2. Könige 7 Vergleich: Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel
2. Könige 7
1Da sprach Elisa: Höret das Wort Jehovas! So spricht Jehova: Morgen um diese Zeit wird ein Maß Feinmehl einen Sekel gelten, und zwei Maß Gerste einen Sekel im Tore von Samaria.
2Da antwortete der Anführer, auf dessen Hand der König sich lehnte, dem Manne Gottes und sprach: Siehe, wenn Jehova Fenster am Himmel machte, würde wohl dieses geschehen? Und er sprach: Siehe, du wirst es mit deinen Augen sehen, aber du wirst nicht davon essen.
3Es waren aber vier aussätzige Männer am Eingang des Tores; und sie sprachen einer zum anderen: Was bleiben wir hier, bis wir sterben?
4Wenn wir sprechen: Laßt uns in die Stadt gehen, so ist die Hungersnot in der Stadt, und wir werden daselbst sterben; und wenn wir hier bleiben, so werden wir auch sterben. Und nun kommt und laßt uns zu dem Lager der Syrer überlaufen; wenn sie uns am Leben lassen, so leben wir, und wenn sie uns töten, so sterben wir.
5Und so machten sie sich in der Dämmerung auf, um ins Lager der Syrer zu kommen; und sie kamen an das Ende des Lagers der Syrer, und siehe, kein Mensch war da.
6Denn der Herr hatte das Heerlager der Syrer ein Getöse von Wagen und ein Getöse von Rossen hören lassen, das Getöse einer großen Heeresmacht; und sie sprachen einer zum anderen: Siehe, der König von Israel hat die Könige der Hethiter und die Könige von Ägypten wider uns gedungen, daß sie über uns kommen sollen.
7Und sie machten sich auf und flohen in der Dämmerung; sie ließen ihre Zelte und ihre Rosse und ihre Esel, das Lager, so wie es war, und flohen um ihr Leben.
8Als nun jene Aussätzigen an das Ende des Lagers kamen, gingen sie in ein Zelt und aßen und tranken; und sie nahmen Silber daraus und Gold und Kleider und gingen hin und verbargen es. Und sie kamen wieder und gingen in ein anderes Zelt; und sie nahmen daraus und gingen hin und verbargen es.
9Da sprachen sie einer zum anderen: Wir tun nicht recht: Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen. Und nun kommt und laßt uns hineingehen und es im Hause des Königs berichten.
10Und sie kamen und riefen die Torwache der Stadt, und berichteten ihnen und sprachen: Wir sind in das Lager der Syrer gekommen, und siehe, kein Mensch war da, und keine Menschenstimme; sondern nur die Rosse angebunden und die Esel angebunden, und die Zelte, so wie sie waren.
11Und sie riefen die Torwächter, und sie berichteten es drinnen im Hause des Königs.
12Da stand der König in der Nacht auf und sprach zu seinen Knechten: Ich will euch sagen, was die Syrer uns getan haben: sie wissen, daß wir Hunger leiden, und sie sind aus dem Lager gegangen, um sich auf dem Felde zu verbergen, indem sie sagen: Wenn sie aus der Stadt herausgehen, so wollen wir sie lebendig greifen und in die Stadt eindringen.
13Da antwortete einer von seinen Knechten und sprach: So nehme man doch fünf von den übrigen Rossen, die darin übriggeblieben sind (siehe, sie sind wie die ganze Menge Israels, die darin übriggeblieben, sie sind wie die ganze Menge Israels, die aufgerieben ist), und laßt uns hinsenden und sehen.
14Und sie nahmen zwei Wagen mit Rossen, und der König sandte sie hinter dem Heere der Syrer her und sprach:
15Gehet hin und sehet. Und sie zogen ihnen nach bis an den Jordan; und siehe, der ganze Weg war voll Kleider und Geräte, welche die Syrer auf ihrer eiligen Flucht weggeworfen hatten. Und die Boten kehrten zurück und berichteten es dem König.
16Da ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Syrer; und es galt ein Maß Feinmehl einen Sekel, und zwei Maß Gerste einen Sekel nach dem Worte Jehovas.
17Der König hatte aber den Anführer, auf dessen Hand er sich lehnte, über das Tor bestellt; und das Volk zertrat ihn im Tore, und er starb, so wie der Mann Gottes geredet hatte, wie er geredet hatte, als der König zu ihm herabkam.
18Denn es geschah, als der Mann Gottes zu dem König redete und sprach: Zwei Maß Gerste werden morgen um diese Zeit einen Sekel gelten, und ein Maß Feinmehl einen Sekel im Tore von Samaria,
19da antwortete der Anführer dem Manne Gottes und sprach: Siehe, wenn Jehova auch Fenster am Himmel machte, würde wohl so etwas geschehen? Und er sprach: Siehe, du wirst es mit deinen Augen sehen, aber du wirst nicht davon essen.
20Und es geschah ihm also: das Volk zertrat ihn im Tore, und er starb.
2. Könige 7
1Elisa erwiderte: Hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird ein Scheffel Semmelmehl im Tore von Samaria ein Lot (Silber) gelten und zwei Scheffel Gerste ein Lot.
2Da antwortete der Offizier, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Gottesmanne: Und wenn der Herr Luken am Himmel machte, wie könnte das geschehen? Er aber sprach: Nun, du wirst es mit eignen Augen sehen, aber nicht davon essen. (1) d.h. sein Adjutant.
3Es waren aber vier Männer, die weilten als Aussätzige draussen vor dem Tore. Diese sprachen zueinander: Was wollen wir hierbleiben, bis wir tot sind? (a) 3Mo 13:46
4Wenn wir uns vornehmen, in die Stadt hineinzugehen, wo doch die Hungersnot drin herrscht, so müssen wir dort sterben. Bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben. Wohlan denn, wir wollen ins Lager der Syrer übergehen! Lassen sie uns leben, so bleiben wir am Leben; töten sie uns, so sterben wir.
5Also machten sie sich in der Dämmerung auf, um ins Lager der Syrer zu gehen; und als sie ans Ende des Lagers der Syrer kamen, siehe, da war kein Mensch darin.
6Der Herr hatte nämlich das Heer der Syrer Getöse von Wagen und Getöse von Rossen, Getöse einer grossen Streitmacht hören lassen, sodass sie zueinander sagten: Gewiss hat der König von Israel die Könige der Hethiter und die Könige der Ägypter wider uns gedungen, dass sie uns überfallen sollen.
7So hatten sie sich aufgemacht und waren in der Dämmerung geflohen, hatten ihre Zelte, ihre Pferde und Esel, das Lager, wie es stand, verlassen und waren geflohen, um ihr Leben zu retten.
8Als nun jene Aussätzigen ans Ende des Lagers kamen, traten sie in ein Zelt, assen und tranken, nahmen Silber, Gold und Kleider daraus mit und gingen hin und vergruben es; dann kehrten sie zurück, traten in ein andres Zelt, raubten es aus und gingen hin und vergruben (den Raub).
9Darnach aber sprachen sie zueinander: Es ist nicht recht, was wir da tun; der heutige Tag ist ein Tag froher Botschaft. Wenn wir schweigen und warten, bis es heller Morgen wird, so trifft uns Schuld. Wohlan denn, lasst uns hineingehen und es im Palast des Königs sagen.
10Und als sie hinkamen, riefen sie die Torhüter der Stadt an und meldeten ihnen: Wir sind zum Lager der Syrer gekommen, aber es war kein Mann zu sehen und nichts von einem Menschen zu hören, nur die Pferde und Esel angebunden, und ihre Zelte, wie sie lagen und standen.
11Da riefen die Torhüter, und man meldete es drinnen im Palast des Königs.
12Der König aber erhob sich in der Nacht und sprach zu seinen Dienern: Ich will euch sagen, was die Syrer gegen uns vorhaben. Sie wissen, dass wir Hunger leiden; da sind sie denn aus dem Lager weggegangen, um sich auf dem Felde zu verbergen, und denken: "Wenn sie aus der Stadt herauskommen, können wir sie lebendig greifen und in die Stadt eindringen."
13Da antwortete einer seiner Diener: So nehme man doch ein paar von den übriggebliebenen Pferden, die noch da sind - es geht ihnen ja doch wie allen andern, die draufgegangen sind -; die wollen wir aussenden und dann schauen!
14Da holte man zwei Gespann Pferde, und der König sandte sie dem Heer der Syrer nach mit dem Befehl: Geht und schaut!
15Als sie ihnen nun bis an den Jordan nachzogen, siehe, da lagen alle Wege voller Kleider und Waffen, welche die Syrer auf ihrer hastigen Flucht von sich geworfen hatten. Da kehrten die Boten um und meldeten es dem König.
16Nun ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Syrer, und es galt ein Scheffel Semmelmehl ein Lot (Silber) und zwei Scheffel Gerste ein Lot nach dem Worte des Herrn.
17Der König aber hatte den Offizier, auf dessen Arm er sich stützte, zum Aufseher im Tore bestellt; dort im Tore zertrat ihn das Volk, dass er starb, wie der Gottesmann verkündet hatte, als der König zu ihm hinabgekommen war.
18So geschah, was der Gottesmann zum König gesagt hatte: Morgen um diese Zeit werden zwei Scheffel Gerste im Tore von Samaria ein Lot (Silber) gelten und ein Scheffel Semmelmehl ein Lot.
19Da hatte der Offizier dem Gottesmann geantwortet: Und wenn der Herr Luken am Himmel machte, wie könnte das geschehen? Er aber hatte gesagt: Nun, du wirst es mit eignen Augen sehen, aber nicht davon essen.
20So erging es ihm jetzt: das Volk zertrat ihn im Tore, dass er starb.
Verständnis von Elberfelder 1905 vs Zürcher Bibel in 2. Könige 7
Elberfelder 1905 (GerElb1905)
Revidierte Ausgabe der Elberfelder mit verbesserter Lesbarkeit bei bleibender Genauigkeit.
Zürcher Bibel
Reformierte Schweizer Übersetzung mit Wurzeln in Zwinglis Werk.
Sie sehen einen direkten Vergleich von 2. Könige 7 in der Elberfelder 1905 und Zürcher Bibel. Der Vergleich dieser Versionen hilft, die Nuancen des Originaltextes besser zu verstehen.
Schlüsselvergleich: 2. Könige 7:16
"Da ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Syrer; und es galt ein Maß Feinmehl einen Sekel, und zwei Maß Gerste einen Sekel nach dem Worte Jehovas."
"Nun ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Syrer, und es galt ein Scheffel Semmelmehl ein Lot (Silber) und zwei Scheffel Gerste ein Lot nach dem Worte des Herrn."
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