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Psalmen 94 Vergleich: Menge Bibel vs Elberfelder 1871

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Psalmen 94

1Du Gott der Rache, o HERR, du Gott der Rache, erscheine!

2Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen nach ihrem Tun!

3Wie lange noch sollen die Gottlosen, HERR, wie lange noch sollen die Gottlosen jubeln,

4sollen sie geifern und trotzige Reden führen, alle Übeltäter stolz sich brüsten?

5Dein Volk, o HERR, zertreten sie und bedrücken dein Erbe;

6sie erwürgen Witwe und Fremdling und morden die Waisen

7und sagen dabei: »Nicht sieht es der HERR« oder: »Nicht merkt es der Gott Jakobs.«

8Nehmt Verstand an, ihr Unvernünftigen im Volk, und ihr Toren: wann wollt ihr Einsicht gewinnen?

9Der das Ohr gepflanzt, der sollte nicht hören? Der das Auge gebildet, der sollte nicht sehn?

10Der die Völker erzieht, der sollte nicht strafen, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

11Der HERR kennt wohl die Gedanken der Menschen, daß nur ein Hauch sie sind.

12Wohl dem Manne, den du, HERR, in Zucht nimmst, und den du aus deinem Gesetz belehrst,

13damit er sich Ruhe verschaffe vor Unglückstagen, bis dem Frevler die Grube man gräbt!

14Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen und sein Erbe nicht verlassen;

15denn Recht muß doch Recht bleiben, und ihm werden alle redlich Gesinnten sich anschließen.

16Wer leistet mir Beistand gegen die Bösen? Wer tritt für mich ein gegen die Übeltäter?

17Wäre der HERR nicht mein Helfer gewesen, so wohnte meine Seele wohl schon im stillen Land.

18Sooft ich dachte: »Mein Fuß will wanken«, hat deine Gnade, HERR, mich immer gestützt;

19bei der Menge meiner Sorgen in meiner Brust haben deine Tröstungen mir das Herz erquickt.

20Sollte verbündet dir sein der Richterstuhl des Unheils, der Verderben schafft durch Gesetzesverdrehung?

21Sie tun sich ja zusammen gegen das Leben des Gerechten und verurteilen unschuldig Blut.

22Doch der HERR ist mir zur festen Burg geworden, mein Gott zu meinem Zufluchtsfelsen;

23er läßt ihren Frevel auf sie selber fallen und wird sie ob ihrer Bosheit vertilgen: ja vertilgen wird sie der HERR, unser Gott.

Psalmen 94

1Gott der Rache, Jehova, Gott der Rache, strahle hervor!

2Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hoffärtigen ihr Tun!

3Bis wann werden die Gesetzlosen, Jehova, bis wann werden die Gesetzlosen frohlocken,

4Werden übersprudeln, Freches reden, sich rühmen alle, die Frevel tun?

5Dein Volk, Jehova, zertreten und dein Erbteil bedrücken sie.

6Sie töten die Witwe und den Fremdling, und sie ermorden die Waisen,

7Und sagen: Jah sieht es nicht, und der Gott Jakobs merkt es nicht.

8Habet Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volke! und ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden?

9Der das Ohr gepflanzt hat, sollte er nicht hören? der das Auge gebildet, sollte er nicht sehen?

10Der die Nationen zurechtweist, sollte er nicht strafen, er, der Erkenntnis lehrt den Menschen?

11Jehova kennt die Gedanken des Menschen, daß sie Eitelkeit sind.

12Glückselig der Mann, den du züchtigst, Jehova, und den du belehrst aus deinem Gesetz,

13um ihm Ruhe zu geben vor den bösen Tagen, bis dem Gesetzlosen die Grube gegraben wird!

14Denn Jehova wird sein Volk nicht verstoßen, und nicht verlassen sein Erbteil;

15Denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Gericht, und alle von Herzen Aufrichtigen werden ihm folgen.

16Wer wird für mich aufstehen wider die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten wider die, welche Frevel tun?

17Wäre nicht Jehova mir eine Hülfe gewesen, wenig fehlte, so hätte im Schweigen gewohnt meine Seele.

18Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt, so unterstützte mich deine Güte, Jehova.

19Bei der Menge meiner Gedanken in meinem Innern erfüllten deine Tröstungen meine Seele mit Wonne.

20Sollte mit dir vereint sein der Thron des Verderbens, der aus Frevel eine Satzung macht?

21Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten, und unschuldiges Blut verurteilen sie.

22Doch Jehova ist meine hohe Feste, und mein Gott der Fels meiner Zuflucht.

23Und er läßt ihre Ungerechtigkeit auf sie zurückkehren, und durch ihre Bosheit wird er sie vertilgen; vertilgen wird sie Jehova, unser Gott.

Psalmen 94

1Du Gott der Rache, o HERR, du Gott der Rache, erscheine!

2Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen nach ihrem Tun!

3Wie lange noch sollen die Gottlosen, HERR, wie lange noch sollen die Gottlosen jubeln,

4sollen sie geifern und trotzige Reden führen, alle Übeltäter stolz sich brüsten?

5Dein Volk, o HERR, zertreten sie und bedrücken dein Erbe;

6sie erwürgen Witwe und Fremdling und morden die Waisen

7und sagen dabei: »Nicht sieht es der HERR« oder: »Nicht merkt es der Gott Jakobs.«

8Nehmt Verstand an, ihr Unvernünftigen im Volk, und ihr Toren: wann wollt ihr Einsicht gewinnen?

9Der das Ohr gepflanzt, der sollte nicht hören? Der das Auge gebildet, der sollte nicht sehn?

10Der die Völker erzieht, der sollte nicht strafen, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

11Der HERR kennt wohl die Gedanken der Menschen, daß nur ein Hauch sie sind.

12Wohl dem Manne, den du, HERR, in Zucht nimmst, und den du aus deinem Gesetz belehrst,

13damit er sich Ruhe verschaffe vor Unglückstagen, bis dem Frevler die Grube man gräbt!

14Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen und sein Erbe nicht verlassen;

15denn Recht muß doch Recht bleiben, und ihm werden alle redlich Gesinnten sich anschließen.

16Wer leistet mir Beistand gegen die Bösen? Wer tritt für mich ein gegen die Übeltäter?

17Wäre der HERR nicht mein Helfer gewesen, so wohnte meine Seele wohl schon im stillen Land.

18Sooft ich dachte: »Mein Fuß will wanken«, hat deine Gnade, HERR, mich immer gestützt;

19bei der Menge meiner Sorgen in meiner Brust haben deine Tröstungen mir das Herz erquickt.

20Sollte verbündet dir sein der Richterstuhl des Unheils, der Verderben schafft durch Gesetzesverdrehung?

21Sie tun sich ja zusammen gegen das Leben des Gerechten und verurteilen unschuldig Blut.

22Doch der HERR ist mir zur festen Burg geworden, mein Gott zu meinem Zufluchtsfelsen;

23er läßt ihren Frevel auf sie selber fallen und wird sie ob ihrer Bosheit vertilgen: ja vertilgen wird sie der HERR, unser Gott.

Psalmen 94:1
GerMenge

Du Gott der Rache, o HERR, du Gott der Rache, erscheine!

GerElb1871

Gott der Rache, Jehova, Gott der Rache, strahle hervor!

2
GerMenge

Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Stolzen nach ihrem Tun!

GerElb1871

Erhebe dich, Richter der Erde, vergilt den Hoffärtigen ihr Tun!

3
GerMenge

Wie lange noch sollen die Gottlosen, HERR, wie lange noch sollen die Gottlosen jubeln,

GerElb1871

Bis wann werden die Gesetzlosen, Jehova, bis wann werden die Gesetzlosen frohlocken,

4
GerMenge

sollen sie geifern und trotzige Reden führen, alle Übeltäter stolz sich brüsten?

GerElb1871

Werden übersprudeln, Freches reden, sich rühmen alle, die Frevel tun?

5
GerMenge

Dein Volk, o HERR, zertreten sie und bedrücken dein Erbe;

GerElb1871

Dein Volk, Jehova, zertreten und dein Erbteil bedrücken sie.

6
GerMenge

sie erwürgen Witwe und Fremdling und morden die Waisen

GerElb1871

Sie töten die Witwe und den Fremdling, und sie ermorden die Waisen,

7
GerMenge

und sagen dabei: »Nicht sieht es der HERR« oder: »Nicht merkt es der Gott Jakobs.«

GerElb1871

Und sagen: Jah sieht es nicht, und der Gott Jakobs merkt es nicht.

8
GerMenge

Nehmt Verstand an, ihr Unvernünftigen im Volk, und ihr Toren: wann wollt ihr Einsicht gewinnen?

GerElb1871

Habet Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volke! und ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden?

9
GerMenge

Der das Ohr gepflanzt, der sollte nicht hören? Der das Auge gebildet, der sollte nicht sehn?

GerElb1871

Der das Ohr gepflanzt hat, sollte er nicht hören? der das Auge gebildet, sollte er nicht sehen?

10
GerMenge

Der die Völker erzieht, der sollte nicht strafen, er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

GerElb1871

Der die Nationen zurechtweist, sollte er nicht strafen, er, der Erkenntnis lehrt den Menschen?

11
GerMenge

Der HERR kennt wohl die Gedanken der Menschen, daß nur ein Hauch sie sind.

GerElb1871

Jehova kennt die Gedanken des Menschen, daß sie Eitelkeit sind.

12
GerMenge

Wohl dem Manne, den du, HERR, in Zucht nimmst, und den du aus deinem Gesetz belehrst,

GerElb1871

Glückselig der Mann, den du züchtigst, Jehova, und den du belehrst aus deinem Gesetz,

13
GerMenge

damit er sich Ruhe verschaffe vor Unglückstagen, bis dem Frevler die Grube man gräbt!

GerElb1871

um ihm Ruhe zu geben vor den bösen Tagen, bis dem Gesetzlosen die Grube gegraben wird!

14
GerMenge

Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen und sein Erbe nicht verlassen;

GerElb1871

Denn Jehova wird sein Volk nicht verstoßen, und nicht verlassen sein Erbteil;

15
GerMenge

denn Recht muß doch Recht bleiben, und ihm werden alle redlich Gesinnten sich anschließen.

GerElb1871

Denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Gericht, und alle von Herzen Aufrichtigen werden ihm folgen.

16
GerMenge

Wer leistet mir Beistand gegen die Bösen? Wer tritt für mich ein gegen die Übeltäter?

GerElb1871

Wer wird für mich aufstehen wider die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten wider die, welche Frevel tun?

17
GerMenge

Wäre der HERR nicht mein Helfer gewesen, so wohnte meine Seele wohl schon im stillen Land.

GerElb1871

Wäre nicht Jehova mir eine Hülfe gewesen, wenig fehlte, so hätte im Schweigen gewohnt meine Seele.

18
GerMenge

Sooft ich dachte: »Mein Fuß will wanken«, hat deine Gnade, HERR, mich immer gestützt;

GerElb1871

Wenn ich sagte: Mein Fuß wankt, so unterstützte mich deine Güte, Jehova.

19
GerMenge

bei der Menge meiner Sorgen in meiner Brust haben deine Tröstungen mir das Herz erquickt.

GerElb1871

Bei der Menge meiner Gedanken in meinem Innern erfüllten deine Tröstungen meine Seele mit Wonne.

20
GerMenge

Sollte verbündet dir sein der Richterstuhl des Unheils, der Verderben schafft durch Gesetzesverdrehung?

GerElb1871

Sollte mit dir vereint sein der Thron des Verderbens, der aus Frevel eine Satzung macht?

21
GerMenge

Sie tun sich ja zusammen gegen das Leben des Gerechten und verurteilen unschuldig Blut.

GerElb1871

Sie dringen ein auf die Seele des Gerechten, und unschuldiges Blut verurteilen sie.

22
GerMenge

Doch der HERR ist mir zur festen Burg geworden, mein Gott zu meinem Zufluchtsfelsen;

GerElb1871

Doch Jehova ist meine hohe Feste, und mein Gott der Fels meiner Zuflucht.

23
GerMenge

er läßt ihren Frevel auf sie selber fallen und wird sie ob ihrer Bosheit vertilgen: ja vertilgen wird sie der HERR, unser Gott.

GerElb1871

Und er läßt ihre Ungerechtigkeit auf sie zurückkehren, und durch ihre Bosheit wird er sie vertilgen; vertilgen wird sie Jehova, unser Gott.

Verständnis von Menge Bibel vs Elberfelder 1871 in Psalmen 94

Menge Bibel (GerMenge)

Philologisch präzise Übersetzung von Hermann Menge für das gebildete Publikum. Mit vollständigem Alten und Neuen Testament sowie deuterokanonischen Büchern.

Elberfelder 1871

Wörtliche Übersetzung von Darby-Schülern, bekannt für ihre Texttreue zum Grundtext.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 94 in der Menge Bibel und Elberfelder 1871. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 94:16

GerMenge

"Wer leistet mir Beistand gegen die Bösen? Wer tritt für mich ein gegen die Übeltäter?"

GerElb1871

"Wer wird für mich aufstehen wider die Übeltäter? Wer wird für mich auftreten wider die, welche Frevel tun?"

trending_upBeliebte Vergleiche

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1. Mose 1

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Johannes 3

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Psalmen 23

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Römer 8

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