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Psalmen 78 Vergleich: Luther 1545 vs Luther 1912

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Psalmen 78

1Eine Unterweisung Assaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichte aussprechen,

3die wir gehöret haben und wissen und unsere Väter uns erzählet haben,

4daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.

5Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,

7daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

8und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

9wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

10Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

11und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

12Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.

13Er zerteilete das Meer und ließ sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

14Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

15Er riß die Felsen in der Wüste und tränkete sie mit Wasser die Fülle;

16und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.

17Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzürneten den höchsten in der Wüste;

18und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen;

19und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste!

20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21Da nun das der HERR hörete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam über Israel,

22daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

23Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

24und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

25Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.

26Er ließ weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind.

27Und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;

28und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohneten.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.

30Da sie nun ihre Lust gebüßet hatten und sie noch davon aßen,

31da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

32Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und mußten ihr Leben lang geplaget sein.

34Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich frühe zu Gott

35und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,

36und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37Aber ihr Herz war nicht fest an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfähret und nicht wiederkommt.

40Sie erzürneten ihn gar oft in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde.

41Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlösete von den Feinden,

43wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;

45da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kröten, die sie verderbeten,

46und gab ihr Gewächs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;

48da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;

50da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und ließ ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52Und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führete sie wie eine Herde in der Wüste.

53Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55Und vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürneten Gott, den Höchsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Väter, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58und erzürneten ihn mit ihren Höhen und reizeten ihn mit ihren Götzen.

59Und da das Gott hörete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnete;

61und gab ihre Macht ins Gefängnis und ihre HERRLIchkeit in die Hand des Feindes;

62und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.

63Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreiet bleiben.

64Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66und schlug seine Feinde von hinten und hängete ihnen eine ewige Schande an.

67Und verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soll.

70Und erwählete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;

71von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Psalmen 78

1Eine Unterweisung Assaphs. Hore, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu Spruchen und alte Geschichte aussprechen,

3die wir gehoret haben und wissen und unsere Vater uns erzahlet haben,

4daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkundigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er qetan hat.

5Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vatern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkamen, daß sie es auch ihren Kindern verkundigten,

7daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergalien der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

8und nicht wurden wie ihre Vater, eine abtrunnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht test war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

9wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

10Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

11und vergalien seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

12Vor ihren Vatern tat er Wunder in Agyptenland, im Felde Zoan.

13Er zerteilete das Meer und lieli sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

14Er leitete sie des Tages miteiner Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

15Er rili die Felsen in der Wuste und trankete sie mit Wasser die Fulle;

16und lieli Bache aus dem Felsen flielien, daß sie hinabflossen wie Wasserstrome.

17Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzurneten den hochsten in der Wuste;

18und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten fur ihre Seelen;

19und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl konnen einen Tisch bereiten in der Wuste!

20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bache sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21Da nun das der HERR horete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam uber Israel,

22daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

23Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

24und lieli das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

25Sie alien Enqelbrot; ersandte ihnen Speise die Fulle.

26Er lieli weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Starke den Sudwind.

27Und lieli Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vogel wie Sand am Meer;

28und lieli sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da siewohneten.

29Da alien sie und wurden allzu satt; er lieli sie ihre Lust bulien.

30Da sie nun ihre Lust gebuliet hatten und sie noch davon alien,

31da kam der Zorn Gottes uber sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

32Aber fiber das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum lieli er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und muliten ihr Leben lang geplaget sein.

34Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich fruhe zu Gott

35und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Hochste ihr Erloser ist,

36und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37Aber ihr Herz war nicht test an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und liefi nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39Denn ergedachte, dafi sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfahret und nicht wiederkommt.

40Sie erzurneten ihn gar oft in der Wuste und entrusteten ihn in der Einode.

41Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlosete von den Feinden,

43wie er denn seine Zeichen in Agypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bache nicht trinken konnten;

45da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kroten, die sie verderbeten,

46und gab ihr Gewachs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47da er ihre Weinstocke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbaume mit Schlotien;

48da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49da er bose Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und lieti sie toben und wuten und Leid tun;

50da er seinen Zorn lieti fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und lieli ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51da er alle Erstgeburt in Agypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52Und lieli sein Volk ausziehen wie Schafe und fuhrete sie wie eine Herde in der Wuste.

53Und er leitete sie sicher, dafi sie sich nicht furchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55Und vor ihnen her die Volker und liefi ihnen das Erbe austeilen und lieli in jener Hutten die Stamme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzurneten Gott, den Hochsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Vater, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58und erzurneten ihn mit ihren Hohen und reizeten ihn mit ihren Gotzen.

59Und da das Gott horete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hutte, da er unter Menschen wohnete;

61und gab ihre Macht ins Gefangnis und ihre Herrlichkeit in die Hand des Feindes;

62und ubergab sein Volk ins Schwert und entbrannte uber sein Erbe.

63Ihre junge Mannschaft fra IS das Feuer, und ihre Jungfrauen muliten ungefreiet bleiben.

64Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66und schlug seine Feinde von hinten und hangete ihnen eine ewige Schande an.

67Und verwarf die Hutte Josephs und erwahlte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwahlete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soil.

70Und erwahlete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafstallen;

71von den saugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Psalmen 78

1Eine Unterweisung Assaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

2Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichte aussprechen,

3die wir gehöret haben und wissen und unsere Väter uns erzählet haben,

4daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.

5Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,

7daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

8und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

9wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

10Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

11und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

12Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.

13Er zerteilete das Meer und ließ sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

14Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

15Er riß die Felsen in der Wüste und tränkete sie mit Wasser die Fülle;

16und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.

17Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzürneten den höchsten in der Wüste;

18und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen;

19und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste!

20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21Da nun das der HERR hörete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam über Israel,

22daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

23Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

24und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

25Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.

26Er ließ weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind.

27Und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;

28und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohneten.

29Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.

30Da sie nun ihre Lust gebüßet hatten und sie noch davon aßen,

31da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

32Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

33Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und mußten ihr Leben lang geplaget sein.

34Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich frühe zu Gott

35und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,

36und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37Aber ihr Herz war nicht fest an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfähret und nicht wiederkommt.

40Sie erzürneten ihn gar oft in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde.

41Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlösete von den Feinden,

43wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;

45da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kröten, die sie verderbeten,

46und gab ihr Gewächs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;

48da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;

50da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und ließ ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52Und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führete sie wie eine Herde in der Wüste.

53Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55Und vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.

56Aber sie versuchten und erzürneten Gott, den Höchsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Väter, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58und erzürneten ihn mit ihren Höhen und reizeten ihn mit ihren Götzen.

59Und da das Gott hörete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnete;

61und gab ihre Macht ins Gefängnis und ihre HERRLIchkeit in die Hand des Feindes;

62und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.

63Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreiet bleiben.

64Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66und schlug seine Feinde von hinten und hängete ihnen eine ewige Schande an.

67Und verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

68sondern erwählete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soll.

70Und erwählete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;

71von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Psalmen 78:1
GerLut1545

Eine Unterweisung Assaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

GerBoLut

Eine Unterweisung Assaphs. Hore, mein Volk, mein Gesetz; neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!

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GerLut1545

Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichte aussprechen,

GerBoLut

Ich will meinen Mund auftun zu Spruchen und alte Geschichte aussprechen,

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GerLut1545

die wir gehöret haben und wissen und unsere Väter uns erzählet haben,

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die wir gehoret haben und wissen und unsere Vater uns erzahlet haben,

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GerLut1545

daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er getan hat.

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daß wir's nicht verhalten sollen ihren Kindern, die hernach kommen, und verkundigen den Ruhm des HERRN und seine Macht und Wunder, die er qetan hat.

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GerLut1545

Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot, zu lehren ihre Kinder,

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Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vatern gebot, zu lehren ihre Kinder,

6
GerLut1545

auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kindern verkündigten,

GerBoLut

auf daß die Nachkommen lerneten und die Kinder, die noch sollten geboren werden, wenn sie aufkamen, daß sie es auch ihren Kindern verkundigten,

7
GerLut1545

daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

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daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergalien der Taten Gottes und seine Gebote hielten,

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GerLut1545

und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

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und nicht wurden wie ihre Vater, eine abtrunnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht test war, und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott;

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wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

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wie die Kinder Ephraim, so geharnischt den Bogen führeten, abfielen zur Zeit des Streits.

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Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

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Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln,

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GerLut1545

und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

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und vergalien seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeiget hatte.

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Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.

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Vor ihren Vatern tat er Wunder in Agyptenland, im Felde Zoan.

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Er zerteilete das Meer und ließ sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

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Er zerteilete das Meer und lieli sie durchhin gehen; und stellete das Wasser wie eine Mauer.

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Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

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Er leitete sie des Tages miteiner Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.

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Er riß die Felsen in der Wüste und tränkete sie mit Wasser die Fülle;

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Er rili die Felsen in der Wuste und trankete sie mit Wasser die Fulle;

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und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.

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und lieli Bache aus dem Felsen flielien, daß sie hinabflossen wie Wasserstrome.

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Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzürneten den höchsten in der Wüste;

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Noch sündigten sie weiter wider ihn und erzurneten den hochsten in der Wuste;

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und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen;

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und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten fur ihre Seelen;

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und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste!

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und redeten wider Gott und sprachen: Ja, Gott sollte wohl konnen einen Tisch bereiten in der Wuste!

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Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

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Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bache sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

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Da nun das der HERR hörete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam über Israel,

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Da nun das der HERR horete, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob und Zorn kam uber Israel,

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daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

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daß sie nicht glaubeten an Gott und hoffeten nicht auf seine Hilfe.

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Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

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Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels;

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und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

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und lieli das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelbrot.

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Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.

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Sie alien Enqelbrot; ersandte ihnen Speise die Fulle.

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GerLut1545

Er ließ weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind.

GerBoLut

Er lieli weben den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Starke den Sudwind.

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GerLut1545

Und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;

GerBoLut

Und lieli Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vogel wie Sand am Meer;

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GerLut1545

und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohneten.

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und lieli sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da siewohneten.

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Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.

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Da alien sie und wurden allzu satt; er lieli sie ihre Lust bulien.

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Da sie nun ihre Lust gebüßet hatten und sie noch davon aßen,

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Da sie nun ihre Lust gebuliet hatten und sie noch davon alien,

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GerLut1545

da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

GerBoLut

da kam der Zorn Gottes uber sie und erwürgete die Vornehmsten unter ihnen und schlug danieder die Besten in Israel.

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Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

GerBoLut

Aber fiber das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.

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GerLut1545

Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und mußten ihr Leben lang geplaget sein.

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Darum lieli er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangeten, und muliten ihr Leben lang geplaget sein.

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Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich frühe zu Gott

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Wenn er sie erwürgete, suchten sie ihn und kehreten sich fruhe zu Gott

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GerLut1545

und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,

GerBoLut

und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Hochste ihr Erloser ist,

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und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

GerBoLut

und heuchelten ihm mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge.

37
GerLut1545

Aber ihr Herz war nicht fest an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

GerBoLut

Aber ihr Herz war nicht test an ihm und hielten nicht treulich an seinem Bunde.

38
GerLut1545

Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.

GerBoLut

Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht; und wendete oft seinen Zorn ab und liefi nicht seinen ganzen Zorn gehen.

39
GerLut1545

Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfähret und nicht wiederkommt.

GerBoLut

Denn ergedachte, dafi sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfahret und nicht wiederkommt.

40
GerLut1545

Sie erzürneten ihn gar oft in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde.

GerBoLut

Sie erzurneten ihn gar oft in der Wuste und entrusteten ihn in der Einode.

41
GerLut1545

Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

GerBoLut

Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.

42
GerLut1545

Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlösete von den Feinden,

GerBoLut

Sie dachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlosete von den Feinden,

43
GerLut1545

wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

GerBoLut

wie er denn seine Zeichen in Agypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan,

44
GerLut1545

da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;

GerBoLut

da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bache nicht trinken konnten;

45
GerLut1545

da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kröten, die sie verderbeten,

GerBoLut

da er Ungeziefer unter sie schickte, die sie fraßen, und Kroten, die sie verderbeten,

46
GerLut1545

und gab ihr Gewächs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

GerBoLut

und gab ihr Gewachs den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;

47
GerLut1545

da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;

GerBoLut

da er ihre Weinstocke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbaume mit Schlotien;

48
GerLut1545

da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

GerBoLut

da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Strahlen;

49
GerLut1545

da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;

GerBoLut

da er bose Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und lieti sie toben und wuten und Leid tun;

50
GerLut1545

da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und ließ ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

GerBoLut

da er seinen Zorn lieti fortgehen und ihre Seelen vor dem Tode nicht verschonete und lieli ihr Vieh an der Pestilenz sterben;

51
GerLut1545

da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

GerBoLut

da er alle Erstgeburt in Agypten schlug, die ersten Erben in den Hütten Hams.

52
GerLut1545

Und ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führete sie wie eine Herde in der Wüste.

GerBoLut

Und lieli sein Volk ausziehen wie Schafe und fuhrete sie wie eine Herde in der Wuste.

53
GerLut1545

Und er leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

GerBoLut

Und er leitete sie sicher, dafi sie sich nicht furchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.

54
GerLut1545

Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

GerBoLut

Und brachte sie in seine heilige Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat.

55
GerLut1545

Und vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.

GerBoLut

Und vor ihnen her die Volker und liefi ihnen das Erbe austeilen und lieli in jener Hutten die Stamme Israels wohnen.

56
GerLut1545

Aber sie versuchten und erzürneten Gott, den Höchsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

GerBoLut

Aber sie versuchten und erzurneten Gott, den Hochsten, und hielten seine Zeugnisse nicht;

57
GerLut1545

und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Väter, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

GerBoLut

und fielen zurück und verachteten alles, wie ihre Vater, und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen;

58
GerLut1545

und erzürneten ihn mit ihren Höhen und reizeten ihn mit ihren Götzen.

GerBoLut

und erzurneten ihn mit ihren Hohen und reizeten ihn mit ihren Gotzen.

59
GerLut1545

Und da das Gott hörete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

GerBoLut

Und da das Gott horete, entbrannte er und verwarf Israel sehr,

60
GerLut1545

daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnete;

GerBoLut

daß er Seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hutte, da er unter Menschen wohnete;

61
GerLut1545

und gab ihre Macht ins Gefängnis und ihre HERRLIchkeit in die Hand des Feindes;

GerBoLut

und gab ihre Macht ins Gefangnis und ihre Herrlichkeit in die Hand des Feindes;

62
GerLut1545

und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.

GerBoLut

und ubergab sein Volk ins Schwert und entbrannte uber sein Erbe.

63
GerLut1545

Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreiet bleiben.

GerBoLut

Ihre junge Mannschaft fra IS das Feuer, und ihre Jungfrauen muliten ungefreiet bleiben.

64
GerLut1545

Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

GerBoLut

Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.

65
GerLut1545

Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

GerBoLut

Und der HERR erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzet, der vom Wein kommt,

66
GerLut1545

und schlug seine Feinde von hinten und hängete ihnen eine ewige Schande an.

GerBoLut

und schlug seine Feinde von hinten und hangete ihnen eine ewige Schande an.

67
GerLut1545

Und verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,

GerBoLut

Und verwarf die Hutte Josephs und erwahlte nicht den Stamm Ephraim,

68
GerLut1545

sondern erwählete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

GerBoLut

sondern erwahlete den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.

69
GerLut1545

Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soll.

GerBoLut

Und bauete sein Heiligtum hoch, wie ein Land, das ewiglich fest stehen soil.

70
GerLut1545

Und erwählete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;

GerBoLut

Und erwahlete seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafstallen;

71
GerLut1545

von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

GerBoLut

von den saugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.

72
GerLut1545

Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

GerBoLut

Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte sie mit allem Fleiß.

Verständnis von Luther 1545 vs Luther 1912 in Psalmen 78

Luther 1545 (GerLut1545)

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Luther 1912

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Sie sehen einen direkten Vergleich von Psalmen 78 in der Luther 1545 und Luther 1912. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Psalmen 78:16

GerLut1545

"und ließ Bäche aus dem Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme."

GerBoLut

"und lieli Bache aus dem Felsen flielien, daß sie hinabflossen wie Wasserstrome."

trending_upBeliebte Vergleiche

GerElb1905 vs GerScharrow_forward

1. Mose 1

GerElb1905 vs GerMengearrow_forward

Johannes 3

GerSch vs GerMengearrow_forward

Psalmen 23

GerElb1905 vs GerTextbibelarrow_forward

Römer 8

GerSch vs GerElb1871arrow_forward

Matthäus 5

GerAlbrecht vs GerMengearrow_forward

Offenbarung 1

GerMenge vs GerElb1905arrow_forward

Jesaja 53

GerTextbibel vs GerScharrow_forward

Sprüche 3

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