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Ester 7 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel

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Ester 7

1Und der König und Haman kamen zum Gelage bei der Königin Esther.

2Und der König sprach zu Esther auch am zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Und sie soll dir gewährt werden. Und was ist dein Begehr? Bis zur Hälfte des Königreiches, und es soll geschehen.

3Da antwortete die Königin Esther und sprach: Wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, o König, und wenn es den König gut dünkt, so möge mir mein Leben geschenkt werden um meiner Bitte willen, und mein Volk um meines Begehrs willen.

4Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vertilgt, ermordet und umgebracht zu werden; und wenn wir zu Knechten und Mägden verkauft worden wären, so hätte ich geschwiegen, obgleich der Bedränger nicht imstande wäre, den Schaden des Königs zu ersetzen.

5Da sprach der König Ahasveros und sagte zu der Königin Esther: Wer ist der, und wo ist der, welchen sein Herz erfüllt hat, also zu tun?

6Und Esther sprach: Der Bedränger und Feind ist dieser böse Haman! Da erschrak Haman vor dem König und der Königin.

7Und der König stand in seinem Grimme auf von dem Weingelage und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück, um bei der Königin Esther für sein Leben zu bitten; denn er sah, daß das Unglück gegen ihn beschlossen war von seiten des Königs.

8Und als der König aus dem Garten des Palastes in das Haus des Weingelages zurückkam, da war Haman auf das Polster gesunken, auf welchem Esther saß. Da sprach der König: Will er gar der Königin Gewalt antun bei mir im Hause? Das Wort ging aus dem Munde des Königs, da verhüllte man das Angesicht Hamans.

9Und Harbona, einer von den Kämmerern, die vor dem König standen, sprach: Auch siehe, der Baum, welchen Haman für Mordokai hat machen lassen, der Gutes für den König geredet hat, steht im Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch. Und der König sprach: Hänget ihn daran!

10Und man hängte Haman an den Baum, welchen er für Mordokai bereitet hatte. Und der Grimm des Königs legte sich.

Ester 7

1Der König kam also mit Haman zu dem Mahle der Königin Esther.

2Und der König sprach auch an diesem zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Sie sei dir gewährt! Was ist dein Begehr? Wäre es bis zur Hälfte des Königreichs - es soll geschehen!

3Da antwortete die Königin Esther und sprach: Habe ich Gnade gefunden vor dir, o König, und gefällt es dem König, so werde mir mein Leben geschenkt um meiner Bitte willen und mein Volk um meines Begehrens willen!

4Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vernichtet, getötet und ausgerottet zu werden. Und wenn wir nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft würden, so wollte ich schweigen; denn die Bedrängnis wäre es dann nicht wert, dass der König um ihretwillen belästigt würde.

5Der König Ahasveros sprach zur Königin Esther: Wer ist's und wo ist er, der sich vorgesetzt hat, so etwas zu tun?

6Esther antwortete: Ein Feind und Widersacher, der Bösewicht Haman da. Haman aber erschrak vor dem König und der Königin.

7Und der König stand in seinem Grimme auf vom Weingelage und ging in den Schlossgarten. Haman dagegen blieb stehen, um bei der Königin Esther um sein Leben zu flehen; denn er sah, dass sein Verderben beim König fest beschlossen war.

8Als der König aus dem Schlossgarten wieder in den Saal des Trinkgelages zurückkam, warf sich Haman gerade auf das Polster nieder, auf welchem Esther ruhte. Da rief der König: Soll gar in meinem eignen Hause der Königin Gewalt angetan werden? Kaum war das Wort dem Munde des Königs entfahren, so verhüllte man auch schon Hamans Gesicht.

9Und Harbona, einer der Kämmerer, die den König bedienten, sprach: Bereits steht ja auch der Pfahl, den Haman für Mardochai, den Wohltäter des Königs, hat errichten lassen, im Gehöfte Hamans, fünfzig Ellen hoch! Der König sprach: Hängt ihn daran!

10So hängte man Haman an den Pfahl, den er für Mardochai hatte herrichten lassen. Da legte sich der Zorn des Königs.

Ester 7

1Und der König und Haman kamen zum Gelage bei der Königin Esther.

2Und der König sprach zu Esther auch am zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Und sie soll dir gewährt werden. Und was ist dein Begehr? Bis zur Hälfte des Königreiches, und es soll geschehen.

3Da antwortete die Königin Esther und sprach: Wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, o König, und wenn es den König gut dünkt, so möge mir mein Leben geschenkt werden um meiner Bitte willen, und mein Volk um meines Begehrs willen.

4Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vertilgt, ermordet und umgebracht zu werden; und wenn wir zu Knechten und Mägden verkauft worden wären, so hätte ich geschwiegen, obgleich der Bedränger nicht imstande wäre, den Schaden des Königs zu ersetzen.

5Da sprach der König Ahasveros und sagte zu der Königin Esther: Wer ist der, und wo ist der, welchen sein Herz erfüllt hat, also zu tun?

6Und Esther sprach: Der Bedränger und Feind ist dieser böse Haman! Da erschrak Haman vor dem König und der Königin.

7Und der König stand in seinem Grimme auf von dem Weingelage und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück, um bei der Königin Esther für sein Leben zu bitten; denn er sah, daß das Unglück gegen ihn beschlossen war von seiten des Königs.

8Und als der König aus dem Garten des Palastes in das Haus des Weingelages zurückkam, da war Haman auf das Polster gesunken, auf welchem Esther saß. Da sprach der König: Will er gar der Königin Gewalt antun bei mir im Hause? Das Wort ging aus dem Munde des Königs, da verhüllte man das Angesicht Hamans.

9Und Harbona, einer von den Kämmerern, die vor dem König standen, sprach: Auch siehe, der Baum, welchen Haman für Mordokai hat machen lassen, der Gutes für den König geredet hat, steht im Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch. Und der König sprach: Hänget ihn daran!

10Und man hängte Haman an den Baum, welchen er für Mordokai bereitet hatte. Und der Grimm des Königs legte sich.

Ester 7:1
GerElb1905

Und der König und Haman kamen zum Gelage bei der Königin Esther.

GerZurcher

Der König kam also mit Haman zu dem Mahle der Königin Esther.

2
GerElb1905

Und der König sprach zu Esther auch am zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Und sie soll dir gewährt werden. Und was ist dein Begehr? Bis zur Hälfte des Königreiches, und es soll geschehen.

GerZurcher

Und der König sprach auch an diesem zweiten Tage beim Weingelage: Was ist deine Bitte, Königin Esther? Sie sei dir gewährt! Was ist dein Begehr? Wäre es bis zur Hälfte des Königreichs - es soll geschehen!

3
GerElb1905

Da antwortete die Königin Esther und sprach: Wenn ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, o König, und wenn es den König gut dünkt, so möge mir mein Leben geschenkt werden um meiner Bitte willen, und mein Volk um meines Begehrs willen.

GerZurcher

Da antwortete die Königin Esther und sprach: Habe ich Gnade gefunden vor dir, o König, und gefällt es dem König, so werde mir mein Leben geschenkt um meiner Bitte willen und mein Volk um meines Begehrens willen!

4
GerElb1905

Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vertilgt, ermordet und umgebracht zu werden; und wenn wir zu Knechten und Mägden verkauft worden wären, so hätte ich geschwiegen, obgleich der Bedränger nicht imstande wäre, den Schaden des Königs zu ersetzen.

GerZurcher

Denn wir sind verkauft, ich und mein Volk, um vernichtet, getötet und ausgerottet zu werden. Und wenn wir nur als Sklaven und Sklavinnen verkauft würden, so wollte ich schweigen; denn die Bedrängnis wäre es dann nicht wert, dass der König um ihretwillen belästigt würde.

5
GerElb1905

Da sprach der König Ahasveros und sagte zu der Königin Esther: Wer ist der, und wo ist der, welchen sein Herz erfüllt hat, also zu tun?

GerZurcher

Der König Ahasveros sprach zur Königin Esther: Wer ist's und wo ist er, der sich vorgesetzt hat, so etwas zu tun?

6
GerElb1905

Und Esther sprach: Der Bedränger und Feind ist dieser böse Haman! Da erschrak Haman vor dem König und der Königin.

GerZurcher

Esther antwortete: Ein Feind und Widersacher, der Bösewicht Haman da. Haman aber erschrak vor dem König und der Königin.

7
GerElb1905

Und der König stand in seinem Grimme auf von dem Weingelage und ging in den Garten des Palastes. Haman aber blieb zurück, um bei der Königin Esther für sein Leben zu bitten; denn er sah, daß das Unglück gegen ihn beschlossen war von seiten des Königs.

GerZurcher

Und der König stand in seinem Grimme auf vom Weingelage und ging in den Schlossgarten. Haman dagegen blieb stehen, um bei der Königin Esther um sein Leben zu flehen; denn er sah, dass sein Verderben beim König fest beschlossen war.

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GerElb1905

Und als der König aus dem Garten des Palastes in das Haus des Weingelages zurückkam, da war Haman auf das Polster gesunken, auf welchem Esther saß. Da sprach der König: Will er gar der Königin Gewalt antun bei mir im Hause? Das Wort ging aus dem Munde des Königs, da verhüllte man das Angesicht Hamans.

GerZurcher

Als der König aus dem Schlossgarten wieder in den Saal des Trinkgelages zurückkam, warf sich Haman gerade auf das Polster nieder, auf welchem Esther ruhte. Da rief der König: Soll gar in meinem eignen Hause der Königin Gewalt angetan werden? Kaum war das Wort dem Munde des Königs entfahren, so verhüllte man auch schon Hamans Gesicht.

9
GerElb1905

Und Harbona, einer von den Kämmerern, die vor dem König standen, sprach: Auch siehe, der Baum, welchen Haman für Mordokai hat machen lassen, der Gutes für den König geredet hat, steht im Hause Hamans, fünfzig Ellen hoch. Und der König sprach: Hänget ihn daran!

GerZurcher

Und Harbona, einer der Kämmerer, die den König bedienten, sprach: Bereits steht ja auch der Pfahl, den Haman für Mardochai, den Wohltäter des Königs, hat errichten lassen, im Gehöfte Hamans, fünfzig Ellen hoch! Der König sprach: Hängt ihn daran!

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GerElb1905

Und man hängte Haman an den Baum, welchen er für Mordokai bereitet hatte. Und der Grimm des Königs legte sich.

GerZurcher

So hängte man Haman an den Pfahl, den er für Mardochai hatte herrichten lassen. Da legte sich der Zorn des Königs.

Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in Ester 7

Elberfelder 1905 (GerElb1905)

Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.

Zürcher Bibel

Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.

Sie sehen einen direkten Vergleich von Ester 7 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.

Schlüsselvergleich: Ester 7:1

GerElb1905

"Und der König und Haman kamen zum Gelage bei der Königin Esther."

GerZurcher

"Der König kam also mit Haman zu dem Mahle der Königin Esther."

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