorn über Israel, so daß sie die Belagerung aufhoben und in ihr Land zurückkehrten.

2. Könige 3:1
GerMenge

Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel zu Samaria im achtzehnten Jahre der Regierung des Königs Josaphat von Juda und regierte zwölf Jahre.

GerZurcher

IM achtzehnten Jahre Josaphats, des Königs von Juda, wurde zu Samaria Joram, der Sohn Ahabs, König über Israel und regierte zwölf Jahre.

2
GerMenge

Er tat, was dem HERRN mißfiel, jedoch nicht so schlimm wie sein Vater und seine Mutter; denn er entfernte die Götzensäule Baals, die sein Vater hatte aufstellen lassen,

GerZurcher

Er tat, was dem Herrn missfiel, doch nicht wie sein Vater und seine Mutter; denn er beseitigte die Baalssäulen, die sein Vater hatte machen lassen. (a) 1Kön 16:32

3
GerMenge

aber an dem sündhaften Stierdienst Jerobeams, des Sohnes Nebats, zu dem er Israel verführt hatte, hielt er fest und ließ nicht davon ab.

GerZurcher

Aber an der Sünde, zu der Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, hielt er fest und liess nicht davon. (a) 1Kön 12:28

4
GerMenge

Da Mesa, der König der Moabiter, Schafzüchter war, hatte er dem König von Israel hunderttausend Lämmer und die Wolle von hunderttausend Widdern als regelmäßige Abgabe zu entrichten.

GerZurcher

Mesa nun, der König von Moab, unterhielt eine Schafzucht, und er entrichtete dem König von Israel als (jährliche) Abgabe die Wolle von 100 000 Lämmern und 100 000 Widdern.

5
GerMenge

Aber nach Ahabs Tode fiel der König der Moabiter vom König von Israel ab.

GerZurcher

Als aber Ahab starb, fiel der König von Moab vom König Israels ab.

6
GerMenge

Da zog der König Joram zu jener Zeit aus Samaria aus und bot ganz Israel zum Kriege auf;

GerZurcher

Zu jener Zeit zog der König Joram von Samaria aus und musterte ganz Israel;

7
GerMenge

gleichzeitig schickte er eine Gesandtschaft an den König Josaphat von Juda und ließ ihm sagen: »Der König der Moabiter ist von mir abgefallen: willst du nicht mit mir gegen die Moabiter zu Felde ziehen?« Er antwortete: »Ja, ich will mitziehen; ich will sein wie du: mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse!«

GerZurcher

er sandte auch an Josaphat, den König von Juda, und liess ihm sagen: Der König von Moab ist von mir abgefallen. Willst du mit mir wider Moab in den Krieg ziehen? Er antwortete: Ich komme: wie du so ich, mein Volk wie dein Volk, meine Rosse wie deine Rosse. (a) 1Kön 22:4

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GerMenge

Als er dann fragte: »Welchen Weg wollen wir einschlagen?«, erwiderte jener: »Den Weg durch die Steppe von Edom.«

GerZurcher

Und er liess fragen: Welchen Weg ziehen wir? Jener erwiderte: Den Weg durch die Steppe von Edom.

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GerMenge

So zog denn der König von Israel mit dem König von Juda und dem König der Edomiter aus. Als sie aber sieben Tagemärsche zur Umgehung zurückgelegt hatten, fehlte es dem Heere und dem Vieh, das mit ihnen zog, an Wasser.

GerZurcher

So zogen der König von Israel, der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie aber einen Weg von sieben Tagen zurückgelegt hatten, fehlte es an Wasser für das Heer und für die Tiere, die ihnen folgten.

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GerMenge

Da rief der König von Israel aus: »Wehe! So hat also der HERR diese drei Könige zum Kriege aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen!«

GerZurcher

Da rief der König von Israel: Wehe! der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben!

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GerMenge

Nun fragte Josaphat: »Ist denn hier kein Prophet des HERRN, durch den wir den HERRN befragen können?« Da antwortete einer von den Hofleuten des Königs von Israel: »Hier ist Elisa, der Sohn Saphats, der als Diener bei Elia gelebt hat.«

GerZurcher

Josaphat aber sprach: Ist kein Prophet des Herrn hier, dass wir durch ihn den Herrn befragen könnten? Darauf antwortete einer unter den Dienern des Königs von Israel: Freilich, da ist Elisa, der Sohn Saphats, der dem Elia Wasser über die Hände gegossen hat. (a) 1Kön 19:19-21; 22:7

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GerMenge

Josaphat sagte: »Ja wirklich, bei dem ist das Wort des HERRN zu finden!« Als sich nun der König von Israel und Josaphat und der König der Edomiter zu ihm hinabbegeben hatten,

GerZurcher

Josaphat sprach: Bei ihm ist das Wort des Herrn! So gingen denn der König von Israel und Josaphat und der König von Edom zu ihm hinab.

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sagte Elisa zum König von Israel: »Was habe ich mit dir zu schaffen? Wende dich doch an die Propheten deines Vaters und an die Propheten deiner Mutter!« Aber der König von Israel entgegnete ihm: »Nicht doch! Hat etwa der HERR diese drei Könige zum Krieg aufgeboten, um sie in die Hand der Moabiter fallen zu lassen?«

GerZurcher

Elisa aber sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und den Propheten deiner Mutter. Der König von Israel erwiderte ihm: Nicht doch! denn der Herr hat diese drei Könige hergerufen, um sie den Moabitern preiszugeben. (a) 1Kön 18:19

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GerMenge

Da sagte Elisa: »So wahr der HERR der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe! Wenn ich nicht auf den König Josaphat von Juda Rücksicht nähme, so würde ich dich wahrlich nicht beachten und dich keines Blickes würdigen!

GerZurcher

Da sprach Elisa: So wahr der Herr der Heerscharen lebt, in dessen Dienst ich stehe: wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nähme, ich wollte dich nicht ansehen noch beachten. (a) 1Kön 17:1; 18:15

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Nun aber schafft mir einen Saitenspieler her!« Als dann der Saitenspieler die Saiten rührte, kam die Hand des HERRN über ihn,

GerZurcher

Doch nun holt mir einen Spielmann! Und als der Spielmann die Saiten schlug, kam die Hand des Herrn über ihn,

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GerMenge

und er sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Macht in diesem Tal Grube an Grube!‹

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und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!

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GerMenge

Denn so hat der HERR gesprochen: ›Ihr werdet keinen Wind wahrnehmen und keinen Regen sehen, und doch wird sich dieses Tal mit Wasser füllen, so daß ihr samt eurem Heer und eurem Vieh trinken könnt.

GerZurcher

Denn so spricht der Herr: Ihr werdet weder Wind noch Regen sehen, und dennoch soll dieses Tal voll Wasser werden, dass ihr samt eurem Heer und euren Tieren zu trinken habt.

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GerMenge

Aber dies genügt dem HERRN noch nicht: er wird euch auch noch die Moabiter in die Hände liefern,

GerZurcher

Und das ist dem Herrn noch zuwenig; er wird auch die Moabiter in eure Hand geben,

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GerMenge

so daß ihr alle festen Städte erobern, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verschütten und alles gute Ackerland mit Steinen verderben werdet.‹«

GerZurcher

dass ihr alle festen Städte bezwingen, alle Fruchtbäume fällen, alle Wasserquellen verstopfen und alles gute Ackerland mit Steinen wüste machen werdet.

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GerMenge

Und wirklich, am folgenden Morgen zu der Zeit, wo man das Speisopfer darbringt, kam plötzlich Wasser von Edom her geflossen, so daß die ganze Gegend überschwemmt wurde.

GerZurcher

Am Morgen aber, zur Zeit, da man das Speisopfer darbringt, kam auf einmal Wasser von Edom her, und das Land ward voll des Wassers.

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GerMenge

Als nun das ganze Volk der Moabiter hörte, daß die Könige herangezogen waren, um sie zu bekriegen, wurde alles, was die Waffen tragen konnte, aufgeboten, ja sogar die noch nicht Waffenfähigen, und sie stellten sich an der Grenze auf.

GerZurcher

Als aber ganz Moab hörte, dass die Könige herangezogen seien, wider sie zu kämpfen, bot man alle Männer auf im waffenfähigen Alter und darüber, und sie stellten sich an der Grenze auf.

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GerMenge

Als aber am folgenden Morgen früh die Sonne beim Aufgang über das Wasser hin strahlte, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut,

GerZurcher

Am Morgen in der Frühe nun, als die Sonne über dem Wasser aufging, erschien den Moabitern das Wasser drüben rot wie Blut.

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so daß sie ausriefen: »Das ist Blut! Gewiß sind die Könige mit dem Schwert aneinandergeraten und haben ein Blutbad unter sich angerichtet: jetzt an die Beute, Moabiter!«

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Da sprachen sie: Das ist Blut! Gewiss haben die Könige sich gegenseitig aufgerieben und einer den andern erschlagen. Nun an die Beute, Moab!

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Als sie aber an das israelitische Lager herankamen, machten die Israeliten einen Ausfall und schlugen die Moabiter in die Flucht, drangen dann immer weiter ins Land ein und schlugen die Moabiter aufs neue.

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Als sie aber zum Lager Israels kamen, machten sich die Israeliten auf und schlugen die Moabiter in die Flucht; dann drangen sie immer weiter ins Land ein, indem sie die Moabiter fortwährend schlugen.

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Die Städte zerstörten sie, auf alles gute Ackerland warfen sie ein jeder seinen Stein, so daß es ganz damit bedeckt war, alle Wasserquellen verschütteten sie und hieben alle Fruchtbäume um, bis nichts mehr übrig war als (die Stadt) Kir-Hareseth mit ihrer festen Steinmauer. Als dann die Schleuderer die Stadt umzingelten und beschossen

GerZurcher

Die Städte rissen sie nieder, alles gute Ackerland bedeckten sie mit Steinen, indem jeder einen Stein darauf warf, verstopften alle Wasserquellen und fällten alle Fruchtbäume, bis nur noch Kir-Hareseth übrigblieb. Dieses aber umzingelten die Schleuderer und beschossen es.

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und der König der Moabiter einsah, daß er dem Angriff nicht gewachsen sei, nahm er siebenhundert mit Schwertern bewaffnete Krieger mit sich, um sich zum König der Edomiter durchzuschlagen; aber es gelang ihnen nicht.

GerZurcher

Als der König von Moab sah, dass ihm der Kampf zu schwer ward, nahm er siebenhundert Schwertkämpfer mit sich, um gegen den König von Edom durchzubrechen; aber es gelang nicht.

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GerMenge

Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der ihm dereinst in der Regierung nachfolgen sollte, und brachte ihn auf der Mauer als Brandopfer dar. Da kam ein gewaltiger Zorn über Israel, so daß sie die Belagerung aufhoben und in ihr Land zurückkehrten.

GerZurcher

Da nahm er seinen erstgebornen Sohn, der nach ihm König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Nun erhob sich ein grosser Zorn wider Israel, sodass sie von ihm ablassen und in ihr Land zurückkehren mussten. (a) 2Kön 16:3; 5Mo 18:10

Verständnis von Menge Bibel vs Zürcher Bibel in 2. Könige 3

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Könige 3 in der Menge Bibel und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 2. Könige 3:16

GerMenge

"und er sagte: »So hat der HERR gesprochen: ›Macht in diesem Tal Grube an Grube!‹"

GerZurcher

"und er hob an: So spricht der Herr: Macht in diesem Tale Grube an Grube!"

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