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1. Mose 40 Vergleich: Luther 1545 vs Luther 1912

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1. Mose 40

1Und es begab sich danach, daß sich der Schenke des Königs in Ägypten und der Bäcker versündigten an ihrem HERRN, dem Könige in Ägypten.

2Und Pharao ward zornig über seine beiden Kämmerer, über den Amtmann über die Schenken und über den Amtmann über die Bäcker,

3und ließ sie setzen in des Hofmeisters Haus ins Gefängnis, da Joseph gefangen lag.

4Und der Hofmeister setzte Joseph über sie, daß er ihnen dienete; und saßen etliche Tage im Gefängnis.

5Und es träumete ihnen beiden, dem Schenken und Bäcker des Königs zu Ägypten, in einer Nacht, einem jeglichen ein eigener Traum; und eines jeglichen Traum hatte seine Bedeutung.

6Da nun des Morgens Joseph zu ihnen hinein kam und sah, daß sie traurig waren,

7fragte er sie und sprach: Warum seid ihr heute so traurig?

8Sie antworteten: Es hat uns geträumet, und haben niemand, der es uns auslege. Joseph sprach: Auslegen gehöret Gott zu, doch erzählet mir's.

9Da erzählete der oberste Schenke seinen Traum Joseph und sprach zu ihm: Mir hat geträumet, daß ein Weinstock vor mir wäre,

10der hatte drei Reben, und er grünete, wuchs und blühete, und seine Trauben wurden reif;

11und ich hatte den Becher Pharaos in meiner Hand und nahm die Beeren und zerdrückte sie in den Becher und gab den Becher Pharao in die Hand.

12Joseph sprach zu ihm: Das ist seine Deutung: Drei Reben sind drei Tage.

13Über drei Tage wird Pharao dein Haupt erheben und dich wieder an dein Amt stellen, daß du ihm den Becher in die Hand gebest nach der vorigen Weise, da du sein Schenke warst.

14Aber gedenke meiner, wenn dir's wohlgehet, und tu Barmherzigkeit an mir, daß du Pharao erinnerst, daß er mich aus diesem Hause führe.

15Denn ich bin aus dem Lande der Ebräer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhie nichts getan, daß sie mich eingesetzt haben.

16Da der oberste Bäcker sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch geträumet, ich trüge drei weiße Körbe auf meinem Haupt,

17und im obersten Korbe allerlei gebackene Speise dem Pharao; und die Vögel aßen aus dem Korbe auf meinem Haupt

18Joseph antwortete und sprach: Das ist seine Deutung: Drei Körbe sind drei Tage.

19Und nach dreien Tagen wird dir Pharao dein Haupt erheben und dich an den Galgen henken, und die Vögel werden dein Fleisch von dir essen.

20Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrtag; und er machte eine Mahlzeit allen seinen Knechten und erhub das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Bäckers unter seinen Knechten;

21und setzte den obersten Schenken wieder zu seinem Schenkamt, daß er den Becher reichte in Pharaos Hand;

22aber den obersten Bäcker ließ er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte.

23Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß sein.

1. Mose 40

1Und es begab sich danach, daß sich der Schenke des Konigs in Agypten und der Backer versundigten an ihrem Herrn, dem Konige in Agypten.

2Und Pharao ward zornig uber seine beiden Kammerer, uber den Amtmann uber die Schenken und uber den Amtmann uber die Backer,

3und lieli sie setzen in des Hofmeisters Haus ins Gefangnis, da Joseph gefangen lag.

4Und der Hofmeister setzte Joseph uber sie, daß er ihnen dienete; und salien etliche Tage im Gefangnis.

5Und es traumete ihnen beiden, dem Schenken und Backer des Konigs zu Agypten, in einer Nacht, einem jeglichen ein eigener Traum; und eines jeglichen Traum hatte seine Bedeutung.

6Da nun des Morgens Joseph zu ihnen hinein kam und sah, daß sie traurig waren,

7fragte er sie und sprach: Warum seid ihr heute so traurig?

8Sie antworteten: Es hat uns getraumet, und haben niemand, der es uns auslege. Joseph sprach: Auslegen gehoret Gott zu, doch erzahlet mir's.

9Da erzahlete der oberste Schenke seinen Traum Joseph und sprach zu ihm: Mir hat getraumet, daß ein Weinstock vor mir ware,

10der hatte drei Reben, und er grunete, wuchs und bluhete, und seine Trauben wurden reif;

11und ich hatte den Becher Pharaos in meiner Hand und nahm die Beeren und zerdruckte sie in den Becher und gab den Becher Pharao in die Hand.

12Joseph sprach zu ihm: Das ist seine Deutung: Drei Reben sind drei Tage.

13Uber drei Tage wird Pharao dein Haupt erheben und dich wieder an dein Amt stellen, daß du ihm den Becher in die Hand gebest nach der vorigen Weise, da du sein Schenke warst.

14Aber gedenke meiner, wenn dir's wohlgehet, und tu Barmherzigkeit an mir, daß du Pharao erinnerst, daß er mich aus diesem Hause führe.

15Denn ich bin aus dem Lande der Ebraer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhie nichts getan, daß sie mich eingesetzt haben.

16Da der oberste Backer sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch getraumet, ich trüge drei weifte Korbe auf meinem Haupt,

17und im obersten Korbe allerlei gebackene Speise dem Pharao; und die Vogel alien aus dem Korbe auf meinem Haupt.

18Joseph antwortete und sprach: Das ist seine Deutung: Drei Korbe sind drei Tage.

19Und nach dreien Tagen wird dir Pharao dein Haupt erheben und dich an den Galgen henken, und die Vogel werden dein Fleisch von dir essen.

20Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrtag; und er machte eine Mahlzeit alien seinen Knechten und erhub das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Backers unter seinen Knechten;

21und setzte den obersten Schenken wieder zu seinem Schenkamt, daß er den Becher reichte in Pharaos Hand;

22aber den obersten Backer lieft er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte.

23Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaft sein.

1. Mose 40

1Und es begab sich danach, daß sich der Schenke des Königs in Ägypten und der Bäcker versündigten an ihrem HERRN, dem Könige in Ägypten.

2Und Pharao ward zornig über seine beiden Kämmerer, über den Amtmann über die Schenken und über den Amtmann über die Bäcker,

3und ließ sie setzen in des Hofmeisters Haus ins Gefängnis, da Joseph gefangen lag.

4Und der Hofmeister setzte Joseph über sie, daß er ihnen dienete; und saßen etliche Tage im Gefängnis.

5Und es träumete ihnen beiden, dem Schenken und Bäcker des Königs zu Ägypten, in einer Nacht, einem jeglichen ein eigener Traum; und eines jeglichen Traum hatte seine Bedeutung.

6Da nun des Morgens Joseph zu ihnen hinein kam und sah, daß sie traurig waren,

7fragte er sie und sprach: Warum seid ihr heute so traurig?

8Sie antworteten: Es hat uns geträumet, und haben niemand, der es uns auslege. Joseph sprach: Auslegen gehöret Gott zu, doch erzählet mir's.

9Da erzählete der oberste Schenke seinen Traum Joseph und sprach zu ihm: Mir hat geträumet, daß ein Weinstock vor mir wäre,

10der hatte drei Reben, und er grünete, wuchs und blühete, und seine Trauben wurden reif;

11und ich hatte den Becher Pharaos in meiner Hand und nahm die Beeren und zerdrückte sie in den Becher und gab den Becher Pharao in die Hand.

12Joseph sprach zu ihm: Das ist seine Deutung: Drei Reben sind drei Tage.

13Über drei Tage wird Pharao dein Haupt erheben und dich wieder an dein Amt stellen, daß du ihm den Becher in die Hand gebest nach der vorigen Weise, da du sein Schenke warst.

14Aber gedenke meiner, wenn dir's wohlgehet, und tu Barmherzigkeit an mir, daß du Pharao erinnerst, daß er mich aus diesem Hause führe.

15Denn ich bin aus dem Lande der Ebräer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhie nichts getan, daß sie mich eingesetzt haben.

16Da der oberste Bäcker sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch geträumet, ich trüge drei weiße Körbe auf meinem Haupt,

17und im obersten Korbe allerlei gebackene Speise dem Pharao; und die Vögel aßen aus dem Korbe auf meinem Haupt

18Joseph antwortete und sprach: Das ist seine Deutung: Drei Körbe sind drei Tage.

19Und nach dreien Tagen wird dir Pharao dein Haupt erheben und dich an den Galgen henken, und die Vögel werden dein Fleisch von dir essen.

20Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrtag; und er machte eine Mahlzeit allen seinen Knechten und erhub das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Bäckers unter seinen Knechten;

21und setzte den obersten Schenken wieder zu seinem Schenkamt, daß er den Becher reichte in Pharaos Hand;

22aber den obersten Bäcker ließ er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte.

23Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß sein.

1. Mose 40:1
GerLut1545

Und es begab sich danach, daß sich der Schenke des Königs in Ägypten und der Bäcker versündigten an ihrem HERRN, dem Könige in Ägypten.

GerBoLut

Und es begab sich danach, daß sich der Schenke des Konigs in Agypten und der Backer versundigten an ihrem Herrn, dem Konige in Agypten.

2
GerLut1545

Und Pharao ward zornig über seine beiden Kämmerer, über den Amtmann über die Schenken und über den Amtmann über die Bäcker,

GerBoLut

Und Pharao ward zornig uber seine beiden Kammerer, uber den Amtmann uber die Schenken und uber den Amtmann uber die Backer,

3
GerLut1545

und ließ sie setzen in des Hofmeisters Haus ins Gefängnis, da Joseph gefangen lag.

GerBoLut

und lieli sie setzen in des Hofmeisters Haus ins Gefangnis, da Joseph gefangen lag.

4
GerLut1545

Und der Hofmeister setzte Joseph über sie, daß er ihnen dienete; und saßen etliche Tage im Gefängnis.

GerBoLut

Und der Hofmeister setzte Joseph uber sie, daß er ihnen dienete; und salien etliche Tage im Gefangnis.

5
GerLut1545

Und es träumete ihnen beiden, dem Schenken und Bäcker des Königs zu Ägypten, in einer Nacht, einem jeglichen ein eigener Traum; und eines jeglichen Traum hatte seine Bedeutung.

GerBoLut

Und es traumete ihnen beiden, dem Schenken und Backer des Konigs zu Agypten, in einer Nacht, einem jeglichen ein eigener Traum; und eines jeglichen Traum hatte seine Bedeutung.

6
GerLut1545

Da nun des Morgens Joseph zu ihnen hinein kam und sah, daß sie traurig waren,

GerBoLut

Da nun des Morgens Joseph zu ihnen hinein kam und sah, daß sie traurig waren,

7
GerLut1545

fragte er sie und sprach: Warum seid ihr heute so traurig?

GerBoLut

fragte er sie und sprach: Warum seid ihr heute so traurig?

8
GerLut1545

Sie antworteten: Es hat uns geträumet, und haben niemand, der es uns auslege. Joseph sprach: Auslegen gehöret Gott zu, doch erzählet mir's.

GerBoLut

Sie antworteten: Es hat uns getraumet, und haben niemand, der es uns auslege. Joseph sprach: Auslegen gehoret Gott zu, doch erzahlet mir's.

9
GerLut1545

Da erzählete der oberste Schenke seinen Traum Joseph und sprach zu ihm: Mir hat geträumet, daß ein Weinstock vor mir wäre,

GerBoLut

Da erzahlete der oberste Schenke seinen Traum Joseph und sprach zu ihm: Mir hat getraumet, daß ein Weinstock vor mir ware,

10
GerLut1545

der hatte drei Reben, und er grünete, wuchs und blühete, und seine Trauben wurden reif;

GerBoLut

der hatte drei Reben, und er grunete, wuchs und bluhete, und seine Trauben wurden reif;

11
GerLut1545

und ich hatte den Becher Pharaos in meiner Hand und nahm die Beeren und zerdrückte sie in den Becher und gab den Becher Pharao in die Hand.

GerBoLut

und ich hatte den Becher Pharaos in meiner Hand und nahm die Beeren und zerdruckte sie in den Becher und gab den Becher Pharao in die Hand.

12
GerLut1545

Joseph sprach zu ihm: Das ist seine Deutung: Drei Reben sind drei Tage.

GerBoLut

Joseph sprach zu ihm: Das ist seine Deutung: Drei Reben sind drei Tage.

13
GerLut1545

Über drei Tage wird Pharao dein Haupt erheben und dich wieder an dein Amt stellen, daß du ihm den Becher in die Hand gebest nach der vorigen Weise, da du sein Schenke warst.

GerBoLut

Uber drei Tage wird Pharao dein Haupt erheben und dich wieder an dein Amt stellen, daß du ihm den Becher in die Hand gebest nach der vorigen Weise, da du sein Schenke warst.

14
GerLut1545

Aber gedenke meiner, wenn dir's wohlgehet, und tu Barmherzigkeit an mir, daß du Pharao erinnerst, daß er mich aus diesem Hause führe.

GerBoLut

Aber gedenke meiner, wenn dir's wohlgehet, und tu Barmherzigkeit an mir, daß du Pharao erinnerst, daß er mich aus diesem Hause führe.

15
GerLut1545

Denn ich bin aus dem Lande der Ebräer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhie nichts getan, daß sie mich eingesetzt haben.

GerBoLut

Denn ich bin aus dem Lande der Ebraer heimlich gestohlen; dazu habe ich auch allhie nichts getan, daß sie mich eingesetzt haben.

16
GerLut1545

Da der oberste Bäcker sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch geträumet, ich trüge drei weiße Körbe auf meinem Haupt,

GerBoLut

Da der oberste Backer sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch getraumet, ich trüge drei weifte Korbe auf meinem Haupt,

17
GerLut1545

und im obersten Korbe allerlei gebackene Speise dem Pharao; und die Vögel aßen aus dem Korbe auf meinem Haupt

GerBoLut

und im obersten Korbe allerlei gebackene Speise dem Pharao; und die Vogel alien aus dem Korbe auf meinem Haupt.

18
GerLut1545

Joseph antwortete und sprach: Das ist seine Deutung: Drei Körbe sind drei Tage.

GerBoLut

Joseph antwortete und sprach: Das ist seine Deutung: Drei Korbe sind drei Tage.

19
GerLut1545

Und nach dreien Tagen wird dir Pharao dein Haupt erheben und dich an den Galgen henken, und die Vögel werden dein Fleisch von dir essen.

GerBoLut

Und nach dreien Tagen wird dir Pharao dein Haupt erheben und dich an den Galgen henken, und die Vogel werden dein Fleisch von dir essen.

20
GerLut1545

Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrtag; und er machte eine Mahlzeit allen seinen Knechten und erhub das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Bäckers unter seinen Knechten;

GerBoLut

Und es geschah des dritten Tages, da beging Pharao seinen Jahrtag; und er machte eine Mahlzeit alien seinen Knechten und erhub das Haupt des obersten Schenken und das Haupt des obersten Backers unter seinen Knechten;

21
GerLut1545

und setzte den obersten Schenken wieder zu seinem Schenkamt, daß er den Becher reichte in Pharaos Hand;

GerBoLut

und setzte den obersten Schenken wieder zu seinem Schenkamt, daß er den Becher reichte in Pharaos Hand;

22
GerLut1545

aber den obersten Bäcker ließ er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte.

GerBoLut

aber den obersten Backer lieft er henken, wie ihnen Joseph gedeutet hatte.

23
GerLut1545

Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaß sein.

GerBoLut

Aber der oberste Schenke gedachte nicht an Joseph, sondern vergaft sein.

Verständnis von Luther 1545 vs Luther 1912 in 1. Mose 40

Luther 1545 (GerLut1545)

Die originale Lutherbibel von 1545 (letzte Hand).

Luther 1912

Martin Luthers historische Übersetzung (Revision 1912).

Sie sehen einen direkten Vergleich von 1. Mose 40 in der Luther 1545 und Luther 1912. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: 1. Mose 40:16

GerLut1545

"Da der oberste Bäcker sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch geträumet, ich trüge drei weiße Körbe auf meinem Haupt,"

GerBoLut

"Da der oberste Backer sah, daß die Deutung gut war, sprach er zu Joseph: Mir hat auch getraumet, ich trüge drei weifte Korbe auf meinem Haupt,"

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